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Rezensionen

6 - 10 von 1535 Rezensionen auf der Seite.

03.

Jul 2021

~nef

Ist der Ruf erst ruiniert ...

Cover Ist der Ruf erst ruiniert

Konrad Stubenburg und Paul Nimöser könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Konrad ein Freund der klassischen Musik, der Literatur und der gemütlichen Filmabende ist, braucht Paul Party, nen guten Joint und ausreichend Hochleistungssport im Schlafzimmer.
Trotzdem lieben die beiden sich und können nicht ohne einander.

Trotz der völlig unterschiedlichen Lebensweisen funktionieren sie gemeinsam sehr gut. Paul schafft es immer wieder Konrad von der Couch zu ziehen und Konrad ist der Ruhepol für Paul, wenn er mal wieder über die Strenge geschlagen hat.
Ich weiß gar nicht ob ich Konrad beneiden oder bemitleiden soll. Wie er mit einer stoischen Ruhe Pauls außerehelichen Eskapaden erträgt ist mir ein Rätsel. Die wenigsten Beziehungen funktionieren auf Dauer in dieser Konstruktion, doch die beiden haben da irgendwie das perfekte Maß gefunden.

Neben den üblichen Beziehungsdingen werden in diesem Comic-Sammelband auch ernste Themen angesprochen - allen voran die HIV-Erkrankung. Im Umkreis von Konrad und Paul gibt es immer wieder Freunde und Bekannte die erkranken, denen es schnell schlecht geht und die am Ende an dieser Krankheit sterben müssen.
Auch das gehört zum Leben dazu und wird hier thematisiert. Zum Teil auf unterhaltsame Weise, aber auch ruhig und gefühlvoll.

Nach wie vor liebe ich die Comics von Ralf König und habe mich mit Ist der Ruf erst ruiniert ... wieder gut unterhalten gefühlt und hatte meine Freude an Konrads Sarkasmus und Pauls verzweifeltem Versuch Konrad aus der Reserve zu locken.

Mein kleines Highlight ist übrigens Pauls vehemente Betitelung von 'Igitte'.

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28.

Jun 2021

~nef

Rowan & Ash

Cover Rowan & Ash

Rowan O'Brien kennt seinen Platz im Königreich Ionnach. Er ist bereits seit Kindertagen der Prinzessin Alyss versprochen und im nächsten Jahr ist es schon so weit, die Hochzeit steht an. Dann ist sein Vater seinem Streben ein Stück näher gekommen, denn dieser will nach vielen Jahren endlich wieder einen O'Brien auf dem Thron sehen.
Rowan ist entschlossen seinen Platz einzunehmen und seiner Königin als treuer Berater zur Seite zu stehen. Im Augenblick haben sie jedoch ein ganz anderes Problem. Es werden wieder vermehrt Schattenkreaturen gesichtet, der Hexenbrand breitet sich aus und der große Rat muss nun entscheiden, wie es weiter gehen soll.

Auf dem Weg nach Ionnach kommen sie am Schattenlabyrinth vorbei. Die einst weiße Stadt wurde vor 300 Jahren zum Grabmal der schwarzen Hexe und auch weit davon entfernt, kann Rowan die Magie auf der Zunge spüren.
Dort nahm alles seinen Anfang und nun ist es an ihnen, der Bedrohung ein Ende zu setzen. Denn die schwarze Hexe ist keinesfalls vernichtet worden. Sie wurde lediglich gebannt und mit den Jahren werden ihre Fesseln schwächer.

Während Rowan sich mit seiner zukünftigen Aufgabe als Ehemann arrangiert, wird sein Wille stark erschüttert. Denn nicht nur die O'Briens sind an den Hof gereist, auch die Comtesse Solánge de Gwilen will an der Ratssitzung teilnehmen.
Und wo die Comtesse hinreist, dort ist auch ihr Bruder nicht weit - Ash.

Der Name ist Musik in Rowans Ohren und lässt sein Herz höherschlagen. Ein Jahr ist es her, dass sie sich kennenlernten und es gibt Gerüchte über den Prinzen, die seinem Ansehen nicht gerade guttun. Doch Rowan hat ganz andere Sorgen. Wie soll er seine Gefühle unter Kontrolle bringen, wenn der Mann in greifbarer Nähe ist, der alles verkörpert wonach Rowan sich sehnt?
Es gibt jedoch weit wichtigere Dinge zu regeln, als die abtrünnigen Gedanken eines jungen Mannes, der sich nach Liebe sehnt. Das Königreich steht vor dem wichtigsten Umbruch seit 300 Jahren. Kann Rowan seine Gefühle beiseiteschieben und sich auf seine Aufgabe konzentrieren?

Ich habe Rowan & Ash auf Instagram häufiger gesehen und das Cover sprach mich total an. Der Klappentext tat sein übriges und ich habe es mir direkt beim Autor Christian Handel bestellt.
Passend zum laufenden Pride-Month habe ich es auch gleich gelesen und war gespannt wie sich die Geschichte entwickelt. Ich habe bisher wenige Bücher gelesen, in denen sich zwei gleichgeschlechtliche Menschen lieben. Somit war ich gespannt, ob sich das gerade in der Fantasy irgendwie anders anfühlt beim Lesen - nein, tut es nicht! Es ist vollkommen egal ob da nun ein heterosexuelles oder ein homosexuelles Pärchen ist. Es ist einfach immer ein Liebespärchen und auf was anderes kommt es ja auch nicht an.

Der Prolog klärt den Leser um die Geschichte des Schattenlabyrinths auf, bevor es dann mit Rowan los geht.
Es liest sich wirklich gut weg. Der Schreibstil war für mich allerdings erst einmal ungewöhnlich, da ich kaum Bücher gelesen habe die in der Gegenwart geschrieben sind. Somit musste ich mich erst einmal daran gewöhnen, aber dann lief es ganz gut.
Leider passierte auf den ersten 200 Seiten nicht sehr viel. Mir fehlte es sowohl an fantastischer Spannung als auch an emotionaler Zerrissenheit von Rowan. Gerade in seiner Situation müsste dort gedanklich viel mehr passieren, aber er war mir einfach zu abgeklärt und fokussiert. Das fand ich sehr schade.

Quasi genau im Anschluss geht es dann richtig los. Die Geschichte entwickelt sich rasant, die Liebe zwischen Rowan & Ash nimmt neue Züge an und auch die Problematik der Magie und des Schattenlabyrinths nimmt zu. Das hat mich dann so gefesselt, dass ich mal wieder fand, das Schlaf ja überbewertet wird.

Das Ende fand ich ziemlich gut, wenn auch etwas kurz. Es hätte für mich noch so viel zu wissen gegeben und ich hätte mir vielleicht noch einen Epilog gewünscht, der einige meiner Fragen beantwortet.
Soweit ich weiß ist Rowan & Ash ein Einzelband und die Geschehnisse sind darauf auch ausgelegt. Aber eigentlich könnten Rowan & Ash noch ein paar Abenteuer erleben.

Im Ganzen ist das Buch definitiv lesenswert und ich werde jetzt meine Fühler nach weiteren Romanen von Christian Handel ausstrecken.

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20.

Jun 2021

~nef

Sternenblütenträume

Tags: Romantik
Cover Sternenblütenträume

Sie hat keine Angst, obwohl sie ihn nicht kennt. Er wirkt erstaunt und entspannt. Und das ist sie auch. Hier, mitten im Wald auf dieser zauberhaften Lichtung haben sie zueinander gefunden, obwohl sie sich nicht gesucht haben.

Nina ist frustriert. Ihr Vater wehrt sich gegen jede Veränderung im gemeinsamen Fotostudio, ihre Dates enden meistens in einer ziemlichen Enttäuschung und auf dem Wohnungsmarkt lässt sich einfach nichts finden.
Nach der Trennung von ihrem Ex René musste sie wieder bei ihren Eltern einziehen, die ihr altes Zimmer tatsächlich noch genauso gelassen haben wie es zu Schulzeiten war. Ein bisschen komisch ist das ja schon, aber irgendwie auch sehr gemütlich.
Ihre Mutter betütelt sie von vorn bis hinten und Nina hat schon ein ganz schlechtes Gewissen. Fieberhaft schaut sie sich jedes Wohnungsangebot an und hofft doch irgendwann fündig zu werden. Leider fehlen ihr die nötigen Mittel für eine Bestechung, wie sie es bei der letzten Besichtigung erleben durfte.
Wenn jetzt wenigstens ein neuer Mann in Aussicht wäre, aber die Männer wollen alle nur das Eine und das war Nina nicht bereit zu geben - aus verschiedenen Gründen.

Felix ist als Übergangsmanager voll in seinem Element. Er liebt es mir den Jugendlichen zu agieren, ihnen Wege aufzuzeigen und zu helfen, etwas aus sich zu machen. Viele seiner Schützlinge werden gemobbt, haben ein zerrüttetes Elternhaus oder einfach auch keine Lust auf Schule. Er ist erst seit kurzem an der Schule und hofft sehr, dass sein Zeitvertrag verlängert wird. Dafür hat er sich viel vorgenommen und hofft alle seine Sorgenkinder in eine gute Praktikumsstelle zu vermitteln.

Als Felix gemeinsam mit Marlon im Fotostudio Fröhlich auftaucht, traut er seinen Augen nicht. Vor ihm steht die zarte Fee aus dem Wald. Nun wusste er auch ihren Namen und war etwas verunsichert.
Er wollte für seinen Schützling Marlon eine Praktikumsstelle erfragen und hatte mit allem gerechnet, aber nicht mit ihr.

Ninas Herz hüpft ihr beinahe aus der Brust. Da steht er - der Mann aus dem Wald. Wie klein die Welt doch manchmal ist.
Auch wenn ihr Vater eigentlich gegen einen Praktikanten ist, kann Nina ihn überzeugen. Denn Marlon ist tatsächlich richtig gut und hat mit seinem Handy schon viele aussagekräftige Bilder geschossen. Der Anfang wäre also gemacht.

Nun treffen Nina und Felix häufiger aufeinander, bis es zwischen ihnen so gewaltig knistert, dass sie die Hände gar nicht mehr voneinander lassen können.
Da erfährt Felix Ninas Geheimnis und ist geschockt. Er kann ihr kaum noch in die Augen schauen und Nina versteht die Welt nicht mehr.

Der Wald, der sie zusammen führte ist ein Teil ihrer Vergangenheit. Ob er auch ein Teil ihrer Zukunft werden kann?

Sternenblütenträume ist genauso toll geschrieben wie die anderen Bücher von Ulrike Sosnitza und ich habe es richtig gern gelesen. Ich habe mit Nina mitgefiebert auf der Suche nach Mr. Right und der perfekten Wohnung und ich habe mit Felix gelitten.
Beide sind starke Charaktere mit einer Schwäche - für den anderen. Der Beginn war so perfekt, so harmonisch, so schnell glückselig, dass es bald einen Umbruch geben musste. Und als der dann kam, war ich umso gespannter, wie sie wieder zueinander finden würden, wenn sie dies denn tun.

Ich mag eigentlich alles an Nina. Während des Lesens fand ich ihre Reaktion erst etwas heftig. Ich wäre vermutlich auf den Boden gesunken und hätte mich kaum rühren können. Aber ich denke es ist auch eine total menschliche Reaktion. Und auch Felix Beweggründe konnte ich komplett nachvollziehen.
Jeder hat sein Päckchen zu tragen und ohne dieses, wären sie nicht zu dem geworden, was sie nun waren.

Die Seiten flogen nur so dahin und ich hatte wirklich Spaß beim Lesen. Vor allem auch die vielen Nebencharaktere fand ich super. Ich würde mal eiskalt behaupten, in Ulrike Sosnitza habe ich eine Lieblingsautorin gefunden und soll ich euch was sagen? Ihr neuestes Werk liegt schon auf meinem Tisch und strahlt mich an. Ich kann es kaum erwarten, damit zu beginnen.

Ich danke an dieser Stelle meiner lieben Freundin Nicole, der ich dieses wundervolle Buch zu verdanken habe *drücks*

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12.

Jun 2021

~nef

Mittwochs am Meer

Cover Mittwochs am Meer

Wie jeden Mittwoch sitzt Maurice im Zug um einer kleinen Fabrik im Küstenort Cancale durch die Insolvenz zu helfen. Wie immer nimmt er sich vor im Zug zu arbeiten, wie immer kommt er nicht dazu. Zu viele Gedanken kreisen durch seinen Kopf, bis er in Rennes aus dem Zug in einen Bus steigt um am Bahnhof von Cancale von einem Fahrer abgeholt zu werden.
Sein Fahrer ist schweigsam, wie jeden Mittwoch. In der Fabrik angekommen wird er misstrauisch beäugt. Dem feinen Herrn aus Paris traut man hier nicht, schon gar nichts zu. Wie soll er die Fabrik retten, wenn keine Aufträge für ihre Netze reinkommen? Was kann so ein Anzugträger schon wissen vom Leben der einfachen Leute hier im Ort?

Auch an diesem trostlosen Tag arbeitet Maurice sich durch Zahlen, Tabellen und hofft einen Weg zu finden seinen Job hier erfolgreich beenden zu können um Mittwochs nicht mehr in den Zug steigen zu müssen.

Doch dieser Mittwoch wird mit einem Schlag besonders. Sein übliches Zimmer im kleinen Hotel am Ort ist versehentlich fremd belegt worden und an der Rezeption steht nicht wie sonst die mürrische alte Dame, sondern eine bildhübsche junge.
Sie bietet dem verdatterten Maurice eine Umbuchung an, die dieser annimmt. So landet er am Abend in einem luxuriösen Hotel und genießt das erste Mal so richtig seinen Aufenthalt in Cancale.
Am Morgen erhält er an der Rezeption eine Nachricht. Ein unscheinbarer Umschlag mit einer folgenschweren Nachricht die sein Leben für immer verändern wird. Nie hätte er geglaubt, dass ihm so etwas passieren würde und doch hält er diese Zeilen in der Hand.

In Mittwochs am Meer geht es um den stets korrekten Maurice van der Bergen, der als Insolvenzanwalt neben seiner Kanzlei in Paris an verschiedenen Orten in Frankreich arbeitet. Sein Blick ist immer auf das Wohl der Firma gerichtet und so lebt er ein Leben in geregelten Bahnen. Nie bricht er aus oder genießt das Leben richtig.
Durch diesen mysteriösen Brief hat er nun die Chance dazu und ergreift sie auch. Was sich nun entwickelt ist eine etwas andere Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Das Buch ist immer auf die jeweiligen Wochentage ausgelegt, um die es geht. In diesem Fall hauptsächlich den Mittwoch, denn diesen verbringt Maurice schließlich in Cancale. Hier kennt ihn niemand, seine Geliebte jedoch schon. Und genau da liegt das Problem der beiden. Sie stehlen sich die Stunden und ich kann verstehen, dass es für beide eine neue und prickelnde Erfahrung ist.
Ich gönne es Maurice tatsächlich auch aus vollem Herzen, denn er scheint grundlegend ein guter Mensch zu sein, der nie die Chance hatte richtig aus sich heraus zu kommen, leider vergisst er darüber andere Menschen die auf seine Hilfe angewiesen sind.

Die ersten Seiten zogen sich sehr und ich wusste nicht so recht wohin die Reise mit diesem Buch gehen soll. Beide lernen sich während ihrer kurzen Zeit intensiv kennen. Sie sprechen über ihre Vergangenheit, ihre verschiedenen Leben und ihre Gefühle. Nahezu wie ein normales Pärchen. Aber an dieser Liebesbeziehung ist nichts normal.
So hat mich das Ende tatsächlich genauso überrascht wie wohl auch Maurice.

Mich lässt das Buch nachdenklich zurück. Der Schreibstil ist gut, anders als man es von Franzosen kennt, aber auch anders als Deutsche für gewöhnlich schreiben. Ich würde sagen es ist eine Mischung aus beidem. Tatsächlich habe ich mit Franzosen so meine Probleme und war entsprechend etwas irritiert als ich begann die Geschichte zu lesen. Alexander Oetker hat seine Art zu schreiben vermutlich auch durch seine Job als Korrespondent gefunden.

Im Nachhinein empfand ich das Buch als abgerundete Geschichte, mit Überraschungen, mit Enttäuschungen und zum Teil recht amüsant. Auch ein Teil Übertreibung ist zu finden, zumindest empfinde ich es so. Wer Gedichte mag kommt hier ebenfalls auf seine Kosten.
Ich werde vermutlich noch ein weiteres Buch des Autors lesen, nur um herauszufinden, wie er in einem anderen Genre schreibt.

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03.

Jun 2021

~nef

Voll Verzaubert

Cover Voll Verzaubert

Es handelt sich hierbei um den letzten Teil der Verflixte Flüche-Reihe und knüpft dort an, wo Band 3 Voll Verirrt endete.

Verdammt, was hatte das Leuchten zu bedeuten? Das kann doch nicht ... oder doch? Wie von Sinnen hetzt Philipp den Weg zum Strand hinunter um dort lediglich auf Salina zu treffen.
Seine Befürchtung hatte sich bewahrheitet - Hannah ist fort. Und das alles nur, weil er so ein Volltrottel war. Wieso hat er ihr nicht vertraut? Warum nur konnte er nicht einmal glauben, dass er an erster Stelle stand. Nun ist es zu spät und er wird sie nie wieder sehen. Oder?

Salina spürt die Verzweiflung des jungen Prinzen und beschließt ihm eine Chance zu geben. Dafür erhält auch sie eine Chance, denn die beiden werden etwas tauschen, was es ihnen beiden ermöglicht neu anzufangen.
Philipp bekommt von Salina Zeit und die Formel Hannah in ihre Zeit zu folgen. Dabei muss er sehr fokussiert vorgehen, denn Ludowika - die weise Frau im Spiegel - wird in jedem Fall versuchen ihn in die Irre zu führen. Er bekommt eine unbestimmte Zeit in der er versuchen wird Hannah davon zu überzeugen, dass es ihm leidtut wie er sich verhalten hat. Ist seine Zeit abgelaufen muss er sich entscheiden - zurück in seine Welt oder für immer bei Hannah bleiben.

Salina hingegen erhält Philipps Haarfarbe, Augenfarbe und Hautfarbe. Die silbergraue weise Frau möchte sich endlich normal zwischen den Menschen bewegen können ohne den Schatten der Vergangenheit bei sich zu tragen. Jeder erkennt sie anhand ihres Aussehens und meidet sie. Das soll ein Ende haben und ihr zu einem neuen Leben verhelfen.
Philipp ist einverstanden, auch wenn sein neues Aussehen nicht unbedingt dabei helfen wird von Hannah erkannt zu werden.
Bereit für seine Reise wappnet sich der Prinz und betritt die Spiegelwelt. Wie befürchtet bringt Ludowika seine Gedanken gehörig durcheinander. So landet er nicht exakt zur gleichen Zeit wie Hannah vor ihm und er hat eine Menge aufzuarbeiten. Für einen Märchenprinzen ist das moderne Leben jedoch alles andere als einfach und dann ist da noch das pelzige Problem namens Jens!

Voll Verzaubert bringt nun endlich alles zu einem Abschluss und ich muss sagen, es war sehr clever die Bücher in einem Rutsch zu lesen. Gut, Teil 1 war schon eine Weile her, aber ich rate euch, sie direkt nacheinander zu lesen. Die Seitenzahl entspricht dann einem durchschnittlichen Buch mit einer wirklich guten Geschichte.

Auch in diesem Band habe ich wieder mitgefiebert und war am Ende schon ganz hibbelig, wie es wohl ausgehen wird.
Da die Geschichte sich hauptsächlich in Hannahs Zeit abspielt, kommt Henriette viel vor und somit auch ihr frecher Mitbewohner. Auch die Jungs aus dem Chaosclub haben hier einen großen Auftritt und sind mir so richtig ans Herz gewachsen.

Ich habe es total verstanden, wie Hannah reagiert, konnte aber auch Phils Sicht komplett nachvollziehen. Das musste nun irgendwie übereinander passen und das schafft Julia Bohndorf richtig gut. Ich mag ihren Schreibstil, ihren Humor und ihre Figuren sehr gerne. Man hat beim Lesen das Gefühl, sie würde es vorlesen und das ist noch mal zusätzlich unterhaltsam. Das liegt vielleicht aber auch daran, dass ich sie schon live und in Farbe erleben durfte.

Von den Märchengeschichten verabschiede ich mich dann und werde mich bei ihren anderen Büchern umschauen. Mal sehen ob diese mich ebenfalls so begeistern können.

Der Satz am Ende des Buches lässt mich aber hoffen ...

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