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21.

Jan 2019

Cover The Pub 1

Liz hatte sich ihr Leben in Deutschland irgendwie anders vorgestellt. Nach ihrer übereilten Abreise aus Schottland und der Flucht vor ihrer großen Liebe hat sie sich in Deutschland ein Leben aufgebaut, das sie ihrem Traum hätte näherbringen sollen. Sie absolvierte eine Tanzausbildung und wollte es einmal weit bringen, doch nach dieser Nacht war alles anders. Sie wusste, dass Hanno es ihr nicht verzieh, dass sie ihn verlassen hatte, aber wer hätte gedacht, dass er so weit gehen würde?
Zusammen mit seinen Handlangern lauerte er ihr auf, und als sie über sie kamen, glaubte Liz ihr Leben sei zu Ende. Sie hatte nicht aufgepasst und musste erfahren, was es heißt auf der Abschussliste zu stehen. Natürlich hatte sich Hanno die Finger nicht selbst dreckig gemacht, dafür konnte sie seine Anwesenheit spüren. Während die Männer sie krankenhausreif prügelten und ihrer Tanzkarriere ein jähes Ende setzten wollte Liz nur noch eins - sterben. Mrs T, Lizzys beste Freundin und Kollegin konnte vielleicht das Schlimmste verhindern.
Nun hatte sie vor Gericht verloren. Nicht mehr lange, so war sie sich sicher, und von ihr blieb nichts mehr übrig als ein schnaufender Mops und ein Name auf der Vermisstenliste.

Schon seit Tagen geisterte ein Wort durch ihren Kopf. Ein Ort, ein vergangenes Leben und vielleicht die Chance auf eine neue Zukunft: Schottland. Nach einer Drohung in der Nacht bleibt ihr nur eins - herausfinden ob Schottland sie noch will. Und zurück an dem einzigen Ort, der ihr Heimat, Trost und Familie bietet gehen, auch wenn sie sich vor der Begegnung fürchtet.
Sie hatte Stuart das Herz gebrochen, das wusste sie. Doch sie hat es auch für ihn getan. Ob er ihr inzwischen verziehen hat?
Gemeinsam mit Mrs T, ihrer kleinen Tochter Lucy, dem Mops Brutus und der jungen Türkin Fatma samt ihrem Koi Fritzchen bricht sie von heute auf morgen ihre Zelte ab und reist nach Schottland. Aus einer Gefahr in eine ungewisse Zukunft.
Schon am Flughafen ist klar, Stuart hatte ihr nicht verziehen. Die gemeinsame Heimfahrt zum Pub, das zum Teil auch ihr gehörte, bricht alte Wunden auf und führt zu Reiberein. Dabei spürt sie ziemlich schnell, dass da in ihrem Herzen noch immer ein Feuer lodert für diesen rauen Mann. Manchmal heilt die Zeit alle Wunden, aber nicht immer ist die gegebene Zeit dafür ausreichend.
Zumindest hat sie Hanno hinter sich gelassen ... oder?

Mit ... 2 dram whisky, Lizzy! beginnt Pia Guttenson eine neue Reihe vor und ich muss sagen, der erste Band ist wirklich total spannend. Liz hat es alles andere als einfach, da sie sich mit dem falschen Mann eingelassen hat. Das bringt ordentlich Spannung in die Geschichte und hält auch bis zum Ende an. Ich kann es vor allem nach dem Ende kaum erwarten Band 2 zu lesen, den ich GsD vorliegen habe und in den ich sofort meine Nase stecken werde =o)

Liz ist eine Frau die irgendwie nirgends so richtig zu Hause ist. Sie hat ihre Eltern verloren und sucht noch ihrem Platz im Leben. Ihre große Leidenschaft ist das Tanzen, weshalb sie eine Ausbildung in Deutschland begonnen hat. Um sich diese zu finanzieren, ist sie nicht nur im Diner arbeiten gegangen sondern tanzt in einem Etablissement, das ihr zu der zweifelhaften Ehre verholfen hat ihren Ex kennen zu lernen.
Sie hat aber immerhin Mrs T an ihrer Seite, die auf sie Acht gibt, soweit es ihr möglich ist und ich muss sagen, ich hätte Mrs T mehrfach einfach knutschen können. Mit ihrer Art ist sie einfach Gold wert und mit ihrer direkten Art sehr sympathisch.

Auch Stuart mochte ich sehr gern, da er ein sehr gerader Typ ist und sich kaum verstellt. Wenn ihm was nicht passt, dann spürt man das sofort und Verlass ist außerdem auf ihn. So jemanden hat man doch gern in seiner Nähe.
Nun muss ich wissen wie es weiter geht bei den Beiden und hoffe doch sehr, dass es auch im nächsten Band spannend wird. Ich werde es euch wissen lassen =o)

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14.

Jan 2019

~nef
EmpfehlungEmpfehlung
Rezensionsexemplar

Eine Teestube zum Verlieben

Tags: Romantik
Cover Eine Teestube zum Verlieben

Miela läuft wie ferngesteuert durch die Straßen. Sie traut sich kaum daran zu denken, wie es sein wird, wenn sie Nils über den Weg läuft. Wie konnte er ihr das nur antun? Dabei wollte sie den gestrigen Abend so gemütlich und verführerisch wie möglich gestalten. Sie konnte ja nicht ahnen, dass er sich seine Streicheleinheiten bei einer vollbusigen Blondine holt, während sie ihrer Grandma eine Farbe für ihre Leinwände besorgt.
Ihre überstürzte Flucht endete bei ihrer besten Freundin Caro in der Wohnung, aber heute muss sie sich erst einmal diesem Tag stellen. Und damit vielleicht auch Nils, denn die beiden arbeiten gemeinsam für das Magazin WeSelf.

Während sie geistesabwesend zur Redaktion läuft, kommt sie an einem Torbogen vorbei der sie magisch anzieht. Im Innenhof findet sie einen großen Kirschbaum um den sich Bänke schmiegen, sowie drei Läden die durch ihre urige Art zum bummeln einladen. An diesem Morgen zieht es sie direkt in das Teetässchen in dem eine opulente Frau in farbenfroher Kleidung mit flinken Fingern einen Tee für sie zusammenbraut der ihrer Seele mehr als nur gut tut. Mit einem Mal scheint das Leben doch nicht so schwer zu sein. Die traurigen Kuchen in der Vitrine schmerzen Mielas Backherz allerdings sehr und sie beginnt sich vorzustellen wie es wohl wäre, wenn hier ihre Kreationen kredenzt werden würden.
Dieser Innenhof ist so etwas wie eine Oase in der hektischen Großstadt und sie fragt sich, warum sie diese nicht schon früher gefunden hat. Ein kleiner Abstecher im Nähatelier gegenüber und der Schreinerei nebenan, beflügeln ihre Gedanken.

Nils hat gekündigt, fristlos. Er hat nicht einmal den Mumm sich ihr zustellen und seine Tat wenigstens zu entschuldigen.
In den folgenden Monaten wartet sie vergeblich auf ein Lebenszeichen von ihm und igelt sich immer mehr in ihren Kokon aus Schmerz, Wut und Trauer. Bis Caro der Kragen platzt. Sie kann das ganze Elend nicht mehr sehen und schafft es irgendwie aus Miela wieder einen Menschen zu machen.
Das Teetäschen hatte sie beinahe vergessen und so schleift sie ihre Freundin in den kleinen idylischen Innenhof, der gerade zur Vorweihnachtszeit sicherlich gut besucht ist. Doch weit gefehlt, im urigen Teestübchen findet sie neben der Besitzerin Assa nur zwei weitere Gäste. Das kann wohl nur am Kuchenangebot liegen, den der Tee ist Weltklasse.
Als Miela mit Assa ins Gespräch kommt, erfährt sie, dass den drei Ladeninhabern zum Ende des Jahres die Kündigung droht. Der Immobilieninhaber hat eigene Vorstellungen und macht ihnen schon länger das Leben schwer.

Immer mehr freundet sich Miela mit Assa und Dana, der Inhaberin des kleinen Nähateliers gegenüber an und will gar nicht fassen, dass es bald zu Ende sein könnte mit ihren Besuchen hier. Sie muss etwas unternehmen und auch wenn die Idee aus Verzweiflung geboren ist, scheint es doch die richtige Richtung zu sein. Kurzerhand lässt sie sich von ihrer Arbeit in der Redaktion beurlauben, womit sie überraschender weise offene Türen einrennt und entwickelt zusammen mit Assa, Dana und Leon einen Schlachtplan. Ob sie das Ruder in den nächsten Wochen noch rumreissen können, wissen sie nicht, aber wenn sie untergehen, dann immerhin mit wehenden Fahnen.

Endlich scheint Miela ihre Lebensaufgabe gefunden zu haben und wer weiß, vielleicht klopft ja auch bald wieder die Liebe an ihre Tür. In der zauberhaften Vorweihnachtszeit ist alles möglich.

Das Jahr ist noch jung, aber bislang kann ich euch sagen, dieses Buch steht schon mal ganz oben auf meiner Jahreshighlight-Liste. Ich liebe Weihnachten und alles was damit zusammenhängt sowieso. In diesem Buch wird aber einfach alles kombiniert was gut ist: Weihnachten, Backen und Liebe. Was braucht es mehr? Tee liebe ich übrigens ebenfalls und so hätte dieses Buch von mir aus noch 1000 Seiten mehr haben können.

Miela ist eine Bäckerin mit Leib und Seele. Mit ihren 50er Jahre Vintage-Kleidern hat sie zudem eine besondere Note, die aus ihrer Person etwas Besonderes macht. Ein kleines bisschen anstrengend fand ich allerdings ihre Angewohnheit über Zutaten die Nase zu rümpfen, die nicht aus einer ganz besonderen Gegend stammen. Da fand ich sie dann doch etwas versnobt.
Einen Narren gefressen habe ich mir in diesem Buch aber auch an Caro. Es gibt wohl kaum eine taffere und schlagfertigere Frau und somit passt sie wunderbar zu Miela. Gemeinsam schaffen sie alles, wenn sie wollen.

Die Männer in diesem Buch waren etwas zurückhaltend, aber das ist auch okay so. Denn in erster Linie geht es um Miela und das Teestübchen. Nils ging natürlich gar nicht, aber irgendwas wird sie an ihm gefunden haben.
Aber die anderen Herren, vom Immobilienhai mal abgesehen, waren alle genauso, wie man sie gern um sich hat. Vor allem Caros Nachbarspärchen.

Der Schreibstil sagte mir sehr zu und ich hatte auch keinerlei Probleme mit dem Einstieg. Hier und dort haben sich allerdings ein paar kleine Fehlerchen eingeschlichen, vielleicht schaut da der Verlag noch einmal drüber.
Nachdem ich dieses Buch gelesen habe, ist meine Wunschliste um weitere Bücher der Autorin gewachsen und ich freue mich schon auf die nächsten Werke.

Ein besonderes Highlight war wohl, dass ich einen kleinen Kunsthof in Berlin entdeckt habe, den ich so gar nicht kannte. Dieser passt ideal als Inspiration zu diesem Buch, da es hier - Überraschung - einen Tearoom gibt, ein Wollgeschäft und auch ein Atelier. Allerdings wird dort gemalt, soweit ich das sehen konnte. Es gibt sie also, diese kleinen Verstecke in der Großstadt und ich werde diesen Hof bei Gelegenheit heimsuchen und mich nach einer Runde Shopping im Wollladen in den Tearoom begeben.

Ich danke an dieser Stelle ganz herzlich Digital Publishers für das Rezensionsexemplar. Beeinflusst hat die Vergabe meine Meinung zum Buch nicht.

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07.

Jan 2019

~nef
EmpfehlungEmpfehlung
Rezensionsexemplar

Der Geschmack von Liebe

Tags: Leben, Romantik
Cover Der Geschmack von Liebe

Franziska Engel macht ihrem Namen alle Ehre - sie beherbergt zwei Fellträger die ihr so manches Mal den Verstand rauben und einen Mann in Frauenkleidern namens Viktor. Viktor hat sie auf einer Brücke gefunden, er wollte springen, da war sie sich sicher. Viktor behauptet allerdings steif und fest das Gegenteil. Gemeinsam hauchen sie der Bude Leben ein und führen ein recht harmonisches Leben. Vor allem auch weil Viktor nachts in einem kleinen Theater auf der Bühne steht, während sie tagsüber versucht Whiskey an den Mann oder die Frau zu bringen. Mitten in Berlin gar kein so leichtes Unterfangen.
Gerade im Moment hat sie wieder mal einen privaten Tiefpunkt erreicht und ist vor allem mit sich selbst unzufrieden. Das soll sich ändern - die nächste Diät steht an und dieses Mal wird es ihr gelingen!
Dafür sorgt das kleine Schwarze an ihrem Kleiderschrank, hofft sie jedenfalls.

Viktor glaubt seinen Augen nicht zu trauen, als Franzi von ihrer ersten Joggingrunde durch den Park kein Seitenstechen sondern einen fremden Mann mitbringt. Zudem einen sehr schweigsamen fremden Mann.
In einer unbeobachteten Minute fördert Viktor ein Kündigungsschreiben aus der Jackentasche des Mannes. Ob ihn das so aus der Bahn geworfen hat? Immerhin haben sie jetzt einen Namen: Felix. Felix spricht auch in den nächsten Tagen nicht, dafür beginnt er sich in die kleine Gemeinschaft zu integrieren. Franzi fühlt sich immer wohler in seiner Gegenwart und plötzlich kommen sie sich sehr nahe.
Da deckt Viktor eher durch Zufall Felix wahre Identität auf und für Franzi bricht eine Welt zusammen. Schon wieder.
Jetzt reicht es. Sie hat die Nase voll von Schmarotzern, Lügnern und Ausbeutern. Es wird Zeit ihr Leben in den Griff zu kriegen, sonst wird aus ihr nie die toughe, schlanke Frau im kleinen Schwarzen. Franzi krempelt ihr Leben radikal um und schießt dabei ein wenig über das Ziel hinaus. Wird es sie trotzdem glücklich machen?

Der Geschmack von Liebe ist ein Buch mit Herz und Humor. Es dauert keine 2 Seiten und ich hatte Franzi ins Herz geschlossen. Sie ist so eine putzige Dame und hat leider so viele Selbstzweifel. Manches Mal mag man sie schütteln und ihr sagen, dass sie gut ist, wie sie ist.
Ein gutes Händchen für ihre Männer hat sie allerdings nicht, da sollte sie wirklich dringend mal aufräumen.

Die Geschichte ist am Anfang etwas verwirrend, da Felix Abschnitte erst einmal nur aus Gedanken bestehen. Aber wenn man sich damit abgefunden hat, fließt es. Der Schreibstil von Pippa Arden ist super und das Buch fliegt nur so dahin. Ich habe es sehr gern gelesen und durfte es in einer Leserunde bei 'www.lovelybooks.de' lesen.
Nach diesem Buch ist man wieder einmal der Meinung, dass man mit sich selbst als erstes klar kommen muss, dann klappt auch alles andere irgendwie. Also perfekt für das neue Jahr um endlich mit diesem ganzen Diätwahnsinn aufzuhören und sich selbst so zu lieben wie man ist. Andere tuen es doch auch.

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