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29.

May 2019

~nef
EmpfehlungEmpfehlung
Rezensionsexemplar

Swamp Sniper / Tod im Tümpel

Tags: Mystery
Cover Tod im Tümpel

Enthält Spoiler zu den ersten Teilen der Miss Fortune-Reihe.

Fortune ist kaum richtig angekommen in Sinful und hat bereits mehr Nerven gelassen als in ihren ganzen bisherigen CIA-Aufträgen zusammen. Wer hätte gedacht, dass es in einem beschaulichen Nest in Louisiana so mörderisch zugeht? Sie hofft, dass es sich nun aus gemordet hat und sie sich auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren kann, wegen der sie hergeschickt wurde - sich verstecken. Nebenbei soll sie sich um das Erbe von Marge kümmern, in deren Haus sie ihr Chef untergebracht hat. Die Fassade von der ehemaligen Schönheitskönigin und Bibliothekarin kann ihr kaum noch jemand abkaufen, aber ganz so clever sind die Menschen in Sinful dann Gott sei Dank auch nicht.
Bis auf die zwei älteren Damen Ida Belle und Gertie, die Fortune von einer brenzligen Situation in die nächste manövrieren.

Die Wahl zum Bürgermeister der Stadt sollte eine entspannte, gesellige und fröhliche Angelegenheit werden. Neben Ida Belle stand Ted Williams zur Wahl und beide Kandidaten könnten unterschiedlicher nicht sein. Ted ist vor allem Gönnerhaft und hat die Männer der Stadt auf seiner Seite, Ida Belle hingegen ist nicht nur die Vorsitzende der Sinful Ladys, sondern spricht auch den Damen der Stadt aus der Seele.
Niemand kann zu dem Zeitpunkt ahnen, dass sich die Frage wer gewinnt bald gar nicht mehr stellt. Denn nachdem Fortune und Gertie nach einem langen Tag bereits heim gefahren sind, haben sich Ida Belle und Ted noch eine ganze Weile unterhalten - so unter quasi Kollegen.
Kurz bevor Fortune diesen Abend jedoch gemütlich mit einem Buch über Waffenkunde abschließen und ins Bett krauchen konnte, klingelte eine sehr aufgelöste Gertie bei ihr. Es ist etwas passiert! Natürlich, wie könnte auch nicht.

Nur dieses Mal ist es schlimmer als befürchtet. Ted ist tot und alle Hinweise deuten auf Ida Belle. Warum aber sollte sie Ted umbringen? Schließlich ist die Wahl vorbei. Deputy LeBlanc sitzt in der Klemme. Er kennt Ida Belle schon sein ganzes Leben und weiß sehr wohl, dass sie zwar fähig wäre zu einen Mord, die Art jedoch nicht zu ihr passt. Die restlichen Bewohner der Stadt haben sich um die Witwe Paulette versammelt und fordern Gerechtigkeit. LeBlanc kommt bei den Ermittlungen nicht weiter und so müssen Fortune und Gertie ihre Freundin beschützen. Sie begeben sich auf Mördersuche - schon wieder. Wenn das ihr Chef erfährt.
Aber welche Wahl hat sie? Als CIA-Agentin kennt sie Freundschaften kaum und wenn nun eine von diesen wenigen bedroht wird, fährt Fortune die Krallen aus. Einfach ist es trotz ihrer Erfahrung jedoch nicht. Ncht nur, dass es über Ted kaum etwas zu geben scheint, auch LeBlanc geistert ihr ständig im Kopf herum.

Swamp Sniper / Tod im Tümpel ist der dritte Teil der Miss Fortune-Reihe und er war wieder furchtbar spannend. Ich habe Fortune und die zwei verschrobenen Ladys über die Bücher bisher sehr lieb gewonnen und freue mich zudem in diesem Buch wieder über einen kleinen Auftritt von Bones =o) Das Fortune sich einen anderen Mitbewohner anlacht ignoriere ich einfach mal geflissentlich ;o)
Nach wie vor gefällt mir der Schreibstil von Jana DeLeon. Viele Autoren können den Witz und den Ideenreichtum über mehrere Bücher nicht aufrecht halten, aber ihr gelingt das ziemlich gut. Die Art der Detektivarbeit ist natürlich an den Haaren herbei gezogen und trotzdem fiebert man mit. Der Deputy tut einem eigentlich nur Leid ^^ Er hat es nicht leicht und will einfach nur seinen Job machen.

Die Verzweigungen zwischen den einzelnen Personen sind durchaus interessant und es geht auch mal über die Grenzen von Sinful hinaus. Nun heißt es warten bis der 4 Band erscheint und ich bin schon sehr gespannt. Natürlich auch wieder auf die Rezepte, die sich hinten im Buch befinden.

Da ich das Buch wieder als Rezensionsexemplar erhalten habe, danke ich ganz herzlich Jeannette Bauroth für die Übersendung. Meine Meinung hat das natürlich nicht beeinflusst.

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06.

May 2019

Cover Voll Verschlafen

Als Dornröschen 500 Jahre nach ihrer Zeit einsam aus dem Schlaf erwacht ist sie verwundert. Ihr Schloss ist verschwunden, dafür befindet sie sich noch in einem einsam stehenden Turm inmitten einer Landschaft, die ihr so gar nicht bekannt vorkommt.
Als sie aus dem Fenster klettert und in unserer Welt landet läuft sie zunächst einer Dame in die Arme, die sehr merkwürdig gekleidet ist. Ganz in Blau, mit Beinkleidern eines Mannes und dazu viel zu kurze Haare. Verwirrt und verschreckt läuft Dornröschen weiter und landet an einer Mauer. Gerade als sie diese übersteigen möchte, wird sie von einem Jungen erschreckt und landet im Gras.
Von den Augen des Jungen fasziniert lässt sie sich von ihm aufhelfen und in sein zu Hause bringen. Hier wird sie mit viel mehr Dingen konfrontiert als sie erfassen kann. Nie im Leben hat Dornröschen einen Motorroller, ein Handy, geschweige denn auch nur Glasfenster gesehen. Auch das Bad birgt seine Tücken.
Völlig überfordert will Dornröschen nur eins - nach Hause zu ihren Eltern.

Niko ist hin und weg von dem Mädchen, das ihm da vor den Roller gefallen ist. Obwohl sie sich sehr merkwürdig ausdrückt und er kaum glauben mag, was sie ihm erzählt, spürt er, dass es die Wahrheit ist. Vor ihm steht tatsächlich eine Märchenfigur.
Nikos kleine Schwester Emma ist hin und weg, sie liebt Märchen und ist bereit den beiden zu helfen. Irgendwas ist mit Rosas, ein viel besserer Name in dieser Welt als 'Dornröschen', Märchen schief gelaufen. Nun kann ihnen nur noch eine Frau helfen und die entpuppt sich als jemand, den Rosa tatsächlich kennt.

Voll Verschlafen ist ein sehr kurzweiliges, aber so putziges Buch, dass es sich super schnell weg lesen lässt und doch umfasst es alles was eine Geschichte braucht. Auf der LBM 2019 habe ich die Autorin Julia Bohndorf getroffen und sie ist herrlich durch geknallt. Und wenn man dann beim Lesen die Dame vor Augen hat, macht es gleich noch viel mehr Spaß.

Niko ist, wie die meisten Jugendlichen in seinem Alter, einem hübschen jungen Mädchen nicht abgeneigt. Da er aber auch noch das Herz am richtigen Fleck hat, möchte er ihr helfen wieder nach Hause zurück zu kehren. Auch wenn das bedeutet, dass er sie verliert.
Emma ist laut, hilfsbereit und wie ihr Zweitname schon verrät - ein Terrorkrümel ^^ Ich fand die Bezeichnung treffend und ich denke viele ältere Geschwister denken genau so von ihren jüngeren Verwandten.
Aber auch sie ist erpicht darauf Rosa zu helfen und gemeinsam finden sie sicherlich einen Weg.

Rosa findet sich erstaunlich schnell zurecht in der neuen Welt und ist äußerst wissbegierig. Vieles macht ihr Angst, anderes empfindet sie als wahre Bereicherung und ist unschlüssig ob sie sich mehr darauf freuen soll wieder nach Hause zu können oder aber in dieser Zeit gefangen zu bleiben. Wie in jedem Märchen gibt es am Ende ein 'Ende gut, alles gut', aber wie wird es aussehen? Ich fand es jedenfalls putzig.

Ach ja, meine persönlichen Highlights in diesem Buch waren natürlich Jens und Bärbel. Wer das ist müsst ihr selbst herausfinden ;o)

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02.

May 2019

Cover Der lange Traum vom Glück

Es handelt sich hierbei um den fünften Teil der Wild Ukrainians / Die Stanislaskis-Reihe.

Frederica weiß was sie will und sie weiß auch, dass sie es bekommt. Auf Nick wartet sie nun schon 10 Jahre lang, nun wird es Zeit für ihren Siegeszug. Und so steht ihr Entschluss nach New York zu ziehen fest. Nick ist inzwischen erfolgreicher Musiker und aus sicherer Quelle weiß sie, dass er eine Texterin braucht. Seine derzeitige Arbeit an einem weiteren Bühnenstück fasziniert sie und für seine melodischen Kompositionen sind ihre Texte perfekt. Das muss Nick nur noch einsehen.

Nick kann es nicht fassen, aus seiner kleinen Cousine Freddie ist eine erwachsene Frau geworden. Er kann nicht leugnen, dass sie durchaus nett anzuschauen ist und wenn er in ihrer Nähe ist, bleibt er oft verwirrt zurück. Gefühle, die er eigentlich nicht für sie haben dürfte, wühlen ihn nachts auf. Er will Freddie nicht zu nah an sich heranlassen und doch zieht es ihn immer wieder zu ihr.
Das letzte bisschen Widerstand hält ihn auf Abstand - aber wie lange noch?

Frederica gibt sich alle Mühe und doch kann sie Nick nicht komplett für sich gewinnen. Sie gibt nicht auf - nie! Freddie hat einen Plan und dem folgt sie, auch wenn sie damit über das Ziel hinaus schießt.
Denn Nick will sich gar nicht erobern lassen und so steht schon bald nicht nur ihre Zusammenarbeit auf dem Spiel.

So langsam neigt sich die Reihe dem Ende zu und so suchte man krampfhaft nach weiteren Pärchen in der Stanislaskis-Familie. Freddie kennen wir schon seit dem ersten Band, denn sie ist die Tochter von Spence. Das sie in Nick verschossen ist, weiß der Leser auch seit dem ersten Aufeinandertreffen der beiden. Nun sollten sie sich also finden.
Das habe ich mit gemischten Gefühlen verfolgt und konnte mich die gesamte Geschichte lang damit nicht so richtig anfreunden.

Freddies Art ging mir gewaltig auf die Nerven. Sie hat immer alles bekommen, was sie wollte und ist einfach ziemlich verwöhnt. Da trifft es Nicks Aussage ziemlich gut, dass sie kaum richtig arbeiten muss für ihr Geld. Nick hat eine ganz andere Vergangenheit und somit auch eine andere Lebensweise. Die Zwei passen also eigentlich nicht wirklich zueinander.
Im Laufe der Geschichte ändert sich Freddie ein wenig, aber ich bin trotzdem nicht mit ihr warm geworden.

Man erfährt auch hier wieder, wie es bei den anderen Pärchen weiter gegangen ist und das hat mir mehr Spaß gemacht als die eigentliche Hauptstory. Traurig aber wahr. Nun gibt es noch einen Band in der Reihe und ich hoffe sehr, dass der es wieder raushaut. Dieses Mal ist eines der Kinder erwachsen geworden. Ich bin gespannt wie viel man da noch von den liebgewonnen Charakteren wieder trifft.

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29.

Apr 2019

~nef
Rezensionsexemplar

Träume der Provence

Tags: Romantik
Cover Träume der Provence

Als Marie und ihr 15-jähriger Sohn Robin den Nachlass der Großmutter aussortieren, fällt ihnen ein Foto in die Hand. Darauf zu sehen ist die junge Anne, halbnackt auf einem Samtstuhl inmitten eines Lavendelfeldes. Marie kennt dieses Bild von ihrer Mutter nicht und ist erstaunt. Auf der Fotorückseite ist ein Name und eine Jahreszahl verzeichnet.
Ihr bester Freund Bennett besitzt eine eigene Galerie und vielleicht kann er ihr etwas zu diesem Bild sagen. Der Name des Künstlers ist zumindest bekannt und verspricht einen guten Preis, sollten sie das Bild finden. Dazu müssen sie allerdings nach Frankreich reisen, denn im gesamten Haus ihrer Mutter haben sie das Bild nicht gefunden.

Zu dritt machen sie sich auf den Weg in die Provence um Vincent Soleil zu finden. Er ist ihr einziger Anhaltspunkt und sie hoffen durch ihn mehr über Anne zu erfahren. Dafür reisen sie in das kleine Örtchen Saint-Paul-de-Vence. Aber schon die ersten Begegnungen zeigen ihnen, dass Anne nicht bei jedem positive Eindrücke hinterlassen hat.
Als sie dann erfahren, dass Vincent vor kurzem gestorben ist, glauben sie, dass die Suche nun ein Ende hat, aber so schnell gibt Marie nicht auf. Zu viel hängt von diesem Bild ab. Robin ist an der Autoimmunerkrankung Hashimoto erkrankt und es gibt eine winzige Chance, dass ihn ein Arzt in Philadelphia helfen kann. Doch allein die Reise kostet ein kleines Vermögen. Nachdem sie ihren Job dank eines zudringlichen Gastes verloren hat, rückt die USA in weite Ferne. Sie braucht dieses Bild, und wenn sie dafür ungemütlich werden muss.
Marie ahnt jedoch nicht, dass sie nicht nur etwas über ihre Mutter in Frankreich herausfindet. Auch sich selbst lernt sie neu kennen und findet, worauf es ankommt im Leben.

Träume der Provence ist nun also das zweite Buch von Anja Saskia Beyer und es gefiel mir um einiges besser als Erdbeeren im Sommer. Die Charaktere mochte ich durch die Bank weg alle recht gern, einzig mit Robin bin ich nicht ganz warm geworden. Allerdings habe ich auch keine Erfahrung mit Teenagern in dem Alter ;o) Das ist bei mir dann doch schon eine Weile her.
Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen, so lernt man Anne in der Vergangenheit ziemlich gut kennen und erfährt auch, wie es zu dem Bild kam. Auch hat man eine Ahnung warum die Menschen bei Annes Namen so komisch reagieren.

Das Buch las sich ziemlich gut weg und man wollte am Ende natürlich wissen ob sie das Bild finden und auch ob es mit dem Arzt in den USA klappt für Robin. Die Liebesgeschichten entwickeln sich nebenbei und sind eine schöne Ergänzung zum eigentlichen Plot. Allerdings hätte ich Francois nicht gebraucht. Das ist eh immer so eine Sache mit den Dreiecksbeziehungen, die mir nicht so richtig zusagt.

Nun ist dieses Jahr das neue Buch von Anja Saskia Beyer erschienen - Das kleine Café am Meer und ich denke über kurz oder lang wird auch dieses Buch den Weg in mein Regal finden =o)

Ich danke an dieser Stelle dem Tinte & Feder-Verlag für die Übersendung des Rezensionsexemplars. Die Bereitstellung des Buches hat meine Meinung natürlich nicht beeinflusst.

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04.

Apr 2019

~nef
Rezensionsexemplar

Das Honigmädchen

Tags: Leben, Romantik
Cover Das Honigmädchen

Camilla Monhof ist mit ihrem Leben überfordert. Im Feinkostgeschäft ihres Vaters mausert sie sich zu einer respektablen Nachfolgerin, einige Dinge stoßen ihr jedoch sauer auf. So hält ihr Vater seit Jahren an einem Honiglieferanten aus der Provence fest, der unpünktlich oder auch gar nicht seine Verträge einhält.
Ihre Tochter Marie ist mit ihren 15 Jahren gerade mitten in der Pubertät. Die Trennung der Eltern hat sie sehr mitgenommen und sie lässt Camilla deutlich spüren, wer ihrer Ansicht nach Schuld an der Trennung ist. Und als wenn das nicht ausreichen würde, hat sie seit einer Weile einen neuen Nachbarn, der ihr nachts den Schlaf raubt mit lauter Musik, Partygeräuschen oder Damenbesuch.

Als Maries Schuldirektorin um ein Gespräch bittet ist Camille erstaunt. Ihre Tochter schwänzt die Schule und das schon ziemlich lange. Nach einem unerfreulichen Gespräch, versucht sie mit Marie zu reden, doch das Mädchen macht dicht. Was ist nur aus ihnen geworden? Sie haben sich doch mal so gut verstanden?
Nur einen Tag später tauchen zwei Polizisten mit Marie im Schlepptau in der Firma auf. Camille ist am Ende ihrer Kräfte als ihr Vater eine Idee hat. Seine Tochter soll sich mal erholen, weit ab von ihrem stressigen Leben und legt ihr Frankreich ans Herz. Da sie ihn sowieso wegen dem Honiglieferanten Lambert ständig in den Ohren liegt, kann sie sich gleich einmal selbst dort umschauen.
Natürlich ist Marie sauer, hatte sie sich ihren Ferien doch anders vorgestellt. Nach einer turbulenten Anreise landen sie schließlich im malerischen Bergdorf Loursacq - und das nicht alleine.

Das Henri Lambert ein Eigenbrötler ist stellen sie schnell fest und auch, dass es um seine Bienen nicht gut bestellt ist. Marie scheint eine neue Aufgabe gefunden zu haben, der Zugang zu ihrer Tochter bleibt Camilla jedoch weiterhin versperrt und so macht sie sich auf die Suche nach der Vergangenheit, denn irgendetwas gibt es, dass diesen Ort und ihre Familie verbindet. Nur was? Erinnerungsfetzen schleichen sich in ihr Gedächtnis und dann wäre da noch der geheimnisvolle Brief ihres Vaters an Henri. Was verheimlichen sie ihr?
Camillia ist nach Frankreich gekommen um Antworten zu finden und doch findet sie hier viel mehr.

Mit Das Honigmädchen entführt uns Claudia Winter in ein kleines Örtchen in der Provence und es dauert nicht lange, bis man die Wiesen und Felder mit dem blühenden Lavendel vor sich sieht und den Geschmack von süßem Honig auf der Zunge spürt. Das Setting der Geschichte hat mir sehr gefallen und durch die Art, wie Claudia Winter alles beschreibt, kann man es sich auch sehr gut vorstellen.
Es hat mich etwas Zeit gekostet in die Geschichte zu finden, was hauptsächlich an den Charakteren lag. Ich bin mit Marie und Camilla nicht warm geworden und auch der 'nervige' Nachbar konnte keine Seite zum Klingen bringen. Als sie dann in Frankreich waren, ging es allerdings recht zügig. Ich mag Henri. Er ist ein schwieriger Charakter, verschroben und generell allen Menschen gegenüber misstrauisch. Aber natürlich gibt es noch viel mehr Charaktere zum Kennenlernen.

Eine Sache, die einfach im Stil von Claudia Winter liegt, sind viele französische Sätze im Text. Diese werden auch immer übersetzt und stören mich persönlich ziemlich im Lesefluss. Da ich aber weiß, dass sie das immer benutzen wird, muss ich entweder aufhören ihre Bücher zu lesen oder aber diese Sätze ignorieren. Ich habe mich für die zweite Möglichkeit entschieden ;o)
Um die Bücher nicht mehr zu lesen, müsste ich auf die vielen Geschichten verzichten die da noch kommen mögen - und wer weiß was ich da alles verpasse.
Die Geschichte in Das Honigmädchen hat mich so richtig gefangen, als Camilla in Frankreich angekommen ist und ich konnte es kaum noch aus der Hand legen. Das hat mich mit dem schwierigen Start versöhnt.

Nun habe ich noch ein Buch von Claudia Winter liegen und ich denke, das könnte wieder ein Highlight werden.

Ich danke an dieser Stelle ganz herzlich dem Goldmann-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Der Erhalt hat meine Meinung nicht im Geringsten beeinflusst.

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