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05.

Jan 2018

Cover Ein Zimtstern macht noch keine Weihnacht

Genie Havisham arbeitet beim Web-Magazin 'Coolhub'. Passend zu ihrem Namen betreut sie dort die Rubrik für die Frauen: Beziehungen und alles was dazu gehört. Ein Hohn, wenn man bedenkt, dass sie seit gut 2 Jahren Single ist.
Eigentlich wäre ein Mann in ihrem Leben auch schön, aber nach der Erfahrung mit ihrem Ex ist sie da sehr vorsichtig. Ihre Arbeit ist ihr sehr wichtig und das versteht nun mal nicht jeder Partner.

Gemeinsam mit ihren Kolleginnen Rio und Willow tauscht sie sich regelmäßig über alles rund um das Thema aus - aber auch die beiden sind Single und auf der Suche nach der Liebe.
Für das die verschiedenen Redaktionen beginnen bestimmte Saisonhighlights schon früher und so befindet sie sich mitten im Sommer in einem Winterwunderland und testet neueste Trends rund um das Fest der Liebe. Ob sie in diesem Jahr auch wieder allein unter dem Baum sitzt?

Wenn es nach ihrer Chefin Tabitha geht nicht. Denn die will, dass mal wieder ein bisschen Schwung in Genies Privatleben kommt - und in ihre Rubrik. Dabei will Genie endlich auch mal seriöse Artikel veröffentlichen und nicht nur darüber berichten welche Dating-App gerade IN ist und wie das Liebesleben der Promis läuft.
Auf dem Ohr ist Tabitha allerdings taub. Niemand kann die Chefin leiden, die nur als Beschäftigungstherapie die Leitung der Zeitschrift von ihrem Mann übergeholfen bekommen hat.
Doch dann hat Tabitha die Idee - Genie soll sich einen Freund anlachen und darüber berichten. Somit heißt ihr neuer Blog 'Ein Freund bis Weihnachten' - kurz EFBW. Wenn sie das schafft, darf sie auch andere Artikel veröffentlichen. Davon abgesehen, dass das Erpressung ist, hat Genie keine Argumente dagegen und fügt sich in ihr Schicksal.

Sie hat 6 Monate Zeit einen Freund zu finden. Das sollte doch wohl zu schaffen sein, oder? Willow und Rio stehen ihr zur Seite und schon bald befindet sie sich in jedem Dating-Portal und in jeder App. Zusätzlich nimmt sie jedes Dating-Event mit, das es in London gibt. Es wäre doch gelacht, wenn sie sich nicht zumindest für die Feiertage jemanden anlachen könnte.
Genie hat allerdings vergessen, dass ihr eine Person dabei im Weg stehen könnte - sie selbst!

Boyfriend by Christmas / Ein Zimtstern macht noch keine Weihnacht klingt vom Titel und natürlich auch von Cover her nach einem Weihnachtsroman. Weihnachtlich daran ist allerdings nur die ständige Erwähnung des Wortes 'Weihnachten'.
Die Idee, die Jenny Stallard hier hatte war wirklich gut - was wohl auch daran liegt, dass sie quasi selbst die Vorlage für diese Geschichte liefert. Sie selbst hat es mit 'EFBW' versucht - ist allerdings gescheitert. Ob das Genie auch passiert?

Mir war selten ein Hauptcharakter so unsympathisch wie Genie Havisham. Sie ist so dermaßen oberflächlich, dass der Kadashian-Clan neidisch werden würde. Generell mag sie keinen Mann der nicht 1,80m ist, der eine Glatze hat, der nicht top gestylt ist oder einen einfachen Beruf hat. Wenn sie einen Mann auch nur ansatzweise an sich heranlässt, dann muss er quasi selbstgebacken sein. Und wenn dann doch einer um die Ecke kommt und ihr alles bietet und nur eine einzige Anforderung hat - dann geht das natürlich auch nicht.

Sie behauptet von sich selbst, dass sie offen und tolerant ist. Zudem natürlich ein Glücksgriff für die Männerwelt, weil selbstgewusst und weltgewandt. Da frage ich mich dann aber doch, warum sie es nicht schafft, sich gegen ihre Chefin zur Wehr zu setzen.
Sie lässt sich beleidigen, runterputzen und unter Druck setzen. Kein normaler Mensch würde sich das gefallen lassen.
Neben ihren charakterlichen Fehltritten, ist sie eigentlich dauerbesoffen. Es vergeht kaum ein Tag, an dem sie nicht trinkt. Das finde ich wirklich grenzwertig.

So wenig ich Genie mochte, so sehr liebte ich Willow. Sie kommt leider nur am Rande vor, aber diese Frau ist einfach grandios. Sie hat das Selbstbewusstsein, was andere gerne hätten und ist dabei ein sehr kameradschaftlicher Typ. Wenn es ein Problem gibt, hilft sie und ein offenes Ohr hat sie sowieso für jeden.
Mir war es am Ende egal ob Genie nun einen Typen bis Weihnachten abbekommt, solange wenigstens Willow Erfolg hätte.

Der Schreibstil des Buches ist gut, man muss sich nicht ewig eingewöhnen und auch die Wortwahl ist gut. Was vermutlich am journalistischen Hintergrund der Autorin liegt.
Ich weiß nicht, ob sie sich mit dem Buch einen Gefallen getan hat - mir hat es leider überhaupt nicht gefallen.
3 Sterne bekommt es für die Idee und die liebenswerten Nebencharaktere.

Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar über NetGalley erhalten, wofür ich mich an dieser Stelle bedanken möchte. Das hat meine Meinung zu dem Buch jedoch in keiner Weise beeinflusst.

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23.

Dez 2017

Cover Am Arsch vorbei geht auch ein Weg

Alexandra Reinwarth hat es sich zur Aufgabe gemacht dem hektischen und gestressten Leben ihrer Leser einen Riegel vorzuschieben. In 6 Abschnitten versucht die Autorin uns - also den Leser - dabei zu helfen das Leben etwas entspannter anzugehen. Das ist oft gar nicht so einfach. In beinahe jedem Abschnitt findet man sich wieder.

So beginnt man bei sich selbst. Klar, man könnte so viel an sich selbst ändern. Das fängt beim Aussehen an, geht über die Gesundheit und endet bei der Wahrnehmung anderer. Muss ich wirklich in Konfektionsgröße 36 passen und dafür auf all das verzichten, dass den Couch-Abend so genussvoll macht? Für wen mache ich das? Ist es wirklich wichtig, dass andere mich toll finden?
Diese Fragen stellt man sich während des Lesens und überlegt dabei - ehrlich - wie die Antwort ausschaut.
Und wenn man mich sich selbst fertig ist - dann kommen die Anderen!

Freunde, Bekannte, Fremde, Familie, der Chef, die Kollegen und am Ende der Partner. Während man sich so durch die lustigen Anekdoten liest und vor sich hin schmunzelt, merkt man schnell wie man selbst eingestellt ist.

Durch die lockere Art von Alexandra Reinwarth ist es einfach sich durch den Ratgeber zu lesen. Er ist nicht Staubtrocken und an nicht wenigen Stellen maßlos übertrieben. Aber ich denke anders kann man so ein Thema auch nicht angehen.
Wer sich selbst mal einen Spiegel vorhalten möchte und vielleicht auch den Anspruch an sich hat es allen Recht zu machen und am Ende selbst auf der Strecke bleibt, sollte sich dringend mit Am Arsch vorbei geht auch ein Weg befassen.

In einer kleinen privaten Leserunde waren wir uns einig, dass wir auf keinem schlechten Weg sind und viele Dinge generell an uns abprallen lassen. Auf anderen Ebenen wird nun gearbeitet. Ob man am Ende ein ruhigeres Leben führt? Wir wollen es hoffen!

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16.

Dez 2017

Cover Ich bin ein Kunde holt mich hier raus

Tom König, Kolumnist bei Spiegel Online, beschäftigt sich liebend gern mit der Servicewüste Deutschland. Er berichtet von Erlebnissen im Bahnverkehr, der unausweichlichen Frage nach dem Flug 'Ist das wirklich mein Koffer?' und dem Elend mit der Deutschen Post.
Nun hat er einige seiner Erlebnisse und auch ihm zugesandte Vorkommnisse in einem Buch veröffentlicht: Ich bin ein Kunde, holt mich hier raus: Irrwitziges aus der Servicewelt.

Ich bin in der Bibliothek darüber gestolpert und dachte mir, das könnte ja unterhaltsam sein. Gelesen von Christoph Maria Herbst ist es das auch. Die Art und Weise mit der er die kleinen Episoden vertont hat ist einmalig. Er hat einfach die passende Stimme für solch eine Art von Buch. So ein bisschen arrogant und genervt mit einer guten Portion Sarkasmus.

Beinahe jeder Mensch muss sich in wenigstens einer Geschichte wiederfinden, die Frage ist nur, ob es einem wirklich so sehr an die Nieren ging wie dem Autor. Einiges fand ich dann doch etwas übertrieben, allerdings hat hier jeder Mensch ein unterschiedliches Empfinden.
Nicht jeder Verkäufer oder Mitarbeiter eines Unternehmens ist von Hause aus unfreundlichen - oftmals reicht es schon, wenn man selbst seinen Ton anpasst.

Das Buch hat mich eine gewisse Zeitlang unterhalten, ansonsten ist es eigentlich nichts, was man gelesen haben muss. Der Kontext aus diesem Werk lautet wohl lediglich: Ihr seid mit eurem Elend nicht allein.

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14.

Dez 2017

~nef
Rezensionsexemplar

Glück schmeckt nach Popcorn

Tags: Romantik
Cover Glück schmeckt nach Popcorn

Martha ist Inhaberin und Betreiberin eines der schnuckeligsten Kinos in Köln. 'Das Lichtspielhaus' hat sie vom vorherigen Besitzer geerbt, zusammen mit allem was dazu gehört. Die nicht zu verachtende Summe zur Reparatur und Instandhaltung hat sie inzwischen entsprechend eingesetzt und auch wenn sie das Kino über alles liebt, wirkt es doch immer ein wenig grau.
Viele Filmposter aus vergangenen Zeiten und auch der gemütliche Kinosaal strahlen nicht mehr im Glanz alter Tage. Auch wenn sie es versuchte, es waren doch immer dieselben Menschen, die zu Besuch kamen. In erster Linie Kritiker und Presseleute, sobald sie wieder einen besonderen Film herausholte und ins Wochenprogramm gab.

In Marthas Liebesleben ist es beinahe ähnlich grau. Seit sie von ihrer großen Liebe Tom verletzt und verlassen wurde, hatte kein Mann mehr Platz in ihrem Herzen gefunden. Den Glauben an die große Liebe hat sie eh nicht und Happy Ends gibt es sowieso nur auf der Leinwand oder im Kitschroman.
Susanna, Marthas Freundin und einzige Angestellte, hingegen hat den Mann fürs Leben gefunden und ist auf dem besten Wege eine wundervolle Mama zu werden. Leider kann sie nun nicht mehr für Martha arbeiten und ganz alleine kann diese den Betrieb auch nicht stemmen. Nach einem nächtlichen Überfall ist sie zudem ängstlich, gerade in den Abendstunden allein im Kino zu sein. Was sie braucht ist ein Mitarbeiter mit Türsteherqualitäten.
Aus einer Laune heraus hängen die beiden einen Zettel im Café aus mit Telefonnummern. Als Martha zur Einsicht gelangt, dass man so keine qualifizierten Mitarbeiter finden kann, ist es allerdings zu spät.

Erik, unverbesserlicher Optimist und Nachwuchsdrehbuchschreiber, hat sich bereits die Nummer notiert. Bis zur Fertigstellung seines ersten Filmes ist es noch ein langer Weg und er braucht dringend einen Job für den Übergang. Was wäre da besser als eine Anstellung in einem Kino?
Erik wählt die Nummer und landet wenig später bei Martha. Er versucht sich Best möglichst zu verkaufen und nach einem kurzen Vorstellungsgespräch ist er auch schon eingestellt. Das hierbei auch seine Statur eine gewisse Rolle spielt lässt seine neue Chefin unter den Tisch fallen. Es ist ja nur für den Übergang, bis sich jemand geeigneteres finden lässt.
Dass bei Martha und Erik grundverschiedene Welten aufeinander prallen ist vor allem Susanna klar, aber sie glaubt das Eriks unerschütterliche gute Laune genau das ist was sowohl Martha als auch ihr Kino brauchen.

Nach nur wenigen Tagen ist Martha von Erik genervt und fragt sich, wie man so naiv durchs Leben gehen kann. Und doch fühlt sie sich in seiner Nähe sicher. Als sie bei einem gemeinsamen Einkauf der Vorräte geradewegs Marthas Ex Tom und seiner ziemlich schwangeren Neuen in die Arme laufen kommt Martha eine blöde Idee, die sie schon bald in Teufels Küche bringt. Aber ist es nicht genau das, was Martha braucht? Ein wenig mehr Leben in ihrem tristen Alltag? Dafür ist Erik in jedem Fall die richtige Person.
Aber auch Stefan, ihr Stammkritiker, versucht Martha für sich zu begeistern.

Ein Kino, zwei Männer und eine Frau - kann es hier ein Happy End geben?

Ich habe Marie Adams im letzten Jahr auf der lit.Love kennengelernt. Da ich bislang nicht dazu gekommen bin mir ein Buch von ihr vor die Nase zu halten, habe ich mich für die Leserunde angemeldet und war gespannt. Ich persönlich liebe ja Filme - sofern sie gut gemacht sind. Der Plot versprach spannend zu werden und das Cover animierte zum nächsten Kinobesuch doch mal eine Portion Popcorn zu kaufen.
Allerdings ist Martha alles andere als begeistert von Popcorn und das hat einen guten Grund. In ihrem Kino gibt es weder eine Popcornmaschine noch Popcornkino. Dafür sucht sie sich altbewährte Klassiker raus und lockt damit vor allem ältere Generationen ins Kino.
In meiner Stadt gibt es vor allem natürlich die großen Kinos mit Blockbuster-Programm, aber auch ein paar Nischenkinos. So laufe ich jedem Tag an einem vorbei und seit ich dieses Buch gelesen habe, schaue ich intensiver auf die Programmankündigung. Ob es dort auch kein Popcorn gibt? ;o)

Marie Adams beschreibt das Kino ziemlich gut und man meint beinahe den leicht staubigen Geruch in der Nase zu haben. Allerdings konnte mich die Autorin überhaupt nicht mit ihren Charakteren begeistern. Susanna ist eine glückliche junge Frau mit Träumen und ausgerechnet sie verlässt Martha, die in ihrer negativen Einstellung allem und jeden gegenüber einfach nur unsympathisch ist. Sie sucht beinahe ständig nach dem Haar in der Suppe und wenn sie keines findet, dann fügt sie es eben selbst ein. Obwohl Martha gerade 30 Jahre alte ist, macht sie den Anschein einer alten, verbitterten Frau die vom Leben gezeichnet ist.
Natürlich spielt hier auch ihre Vergangenheit mit Tom eine große Rolle, aber man könnte meinen, sie ist in der Zeit hängen geblieben.

Und dann ist da Erik. Ein Luftikus, Sonnenschein und beinahe übertriebener Optimist. Erik glaubt fest an die Liebe, an das Leben und an seinen Erfolg als Drehbuchautor. Seine gute Laune tut beinahe weh und fast konnte ich Martha verstehen, dass sie ihn als kindlich und naiv abstempelt. Aber mit der Zeit lernt man Erik besser kennen und fiebert mit, wie es bei ihm weitergeht. Das aus den beiden ein Paar wird ist so ausgeschlossen wie eine Hochzeit im Vatikan.
Die meisten Charaktere machen während der Geschichte eine gewisse Entwicklung durch - Martha nicht. Das nimmt leider sehr die Freude am Buch.

Da die Autorin während der Leserunde dabei war und bereits erwähnte, dass sie das erste Mal eine eher knifflige Hauptprotagonistin in einem Roman verwurstelt hat, werde ich mich an einem anderen Buch aus ihrer Feder versuchen. Eines weiß ich nach diesem Buch - ich brauch einen Hauptcharakter den ich leiden kann. Und wenn es nicht am Anfang ist, dann doch wenigstens nach dem ersten Drittel.

Mein Dank gilt dem Blanvalet-Verlag für das Rezensionsexemplar und der Site www.leserunden.de für die veranstaltete Leserunde. Meine Meinung zum Buch wurde von der Teilnahme in keiner Weise beeinflusst.

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12.

Dez 2017

Cover Santa Claus Junior

Schon wieder Weihnachten. Ute ist genervt. In diesem Jahr macht sie einfach mal nichts. Gar nichts. Nachdem beinahe jeder sprachlos ist, versucht ihr bester Freund sie ein wenig aufzumuntern. Ute ist immerhin gerade wieder Single und vielleicht braucht sie einfach nur mal wieder einen anständigen Mann und was zum Kuscheln für die Weihnachtszeit. Da Ute aber keine Anstalten macht sich nach einem Mann umzuschauen, entschließt ihr Freund sich dazu ihr einen (Schnee)Mann zu bauen. Der vorweihnachtliche Schnee auf dem Balkon wird kurzerhand in einen Minischneemann verwandelt und mit allerlei Dekoration versehen.

Während Ute nun an Heiligabend ganz alleine daheim sitzt und sich einen Film anschauen will, wundert sie sich. Den Schneemann hat sie völlig vergessen. Aber da steht er. Auf dem Balkon. Bei 8°C. Bevor ihr zu gruselig wird, macht sie sich eine Flasche Wein auf. Wer weiß wie der Schnee sich so halten kann.
Als es auf ihrem Balkon einen großen Knall gibt traut sie ihren Augen nicht. Da steht ein Kind. Mit blondgelocktem Haar, in einem Nachthemd und Sternenstaub. Überfordert lässt sie es ins Wohnzimmer und sieht sich dem Christkind gegenüber.
Der Wein muss schlecht gewesen sein! Als das Christkind ihr nun von Santa Claus Junior vorschwärmt als wäre er der letzte Mann auf Erden, wird Ute stutzig. Was sollte das alles? Will das Christkind jetzt ernsthaft Ute und Santa Claus Junior verkuppeln? An Weihnachten?
Dabei hat sie sich doch eigentlich keinen Mann gewünscht ... oder?
Kann es noch merkwürdiger werden? Ja, es kann!

Wie schon mehrfach erwähnt, liebe ich die Comics von Ralf König. Beim Stöbern fand ich dieses kleine Büchlein dann beim Rowohlt Verlag und habe es als Rezensionsexemplar bekommen. Wer die Comics von Ralf König mag, braucht definitiv dieses kleine Buch. Wenn man zudem noch ein Weihnachtsfreund ist, passt es noch besser.
Auch wenn Ute ein Weihnachtsmuffel ist - aus gutem Grunde, wie man erfährt - macht es einem das Christkind schwer, sich nicht darauf einzulassen. Spätestens wenn Santa Claus Junior auf der Bildfläche erscheint und so ganz und gar nicht weihnachtlich ist, fiebert man direkt dem Glöckchen Gebimmel entgegen.

Der Erhalt des Rezensionsexemplars hat meine Meinung zum Buch nicht beeinflusst - die hätte gar nicht besser ausfallen können ;o)

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