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22.

Jan 2020

Cover Die Glücksorchidee

Lily Strathmore ist in einem Alter in dem sie eigentlich schon lange verheiratet sein sollte um einen eigenen Haushalt zu führen, aber bislang konnte sie kein Gentleman überzeugen.
Ihre ganze Leidenschaft gehört dem Malen, dem sie vor allem im Haus ihres Onkels Edward nachgehen kann, der ihre botanischen Zeichnungen zu seinen Forschungen benötigt. Fernab der Hektik Londons und vor allem ihrer kuppelwütigen Mutter kann Lily sich so die Zeit vertreiben oder mit ihrer Cousine Isabelle und deren Bruder Richard die Ländereien unsicher machen.
Als ihre Eltern sich ankündigen weiß Lily, dass es langsam eng für sie wird. In wenigen Wochen steht eine Expedition ihres Onkels an die sie nur ungern verpassen würde und so geht sie mit ihren Eltern einen Deal ein - sie lassen sie den Sommer über noch malen und mit Onkel Edward verreisen, dafür stimmt sie dem nächsten Heiratskandidaten ihrer Mutter zu.

Während ihre Eltern sich darüber freuen, dass ihre Tochter endlich zur Vernunft gekommen ist, beschleicht sie das Gefühl, dass sie es schon bald bereuen wird so schnell einen Kompromiss eingegangen zu sein.
Denn während ihre Mutter in heller Aufregung ist über die Vermählung ihrer Tochter mit Lord Buckley, einem Mann aus einflussreichem Haus der den Status ihrer Familie deutlich heben wird, bringt ein Fremder Lilys Wangen zum Glühen.

Die erste Begegnung zwischen Lily Strathmore und James Huntington auf dem Anwesen Brookdale Manor ist alles andere als glamourös. Lily war noch nie eine gute Reiterin und ausgerechnet an diesem Tag landet sie mit ihrem Kleid im Graben. Um sich die Blöße nicht zu geben, begeht sie einen dummen Fehler und landet am Ende in James Armen, der sie von ihrem durchgehenden Pferd retten muss.
Nur einen Tag, so predigt sich Lily immer wieder, dann ist er wieder fort und sie kann sich ungezwungen auf dem Anwesen bewegen. Doch wie es immer so ist, macht ihr Onkel ihr einen Strich durch die Rechnung. Denn James hat eine Mission und kam um Edward Strathmore davon zu überzeugen ihm zu helfen. Ihre Expedition wird sie nun also nicht nach Italien, sondern nach Tunesien bringen um dort ein kleines Tal zu suchen in dem eine noch unbekannte Orchidee wächst.

Diese Reise wird nicht nur Lilys Heiratsentscheidung stark ins Wanken bringen, sondern auch das Leben aller Expeditionsteilnehmer gehörig durcheinander wirbeln. Denn James ist nicht der Einzige, der auf der Suche nach dem Tal ist und sein Rivale hat keinerlei Skrupel in der Wahl seiner Waffen.

Fortune's Flower / Die Glücksorchidee ist so ziemlich der erste Historomance-Roman den ich gelesen habe - glaube ich zumindest. Und er hat mir tatsächlich ziemlich gut gefallen. Ich mag Lilys direkte Art, Onkel Edwards Abenteuerlust und natürlich die Matrone des Hauses - Mrs Hodges. Letztere fungiert als Anstandsdame für Isabelle und auch Lily und ist so ein richtig knorriges altes Mädchen. Ihre Kommentare sind wunderbar unterhaltsam und ihre Aktion an Bord des Schiffes genial.

Mit dem Schreibstil von Anthea Lawson bin ich schnell warm geworden. Die Geschichte ist sehr bildhaft geschrieben ohne dabei langatmig zu werden. Auch die Spannung kam glaubhaft rüber und so manches Mal habe ich mir an den Kopf gefasst und gedacht 'Echt jetzt?' was hauptsächlich der jüngsten Dame des Hauses galt.
Isabelle ist naiv, Richard hat das Herz am richtigen Fleck und James ist natürlich hinreißend. Ich hatte sehr viel Spaß mit dem Buch und konnte es kaum aus der Hand legen. Natürlich war klar wie es enden wird, aber der Weg dahin war steinig.

Fortune's Flower / Die Glücksorchidee ist der erste Teil einer Doppelreihe und ich werde bestimmt weiterlesen, denn es geht um eine weitere faszinierende Dame, die bereits einen Auftritt in dieser Geschichte hatte.

Das Rezensionsexemplar erhielt ich von indie translations bekommen. Die Vergabe hat meine Meinung nicht beeinflusst.

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15.

Jan 2020

Cover Törtchen, Tee und Tod

Gemma Rose hat ihr Leben einmal komplett umgekrempelt um nun in einem leeren Geschäft zu stehen. Noch vor einigen Monaten war sie eine erfolgreiche Managerin in Sydney, heute wohnt sie mit 29 Jahren wieder daheim bei ihren Eltern im beschaulichen Meadowford, nicht weit vom berühmten Oxford entfernt.
In den letzten Wochen hat sie aus dem heruntergekommenen Laden einen gemütlichen Tearoom erschaffen und erfreut sich bei den Bewohnern des Städtchens uns den Touristen wachsender Beliebtheit. Der kürzliche Todesfall passt nun gar nicht in ihr Konzept. Aber fangen wir vorn an.
Am vergangenen Tag spülte ein Reisebus eine ganze Gruppe an Touristen in ihren kleinen Laden und mit ihnen einen unfreundlichen Amerikaner, der sich nicht nur ruppig verhielt, sondern auch noch ihre Angestellte belästigte. Bei einem Missgeschick mit einem Wasserglas erspähte sie Unterlagen der Universität in Oxford in seiner Tasche, in der sie eigentlich nichts zu suchen hat.
Am gleichen Abend macht dieser Mann im einzigen Pub des Örtchens Stress um am nächsten Morgen mausetot vor ihrem Laden zu sitzen. Dummerweise an einem ihrer Scones erstickt.
Das könnte dann doch geschäftsschädigend sein.

Wer könnte diesem Mann den Tod gebracht haben? Ihre Scones waren es sicherlich nicht, schließlich hatte ihr Küchenchef sowas wie ein goldenes Händchen, wenn es um Gebäck ging.
Der Fall landet ausgerechnet bei DI Devlin O'Connor, mit dem Gemma eine gemeinsame Vergangenheit hat - wenn auch schon viele Jahre seither vergangen sind, hat sie die kurze Affäre noch sehr lebendig vor Augen. Und er sieht auch 11 Jahre später noch verteufelt gut aus.
Nachdem er ihr den Laden dicht macht, bis sie genaueres über die Todesursache wissen, ist sie nicht mehr ganz so angetan von ihm.
Nun bleibt ihr nichts anderes übrig als abzuwarten und sich doch dem Buchclub ihrer Mutter anzuschließen, in den diese sie hereindrängen will.
Das Entpuppt sich als Glückstreffer, denn so lernt sie nur kurz darauf die Ehefrau des Toten kennen, die nicht gerade in den höchsten Tönen ihres Gatten spricht. Es wäre das älteste Motiv der Welt für einen Mord, doch O'Conner klammert sie komplett aus. Warum? Liegt es am äußerst hübschen Äußeren der Frau?
Gemma ist frustriert und beginnt nun ihrerseits nach Motiven zu suchen. Sie ahnt nicht, dass der Mörder näher ist als ihr lieb sein könnte.

A Scone To Die For / Törtchen, Tee und Tod ist der Auftakt zu einer Reihe die im Original bereits 10 Bücher umfasst. Ich liebe ja Mysteries und wenn sie dann in einem kleinen Nest in England spielen, sind sie mir gleich noch viel lieber. So habe ich mich auch auf dieses Buch gestürzt und es ziemlich fix beendet. Ich wollte natürlich wissen wer der Mörder - oder die Mörderin - ist. Ich hatte zu Beginn die richtige Fährte, bin dann aber irgendwie abgekommen. Der Fall wird komplett aufgelöst und natürlich hat Gemma da ihre Finger im Spiel. Darum geht es ja bei allen Mystery-Büchern.

Wie das Cover vermuten lässt, hat hier eine Katze ihre Pfoten im Spiel und ich bin da jetzt nicht so der Freund von, einfach weil es mir zu viel wird mit den Samtpfoten. Zu Beginn dachte ich 'Oh Gott, es reicht' aber dann wurde es weniger im Laufe der Geschichte und ich war wieder versöhnt.
Ja, steinigt mich, aber ich habe es einfach nicht so mit Katzen. Dennoch fand ich die Geschichte wirklich gut. Etwas unrealistisch, aber sehr sympathisch. Vor allem mag ich die Silberlocken ^^ Die bringen so einen charmanten Schwung mit ins Buch und natürlich auch der gute DI O'Connor.

Ein bisschen erinnert mich die Geschichte an die Miss Fortune-Reihe, aber die fand ich dann doch noch besser. Die ist auch mit mehr Humor erzählt und das mag ich irgendwie lieber.

Trotzdem werde ich bei der Oxford Tearoom Mysteries-Reihe am Ball bleiben, weil ich natürlich auch wissen will wie das jetzt weiter geht. Gerade das Ende verspricht viel Spaß in den folgenden Bänden.

Gemma ist mir an sich sympathisch. Dass sie sich nicht so ganz gut durchsetzen kann gegen ihre Mutter ist für mich immer etwas verwunderlich, gerade wenn sie vorher einen führenden Job hatte. Da sollte sie sich doch behaupten können. Ich bewundere ihren Entschluss einmal komplett neu anzufangen und bin auch ein bisschen neidisch auf ihren Tearoom ;o) Das wäre auch ein Träumchen von mir.
Am Ende des Buches gib es ein Rezept zu Scones, das ich natürlich ausprobieren werde. Ich liebe Scones und bin schon gespannt wie die wohl schmecken werden =o)

Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten und danke an dieser Stelle ganz herzlich Jeannette Bauroth von 'www.read-eat.de'. Natürlich hat das meine Meinung nicht beeinflusst ^^

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08.

Jan 2020

Cover Hauptsache der Baum brennt

Sarah Christkind hat im Moment von allem ausreichend - und in erster Linie von allem die Schnauze voll. Ihr Ehemann hat sie gegen ein jüngeres Modell ausgetauscht, ihre beiden Kinder durchleben gerade mit Vorzeigezickereien die Pubertät und zu allem Überfluss hat sie am Abend zuvor definitiv zu tief ins Glas geschaut. Ihr Kopf schmerzt, sie hat eindeutig zu wenig Schlaf bekommen und vor ihrer Haustür steht ein ziemlich ansehnlicher Typ. Wenn man sich jetzt den weißen Rauschebart und die Weihnachtsmannkluft wegdenkt, könnte er glatt ihren feuchten Träumen entsprungen sein. Leider hat dieser sexy Weihnachtsmann den falschen Tag oder zumindest die falsche Uhrzeit erwischt. Während Sarah versucht ihren Fokus zu konzentrieren, versucht ihr der Rauschebart allen Ernstes weiß machen zu wollen, dass sie jetzt sein neues Christkind sei. Schließlich passt der Name und er sei ja auch hier mit seinem Schlitten gelandet.
Das wirklich prachtvolle Gefährt steht nur wenige Meter weiter und lädt direkt zur gemütlichen Schlittenfahrt ein.

Nur langsam dämmert ihr, dass der Weihnachtsmann nicht nur der festen Überzeugung ist, sie sei das Christkind - oder zumindest ab jetzt das aktuelle, er behauptet auch steif und fest der echte Weihnachtsmann zu sein. Leider ist ihm da ein kleines Malheur passiert. Er hat, natürlich nur aus Versehen, das Christkind umgebracht und braucht nun ein neues. Also sie.

In ihrer Laufbahn als Psychologin sind Sarah schon einige skurrile Geschichten unter gekommen, aber einen echten Weihnachtsmann hatte sie auch noch nicht. Ihre Berufsehre verweigert es ihr ihn wieder vor die Tür zu setzen und so beginnt die Suche nach der wahren Identität des Weihnachtsmannes, der Leiche des Christkindes und natürlich dem Plan Weihnachten zu retten.

Sina Beerwald landet ab sofort auf meiner 'Muss ich im Auge behalten'-Liste. Die Geschichte um Sarah Christkind und den Weihnachtsmann ist nicht nur brüllend komisch, sie hat natürlich auch einen moralischen Kern. Ich habe es so genossen dieses Buch zu lesen, dass ich am Ende immer langsamer geworden bin.
Es ist gar nicht die eigentliche Geschichte das wirklich unterhaltsame an dem Buch, sondern die Situationskomik. Was für Sarah und ihre Kinder völlig normal ist, bringt den Weihnachtsmann komplett aus dem Gleichgewicht. Eine Rolltreppe gibt es nun mal nicht im Haus des Weihnachtsmannes.

Das Buch musste ziemlich lange auf meine Aufmerksamkeit warten und es tut mir wirklich leid, dass ich dem Ruf erst jetzt gefolgt bin. In jedem Fall ist dieses Buch vollgepackt mit Lesevergnügen rund um den allgemeinen Vorweihnachtstrubel und im speziellen der Findung zu den wirklich wichtigen Dingen im Leben.

Eine glasklare Empfehlung von mir - auch für Weihnachtsmuffel.

Einen lieben Dank an den Droemer Knaur-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Wie immer habe ich mich von der Vergabe in meiner Meinung nicht beeinflussen lassen.

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01.

Jan 2020

Cover Die Geschichte vom traurigen Weihnachtsbaum

Weihnachten, eine Zeit der Freude und Gemütlichkeit. Kurz vor dem Fest decken sich die Menschen mit den schönsten Tannenbäumen ein, die ihnen angeboten werden.
Auch in der kleinen Stadt laufen die Familien zum Stand des alten Mannes auf dem Markt und tragen die prächtigen Bäume nach Hause.
Als Stille einkehrt und der alte Mann den Heimweg für diesen Tag antritt werden die großen Tannen munter und übertrumpften sich mit Träumen wo sie bald stehen werden. So ist die mächtige Blautanne davon überzeugt, ein Baum wie sie könne nur an einem großen zentralen Platz stehen. Zum Beispiel in einer Bank als Hingucker. Jeder würde den Baum bestaunen und sie könnte sich in der Aufmerksamkeit suhlen.
Eine andere Tanne wünscht sich ein geräumiges, kuschliges Wohnzimmer mit vielen bunten Kugeln an seinen Ästen, lachende Kinder und viele schöne Geschenke zu ihren Füßen.

Aus einer Ecke, ganz am Rand des Standes kam es piepsig - die kleine krumme Tanne wünscht sich einen schönen Engel auf der Spitze. Ganz und gar aus Zucker solle er sein, das wäre schön.
Die anderen Tannen aber lachten die kleine Tanne aus und so steht sie weiter einsam und ignoriert in ihrem Topf.
Tag für Tag werden es weniger Tannen und bald ist die kleine krumme Tanne ganz alleine. Da greiffen kräftige Hände nach ihrem Topf, denn auch die kleine Tanne sollte einen kuschligen Platz zu Weihnachten finden. Der alte Mann bringt sie nach Hause und freut sich, dass sie noch da war. Denn er wusste, diese kleine Tanne ist etwas ganz Besonderes. Ihr Wurzelwerk ist kräftig, ihre jungen Zweige werden wachsen und eines Tages wird sie die schönste aller Tannen sein.

Gerlinde Jänicke hat ein wundervolles kleines Büchlein rausgebracht, was gerade zur Weihnachtszeit noch einmal aufzeigt, wie wenig man von der äußeren Erscheinung auf die innere Stärke schließen kann.
Ich habe das Buch in der Buchhandlung liegen sehen und musste es einfach mitnehmen. Die Zeichnungen sind so liebevoll gestaltet, dass es sicherlich ein wunderbares Vorlesebuch für kleinere Kinder ist. Gerade auch, weil die Geschichte so wichtig ist.

Jetzt wo Weihnachten vorbei ist, fliegen bald wieder die Weihnachtsbäume auf die Straße zur Entsorgung und mir tut es jedes Mal wieder weh, die unnötig abgeholzten Bäume tot auf dem Gehweg liegen zu sehen. Dieses Buch zeigt auf, dass aus einem Weihnachtsbaum auch nach Weihnachten noch etwas Großes werden könnte. Und das auf sehr charmante Weise.

Auch gibt das Buch den Anstoß hinter die Fassade des Gegenüber zu schauen. Ein verschrobener Nachbar der grimmig schaut? Vielleicht ist er auch nur in Gedanken versunken und ganz konzentriert.

Ich wünsche euch für 2020 viele interessante Begegnungen, spannende Gespräche und einen liebevollen Umgang miteinander.

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16.

Dec 2019

Cover Flirting with Fire

Madison Kelly kann kaum glauben was sie hier tut. Für einen guten Zweck werden Männer zur Versteigerung angeboten - für ein Date. Aber auf der Bühne stehen auch nicht irgendwelche Männer, über die sich die Ladys im Raum hermachen wollen - es sind die Bianco Brüder und einer davon soll Maddies Date werden. Wenn ihre Freundin Lauren so weiter bietet, wird Madison tief in die Tasche greifen müssen für ihr Date mit Mauro.
Schon in der Highschool war Madison verschossen in Mauro und an einem schicksalhaften Abend kam sie ihm näher. Er brach ihr damals das Herz und doch kann sie nicht anders als sich nach ihm zu sehen. Selbst nach neun Jahren, hat er seine Anziehungskraft auf sie nicht verloren.

Mauro hat wieder einmal Glück gehabt und das heißeste Date bekommen, aber irgendwie läuft es nicht so wie er es sich vorgestellt hat. Während sie gemeinsam im Café sitzen, ebbt die Konversation immer wieder ab. Er erfährt kaum etwas über sie und sobald es darum geht etwas zu entscheiden, lässt sie ihm den Vortritt. Er hat es so satt, dass alle Frauen es ihm immer recht machen wollen, als hätten sie keinen eigenen Kopf. Offenbar ist Madison nicht anders.
Als ihm jedoch der Kragen platzt lernt er sie ziemlich kratzbürstig kennen.

Für Madison ist klar, dass dies das letzte Treffen für sie und Mauro war. Nun kann sie damit abschließen und nach vorn schauen.
Wie es das Schicksal so will sitzen sie schon kurz darauf in der selben Auktion und bieten auf dasselbe Haus. Für Mauro ist es das erste Projekt, das er aufpolieren und neu verkaufen will, für Madison mehr als das - es ist ihr ehemaliges Elternhaus.
Keiner von beiden will sich das Objekt entgehen lassen und so schließen sie einen Pakt. Die Frage ist - wer von beiden wird es als erstes bereuen?

Inzwischen bin ich süchtig nach den Büchern von Piper Rayne und total vernarrt in den Schreibstil. Ich mag auch hier wieder Madison, aber einen Narren habe ich mir an Lauren gefressen. Ich weiß, dass sie ihre Geschichte haben wird und ich freue mich schon tierisch darauf.

In Flirting with Fire / Flirting with Fire beginnt die Reihe um die drei Freundinnen Madison, Lauren und Vanessa die auf die Bianco Brüder Mauro, Luca und Cristian treffen.
Madison ist eine eher ruhige Person, die nur schwer aus sich herauskommt. Die Geschichte der beiden läuft in ruhigem Fahrwasser und obwohl es schön war, wurde es dann doch etwas einfach. Aber Piper Rayne hat natürlich noch etwas im Ärmel und so werden nicht nur die Gefühle noch einmal ordentlich durcheinander gewirbelt.
Madison zeigt, dass mehr in ihr steckt als man auf den ersten Blick sieht und vor allem, dass sie ihr Herz am richtigen Fleck hat.

Auch Mauro macht seine Sache gut und gibt sich wirklich mühe mit Madison. Als Feuerwehrmann ist er es gewohnt sein Leben für andere aufs Spiel zu setzen und seit er seinen besten Kumpel verloren hat, weiß er auch wie schnell es vorbei sein kann. Er lebt sein Leben wie es ihm gefällt und doch will er langsam mehr als nur kurze Affären.
Er ist witzig, charmant und manchmal etwas triebgesteuert ;o)

Ich fand es besonders schön, dass man auf alte Bekannte getroffen ist. Schließlich ist Chicago ein Dorf und da kann man schon mal neben Reed Warner wohnen aus Manic Monday / The One Best Man.
Das Ende hatte es dann noch ganz schön in sich und ich bin ganz hibbelig wie es jetzt weiter geht. Der nächste Band erscheint aber erst Ende Februar auf Deutsch. Ob ich so lange warten kann?

Ich bedanke mich herzlich bei NetGalley für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde natürlich nicht beeinflusst durch die Vergabe.

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