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26.

Feb 2020

Cover Sieben Tage voller Wunder

Hannah Truman hatte gehofft sich in der Auszeit bei ihrer Schwester in Kanada klar darüber zu werden, wie es mit ihr und William weiter gehen soll. Ihr Lebensgefährte hatte sich klammheimlich seine junge Praktikantin mit ins Bett genommen und sich dummerweise dabei erwischen lassen.
Auch nach fünf Wochen war Hannah sich noch nicht im Klaren, ob sie ihm eine zweite Chance geben sollte oder nicht.

Nun sollte es für sie wieder zurück nach London gehen, doch das Wetter ließ berechtigte Zweifel ob der Flieger überhaupt starten würde.
Am Flughafen fiel ihr ein großer Mann auf. Da Hannah selbst eine hoch gewachsene Frau ist, hält sie automatisch Ausschau nach Menschen, die auf ihrer Augenhöhe unterwegs sind. Mehrfach begegnen sie sich und doch wechseln sie kein Wort miteinander. Als Hannah im Flieger sitzt, hat sie ihn noch immer nicht vergessen. Ob das ein Zeichen ist, dass sie und William keine Chance mehr haben?
Im Flieger hat sie einen wenig angenehmen Sitzplatz und nach einer Weile wird ihr ein Platz weiter hinten angeboten. So sitzt sie ganz allein im Heck des Flugzeuges, als es zu Turbulenzen kommt. Plötzlich steht der Mann vom Flughafen neben ihr und das Flugzeug steuert auf eine unausweichliche Katastrophe hin.

Das Flugzeug bricht auseinander und Hannah und ihr neuer Sitznachbar stürzen samt Heck in einen See mitten in den kanadischen Bergen. Wie durch ein Wunder überlegen sie den Absturz. Nun geht es ums nackte Überleben und Hannah muss erkennen, dass sie ohne Logan aufgeschmissen wäre. Er kümmert sich um sie, beruhigt sie und gemeinsam schaffen sie es, sich ein Lager zu errichten. Wie lange wird es dauern, bis die Rettungskräfte nach dem Flugzeug suchen und sie finden? Wo ist der Rest der Maschine gelandet?
Als Großstadtmädchen hat sie wenig Erfahrung mit dem Überleben in der arktischen Kälte und doch gelingt es ihnen sich gegen die Widrigkeiten zur Wehr zu setzen, bis es für beide lebensgefährlich wird.

Tatsächlich habe ich Perfect Strangers / Sieben Tage voller Wunder schon eine Weile hier liegen und habe es irgendwie immer wieder übersehen. Nun hatte ich nach einem kurzweiligen Buch gesucht um den Sonntag damit zu verbringen und habe es in diesem kleinen Büchlein gefunden.
Die eigentliche Geschichte umfasst 7 Tage + Epilog und ich habe wirklich mit Hannah gelitten. Das Buch umfasst gerade 240 Seiten und sie machen süchtig. Man muss einfach wissen wie es weiter geht und vor allem wie es endet. Das Ende hat mich dann ziemlich kalt erwischt, muss ich sagen.

Hannah ist eine Protagonistin, mit der man gut mitfühlen kann. Auch wenn ich das Zögern ihrem Lebensgefährten gegenüber nicht nachvollziehen kann, ich wäre da rigoroser. Fremdgehen geht für mich gar nicht, deshalb hätte ich da nicht fünf Wochen drüber nachgegrübelt. Im Verlauf der Geschichte erfährt man auch etwas über das Leben von Hannah und William und ich bin mir nicht sicher ob es nicht auch die Gewohnheit war, die sie so lange hat grübeln lassen.

Logan ist zunächst nicht greifbar und auch etwas verwunderlich. Seine Reaktion im Flugzeug machte erst einmal keinen Sinn, später ergab es sich dann natürlich.
Sonst ist er allerdings ein wahrer Traum von einem Mann - natürlich - und der perfekte Partner für Hannah in dieser Geschichte.

Tatsächlich habe ich mir etwas ganz anderes vorgestellt bei diesem Buch, doch es hat mich positiv überrascht.

Ich danke herzlich dem Droemer Knaur-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Wie immer bin ich von der Vergabe nicht beeinflusst worden in meiner Meinung.

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19.

Feb 2020

Cover Das Rätsel von Ker Island

Es handelt sich um Band IV der Detektiv John Stableford-Reihe, enthält daher Spoiler zu den ersten Bänden.

Eigentlich wollten John Stableford und seine Frau Harriet sich in Ruhe auf das kommende Leben als Eltern vorbereiten und vielleicht auch aus der Stadt in die ruhige Idylle des Landes ziehen. Da erreicht sie eine Nachricht von ihren Freunden Dr. Perceval Holmes und seiner Lebensgefährtin Penelope Hatton.
Penelope, ihres Zeichens Psychoanalytikerin, vermisst einen Patienten - Charles Tremayne. Er hat sich nach langer Zeit dazu entschlossen seine Schwester und ihren Ehemann auf Ker Island zu besuchen, da die beiden sich eigentlich sehr nahe stehen. Als Penelope einen Brief von Charles bekommt, ist sie noch frohen Mutes, doch schon ihr Antwortbrief erreicht ihn nicht mehr. Charles sei von der Insel verschwunden und noch nicht wieder in London angekommen.
Penelope macht sich Sorgen und so bittet sie kurzerhand John um Hilfe. In der Vergangenheit haben sie schon so manchen Fall gelöst und auch dieses Mal setzt sie auf seine detektivische Unterstützung.

Gemeinsam machen sich die vier auf den Weg nach Cornwall um von dort zur Insel Ker überzusetzen. Der Hausherr, Peter Riven, ist alles andere als erfreut über den angekündigten Besuch und das lässt er Penelope auch per Brief wissen. Erst nach Drohung mit der Polizei lenkt er ein. Irgendwas stimmt nicht, das spüren die vier Reisenden sehr deutlich. Hat Mr. Riven etwas zu verbergen?
Die vier Freunde beschließen sich aufzuteilen. Die Damen bleiben noch eine Weile im Ort und die Herren reisen vor um sich einen Überblick über die Insel und deren Bewohner zu verschaffen. Schon die Überfahrt zeigt Stableford und Holmes, dass es unmöglich ist für einen ungeübten Bootsfahrer von der Insel wegzukommen.
Also kann Charles Tremayne gar nicht die Insel verlassen haben, wie Mr. Rivens vermutet. Die Frage, die sich den beiden nun stellt ist - was ist in der Nacht zum 03. April passiert?

Wieder einmal ist Rob Reef eine stimmungsvolle Kriminalgeschichte gelungen, mit einer guten Portion Unheimliches. Das Rätsel von Ker Island ist bereits der vierte Band der Reihe und es macht nach wie vor Spaß, den beiden Pärchen beim kombinieren und ermitteln zuzuschauen. Dieses Mal wurde es ein bisschen mystischer als bisher und doch wurden am Ende alle Fäden verbunden.

Am Ende wird auch schon auf den Schauplatz von Band V hingewiesen, so dass der nächste Band offenbar direkt anschließt an die Geschehnisse aus Das Rätsel von Ker Island.
Nach wie vor sind mir alle Hauptcharaktere sympathisch und ich hoffe sehr, dass Rob Reef fleißig weiter schreibt.

In den ersten Bänden spielte das Thema Golf noch eine größere Rolle, das verliert sich nun langsam und wird eher am Rande erwähnt. Dafür gibt es mehr Entwicklungen bei den beiden Paaren, die aber, wie bei manch anderen Büchern, keinen übermäßigen Raum einnehmen.

Nun habe ich noch einen Band vor mir und denke, dass der auch bald in meinen Händen landen wird.
Wer britische Kriminalgeschichten mag, ist mit der Detektiv John Stableford definitiv gut bedient.

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12.

Feb 2020

Cover Stableford

John Stableford, seines Zeichens Literaturprofessor, ist auf dem Weg nach Peters Head. Ein Ort, von dem er noch nie gehört hat und der allein vom Namen her kein bevorzugtes Reiseziel für ihn wäre. Dennoch ist er samt Golftasche im Gepäck im Zug unterwegs zu einem Golfturnier.
Mysteriöser Weise erhielt er von seiner Bank als langjähriger Kunde eine Einladung für ein Golfwochenende auf dem hiesigen Golfplatz.
Skeptisch war ja schon nach Erhalt des Briefe, als dann aber ein Zugticket eintraf, machte er sich neugierig auf den Weg.

Im Speisewagen setzt sich eine überaus hübsche junge Dame mit einem Kriminalroman zu ihm an den Tisch. Auch er hat eine Leidenschaft für derlei Literatur entwickelt, natürlich nur rein aus Neugier das Rätsel zu lösen, dass den Mord einleitet.
Er ahnt noch nicht, dass er dieses reizende Geschöpf bald wiedersehen würde. Zurück in seinem Abteil lernt er eine sehr schweigsame Familie kennen. Während die Tochter in ein Magazin vertieft ist, das öffentlich nicht gelesen werden sollte, ist die Mutter ein reines Nervenbündel. Offenbar fühlt sie sich unwohl und verfolgt. Der Vater dieser merkwürdigen Familie hingegen ist mürrisch und sichtlich genervt. Na das kann ja noch eine heitere Fahrt sein.
Stableford beschließt ein wenig zu dösen.

Am Endhaltebahnhof wird er erst vom Schaffner geweckt und aus dem Zug gebeten. Seine Mitfahrgelegenheit zum Peters Inn, in dem ihm ein Zimmer reserviert wurde, ist bereits abgefahren und so steht er etwas verloren im Bahnhofshäuschen. Der Bahnvorsteher ruft ihm jedoch einen Wagen, der ihn heute noch an sein Ziel bringen soll.
Ein weiterer Mann steht verloren vor dem Bahnhof, auch sein Weg sollte zum Peters Inn führen und so besteigen sie gemeinsam den Wagen.

Die Fahrt ist alles andere als angenehm, liegt Peters Head doch am entlegensten Zipfel der Küste auf einer kleinen Landzunge. Die Brücke über den Fluss ist kaum noch als solche zu betiteln und auch das nächstliegende Örtchen Peters Peter gleicht einer Geisterstadt. Einzig das Peters Inn mit angrenzendem Golfplatz scheint bewohnt zu sein. So landen Stableford und sein Begleiter Mr. Fitzpatrick im Inn und treffen auf einen Teil der anderen Teilnehmer des Turnieres.
Darunter Dr. Perceval Holmes, einem Psychoanalytiker, der vom gleichen Schlag zu sein scheint wie John. Auch die merkwürdige Familie aus dem Zug ist anwesend und außer diesen sechs noch ein weiteres Pärchen - die Dame aus dem Speisewagen und ein männlicher Begleiter. Schade.

Am nächsten Tag sollte das Golfturnier starten und die Fremden machten sich zaghaft miteinander vertraut. Es sollte in 2 Gruppen gespielt werden, damit das Turnier nicht zu lange dauert, denn ein Sturm zog bereits auf. Mit viel Glück würden sie nur ein wenig nass werden, vor Ende des Spieles.
Als Stablefords Gruppe am dritten Loch angekommen ist, erschallt ein lauter Ruf, für den Golfplatz jedoch nicht unüblich. Da hatte jemand den Ball verschlagen und signalisierte so den anderen Vorsicht walten zu lassen.
Der Ball landete mitten in der Hecke und neben William Slocum, Ms. Harriet Taylors Begleiter, hatte auch Mr. Fenshaw wenig Glück gehabt. Der Wind machte ihnen allen zu schaffen und zu allem Überfluss regnete es nun auch noch.
Als sich die Gruppenmitglieder auf die Suche nach ihren Bällen machten, gellte erneut ein Schrei. Dieses Mal von einer Frau und kurz darauf standen alle Spieler auf einer Lichtung innerhalb der großen Hecke und schauten auf den offensichtlich toten Mr. Slocum, neben ihm eine aufgelöste Ms. Taylor mit einem blutverschmierten Golfschläger in der Hand.

Auf den ersten Blick scheint Harriet die Mörderin zu sein, doch Dr. Holmes macht eine interessante Entdeckung und schon bald sind die vom Sturm Eingesperrten, Teilnehmer eines eigenen Kriminalfalles.
Da John zum Zeitpunkt des Todes von Mr. Slocum weit entfernt von der Hecke seinen Ball suchen durfte, wird er zum Ermittler auserkoren. Auf die Polizei können sie leider nicht warten, die Telefonleitung ist tot und die Wege dank des Wetters unpassierbar.
Jetzt muss Stableford beweisen, dass er in seinen Detektivromanen auch etwas gelernt hat.

Nun endlich bin ich auch mal dazu gekommen den ersten Teil der Detektiv John Stableford-Reihe zu lesen. Mein Mann hatte sich das Buch gekauft und inzwischen die Reihe komplett durch. Ich ziehe jetzt nach.
Ich hatte die Befürchtung dass Golf in Stableford total im Vordergrund steht, aber das tut es glücklicher Weise nicht. Klar, es ist Mittel zum Zweck weil es ohne diesen Sport das Turnier nicht geben würde, aber es wird nicht in einer Tour darüber gesprochen.
Das Setting ist nach bester Agatha Christie Manier gewählt. Ein Haus, abgeschnitten von der Außenwelt, alle haben etwas zu verbergen und jeder könnte der Mörder sein. Ich liebe solche Bücher!

Stableford geht sehr systematisch an die Aufklärung ran und versucht unvoreingenommen zu sein, jedem Gegenüber. Nun ja, fast jedem ;o)
Ich mochte die Art von Stableford und Holmes total gerne. Die beiden passen super zusammen als Gesprächspartner und Holmes hat auch immer einen gewissen Humor dabei. Es machte wirklich Spaß das Buch zu lesen, auch wenn es am Ende etwas übertrieben tot war. Aber das müsst ihr dann alleine lesen.

Wir haben Rob Reef auf der Buch Berlin getroffen und er ist ein sehr sympathischer Geselle. Man kann sich richtig vorstellen, wie er an seinem Schreibtisch sitzt und seine Charaktere über das virtuelle Schachbrett zieht.
Derzeit lese ich an Band vier der Reihe, den ich euch dann sicherlich nächste Woche vorstellen kann.

Ich kann die Reihe wirklich empfehlen, sie ist einfach unterhaltsam.

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05.

Feb 2020

Cover Herzklopfen zum Dessert

Es handelt sich bei diesem Roman um den dritten Teil der First Wives / Diesmal für immer-Reihe.

Avery Grant hat auch ein Jahr nach dem Vorfall immer wieder Albträume. Der Täter ist damals ermordet aufgefunden worden und doch findet sie keine Ruhe.
Sie hat sich sehr verändert in der Zeit nach New York und das fällt auch ihren Freundinnen vom First Wives-Club auf und die machen sich natürlich Sorgen. Dabei müssen sie das gar nicht. Avery will nie wieder in die Situation geraten sich nicht wehren zu können und so besucht sie seit einer geraumen Weile einen Krav Maga-Kurs. Doch eine Situation bekommt sie einfach nicht in den Griff. Sobald sie auf dem Rücken liegt, erstarrt sie und alles ist wieder da.

Liam sieht Avery das erste Mal in einer Bar, in die sie eigentlich nichts zu suchen hat. Als sich dann auch ein Fremder an ihr vergreifen will, zeigt die Blondine diesem wo der Hase lang läuft. Liam ist beeindruckt und auch eingeschüchtert, aber er will sie unbedingt kennenlernen und so nähert er sich ihr auf einem anderen Boden, im Krav Studio.
Eigentlich ist er als Handwerker hier zu Gange, aber Brenda, die Trainerin hat eine tolle Idee. Avery hat inzwischen jeden Gegner durch im Studio und kennt die Stärken und Schwächen des anderen. Ein Fremder soll ihr nun helfen ihre Starre zu überwinden - da kommt Liam ins Spiel.

Avery und Liam trainieren nun regelmäßig und obwohl Avery es gar nicht will, fühlt sie sich erstaunlich wohl in Liams Gegenwart. Aber auch Liam hat ein Geheimnis vor Avery. Gerade als sie sich an den Gedanken von sich und Liam gewöhnt, erfährt sie von der anderen Frau. Nur leider nicht im eigentlichen Sinn.
Avery schottet sich erneut ab, doch dann kommen ihre Erinnerungen von damals wieder und sie beginnt alles in Frage zu stellen.

Nachdem ich ja nun gerade Half Empty / Liebesgrüße zum Lunch gelesen hatte, habe ich gleich mit dem nächsten Band der Reihe weiter gemacht. Ich musste wissen wie es mit Avery weiter geht und habe das Buch wirklich verschlungen. Ihre Art ist toll, auch wenn sie einen ordentlichen Dickschädel hat.
Liam mochte ich sofort. Allein seine Reaktion in der Bar hat ihn gleich in mein Herz geschoben und ich war gespannt wie die beiden wohl zueinander finden werden.

Die beiden machen eine gemeinsame und eine jeweils eigene Entwicklung durch, was ihre Geschichte besonders glaubwürdig macht. Also zumindest das Zwischenmenschliche ;o)

Natürlich ist auch hier wieder ein guter Schwung Spannung enthalten und so rasten die Seiten für mich weg.
Man erfährt nebenbei auch immer, wie es mit den bisherigen Pärchen weiter geht und wird ein bisschen geteasert, wie es im nächsten Band weiter geht. Band IV liegt bereits auf dem Tisch und im Mai erscheint dann auch schon Band V. Ich denke mal, dass die Reihe danach beendet ist, aber Catherine Bybee wäre nicht sie, wenn es nicht wieder eine weitere Reihe geben würde, die auf mich wartet ^^ Das wird dann historisch, ich bin sehr gespannt.

Einen ganz lieben Dank an Stephanie von der Mark, der Übersetzerin, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
Ihr kennt es - natürlich lasse ich mich von der Vergabe nicht in meiner Meinung beeinflussen =o)

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29.

Jan 2020

Cover Liebesgrüße zum Lunch

Es handelt sich bei diesem Roman um den zweiten Teil der First Wives / Diesmal für immer-Reihe.

Trina hatte nicht geglaubt, dass ihr die Auszeit in Italien so gut tun würde. Beinahe ein Jahr ist vergangen, seit sich ihr Ehemann auf Zeit das Leben in genommen hat und noch heute hat sie Schuldgefühle deswegen. Hätte sie nicht etwas ahnen müssen? Sie waren doch immerhin verheiratet gewesen. Natürlich war es von Anfang an nur eine Ehe auf dem Papier, aber sie haben sich dennoch gut verstanden und waren Freunde geworden.
Nun wird es langsam Zeit sich mit der Hinterlassenschaft auseinander setzen und zu überlegen was sie verkaufen möchte und was nicht. Doch so richtig trennen von den sonnigen Tagen und den interessanten Gesprächen in der Nacht mag sie sich noch nicht.
Ihre kleine Urlaubsbekanntschaft hat ihr zudem gezeigt, dass man das Leben auch weiterhin genießen kann. Bei einem Zwischenstopp von Italien nach New York hat sie an der Hotelbar Wade Thomas kennengelernt und sich gleich wohl gefühlt. Er ist anders als die Männer die sie sonst ansprechen und so hat sich zwischen ihnen ein zartes Band der Freundschaft geknüpft.

Wade kann es noch immer nicht fassen. Diese wunderschöne Frau mit den traurigen Augen kennt ihn nicht. Wie kann man den berühmtesten Country-Sänger des Landes nicht kennen? Ein klein wenig an seinem Ego hat das schon gekratzt, aber gerade die Unwissenheit hat ihn magisch angezogen. Endlich mal kein Groupie der ihm hinterher läuft und nur mit ihm ins Bett will. Bei Trina kann er einfach nur Wade aus Texas sein.
Seine Neugier ist geweckt und das nicht erst nachdem die Freundinnen seiner neuen Bekannten in das gemeinsame Hotelzimmer geplatzt sind. Er muss diese Frau näher kennenlernen, auch wenn das heißt sich ihrem abweisenden Frauen-Club zu stellen. Trina ist in jeder Hinsicht anders, als seine bisherigen Liebschaften und so beschließt er sich richtig ins Zeug zu legen - nichtsahnend, was dabei alles passieren kann.

Gemeinsam mit Avery kümmert sich Trina um die Wertgegenstände und die persönlichen Dinge in ihrem ehemaligen Wohnhaus in den Hamptons. Als Wade sie spontan zu einer Feier mit Freunden nach Texas einlädt nimmt sie dies liebend gern an. Das Haus und seine Geschichte drücken ihr aufs Gemüt und Avery hat alles bereits alles im Griff. Während Trina also ein Wochenende unter Cowboys plant, will Avery sich schon mal bei einigen Händlern umschauen bezüglich des Wertes von Uhren und Füllfederhaltern. Fedor war kein verschwenderischer Mann, aber seine Gebrauchsgegenstände stellten einen gewissen Standard dar.
Als Avery in ihrer Abwesenheit in New York überfallen und bewusstlos geschlagen wird ist alles wieder da - die Angst, die Panik und die Machtlosigkeit. Ihr Ex-Schwiegervater Ruslan ist ein sehr gefährlicher Mann und zudem der einzige, der ihr einfällt nachdem klar ist, dass es sich nicht um einen normalen Raubüberfall handelt. Nachweisen kann sie es ihm jedoch nicht. Nach seinem letzten Auftritt ist er spurlos verschwunden, aber Trina und auch ihre Freunde machen sich keine Hoffnung, dass er auf das Geld aus der Erbschaft seines Sohnes und seiner Ex-Frau verzichten wird. Ruslan ist aus besonders hartem Holz geschnitzt und er hat seine Handlanger gut vernetzt. Wie weit wird er gehen?

Während Avery überfallen wird, bricht jemand in das Haus in den Hamptons ein, verwüstet das Arbeitszimmer und hinterlässt keinerlei Spuren. Das wirft einige Fragen auf, denn es wurde nichts gestohlen. Was haben die Einbrecher gesucht?
So langsam merkt auch Wade, dass er sich da eine Frau mit Vergangenheit gesucht hat, aber er hat nicht vor auch nur einen Millimeter von ihrer Seite zu weichen.

Mit Trina habe ich schon im ersten Band Fool Me Once / Küsse zum Frühstück gelitten und war sehr gespannt wie es ihr wohl ergehen wird in ihrem eigenen Buch. Und es war nicht nur wieder sehr herzerwärmend, nein es war auch furchtbar spannend! Nachdem ihr Schwiegervater schon im ersten Teil seinen Part geleistet hat, war auch klar, dass er hier wieder auftauchen wird. Aber wie genau es laufen wird und das Trina zwar die Hauptrolle hat, aber nicht das eigentliche Opfer ist, hat auch mal einen anderen Ton angegeben.
Ich mag Trina. Sie ist eine ruhige Person, in sich gekehrt aber mit einer gewissen inneren Stärke ausgestattet. Avery hingegen ist eher der Typ 'Kopf durch die Wand'. Dass die beiden sich etwas näher stehen als der Rest des 'First Wives Club' war schon in Band I zu spüren. Auch hier merkt man, dass die beiden eine besondere Freundschaft haben und so trifft es Trina natürlich besonders, das Avery die Wut ihres Schwiegervaters abbekommt.

Wade ist charmant, witzig und zurückhaltend. In der gesamten Geschichte habe ich ihn nicht so richtig zu fassen bekommen, dennoch war er sehr präsent. Zur eigentlichen Liebesgeschichte der beiden kann ich gar nicht so richtig was sagen, da sie durch die anderen Ereignisse eher in den Hintergrund tritt. Das ist aber gar nicht mal so schade, da es irgendwie zu Trina passt.

Im Moment lese ich an Band III und bin wieder schwer begeistert. Hier bekommt Avery ihre Story und es knüpft direkt an die Ereignisse aus Half Empty / Liebesgrüße zum Lunch an. Ich kann euch die Reihe wirklich empfehlen bislang :)

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