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26.

Jun 2014

Noch vier junge Frauen der ehemaligen Selection sind im Palast und versuchen, Prinz Maxon für sich zu gewinnen: Elise, Celeste, Kriss und America. America weiß nun endlich was sie will. Sie will Maxon für sich gewinnen, ihm eine würdige Prinzessin sein, ihn lieben und Illéa gemeinsam mit ihm zu einem besseren Land machen. Noch ist allerdings nicht klar, ob Maxon America auserwählt, seine Frau zu werden und ob sie wirklich die Eine (The One) für ihn ist. Schließlich sind nicht nur ihre Mitstreiterinnen wunderbare Frauen, nein, America weiß auch, dass sie mit ihrem hitzköpfigen Temperament und dem König als Feind nicht mehr die beste Ausgangsposition von allen hat...

Ich wollte wirklich wissen, wie die Selection Trilogy ausgeht. Tja, selbst schuld, wenn man auch immer mit diesen Reihen anfängt. Zwar las sich The One weg wie nichts, das ist aber auch das einzige Positive, was ich über das Buch sagen kann. Die Geschichte war genauso gestrickt wie The Selection / Selection, der erste Teil, und The Elite / Selection - Die Elite, der zweite Teil der Reihe. Und das war einfach nur langweilig. Entweder hätte diese Reihe niemals als Trilogie veröffentlicht werden sollen oder Kiera Cass hätte die Handlung dichter stricken müssen. Hier wäre alleine mit den verschiedenen Rebellengruppen und den Unterschieden zwischen ihnen schon Potential dagewesen - stattdessen wurden die einen als ultimativ Böse abgestempelt und die anderen bekamen einen menschelnden Heiligenschein verpasst. Ernsthaft, so wie sich The One präsentiert hat, war es aber einfach nur lahm. Und die Tatsache, dass America und Maxon bis zum Schluss nicht in der Lage waren, ordentlich miteinander zu kommunizieren, war nicht - wie beabsichtigt - dramatisch sondern nervig und hat jedwede Charakterentwicklung konterkariert.

Hinzu kam, dass die Lösungen für Illéas Kastensystem buchstäblich aus der Schublade gezogen wurden, aber nur auf etwa einer halben Seite abgehandelt wurden. Da habe ich mich mal wirklich verarscht gefühlt. Nur weil The One eine Romanze war, muss man den dystopischen Aspekt ja nicht völlig aus den Augen verlieren. Auch der Schwund, der im Angesicht der Rebellen naturgemäß zu erwarten war, kam mir sehr konstruiert vor. Hier will ich nicht zu viel verraten, aber mehr Trauer wäre meiner Meinung nach von beiden Protagonisten zu erwarten gewesen. Hier wollte die Autorin die rosarote Schleife wohl nicht zu lange durchs Blutbad ziehen. Etwas weniger rosa, dafür mehr widerstreitende Gefühle zwischen Glück und Trauer hätten die Ereignisse sicher natürlicher erscheinen lassen. Nein, ich bin nicht zufrieden mit The One gewesen. Da hilft es auch nichts, dass die eigentliche Schreibweise gefällig war und man das Buch gut lesen konnte oder dass das Cover wieder sehr gelungen ist.

Berücksichtige ich dann noch die ganzen Geschichte um Kiera Cass Managerin und die ehemalige Bloggerin Wendy Darling ( siehe das Ende von Wendys Rezension) muss ich sagen: Dies war mein wohl letztes Buch der Autorin.

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Kommentare

1 - 2 von 2 Kommentaren auf der Seite.

MJ schrieb am 26.06.2014 09:17:39:

Du sprichst mir aus der Seele...

nia schrieb am 26.06.2014 15:05:01:

Traurig irgendwie. Die Story hatte wirklich Potential. Aber hübsche Mädchen und Kleider allein, reißen es auf Dauer nicht raus...

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