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14.

Jul 2012

Enthält Spoiler zu Strange Days.

Alex und David haben sich aufgeteilt. David ist zurück auf der Erde, um mehr über Leuen und sein Firmenimperium herauszubekommen. Bei Davids eher stümperhaften Versuch, in den Firmensitz von Leuen einzubrechen, begegnet er der toughen Jess. Diese macht aus seinem eher verplanten Vorgehen einen (fast) erfolgreichen Coup, da Jess ein Händchen für Computer und ein sehr begabtes Frettchen Namens Murphy hat. Dennoch müssen die beiden danach ihre Beine in die Hand nehmen und vor der Polizei und übleren Dingen fliehen.
Auf der Parallelwelt flüchten Alex, Mojo und ihre Begleiter vor den Schergen des Großimperators Rakotu ins Innere des Planeten. Dort leben die zumeist blinden, hellhäutigen Innererden-Menschen und leben ein friedvolles Leben. Die oberste Schamanin der Innererden-Menschen hat nur auf Alex gewartet. Und plötzlich sieht sich Alex mit einer Unmenge an Wissen konfrontiert, dass sein bisheriges und künftiges Dasein völlig auf den Kopf stellen wird: Er soll die Klinge sein, mächtiges Werkzeug der Teiler und der Einzige, der sich den alten Göttern und ihrem Plan, die beiden Parallelwelten wieder zu verschmelzen und auszusaugen, entgegenstellen kann.

Auch wenn der erste Band der Strange Days-Reihe schon verrückt war, kann Fred Ink dies mit Strange Days 2 noch toppen. Die Abenteuer, die David und Alex jeweils erleben, sind zwar auch gefährlich und voller Anspielungen auf andere berühmte Fantasywerke, aber vor allem sind sie so richtig schön skurril. Auch dieses Mal bewegt sich der Leser mit den Protagonisten wieder vorwärts, rückwärts und seitwärts. Dabei werden auch schon eine Menge Geheimnisse gelüftet. So erfährt man nicht nur, was mit Alex Exfreundin schiefgelaufen ist, sondern auch, was eigentlich hinter der Jagd auf Alex und inzwischen auch auf David und Jess steht. Dabei bleiben aber immer noch genug offene Fäden und Handlungsstränge, die dann wohl im letzten Band aufgelöst werden und die Spannung bis zuletzt hoch halten.

Schade fand ich, dass Fred Ink diese Mal viel weniger Musikanspielung verwendet hat. Die haben mir im ersten Band immer ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. Auch ist Davids Rolle um einiges gestiegen, was zwar immer wieder sehr lustig, aufgrund seiner lapidaren Wortwahl auf Dauer aber auch anstrengend ist. Hier hätte dem Leser - besonders am Anfang - der ein oder andere Sprung zu Alex sicher gut getan.

Dennoch freue ich mich schon sehr auf den letzten Band der Strange Days-Reihe und das große Finale um Alex und David. Ich hoffe, es dauert nicht mehr so lange, bis das Buch erscheint. Bis dahin werde ich mir den Rat des Autors zu Herzen nehmen und mich mal mit der Kurzgeschichte At the Mountains of Madness / Berge des Wahnsinns (Amazon-Partnerlink) von Howard Phillips Lovecraft beschäftigen.
Für das Rezensionsexemplar bedanke ich mich ganz herzlich beim Autor Fred Ink und Books on Demand.

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