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01.

Mär 2012

Cover Mauern des Todes deutsch

Enthält Spoiler zum ersten Teil der The Seventh Tower / Der siebte Turm-Reihe.

Nachdem Tal und Milla nur knapp den Kampf mit der Merwin überlebt haben, sind sie nun auf dem Weg zum Ruinenschiff. Während Tal sich nicht sicher ist, was er davon halten soll ist Milla in ihrer Welt. Denn das Ruinenschiff ist der Geburtstort der Icecarls und die Heimat der Schildjungfrauen.
Milla will eine Schildjungfrau werden und ihre Aufgabe ist es, Tal zurück nach Hause zu bringen und dafür sorgen, dass er sein Versprechen hält, ihnen einen neuen Sonnenstein zu holen. Doch erst einmal muss Tal sich gegenüber der Mutter-Crone behaupten, die mehr an eine liebenswürdige Mutter als an die höchste unter den Schildjungfrauen erinnert. Obwohl sie blind zu sein scheint, weiß sie sofort wer Tal ist und dass er einen Schattenwächter hat. Ihm ist nicht wohl bei der Sache ihm zu sagen, dass er sich 'normal' verhalten soll, schließlich galt es unter den Icecarls als dämonisch einen selbstständigen Schatten zu haben. Die Mutter-Crone erkennt Tals Schattenwächter als dass, was er ist - ein Beschützer. Denn Tal ist noch lange kein Erwählter und erst dann wird er einen Seelenschatten haben, der dem Eisvolk so viel Angst bereitet. Doch so ganz trauen die Schildjungfrauen dem jungen Tal weiterhin nicht und würden ihn trotz des versprochenen Sonnensteins am liebsten dem Eis überlassen.

Die Mutter-Crone führt die beiden Kinder in einen Raum mit einer große Karte und vielen Schiffsmodellen auf dem Boden. Hier werden zu jeder Zeit die Positionen der Schiffe der Icecarls angezeigt. Tal ist beeindruckt - und verängstigt. Wie kann das Eisvolk solche eine Macht besitzen?
Dann erzählt ihnen Mutter-Crone von einem Mann, der noch zu ihrer Jugend auf dem Eis gefunden wurde. Ein Erwählter ohne Schatten. Das Eisvolk nahm sich seiner an doch als eine Heilung aussichtslos wurde, übergaben sie ihn dem Eis. Einzig ein kleiner Beutel mit einem Stein und einem Knochenstück blieben im Ruinenschiff, eine Möglichkeit für Tal einen Weg zurück in den Turm zu finden. Doch die Aussicht eine weitere Reise mit Milla machen zu müssen behagt ihm überhaupt nicht.
Mila erholt sich in den folgenden fünf Tagen soweit, dass sie ihre Reise ins Ungewisse antreten können. Der Weg ist beschwerlich und als sie an einer Schlucht stehen, glaubt Tal die Reise sei zu Ende. Doch steht ihnen das Schlimmste noch bevor, denn kaum jemand im Turm traut Fremden und tote Fremde sind immer noch am wenigsten gefährlich.

Cover Castle englisch

In Garth Nix zweitem Teil der The Seventh Tower / Der siebte Turm-Reihe geht die Reise von Tal und Milla weiter. Endlich hat Tal die Aussicht wieder nach Hause zu kommen, doch der Empfang ist alles andere als herzlich. Und schon befinden sich die Beiden wieder im Kampf ums Überleben.

Wieder einmal ist es mir schwer gefallen in diesen Band reinzukommen. Warum das so ist kann ich leider gar nicht sagen, vielleicht muss ich mich erst einmal wieder an den Stil gewöhnen. Denn nach den ersten 40 Seiten war es dann schon wieder so spannend, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen will. Ich glaube, wer sich dieser Reihe annehmen möchte, sollte sie am Stück lesen.

Es liegen jetzt noch vier Bände vor mir und ich mag mir beinahe gar nicht ausmalen, was noch alles passieren wird. Denn obwohl die Bände mit ihren 200 Seiten (im engl. Original) alles andere als umfangreich sind, ist die Handlung derart gestaltet, dass man das Gefühl hat, es wären 100 Seiten mehr ohne, abgehackt oder hektisch zu wirken.

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