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27.

Jul 2022

~nef

Guglhupfgeschwader

Cover Guglehupfgeschwader

Es handelt sich um den zehnten Teil der Franz-Eberhofer-Serie und enthält natürlich Informationen zu den vorherigen Bänden.

Das Leben ist gerade richtig gut für Franz Eberhofer. Mit seiner Susi läuft es gut, das Paulchen entwickelt sich prächtig und nun wird auch noch eine Straße nach ihm benannt. Schließlich hat er in den 10 Jahren, die er nun schon in Niederkaltenkirchen Polizist ist, allerhand Verbrechen aufgeklärt.
Ein bisschen schwellt ihm da schon die Brust, aber nicht lange, denn als er seinem Freund und Mitermittler Rudi davon erzählt, ist der schon etwas beleidigt. Schließlich hat er Franz immer geholfen - schon in seiner Funktion als Privatermittler und Ex-Polizist. Das stimmt natürlich, aber offiziell darf Rudi gar nicht mitermitteln.

Aber lange kann sich Franz eh nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen, ein neuer Fall ruft. Eines Tages wendet sich Oskar an ihn, er hat mächtig schulden und Angst um sein Leben und das seiner Mutter. Gemeinsam mit der Nicole betreibt er den ortsansässigen Lotto-Laden und in letzter Zeit sieht er schon sehr ramponiert aus, der Oskar, und Franz erfährt nun warum. Oskar ist spielsüchtig, hat 60.000 Euro Schulden und hat nicht nur Angst um sein Leben, sondern auch um das seiner Mutter. Franz soll ihm helfen und der schafft Oskar erst einmal aus der Schusslinie.
Während Rudi sich um Oskar kümmert, schleust Franz seine Mutter bei ihnen daheim ein. Da aber niemand, nicht einmal seine Mutter, von seiner Spielsucht wissen darf, verstrickt sich Franz in ein Geflecht aus Lügen, das schon am nächsten Tag die ersten Stolperfallen aufweist.

Während Franz nun versucht herauszufinden wer den Oskar erpresst und bei einem alten Bekannten einen Gefallen erpresst, wird der Lotto-Laden in die Luft gesprengt. Das ist zwar nicht schön, aber immerhin sind die beiden Besitzer ja nicht im Haus gewesen ... dachte er zumindest. Denn es wird eine Leiche gefunden, ausgerechnet die von der Nicole, Oskars Mutter. Warum sie im Laden war und wer sie nun auf dem Gewissen hat, gilt es herauszufinden und dafür müssen Franz und Rudi auch in den eigenen Reihen ermitteln.
Kurzum, es gibt wieder jede Menge zu tun und neben dem beruflichen Stress unterstellt ihm seine Susi jetzt auch noch eine Affäre. Na großartig.

Schon lange habe ich keinen Eberhofer mehr gehört und jezt wurde es mal wieder Zeit. Die Stimme von Christian Tramitz ist nach wie vor ein Highlight bei den Geschichten und so flog die Hörzeit zu Guglhupfgeschwader nur so dahin. Aber dieses Mal sprach mich auch die Story wieder sehr an, denn es wird schon ziemlich haarig für Oskar. Ein Krimi der alles hatte was er brauchte und mich sehr gut unterhalten hat.

Die anderen Personen finden auch in diesem Teil wieder ihre Daseinsberechtigung und sind passend zum Geschehen eingeflochten. Das war wirklich sehr angenehm und nicht übertrieben viel. Auch fand ich es gut, dass weitere Themen aufgegriffen wurden. Die Übermutter in Paulchens Kindergarten, die Rassisten auf dem Sportplatz, die ordentlich Gegenwind bekommen haben, und natürlich geht es auch mit dem Flötzinger und seiner Mary weiter. Hier spielt sich ein eigenes Drama ab und ich hoffe doch sehr, dass im nächsten Teil dazu noch etwas mehr kommt. Denn auch da gibt es viel was hinterfragt werden sollte.

Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt mit Franz, Rudi, Oskar und allen anderen Figuren und freue mich schon auf den nächsten Teil. Der wird sicherlich nicht so lange lauern müssen, bis ich ihm einen Platz auf meinem Player gebe.

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