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02.

Mai 2019

Cover Der lange Traum vom Glück

Es handelt sich hierbei um den fünften Teil der Wild Ukrainians / Die Stanislaskis-Reihe.

Frederica weiß was sie will und sie weiß auch, dass sie es bekommt. Auf Nick wartet sie nun schon 10 Jahre lang, nun wird es Zeit für ihren Siegeszug. Und so steht ihr Entschluss nach New York zu ziehen fest. Nick ist inzwischen erfolgreicher Musiker und aus sicherer Quelle weiß sie, dass er eine Texterin braucht. Seine derzeitige Arbeit an einem weiteren Bühnenstück fasziniert sie und für seine melodischen Kompositionen sind ihre Texte perfekt. Das muss Nick nur noch einsehen.

Nick kann es nicht fassen, aus seiner kleinen Cousine Freddie ist eine erwachsene Frau geworden. Er kann nicht leugnen, dass sie durchaus nett anzuschauen ist und wenn er in ihrer Nähe ist, bleibt er oft verwirrt zurück. Gefühle, die er eigentlich nicht für sie haben dürfte, wühlen ihn nachts auf. Er will Freddie nicht zu nah an sich heranlassen und doch zieht es ihn immer wieder zu ihr.
Das letzte bisschen Widerstand hält ihn auf Abstand - aber wie lange noch?

Frederica gibt sich alle Mühe und doch kann sie Nick nicht komplett für sich gewinnen. Sie gibt nicht auf - nie! Freddie hat einen Plan und dem folgt sie, auch wenn sie damit über das Ziel hinaus schießt.
Denn Nick will sich gar nicht erobern lassen und so steht schon bald nicht nur ihre Zusammenarbeit auf dem Spiel.

So langsam neigt sich die Reihe dem Ende zu und so suchte man krampfhaft nach weiteren Pärchen in der Stanislaskis-Familie. Freddie kennen wir schon seit dem ersten Band, denn sie ist die Tochter von Spence. Das sie in Nick verschossen ist, weiß der Leser auch seit dem ersten Aufeinandertreffen der beiden. Nun sollten sie sich also finden.
Das habe ich mit gemischten Gefühlen verfolgt und konnte mich die gesamte Geschichte lang damit nicht so richtig anfreunden.

Freddies Art ging mir gewaltig auf die Nerven. Sie hat immer alles bekommen, was sie wollte und ist einfach ziemlich verwöhnt. Da trifft es Nicks Aussage ziemlich gut, dass sie kaum richtig arbeiten muss für ihr Geld. Nick hat eine ganz andere Vergangenheit und somit auch eine andere Lebensweise. Die Zwei passen also eigentlich nicht wirklich zueinander.
Im Laufe der Geschichte ändert sich Freddie ein wenig, aber ich bin trotzdem nicht mit ihr warm geworden.

Man erfährt auch hier wieder, wie es bei den anderen Pärchen weiter gegangen ist und das hat mir mehr Spaß gemacht als die eigentliche Hauptstory. Traurig aber wahr. Nun gibt es noch einen Band in der Reihe und ich hoffe sehr, dass der es wieder raushaut. Dieses Mal ist eines der Kinder erwachsen geworden. Ich bin gespannt wie viel man da noch von den liebgewonnen Charakteren wieder trifft.

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