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09.

Aug 2019

~nef

Not Quite Crazy / Fast ein Volltreffer

Tags: Romantik
Cover Fast ein Volltreffer

Es handelt sich hierbei um den letzten Band der Not Quite-Reihe.

Rachel und Owen sind gerade in New York angekommen. Sie müssen sich ihr neues Leben erst einmal sortieren, denn für beide ist es ein Neuanfang aus traurigem Anlass.
Owens Mutter war Rachels beste Freundin. Leider hat sie den Kampf gegen den Krebs verloren. Der 15jährige Owen kommt mit seiner Ziehmutter gut zurecht und auch die neue Schule macht ihm nichts aus. Einzig die Nähe zu den unliebsamen Großeltern stört ihn.
Während seine Großmutter weder an Rachel, noch an seiner verstorbenen Mutter ein gutes Haar lässt, ist sein Großvater eher der gemütliche Typ. Mit seinem Vater hat er bislang nichts zu tun gehabt. Bis auf 3 Besuche in seinem Leben, ist ihm TJ völlig fremd. Und diese drei Menschen sollen nun über seine Zukunft entscheiden.

Aus Angst Owens Großeltern könnten ihr das Sorgerecht wegnehmen wollen, versucht sie sich mit beiden gut zu stellen, was bei der Giftspritze gar nicht so einfach ist. TJ hält sich bislang zurück, ist er doch als Fotoreporter häufig für längere Zeit im Ausland. Es wundert Rachel überhaupt nicht, dass TJ kein besonders gutes Verhältnis zu seinen Eltern hat und somit auch nie einen Kontakt zwischen diesen und ihrem Enkel aufgebaut hat.

Rachel hat es geschafft sich einen gut bezahlten Job im Management bei Fairchild zu angeln. Als sie nach ihrem ersten Tag mit ihrem Wagen durch den ersten Schnee ihres Lebens kriecht kommt ein Wagen von der Straße ab. Der schnittige Audi konnte sich auf der glatten Fahrbahn nicht halten, als sein Besitzer Rachel überholen wollte.
Der Fahrer ist etwas zerknirscht und äußerst charmant. Natürlich kann Rachel ihn nicht über eine Stunde im Schnee auf den Abschleppdienst warten lassen und nimmt ihn kurzerhand mit nach Hause. Owen ist misstrauisch und macht daraus keinen Hehl.
Als sich Jason aber nicht als Massenmörder entpuppt sondern auch noch seine Hilfe beim Baumkauf für Weihnachten als Gegenleistung anbietet, ist er neugierig.
Rachel und Jason schleichen umeinander wie Raubtiere und die Luft knistert gewaltig. Eigentlich passt Rachel überhaupt kein Mann in den Kram, aber es ist durchaus schön begehrt zu werden.

Jason hat es erwischt. Ein Blick in Rachels Augen und sein Magen schlägt Purzelbäume. Bislang hat ihn keine Frau so gereizt wie Rachel und er ist fest entschlossen ihren Panzer zu durchbrechen.
Als er am Montagmorgen seiner neuen Angestellten gegenüber steht traut er seinen Augen nicht. Rachel ist ebenso geschockt und geht sofort auf Abstand. Aber das reizt ihn noch mehr. Und so beginnt er seine Jagd auf diese unglaubliche Frau.

Rachel ist wild entschlossen nichts mit ihrem Boss anzufangen, aber ihre Gefühle fahren Achterbahn. Während Owen in Jason immer meinen Freund findet, hat Rachel Probleme die Schikanen seiner Großeltern abzuwehren.
Als eine der Fairchild-Maschinen abstürzt überschlagen sich die Ereignisse und Rachel merkt, dass sie Jason nicht nur als Freund braucht.

Der Abschlussband der Not Quite-Reihe beginnt wie ein typischer Liebesroman. Eine Frau trifft auf einen Mann, beide finden sich anziehend.
So oder so ähnlich hat man das ganze schon 100 Mal gelesen. Ich gestehe aber, ich liebe die Figuren von Catherine Bybee total. Sie haben alle Ängste, Sorgen oder einen traurigen Background. Natürlich nicht übertrieben, aber schon so, dass sie in jedem Fall menschlich sind.

Rachels Bedenken kann wohl jeder nachvollziehen. Natürlich würde es Gerede in der Firma geben, wenn der Chef mit der Neuen anbändelt. Zumal Rachel durchaus vorhat die Karriereleiter hoch zu klettern. Aber nicht mit ihrem Körper, sondern mit ihren Fähigkeiten im Management.
Trotzdem verschwimmen die Grenzen sehr schnell. Das liegt zum großen Teil an Jason, der sich keine Gedanken um die Köpfe anderer Leute macht. Er weiß was er will und er hat vor es zu bekommen. Allerdings nicht in einer Mr. Grey-Art, was ich sehr angenehm finde.
Schließlich gibt es da noch Owen, der Rachels Aufmerksamkeit fordert und hier zeigt Jason viel Fingerspitzengefühl.

Ab einem Punkt in der Geschichte kann man das Buch kaum noch aus der Hand legen, weil man wissen muss wie Rachel die Situation meistert und wie Owen das Ganze übersteht. Das kratzt schon sehr am Herzen und ich habe echt mit gefiebert.
Das Ende ist etwas drüber und stark kitschig, aber das gehört zu diesen Büchern einfach dazu und lässt mich als Leser mit einem fetten Grinsen im Gesicht zurück.

In jedem Fall wieder ein tolles Buch der Autorin und ein wenig werde ich die verschiedenen Charaktere auch vermissen. Aber da warten noch drei weitere Reihen auf mich.
Absolute Wohlfühl-Bücher und definitiv eine Empfehlung meinerseits.

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