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31.

Mai 2018

~nef
Rezensionsexemplar

Emilias Gift

Tags: Dystopie, Fantasy
Cover Emilias Gift

Essen 2020: Die junge Toxikologin Emilia steht kurz davor eine entscheidende Waffe zu kreieren, die das Gleichgewicht zwischen Amazonen und Skythen unweigerlich verändern wird. Sie weiß es nur noch nicht.
Denn Emilia lebt für ihren Job. Sobald ihr Ehemann, Damian, auf einer seiner vielen Dienstreisen ist, zieht es Emilia unweigerlich ins Labor. Sie experimentiert mit verschiedenen Giften und das vor allem auch an sich selbst. Inzwischen weiß sie, wie viel sie sich zumuten kann. Trotzdem darf gerade von ihrem neuesten Experiment ihr Mann nichts erfahren. Er macht sich eh schon zu viele Sorgen.
Heute wird er endlich wieder bei ihr sein und sie weiß noch nicht wie sie ihren geschwächten Körper vor ihm als völlig natürlich präsentieren soll.

Damian, liebt Emilia abgöttisch und doch kann er ihr nicht anvertrauen wer er wirklich ist - zu ihrem eigenen Schutz. Denn Damian führt die Skythen an, die im ewigen Kampf gegen die Amazonen liegen. Emilia weiß von alledem nichts und so soll es auch bleiben.
Gerade in letzter Zeit vermehren sich die Angriffe auf seine Leute und er braucht endlich etwas um die Amazonen ein für allemal in ihre Schranken zu weisen. Leider haben sie ihre ganz eigene Art mit den Männern umzugehen - eine tödliche.

Fabel ist eine Amazone, eine recht junge noch dazu. Im Gegensatz zu ihren Schwestern hasst sie nichts mehr als ihre eigene Art. Sie wurde nicht gefragt ob sie zu diesem Monster gemacht werden will, nun muss sie damit leben.
Immer wieder schleicht sie sich zu ihrer Familie und beobachtet sie von weitem. Sie darf nie wieder zurück, nicht auszudenken, was passieren würde wenn sie ihren Brüdern gegenüberstehen würde. Denn Amazonen haben vor allem eine Aufgabe auf dieser Welt - Männer zu töten. Sie lieben das Spiel mit ihnen, denn sie haben eine unwiderstehliche Anziehungskraft dem männlichen Geschlecht gegenüber.
Nicht immer schafft Fabel es über ihre Amazone zu siegen, danach fühlt sie sich schlecht.

Für Emilia ändert sich alles, als ihr zwei Dinge passieren: 1) sie ist schwanger und 2) sie wird entführt. Natürlich wissen die Amazonen, wen sie da haben und freuen sich diebisch, dass sie Damian damit treffen können. Emilia weiß kaum wie ihr geschieht, als das Ritual beginnt und sie auf ewig zu einer der ihren machen soll. Doch etwas geht schief und Emilia hat plötzlich weit mehr Feinde als Verbündete.

Emilias Gift ist der erste Teil der Vayas Töchter und ich muss sagen, ich hatte so meine Probleme mich in der Geschichte zurecht zu finden. Das hängt vor allem mit den ganzen Bezeichnungen für die unterschiedlichen Zugehörigkeiten der Amazonen zusammen. Da bin ich nicht durchgestiegen. Nachdem ich beschlossen hatte derlei Sachen einfach zu überlesen, floss die Geschichte nur so dahin. Ich mochte Emilia und auch Fabel auf Anhieb. Beide haben ihr Päckchen zu tragen, sind doch sehr unterschiedlich und könnten sich am Ende nicht ähnlicher sein.
Ich mag die Entschlossenheit von Fabel. Sie gibt nicht auf und kämpft für ihre Sache. Das machte mir als Leser Mut.

Emilia hat mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen - vor allem mit ihrem Verlust. Da es sich erst um den ersten Teil der Reihe handelt, hoffe ich inständig, dass sie irgendwie ein Happy End bekommt. Ich würde es ihr so wünschen.

Da ich bereits Ein Macho als Muse von Lara Kalenborn gelesen hatte, wusste ich, dass mir der Schreibstil gefällt. Und sie kann es auch. Sowohl im Fantasy-Bereich als auch in der Romantik nimmt man ihr die Charaktere ab.
Ich bin schon gespannt wie es weiter geht und hoffe, dass ich die nächsten beiden Bände schneller gelesen bekomme, sobald ich sie gekauft habe.

Einen lieben Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar. Wie immer wurde meine Meinung durch nichts außer mir selbst beeinflusst.

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