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Cover The Unofficial Zack Warren Fan Club Englisch

Als Chloe in der zweiten Klasse zum ersten Mal Zack gegenübersteht, verguckt sie sich sofort in ihn. Und sie ist da nicht die Einzige. Deshalb gründet sie aus Spaß den "Inoffiziellen Zack Warren Fan Club". Doch was als lustiges Spiel angefangen hat, wird irgendwann ein Selbstläufer. Es treten immer neue Mitglieder bei und Chloe kann es nicht fassen, dass der Club sie jetzt auch noch bis ans College verfolgt - alles dank ihrer besten Freundin Lana, die den Club hartnäckig am Leben erhalten hat.
Chloe würde vor Scham im Boden versinken, sollte Zach, der an der gleichen Universität ist, wie sie und sich dort zu einem großen Baseball Star gemausert hat, jemals von dem Club erfahren. Denn mittlerweile hasst sie ihren früheren Schwarm. Zack hat damals während ihrer Schulzeit nie eine Gelegenheit ausgelassen, Chloe zu ärgern und auch jetzt scheint sich das nicht geändert zu haben. Sie weiß nicht, woran es liegt, aber die beiden versuchen sich so gut es geht aus dem Weg zu gehen.
Doch das wird ihnen bald unmöglich gemacht, denn Chloes Mutter und Zacks Dad heiraten wieder - einander. Und sie ziehen in ein neues Haus, was Chloe und Zack ganz plötzlich zu Mitbewohnern macht. Zack hat seine ganz eigenen Gründe, sich von Chloe fernzuhalten und es fällt ihm immer schwerer, diese im Kopf zu behalten, wenn er daran denkt, dass sie im Nebenzimmer schläft. Doch als sein Team-Kollege und Mistkerl Max anfängt, sich für Chloe zu interessieren, wird Zacks Geduld auf eine harte Probe gestellt...

The Unofficial Zack Warren Fan Club ist der zweite Roman, den ich von J.C. Isabella gelesen habe. Nachdem ich von Chasing McCree alles andere als überzeugt war, wollte ich der Autorin aber noch einmal eine Chance geben und hatte dieses Buch sowieso schon auf meinem Kindle.
Doch auch wenn ich diesen Roman deutlich besser fand, werde ich wohl nie ein Fan von J.C. Isabella werden. Sie versucht einfach viel zu viel in ihre Geschichten zu packen. The Unofficial Zack Warren Fan Club z.B. ist ein Buch über Hass-Liebe, das Zusammenwachsen von Patchwork-Familien, Stalker/Belästigung, Beziehungen zwischen Stiefgeschwistern, entfremdete Eltern, Verlustängste und und und. An sich sind die Themen für sich alle in Ordnung, aber geballt in einem gerade mal 200 Seiten langen Buch war es einfach zu viel. Vor allem, da sie Stränge teilweise ziemlich unelegant und kitschig durchgezogen wurden.
Und auch mit den Charakteren konnte ich mich aus genau den gleichen Gründen, wie beim letzten Mal, nicht recht anfreunden. Für mich fühlten sich sowohl Chloe als auch Zack einfach unrealistisch an. Beide sind perfekt. Ausgezeichnete Schüler, beliebt, verantwortungsbewusst, jungfräulich, ehrlich. Für mich hat sie das schrecklich langweilig gemacht. Zack ist ein Held, der alles immer aus den richtigen Gründen macht und jederzeit zur Stelle ist. Chloe ist manchmal furchtbar zickig und trifft dann Entscheidungen, die einfach nur idiotisch sind und bei denen der Leser ganz genau weiß, worauf sie hinauslaufen. Spannung sieht also anders aus. Auch die Nebencharaktere sind nicht sonderlich gut geraten. Es gibt nur schwarz oder weiß in diesem Buch und was sich manche Figuren leisten ist schlicht unrealistisch.
Eigentlich ist das sehr schade, denn grundsätzlich wäre The Unofficial Zack Warren Fan Club eine sehr nette Geschichte. Der Schreibstil war flüssig und unterhaltsam (wenn auch mit teils etwas unrealistischen Dialogen). Es gab einige wirklich süße und romantische Szenen und grundsätzliche war es schön, Chloe und Zack dabei zu beobachten, wie sie sich selbst belügen. Auch die Freunde, die sie in ihrem neuen Wohnort finden, sind sehr sympathisch und so ziemlich das Einzige, was in dem Buch für ein bisschen frischen Wind sorgte.

Leider hat mir auch das nicht gereicht um The Unofficial Zack Warren Fan Club von J.C. Isabella für mich insgesamt mehr als mittelmäßig zu machen. Die Autorin packt zu viele Themen in ein Buch und das Ergebnis ist leider nicht nur unrealistisch sondern manchmal auch ziemlich kitschig. Vermutlich werde ich deshalb erst einmal die Finger von dieser Autorin lassen.

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Cover Ella Enchanted Cover

Eigentlich sollte man meinen, bei seiner Geburt eine gute Fee unter den Gästen zu haben, die einem eine Gabe bringen will, wäre eine gute Sache. Doch Ella hätte auf das Geschenk, das ihr die Fee Lucinda gemacht hat, gut und gerne verzichten können. Denn Ella hat für Lucindas Geschmack bei ihrer Geburt zu viel geschrien und so hat sie ihr das Geschenk der Gehorsamkeit gemacht...und Ella prompt den Mund verboten.
Seitdem hat Ella unter diesem Fluch viel erleiden müssen (auch wenn Lucinda fest darauf besteht, dass es ein Segen ist), denn sie muss absolut jedem Befehl gehorchen und sei er noch so absurd. Bis sie 15 war, konnten Ella, ihre Mutter Eleanor und die Köchin Mandy den Fluch verheimlichen. Doch nun ist Eleanor gestorben und Ella muss alleine mit ihrem komplett entfremdeten Vater klarkommen, für den wenig mehr als Geld zählt und der nicht so richtig weiß, was er mit seiner Tochter anfangen soll. Und deshalb schickt er sie so schnell wie möglich mit Hattie und Olive, den furchtbaren Töchtern einer Bekannten und Verehrerin von Ellas Vater, auf eine Benimmschule weit weg von Zuhause und allem, was sie kennt.
Ella weiß, dass es jetzt höchste Zeit ist, etwas gegen ihren Fluch zu tun. Und so beschließt sie, sich auf die Suche nach Lucinda zu machen und sie notfalls zu zwingen, den Fluch rückgängig zu machen. Ein Märchenbuch, das ihr auch immer wieder ihre Liebsten und ein paar Briefe von ihnen zeigt, ist zunächst ihr einziger Begleiter, doch auf ihrem Weg trifft Ella auf Elfen, Oger, Gnome, Zentauren, Freunde, Feinde...und natürlich auch einen Prinzen.

Wirklich schöne Märchen, die eigentlich eher dem klassischen Prinzip folgen, gibt es mittlerweile nur noch selten. Auch Ella Enchanted / Ella, verzaubert von Gail Carson Levine entspricht vermutlich nicht komplett dem typischen Märchen, kommt dem aber doch relativ nahe und hat es deshalb auch zu etwas Besonderen gemacht. Wenn man es genau nimmt, ist Ella Enchanted / Ella, verzaubert eine Neuerzählung von Aschenputtel (zumindest in gewisser Hinsicht), hat der Geschichte aber doch einen ganzen eigenen Anstrich verpasst.
Ella ist wirklich in einer furchtbaren Situation. Wer aber denkt, sie würde sich davon unterkriegen lassen, täuscht sich sehr. Denn anstatt ruhig und still alles zu ertragen, hat sie gelernt die Befehle ein bisschen zu umgehen und manchmal sogar zurückzuschlagen (sprichwörtlich). Es ist quasi eine kleine Rebellin aus ihr geworden. Außerdem hat sie nie ihren Witz und ihre gute Laune verloren, was sie zu einer sehr sympathischen Heldin macht. Sie trifft auf jede Menge andere Charaktere und Wesen, die zwar in typischer Märchenmanier relativ knapp und einfach beschrieben sind, aber dennoch für Abwechslung sorgen und den gewünschten Effekt erzielen. Besonders gut gelungen sind da die Bösewichte bzw. zwielichtigen Gestalten, die zwar ebenfalls nicht unbedingt vielschichtig, dafür aber sehr überzeugend sind. Wie gesagt bekommt Ella auch einen Prinz zur Seite gestellt. Char ist ebenfalls nicht die einfallsreichste Gestalt, aber wenigstens erleben die beiden eine Menge miteinander und schauen sich nicht die ganze Zeit nur verträumt in die Augen, was die Geschichte zwischen den beiden wirklich niedlich macht.

Cover Ella verzaubert Cover Vom Schreibstil her hat sich Gail Carson Levine ebenfalls bemüht, sehr märchenhaft zu klingen. Das hat natürlich ausgezeichnet gepasst, klang glücklicherweise gleichzeitig aber nie zu kindisch. Dafür gibt es einfach zu viele witzige Szenen und humorvolle Gespräche. Wenn die Geschichte droht ein bisschen zu kitschig zu werden, schafft es die Autorin oftmals mit einer lustigen Idee oder ein bisschen Ironie die Situation geschickt zu "entsüßen".

Insgesamt ist Ella Enchanted / Ella, verzaubert von Gail Carson Levine eine nette kleine Lektüre für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die sich gerne mal wieder von einem Märchen verzaubern lassen wollen. Mit netten Einfällen, viel Witz und Humor und einer Heldin, die sich ihrem Schicksal nicht einfach so ergibt, ist dieses Büchlein definitiv lesenswert.

Ella Enchanted / Ella, verzaubert wurde übrigens 2004 auch unter dem gleichen Namen verfilmt. Die Titelrolle übernahm Anne Hathaway. In Nebenrollen sind weitere bekanntere Schauspieler wie Minnie Driver oder Hugh Dancy zu sehen. Allerdings wurde die Geschichte an einigen Stellen stark abgeändert.

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Cover Callum & Harper Englisch

Callum und Harper teilen das gleiche Schicksal: Beide sind vor kurzem 18 geworden und wurden prompt von ihren Pflegefamilien vor die Tür gesetzt. Sobald mit ihrer Volljährigkeit keine Schecks mehr vom Staat gekommen sind, wollte niemand mehr etwas von ihnen wissen.
Nun sitzen sie beide bei ihren Sozialarbeitern mit kaum mehr als den Kleidern an ihrem Leib. In keiner der staatlichen Einrichtungen ist momentan ein Platz für sie frei und keiner kann ihnen helfen, was bedeutet, dass sie auch noch ohne Unterkunft sind. Doch vielleicht haben sie eine Chance, wenn sie sich zusammentun und sich gemeinsam auf der Straße durchschlagen. Sie hoffen eventuell sogar genug Geld zu verdienen, um sich eine eigene Wohnung zu leisten. Denn eigentlich haben beide große Pläne für ihre Zukunft und würden gerne studieren.
Schnell entwickelt sich eine ganz besondere Freundschaft zwischen Callum und Harper, während in ihrem Leben weiterhin so ziemlich alles schiefgeht, was schiefgehen kann. Doch gerade als es so aussieht, als würde es für die beiden bergauf gehen, taucht jemand aus Harpers Vergangenheit auf, der jegliches Glück, dass sie sich miteinander aufgebaut haben zerstören kann. Und das bevor Harper und Callum klar wird, was alle anderen schon von Anfang an gesehen haben: Dass sie heillos und unsterblich ineinander verliebt sind.

Gleich von der ersten Seite an, wird man in Callum & Harper von Fisher Amelie in die Geschichte geworfen und ist unmittelbar dabei, wie sich die beiden Protagonisten kennenlernen. Das ist der Einstieg in eine sehr süße, aber auch intensive Liebensgeschichte. Die beiden haben mit allem gerechnet, als sie im Büro ihrer Sozialarbeiter saßen, nur nicht, den wichtigsten Menschen ihres Lebens zu finden. Die Anziehung zwischen den beiden ist nicht zu leugnen und sie verstehen sich auf Anhieb blendend. Dabei ist das keine Selbstverständlichkeit, denn bei ihrer Vergangenheit haben beide große Probleme Vertrauen zu fassen. Zwar sind ihre Geschichten sehr verschieden, das Ergebnis am Ende ist aber das Gleiche: Sie sind mittellos und müssen kämpfen, um eine Perspektive für ihre Zukunft haben. Und kämpfen tun sie. Callum und Harper hangeln sich von einem Job zum anderen und müssen mehrere Rückschläge erleiden. Trotzdem geben sie nie auf.
Und genau das hat mir gut an diesem Buch gefallen. Egal was passiert, gemeinsam stehen sie es durch. Außerdem haben sie eine Vielzahl von wirklich tollen Freunden, die alles für sie tun würden und das Buch davor bewahren, zu einseitig zu werden. Denn die Geschichte handelt wirklich nur von Callum und Harper; sie sind ständig beieinander und haben nichts als den jeweils anderen im Kopf. Außerdem sind sich die beiden charakterlich sehr ähnlich und haben oft die gleichen Gedanken. Glücklicherweise wird das aber nie unangenehm oder langweilig, sondern ist eher witzig und unterstreicht nur noch einmal, dass die beiden etwas Besonderes verbindet.
Trotzdem gab es auch Punkte, die mich gestört haben. Z.B. wechselt die Autorin in ihrem Schreibstil ständig zwischen Präsens und Präteritum, was stellenweise sehr komisch zu lesen war. Das bessert sich allerdings etwas im Laufe des Buches.
Ein weitere Punkt war, dass Harper als taffer Querulant und Unruhestifter vorgestellt wird, was sie - zumindest als wir sie kennen lernen - allerdings überhaupt nicht mehr ist. Im Gegenteil, sie ist extrem nah am Wasser gebaut und man kann die Kapitel an einer Hand abzählen, in denen sie nicht wenigstens einmal heult. Das war irgendwann wirklich nervig. Ebenso frustrierend war auch der Weg, bis Callum und Harper endlich mal zu ihren Gefühlen gestanden sind. Bis sie alle Missverständnisse - und davon gab es viele - aus dem Weg geräumt haben, verging dann noch einmal geraume Zeit.
Außerdem war das Ende mal wieder ziemlich übertrieben. Irgendwann habe ich mich nur noch gefragt, was denn jetzt noch passieren kann. Und tatsächlich hat es Fisher Amelie jedes Mal wieder geschafft, sich selbst zu übertreffen. Am Ende reiht sich ein Drama an das nächste und dabei ist nicht immer alles realistisch.

Trotzdem ist Callum & Harper von Fisher Amelie eine witzige und romantische Geschichte um ein tolles Pärchen, dem das Leben sehr schlechte Karten gedealt hat. Es geht darum, dass Familie nicht immer so aussieht, wie man es erwartet und dass man nie aufgeben darf. Wenn man ein paar frustrierende Missverständnisse und ziemlich viel Drama verkraften kann, wird man mit einer schönen und spannenden Geschichte belohnt.
Callum & Harper ist der erste Teil der Sleepless-Reihe. Allerdings ist der zweite Teil Thomas & January (keine Rezension) nur eine indirekte Fortsetzung und handelt von zwei völlig anderen Charakteren.

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Cover Anonyme Untote deutsch

Andy war tot. Dummerweise ist er es nicht geblieben, sondern als Untoter wieder aufgewacht. Dass bedeutet nicht nur, dass Andy jetzt ein Zombie ist, sondern dass er auch alle seine Rechte als Mensch verloren hat. Zombies dürfen nichts ohne ihren Atmer tun. Atmer sind lebende Menschen, die eine Vormundschaft für einen Zombie übernommen haben. Meist sind es Verwandte, selten Freunde und ziemlich oft findet sich überhaupt kein Atmer, der sich mit einem Zombie belasten will. Schließlich stirbt kaum jemand im Bett und all die Blessuren, die zum Tod des Zombies geführt haben, bleiben ihm erhalten.
Andy etwa ist an einem Autounfall gestorben. Er hat einen kaputten Knöchel, einen unbrauchbaren Arm und defekte Stimmbänder. Zudem muss er kontinuierlich Formaldehyd - etwa aus Shampoos oder Deos - zu sich nehmen, um dem Verwesungsprozess Einhalt zu gebieten. Seine Eltern fungieren als seine Atmer, haben ihn aber mit einem Fernseher in den Weinkeller verbannt. Seine Mutter fasst ihn nur wiederwillig und mit Latexhandschuhen an. Sein Vater nimmt es ihm ziemlich krumm, dass er sein Rentnerdasein nun mit einem Zombie teilen muss und lässt ihn das auch bei jeder Gelegenheit spüren.

Doch Andy hat noch andere Sorgen. Er vermisst seine Frau Rachel und seine Tochter Anni ganz schrecklich. Zudem macht er sich große Vorwürfe, denn Rachel ist bei dem Unfall ebenfalls ums Leben gekommen, aber leider nicht zum Zombie geworden. Mehr oder weniger in Depressionen versunken, sind Andys einzige Lichtblicke seine Therapiesitzungen bei einem Psychiater und seine Teilnahme an einer Zombie-Selbsthilfegruppe Namens 'Anonyme Untote'. Dort lernt er Rita, Jerry und noch andere Zombies kennen, die ihm nach und nach helfen, den Zombiealltag zu bewältigen. Mit der Zeit entwickelt Andy richtig Elan und so nimmt er den Kampf auf, um die elende Situation der Zombies zu verbessern. Dabei macht er ein paar erstaunliche Entdeckungen...

Cover Breathers englisch

Breathers - A Zombie's Lament / Anonyme Untote - Eine Zombie-Liebesgeschichte liefert eine ziemlich abgefahrene Geschichte, die skurril, makaber, witzig und traurig zugleich ist. Der Leser begleitet Andy auf seinem Weg als Zombie und bekommt eine Menge ungewöhnlicher Ideen präsentiert. Eigentlich weiß man von Anfang an, dass die Geschichte nicht gut ausgehen kann. Trotzdem hofft man, je besser man Andy kennen- und schätzen lernt, natürlich auf ein Wunder. Und tatsächlich passieren immer wieder Dinge, die Andy für kürzere oder längere Zeit auf die Gewinnerseite des 'Lebens' führen - dummerweise bleibt es aber nie so. Und jedes Mal ist die Situation dann noch verfahrener. S. G. Browne schickt den Leser also im wahrsten Sinne des Wortes auf einen Horrortrip, bei dem man aber auch ziemlich viel und herzhaft Lachen darf.
Trotzdem muss ich bei Breathers - A Zombie's Lament / Anonyme Untote - Eine Zombie-Liebesgeschichte einen Stern abziehen. Nennt mich ein Weichei, aber das Ende war mir doch zu arg. Gar nicht mal, dass das Buch in einer offenen, aber trotzdem ziemlich auswegslosen Situation endet, sondern eher die Geschehnisse, die dazu führen. Da blutet einem das Herz und irgendwie habe ich mich davon dann auch nicht mehr erholt. Trotzdem war Breathers - A Zombie's Lament / Anonyme Untote - Eine Zombie-Liebesgeschichte ein sehr unterhaltsames Buch: sei es, weil ich nur selten Horrorbücher lese oder weil ich skurrile Szenarien so gerne mag. S. G. Brownes andere Bücher werde ich mir sicher über kurz oder lang zulegen - da lesen sich die Klappentexte nämlich ähnlich skurril.

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Cover Weiberabend Deutsch

Helen - mit drei Jungs gesegnet und wieder schwanger - hat in das Haus ihrer Eltern geladen um einen gemütlichen Abend mit ihren Freundinnen, neuen Enthüllungen, Filmen und gutem Essen zu verbringen. Joanne - Mutter einer Tochter und eines schwierigem Jungen - ist die Heilige der kulinarischen Genüsse und außerdem die Ich-Erzählerin dieser Geschichte. Zu den Beiden gesellen sich noch Erika - Mutter einer behinderten Tochter und einem gesunden Sohn, Tam - Mutter zweier Jungen, Liz - Karrierefrau mit zwei einem Geschwisterpärchen und einer Haushaltshilfe, Fiona - Mutter eines Jungen und einer Stieftochter, CJ - alleinerziehende Mutter zweier Kinder und Dooly - Mutter zweier Jungen und unzähliger Haustiere. Zu acht wollen sie einen entspannten Abend mit Essen, Alkohol und Filmen verbringen.

Doch was als gemütlicher Abend unter Freundinnen beginnt, wird schon bald zu einem Austausch von Geheimnissen und Zugeständnissen. Während sich die Frauen über das leckere Essen hermachen werden Themen auf den Tisch gepackt wie sie nur Mütter untereinander besprechen können.
Da wird über das Verhalten des Sohnes diskutiert, zu welcher Zeit Nicht-Mütter anrufen sollten und wie ungerecht es Mutter Natur geregelt hat, dass der Körper nach der Entbindung nicht wieder flummiartig in seine Ursprungsform schnippt.

Cover Secret Mothers Club Englisch

Joanne Fedler setzt von vornherein klar, dass sie in diesem Buch über sich selbst und ihre Freundinnen schreibt. Natürlich sind die Namen alle geändert, doch nach eigener Aussage sind die Themen und Aussagen so wahrheitsgetreu wie möglich. In diesem Buch geht es vorranging um Probleme von Müttern mit ihrem Nachwuchs, ihren Körpern, ihren Ängsten und ihren Bedürfnissen. Doch auch mir als kinderlosem Leser hat da Buch durchaus lustige Lesemomente beschert. So amüsierte ich mich über die Probleme einer genervten Mutter bzgl. der resoluten Weigerung des Nachwuchses auf die Toilette zu gehen, wo doch Windeln so viel einfacher sind.
Die Ängste einer kinderlosen Frau stehen denen einer Mutter kaum in etwas nach - jedoch sind sie auf andere Personen verschoben. Und so findet man sich auch selbst in der einen oder anderen Situation beschrieben. Besonders interessant ist es, als die Sprache auf das Zwischenmenschliche zwischen den Ehepartnern zu sprechen kommt und hier fällt dann doch auf, dass es definitiv ein Buch für Erwachsene ist.

Mir wurde dieses Buch im letzten Jahr von einer Verkäuferin empfohlen, als ich auf der Suche nach etwas 'Sex and the City'-ähnlichem war. Nun - dem entspricht das Buch so überhaupt nicht, aber es war dennoch die Zeit wert, die es gebraucht hat es zu lesen. Wer also ein wenig amüsante Lektüre mit teilweise ernsten Einklängen sucht, ist mit Secret Mothers' Business / Weiberabend gut beraten.

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