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Gwen & Mike I

25.09.2016
Cover Gwen und Mike I

Gwen ist liebt ihr Leben, ihre Unabhängigkeit und ihre Freiheit. Zwar ist sie einer kurzen Affäre gegenüber nicht abgeneigt, aber eine Beziehung braucht sie definitiv nicht. Die würde sich auch nicht mit ihrem Job vereinbaren lassen. Gwen arbeitet nach dem abgebrochenen Studium in einer kleinen Autowerkstatt im Office. Hier kümmert sie sich nicht nur um Rechnungen und Lieferungen, sondern auch um die 'passenden' Fahrzeugscheine. Sie wird für ihr Schweigen und ihre Arbeit gut bezahlt und lässt es sich mit ihrem Sportflitzer entsprechend gutgehen.
Das Aufeinandertreffen mit den, nicht immer freundlichen, Kunden ist allerdings nicht immer angenehm. Ihr Stammkunde Aleko treibt ihr regelmäßig den Angstschweiß auf die Stirn, bislang konnte sie ihn jedoch auf Distanz halten.

Mike ist mit Leib und Leben Polizist. Er hat eine Mission, die nur wenige kennen und dafür gibt er alles. Als kleiner Junge verlor er seine Eltern bei einem verschuldeten Autounfall. Aus dem tiefen Loch konnten ihn nur seine Oma und ein erfahrener Polizist ziehen und er versucht seiner Verantwortung gerecht zu werden.
Während im Job alles gut läuft und seine Karriere steil bergauf geht, läuft es im Liebesleben eher mäßig. Er ist ein gutaussehender Mann, das weiß er, aber seine Herzdame sollte auch etwas im Köpfchen haben.
In einer Bar stolpert ihm die genervte Gwen in die Arme und fortan bekommt er sie nicht mehr aus dem Kopf. Ihre abweisende Art reizt seinen Jagdtrieb und so beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel, bei dem Gwen schnell den Kürzeren zieht.

Gwen kann es nicht leugnen, sie steht auf Mike. Aber die Anziehungskraft geht über das körperliche hinaus, und das macht ihr Angst. Als sie die Notbremse zieht, ist es für ihr Herz längst zu spät. Aber einen Polizisten kann sie nun wirklich nicht gebrauchen. Zumal es da auch noch Aleko gibt, der ihr schnell zu verstehen gibt, dass er solchen Umgang nicht duldet.
Ihr bleiben zwei Möglichkeiten - entscheidet sie sich für Mike, bringt sie sich beide in Gefahr, stößt sie ihn von sich, bricht sie ihnen beiden das Herz. Welche Wahl wird Gwen treffen?

Nachdem ich Merci Paris von Rose Bloom gelesen hatte, war ich neugierig, was sie sonst noch schreibt und habe mir dieses Buch gekauft. Es ist der erste von zwei Teilen, ein dritter soll noch hinzukommen. In Gwen & Mike I beginnt die Geschichte von Gwen und Mike und wird im zweiten Band abgeschlossen. Wer also keine Cliffhanger mag, sollte sich gleich um Nachschub bemühen.
Im dritten Teil soll es um ein anderes Pärchen gehen - ich bin schon gespannt.

Gwen und Mike mochte ich irgendwie ganz gern. Zwar ist mir Gwen etwas zu wenig 'Bad Girl', da sie bis auf ihren Job und dem ordentlichen Zuspruch an Alkohol kaum etwas an sich hat, das zum Image passt. Mike ist allerdings durch und durch ein Guter. Wenn man von seiner Vergangenheit einmal absieht, steht er mit beiden Beinen auf der Seite der Gerechtigkeit und gibt sich alle Mühe dort auch zu bleiben. Das die beiden also perfekt zusammenpassen ist klar. Es knistert gewaltig zwischen ihnen und eigentlich könnte es eine einfache Romance sein, wäre da nicht Aleko. Er ist bislang der einzige Anhaltspunkt für Gefahr und die nutzt er aus.
Das Buch umfasst um die 174-220 Seiten (je nach Ausgabe) und bietet somit eine kurzweilige Unterhaltung.

Ich wäre gewillt dem Buch die volle Punktzahl zu geben, wäre mir Gwen nicht etwas zu mitleidig mit sich selbst und wären die vielen Zeichensetzungsfehler nicht vorhanden. Hier sollte also noch einmal drüber geschaut werden. Mich persönlich hat es schon ziemlich aus dem Lesefluss geworfen.
Ich werde mich demnächst dem zweiten Teil der Reihe widmen, da ich natürlich wissen will wie es weiter geht.

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Cover Fast ein Date deutsch

Jack Moore und seine Freunde haben es in Vegas richtig krachen lassen. Schließlich will Dean in naher Zukunft sein Junggesellenleben an den Nagel hängen und seine große Liebe Maggie heiraten. Jack bezweifelt, dass sie die richtige Frau für Dean ist, hält sich aber aus Respekt zurück.
In seinem eigenen Liebesleben läuft es alles andere als rund. Nachdem er auf der Road Tour ausgerechnet seiner Ex in die Arme gelaufen ist, macht er sich so seine Gedanken. Heather war nie an ihm selbst interessiert, nur an seinem Status.
Wird ihn je eine Frau nur um seinetwillen lieben? Oder sehen alle nur das große Geld?

Jessica Mann schiebt wie immer die Nachtschicht im Diner und darf an diesem frühen Morgen eine Gruppe alkoholisierter Kerle bedienen. Offenbar haben sie eine Sauftour hinter sich und sind auf dem Rückweg.
Einer der Männer verursacht durch seine bloße Anwesenheit ein Kribbeln in ihrem Bauch, aber Jessie weiß genau, das es nichts bringt mehr als einen kleinen Flirt zu investieren. Die Flirterei hilft ihr beim Trinkgeld, aber ein Date braucht sie mit solch einem Typen nicht.
Als es ans Bezahlen geht, pumpt er seine Freunde an und Jessie weiß, hier findet sie nicht was sie braucht.
Jessica hat einen kleinen Sohn um den sie sich alleine kümmern muss, nachdem der Vater sich aus dem Staub gemacht hat. Auch ihr Partner danach hat ihr kein Glück gebracht und ist zu allem Überfluss mit dem bisschen Geld, was sie hat abgehauen. Was Jessica braucht ist ein Mann mit Geld. Endlich kein Sparkurs mehr an Weihnachten um Danny Geschenke zu kaufen und keine Schichten mehr im Diner.
Aber wo soll sie schon einen reichen Mann kennenlernen? Jeder halbwegs anständige Kerl nimmt bei einer Frau mit Kind doch Reisaus, oder?

Jacks Jagdtrieb ist erwacht. Seit die süße Kellnerin ihn angelächelt hat, ist es um ihn geschehen. Er muss mehr über sie erfahren und versucht sie zu einem Date zu überreden. Um heraus zu finden, ob er als Typ bei ihr Chancen hat, gibt er den mittellosen Kellner im Morrison Hotel und muss feststellen, dass Jessie es nur auf reiche Männer abgesehen hat. Im Gegensatz zu Heather, scheint bei ihr mehr dahinter zu stecken und Jack will es um jeden Preis herausfinden. Da kommt ihm eine Idee. Er schleicht sich als Freund in Jessies Leben und überredet sie auf eine kleine Feier im Hotel zu gehen. Schließlich könnte man dort beinahe nur reiche Männer treffen und kennenlernen.
Jessie ahnt nicht, dass Jack der Inhaber des Hotels ist und durch eine Art 'Tauschparty' bleibt Jacks Geheimnis weiter bewahrt.

Auf der Party lernt Jessie Brad kennen. Gutaussehend, zurückhaltend und vermögend. Es ist ein Versuch wert. Wären ihre Gedanken nicht ständig bei Jack und seinen wunderschönen Augen, seinem Grübchenlächeln und seiner humorvollen Art. Warum nur muss sie sich ausgerechnet in ihn vergucken? Das kann doch nicht gut gehen, oder?
Um sich selbst von Jack abzulenken, stimmt sie einem Date mit Brad zu. Ob er die konstante in ihrem Leben werden kann? Jack bezweifelt es, schließlich ist er der Richtige für Jessica, sie weiß es nur noch nicht.

Mit Not Quite Dating / Fast ein Date startet die Not Quite-Reihe die im Original bereits 5 Bände umfasst. Wie auch schon im dritten Band Not Quite Enough / Fast im Himmel hat mich auch hier der Schreibstil wieder gepackt und mit auf die Reise genommen. Dieses Mal geht es um Jessica, ihren Sohn Danny und den Hotelerbe Jack. Bei der Geschichte sind Verwirrungen, Lügen und Enttäuschungen vorprogrammiert und obwohl man das alles schon mal gelesen hat, ist es doch irgendwie richtig gut gelungen.
Ich konnte sowohl Jessicas Einstellung zum neuen Mann an ihrer Seite, als auch Jacks Wunsch für seine nächste Lebenspartnerin nachvollziehen. Dass beide eigentlich perfekt zusammenpassen ist von vorn herein klar. Nur der Weg ist steinig und mit Lügen gepflastert.
Jessica und Jack sind mir sofort sympathisch gewesen, aber den größten Narren habe ich an den beiden Schwestern gefressen. Monika und Katie. Beide wollen sie nur das Beste für ihre Geschwister und könnten doch sonst unterschiedlicher nicht sein.

Eine Frage, die sich während des Lesens ergeben hat, treibt sich noch in meinem Kopf herum und ich frage mich, ob sich diese in einem Folgeband erklärt. Ich glaube mich dunkel an etwas zu erinnern, aber das muss ich wohl noch mal nachlesen ;o)
Neben der Liebesgeschichte ist hier natürlich ganz klar die Gesellschaft ein Thema. Eine alleinerziehende Mutter hat es im Leben nicht leicht und ohne die Unterstützung der Familie ginge es gar nicht. Dass die eigenen Wünsche und Träume da auf der Strecke bleiben ist traurig, aber Realität.
In Not Quite Dating / Fast ein Date ist es gerade die Familie die zusammen hält und das finde ich wirklich gut. Da nehmen sich Reiche und Arme nichts, ohne Familie fehlt einfach etwas.

Im zweiten Band der Reihe Not Quite Mine / Fast mein Baby spielt Katie die Hauptrolle und ich bin wahnsinnig gespannt wie es ihr wohl ergehen wird.

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Cover Own the Wind 1

Als Tochter von Kane 'Tack' Allen, dem Boss des Chaos Motorrad Clubs, ist Tabby es gewohnt, dass sich jeder in ihre Angelegenheiten einmischt. Denn der Club ist wie eine Familie und die Männer beschützen, was ihnen gehört. Das kann aber auch ganz schön erstickend sein und so ist es kein Wunder, dass Tabby früher ihre Grenzen ausgetestet hat und ständig Ärger bekam. Regelmäßig musste sie der ein oder andere Biker aus dem Club aus einer unangenehmen Situation retten, bis es schließlich einem von ihnen reichte und er Tabby eine Lektion verpasst hat und ihr zeigte, was aus ihr wird, wenn sie so weiter macht. Leider war dieser Biker ausgerechnet Parker 'Shy' Cage, der Mann, für den Tabby seit Jahren schwärmte. Nach seiner Lektion hatte Tab aber die Schnauze endgültig voll und hat Shy aus ihrem Leben gestrichen.

Shy hatte nicht vor, Tabby gleich so von sich zu stoßen. Er möchte sie zwar manchmal am liebsten umbringen, bekommt sie allerdings trotzdem nie aus dem Kopf. Shy weiß aber, dass zwischen ihnen niemals etwas sein kann, denn nicht nur ist sie zu jung, sie ist auch die Tochter seines Bosses und damit tabu. Trotzdem gefällt ihm gar nicht, dass Tabby ihn meidet – vor allem nicht, als daraus Jahre werden.
Doch als Tabby von einem schweren Schicksalsschlag getroffen wird, der ihr Leben komplett auseinander nimmt, ist es ausgerechnet Shy, der da ist, um ihr helfen wieder auf die Beine zu kommen. Und beide müssen sich dem stellen, was sie einander nie gesagt haben.

Da sich die Geschichte von Own the Wind von Kristen Ashley über mehrere Jahre hinzieht, ist es ziemlich schwierig, die Handlung wirklich zu beschreiben. Allerdings muss man ehrlich sagen, allzu viel Handlung gibt es nicht. Es passiert zwar immer wieder etwas, aber ein wirklich greifbares Geschehen gibt es eigentlich nie.
Stattdessen verfolgen wir erst aus Shys, dann aus Tabbys Perspektive, wie sich die beiden erst entfernen, dann wieder annähern und schließlich ein Leben beginnen, in dem der jeweils andere eine wichtige Rolle spielt. Am Anfang hat mir das sehr gut gefallen. Shy hatte allen Grund Tabby den Kopf zu waschen, genauso wie ich verstehen konnte, dass Tabby ihn danach gemieden hat. Die ersten 15% dieses Buches strecken sich bereits über mehrere Jahre und auch wenn das extrem klingt, fand ich gerade das eigentlich ziemlich gut gelungen. Das sollte sich aber bald ändern, denn schon nach kurzer Zeit gab es keinerlei Entwicklung mehr.
Ich bin mir auch nicht sicher, was ich von Shy und Tabby halte. Shy ist einer dieser klassischen harten Typen. Er ist ein bisschen Macho, ein bisschen dominant und weiß immer alles besser. Er macht keine Hausarbeit, er sieht nicht ein, wieso man seinen Willen nicht mit Fäusten durchsetzen kann und er ist extrem arrogant. Er ist aber auch loyal und würde alles für seine Familie (also den Club) tun. Shy hatte definitiv einen gewissen Charme - ich konnte ihn aber nicht genießen, weil Tabby sich nie genug gegen ihn durchgesetzt hat, auch wenn sie es versucht hat. Am Ende hat sie aber doch immer nachgegeben und Shy und seinen Machoallüren recht gegeben und das hat mich immer wieder geärgert.
Dem Schreibstil von Own the Wind konnte ich ebenfalls nicht sonderlich viel abgewinnen. Gerade, wenn die Biker sprechen, hat die Autorin ziemlich übertrieben. Die Dialoge sind ein einziges Chaos aus abgekürzten Satzfetzen und dämlichen Sprüchen, denen ich so gar nichts abgewinnen konnte. Ein kleines Beispiel: "Gotta say it, my duty, gettin' you know it without me speakin' the words but, you have a girl, you'll understand." Sätze dieser Art gab es zu Hauf und teilweise musste ich sie drei Mal lesen, bis alles klar war.
Cover Own the Wind 2 Was mich außerdem enttäuscht hat, war das Ende. Denn als es endlich einmal so aussah, als würde etwas passieren...passiert gar nichts. Denn diese Entwicklungen und Spannung in der Geschichte wurden nur eingeführt, damit es in Fire Inside, dem zweiten Band der Chaos-Reihe, fortgesetzt werden kann. Ich persönlich habe mich darüber sehr geärgert, denn dem Buch wurde dadurch wieder jegliche Spannung genommen. Es ist aber auch kein Cliffhanger, so dass es mich nicht unbedingt motiviert, diese Reihe weiter zu lesen.

Wirklich überzeugen konnte mich Own the Wind von Kristen Ashley also nicht. Dafür passiert mir einfach zu wenig. Auch die Charaktere waren nicht ganz mein Fall. Ich denke, das ist aber auch bisschen mein Problem, denn Biker Club Bücher scheinen einfach nicht für mich gemacht zu sein. Zuviel Dominanz, zu viel Selbstjustiz, zu viele Machos und Frauen, die kein Rückgrat haben und sich zu oft nicht durchsetzen. Fairerweise muss ich aber sagen, dass das im Fall von Own the Wind nicht allzu schlimm ausfällt und es definitiv Bücher gibt, die noch einen Schritt weiter gehen.
Trotzdem denke ich nicht, dass ich diese Reihe weiter lesen werde. Übrigens handelt es sich dabei um ein Spin-Off einer anderen Serie. Denn Tabbys Vater Tack und seine Frau Tyra hatten mit Motorcycle Man bereits ihre eigene Geschichte.

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Cover Country Mouse

Achtung, nur für Leser über 18 Jahre geeignet!

So hatte sich Owen seinen Urlaub mit seiner Ex-Freundin in London nicht vorgestellt. Gerade mal 17 Stunden ist er jetzt in der Stadt und schon hat er sich verlaufen und sitzt alleine in irgendeinem heruntergekommenen Pub. Doch sein Glück scheint sich zu drehen, als ihn der gutaussehende Mann in teurem Anzug, der neben ihm an der Bar sitzt, plötzlich anbaggert und sich als Malcolm vorstellt. Die Freude hält allerdings nur kurz, denn Malcolm ist rechthaberisch, arrogant und sucht nichts weiter als ein anonymes Abenteuer. Außerdem ist er offensichtlich ein Dom und nur wenige der Dinge, mit denen Malcom ihm 'droht', klingen für Owen verlockend, denn BDSM ist nicht unbedingt seine Sache. Trotzdem geht er mit ihm, denn irgendetwas hat Malcolm, das Owen sagt, dass mehr in ihm steckt.

In Country Mouse von Amy Lane und Aleksandr Voinov begleitet der Leser Malcolm und Owen bei ihrem gemeinsamen Wochenende in London. Am Anfang war ich ein wenig skeptisch, denn wie Owen bin ich kein großer Fan von BDSM und als Malcolm sagt, sein einziges Limit wären 'schwere permanente Schäden', habe ich mich schon gefürchtet, worauf ich mich da eingelassen habe. Zum Glück wurde ich aber angenehm überrascht - denn Malcolm ist der vielleicht schlechteste Dom der Welt. Zumindest mit Owen. Denn genauso wie er sieht auch Malcolm bald mehr in dem jungen Amerikaner, als eine schnelle Nummer. Das liegt aber auch daran, dass Owen sich kein bisschen von Malcolm einschüchtern lässt und ordentlich zurück gibt, was er austeilt. Im Endeffekt herrscht zwischen den beiden ein sehr ausgewogenes Machtverhältnis, was mir persönlich extrem gut gefallen hat, da ich diese ganze Dom/Sub Sache wie gesagt nicht sonderlich mag. In den Sex Szenen geht es allerdings dennoch ein wenig härter zur Sache, es bleibt aber alles sehr im Rahmen.
Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, ist der Humor. Wenn Malcolm und Owen sich gegenseitig die Stirn bieten ist das extrem unterhaltsam und macht einfach großen Spaß. Der Schreibstil ist allerdings sehr knapp und etwas eigensinnig und ich musste mich erst einmal daran gewöhnen. Außerdem ist Country Mouse eine sehr kurze Geschichte und entwickelt sich daher meist etwas arg schnell.

Wirklich gestört hat mich das aber trotzdem nicht. Country Mouse von Amy Lane und Aleksandr Voinov ist einfach eine zu niedliche Geschichte, in der sich nicht nur jede Menge Humor und einige heiße Szenen verstecken, sondern auch eine wirklich romantische kleine (aufkeimende) Liebesgeschichte.

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Cover Kopfüber in die Kissen

Lady Emma Wells-Finch ist den weiten Weg von England nach Texas gekommen, um an einem Artikel über eine junge Frau zu schreiben, die vor über hundert Jahren auf die Schule ging, in der Emma heute als Schulleiterin arbeitet, und die damals die gleiche Reise nach Texas angetreten. In Wirklichkeit hat Emmas Reise aber noch einen ganz anderen Grund: Sie muss ihren guten Ruf verlieren. Denn ihre Schule schwebt in Gefahr und so ungewöhnlich es auch klingen mag - der Verlust ihres Ansehens ist das Einzige, das St. Gertrude's School for Girls noch retten kann.

Für Kenny Traveler läuft es gerade alles andere als glatt: Der Profigolfer, der bei den Medien ohnehin schon alles andere als beliebt ist, geht wegen einer Schlägerei momentan durch alle Klatschblätter und wird daraufhin vorübergehend gesperrt - und das ausgerechnet während der besten Saison seines Lebens.
Nun muss er sich von seiner besten Seite zeigen. Außerdem hat er die Gelegenheit der Frau des PGA Beauftragten, der für Kennys Sperre verantwortlich ist, einen Gefallen zu tun und da sagt er natürlich nicht Nein: Kenny soll Lady Emma die nächsten zwei Wochen als Fahrer und Reiseführer zur Seite stehen. Das scheint ihm ein kleiner Preis zu sein, wenn er danach wieder Golf spielen darf. Was kann schon in zwei mit einer wohlerzogenen britischen Lady schief gehen?
Wie Kenny bald feststellen muss eine ganze Menge...

Am Anfang hatte ich wirklich großen Spaß an Lady Be Good / Kopfüber in die Kissen von Susan Elizabeth Phillips. In erster Linie lag das an den ausgesprochen lustigen, gelungenen Charakteren und natürlich auch der sehr gegenteiligen Situation, in der sich Emma und Kenny befinden. Kenny muss seinen guten Ruf aufpäppeln, während Emma versucht ihren zu verlieren (warum das so ist und wie es der Schule helfen kann müsst ihr allerdings selber lesen ;). Man merkt bei beiden, wie sehr genau das aber wider ihrer Natur geht. Emma ist nunmal eher jemand, der nach den Regeln spielt und ihrer Umwelt immer etwas Gutes tun will und Kenny ist eher der Typ, der gern Quatsch macht und auch ziemlich egoistisch sein kann. Dass es zwischen den beiden zu allerlei kuriosen und lustigen Momenten kommt ist daher nur allzu verständlich und hat Lady Be Good / Kopfüber in die Kissen wirklich unterhaltsam gemacht. Dazu kommt noch, dass beide Charaktere sehr gut aufgebaut und vielschichtig sind, so dass trotz allem Humor noch Platz für eine Menge Charakterentwicklung blieb.
Cover Lady Be Good Ebenfalls sehr schön fand ich Texas als Schauplatz. Susan Elizabeth Phillips beschreibt den Staat und seine Bewohner auf sehr liebevolle, aber auch humorvoll-gemeine Art und spielt dabei mit vielen Klischees. Auch die meisten der Nebenfiguren habe ich sofort ins Herz geschlossen und sie haben für einige sehr schöne Szenen gesorgt.

Zunächst sah also eigentlich alles sehr vielversprechend mit Lady Be Good / Kopfüber in die Kissen von Susan Elizabeth Phillips aus. Allerdings wurde mir die Geschichte im letzten Drittel ein wenig zu verwaschen. Die Linie, die die Autorin bis dahin gefahren hat, ging irgendwie verloren und es hat sich so angefühlt, als sollte das Buch einfach nur ein bisschen länger und künstlich hinausgezögert werden. Leider wurde mir dadurch aber auch Kenny ein wenig unsympathischer, da er einige Rückschritte macht und es seeehr lange dauert, bis er wieder auf den richtigen Pfad findet. Es gab doch einige Szenen, in denen er mich sehr frustriert hat und das war einfach schade, denn unterm Strich hat es mir Lady Be Good / Kopfüber in die Kissen am Ende ein klein wenig vermiest.

Eine süße, lustige und nette Geschichte bleibt Lady Be Good / Kopfüber in die Kissen von Susan Elizabeth Phillips allerdings trotzdem. Wer mal eine leichte, sommerliche und sympathische Abwechslung braucht, für den ist diese fast schon klassische Romanze (erschienen erstmals 1999), die man übrigens vollkommen unabhängig von der Reihe lesen kann, einen Versuch wert.

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