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Cover Stand By You Englisch

Enthält leichte Spoiler für Maybe This Time (keine Rezension).

Der 22-jährige Romy hat gerade die schlimmste Zeit seines Lebens hinter sich. Nach einer furchtbaren Beziehung zu einem Mann namens Carlos, die geprägt war von Gewalt, Erniedrigung, Vergewaltigung und in der er mehr oder weniger wie ein Tier gehalten wurde, konnte er von den einzigen Freunden, die ihm noch geblieben sind, gerade noch gerettet werden. Nun versucht Romy, sein Leben wieder auf die Reihe zu kriegen. Er ist vorübergehend bei seinen Freunden Ezra und Donner untergekommen und hat einen Job in ihrem Coffee Shop ergattert, doch er weiß, dass er seinen Freunden nicht für immer auf der Tasche liegen kann. Alles, was er hat, ist temporär.
Doch Romy kennt bisher nur eine Methode, wie man sich über Wasser halten kann und das ist, mit seinem Körper zu bezahlen. Nach allem, was er erlebt hat, kann er das aber nie wieder tun. Er kann nicht einmal an körperlich Nähe denken.

Für Brendan sind seine Freunde und Familie das Wichtigste. Seit er ihn aus seiner gefährlichen Lage befreit hat, ist es aber vor allem Romy, dem er beistehen möchte. Brendan würde alles dafür tun, um ihm zu helfen, über die traumatischen Ereignisse in Carlos Haus hinweg zu kommen. Je mehr Zeit er aber mit dem verschüchterten und verletzten Romy verbringt, umso öfter frägt sich Brendan, was er eigentlich wirklich fühlt. Nein, eigentlich weiß er ganz genau was er fühlt, doch er hat keine Ahnung, wie er Romy seine Gefühle für ihn klar machen könnte. Schließlich hatte er sich noch nie in einen Mann verliebt...

Zu allererst sollte man über Stand By You wissen, dass viele Details, die für die Geschichte wichtig sind, bereits im zweiten Buch der Belonging-Reihe, Maybe This Time (keine Rezension), geschehen sind. [Autor] hat sich zwar bemüht, den Leser immer auf dem Laufenden zu halten, trotzdem merkt man einfach, dass man auf jeden Fall den Vorgänger vorher gelesen haben sollte. Romys Befreiung aus Carlos Haus z.B. wurde eben schon im letzten Buch behandelt. Stand By You dreht sich nun um Nachwirkungen.
Und die sind ganz vielfältig. Ihr größtes Opfer ist natürlich Romy. Er hat Alpträume, fühlt sich nirgends mehr sicher und seine Selbstachtung hat den absoluten Nullpunkt erreicht. Das wird auch dadurch nicht besser, dass er 22 ist, keinen Penny hat und sich bei Ezra und Donner durchschnorren muss. Der einzige, bei dem er sich aus irgendeinem Grund wirklich wohl fühlt, ist der bullige, afroamerikanische Brendan. Doch auf seine Gefühle hört Romy schon lange nicht mehr, nach allem, was sie ihm eingebrockt haben.
Aber auch an Ezra, Donner und Brendan ist Romys Tortur nicht spurlos vorbeigegangen. Vor allem Brendan ist immer noch wutentbrannt. Häusliche Gewalt ist etwas, das er einfach nicht dulden kann. Schließlich hat er da seine ganz eigenen Erfahrungen gemacht, als sein Vater noch am Leben war.
Brendan und Romy verbindet eine innige Freundschaft, bevor die romantischen Gefühle ins Spiel kommen. Doch Romy ist überzeugt, dass Brendan etwas besseres verdient und er ist sich noch nicht mal richtig sicher, ob Brendan hetero-, bi- oder homosexuell ist. Brendan wiederum möchte nur das Beste für Romy. Doch er bekommt ihn einfach nicht aus dem Kopf und ist sich ziemlich sicher, dass er sich für ihn sogar vor seiner (ziemlich gläubigen) Familie outen würde.
Es war einfach schön die beiden dabei auf ihrem Weg zu begleiten. Sie versuchen gemeinsam sich durch das Dickicht von Romys Problemen zu arbeiten und kämpfen füreinander. Das ergab einige schöne, romantische Situationen.

Trotzdem gibt es ein paar Details, die mich etwas gestört haben an Stand By You. Zum einen ist A.M. Arthurs Schreibstil sehr simpel. Das hat zur Folge, dass vor allem Brendan manchmal ein bisschen...doof klingt. Er ist ein sehr gutmütiger Kerl und durch A.M. Arthurs Darstellung wirkt er dadurch etwas langsam und das hat mich einfach gestört.
Ebenso war mir Romys bewegte Vergangenheit manchmal einen Tick zu übertrieben. Er hat viele schlimme Dinge durchgemacht und ist ein emotionales Wrack. Gleichzeitig gibt es aber gleich drei Figuren in diesem Buch, zu denen er eine nicht ganz platonische Verbindung hat und das war mir einfach zu viel. Außerdem hat er mich dadurch - in Brendans Namen - manchmal ganz schön wütend gemacht.

Sonst ist Stand By You von A.M. Arthur aber eigentlich ganz okay. Sicher kein Meisterwerk, aber wenn man einfach nur eine süße M/M Geschichte mit einem sehr ernsten Hintergrund möchte, dann kann man sich durchaus an diesem Buch versuchen.

Stand By You erscheint am 20. Oktober 2014.

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Cover Someday Maybe Cover

Nachdem Rachel den finanziellen Ruin ihrer Familie miterleben musste, ist ihr eines im Leben ganz besonders wichtig: Sicherheit. Deswegen hat sie sich einen 10-Jahres-Plan zurecht gelegt, der ihre ganze berufliche Karriere und ihr Privatleben umfasst, und der keinen Platz für Abweichungen zulässt.
Deswegen hatte Rachel auch nie besonders viel Zeit für Beziehungen. Nachdem sie sich aber in ihrem ersten Jahr an der Uni bis über beide Ohren in Oliver verliebt hat, nur um sich nach 8 Monaten wieder zu trennen, weil es einfach zu viel Ablenkung für sie war, blieb kein Platz für jemand anderem in ihrem Herzen. Trotzdem ist Rachel davon überzeugt, dass es richtig war, sich für ihren Plan zu entscheiden.
Doch als sie 6 Jahre später zurück nach San Francisco kommt, beginnt sie langsam aber sicher diese Entscheidung zu bereuen. Denn selbst nach so langer Zeit schwirrt ihr Oliver immer noch im Kopf herum und kein anderer Mann konnte bisher auch nur annähernd die gleichen Gefühle in ihr hervorrufen, wie er.
Rachel muss es endlich schaffen, endgültig über Oliver hinweg zu kommen. Doch das fällt ihr alles andere als einfach. Besonders, als sich der neue Freund ihrer besten Freundin Meghan als niemand anderes als Oliver entpuppt...

Ach, wo soll ich bloß anfangen mit Someday Maybe von Ophelia London? Am besten gleich bei dem Hauptgrund, weswegen ich so große Probleme mit diesem Buch hatte. Das kann ich mit einem Wort zusammenfassen: Rachel.
Leider bin ich mit ihr gar nicht warm geworden. Das fing schon bei ihrem 10-Jahres-Plan an. Sie ist ein kompletter Kontrollfreak und sobald jemand nicht einen genauso strengen Plan hat wie sie, wird diese Person fast schon automatisch als veranwortungslos und riskant abgestempelt. Dementsprechend unfair empfand ich es auch, wie sie damals mit Oliver Schluß gemacht hat - vor allem, weil sie ihm da nicht einmal die Wahrheit gesagt hat, sondern ganz feige ihren überfürsorglichen Bruder als Ausrede vorgeschoben hat. Ich hatte gehofft, dass sich mein erster Eindruck von ihr im Laufe des Buches noch legt, aber leider kam es nie so weit. Im Großen und Ganzen blieb sie spießig, feige und in gewisser Weise ziemlich arrogant und scheinheilig. Anstatt mit Oliver über ihre Probleme zu sprechen, hat sie nie den Mund aufgemacht und besaß dann noch die Frechheit, auf ihn wütend zu sein.
Auch mit den meisten anderen Charakteren konnte ich mich nicht sonderlich anfreunden. Allen voran Meghan. Sie war furchtbar und hat sich meistens wie eine 5-jährige benommen. Da sie aber Rachels beste Freundin war, kam sie ständig im Buch vor. Ich fand sie einfach extrem anstrengend. Oliver dagegen war...okay. Nicht mehr und nicht weniger. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass man verhältnismäßig wenig von ihm sieht über einige Strecken des Buchs, so dass ich nie das Gefühl hatte, ihn wirklich kennen zu lernen.
Die Handlung selbst ist auch sehr mager. Selbst der ursprüngliche Knackpunkt - nämlich, dass Oliver und Meghan zusammen sind und wie Rachel damit fertig wird - wurde dermaßen einfach und antiklimaktisch gelöst, dass ich kurz dachte, ich hätte eine Seite überblättert. Someday Maybe ist eines dieser Bücher, das eigentlich keine nennenswerte Geschichte hätte, wenn die Protagonisten nur einfach den Mund aufmachen und miteinander reden würden. Bei Rachel ist das aber absolut vergebene Liebesmüh. Bis auf das überhastete Ende konnte ich keine Entwicklung bei ihr feststellen und sie schien nichts aus ihren Fehlern gelernt zu haben. Einfach frustrierend.

Eigentlich gibt es nur zwei positive, die ich über Someday Maybe von Ophelia London zu sagen hätte: 1. ist der Schreibstil eigentlich ganz okay und manchmal sogar recht lustig. Und 2. basiert es ganz lose auf Persuasion / Überredung (keine Rezension) von Jane Austen, auch wenn Anne aus dem Original um Welten liebenswerter war. Denn auch das half unterm Strich nicht, mir Someday Maybe und vor allem Rachel sympathischer zu machen. Ich musste mich zu oft über sie ärgern, um darüber hinwegsehen zu können.

Someday Maybe erscheint am 20. Oktober 2014.

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Cover Meatworks englisch

Trefft Desmond Poole, 33, der seine rechte Hand einige Monate zuvor verloren hat und sich beim besten Willen nicht daran erinnern kann, was eigentlich passiert ist. Desmond hat sich schon immer mehr schlecht als recht durchs Leben geschlagen, aber seitdem er seine Hand verloren hat, ist er nur noch eins: nutzlos. Er ertränkt seinen Kummer im Wodka, schwänzt absichtlich das Training, das ihm helfen würde, seine Prothese in den Griff zu bekommen und ist angepisst von allem und jedem. Sein Betreuer vom Sozialdienst will ihm helfen und zwingt ihn dazu, sich einer Selbsthilfegruppe für Amputierte anzuschließen. Desmond erwartet eine langweilige Truppe, bemitleidenswerte Geschichten, stattdessen begegnet er dem jungen und heißen Rude Boy Corey Steiner.

Trefft Corey Steiner, 22, der seinen Unterarm schon vor drei Jahren verloren hat und der seine Prothese so gebrauchen kann, als wäre sie ein echter Arm. Er geht sogar drüber hinaus, indem er an der gelegentlich an der Elektronik seines Roboterarms herumspielt und erstaunliche Ergebnisse damit erziehlt. Corey ist ziemlich angetan von Desmonds kantigem und ungehobeltem Charme und er versucht, Desmond nach allen Regeln der Kunst zu umgarnen. Allerdings ist Corey nicht unbedingt der geduldigste Zeitgenosse und als Desmond ihm nichts von den Banden erzählt, die ihn immer noch mit seinem Exfreund verbinden, bricht das Chaos aus. Denn Desmonds Exfreund ist jemand, denn sie beide kennen...

Kling wie eine normale, vielleicht leicht futuristische Romanze? Falsch, nicht Meatworks.
Erstens, spielt das Buch in Riverside und Black Rock, zwei Stadteile in Buffalo, in denen man laut der Autorin "nicht leben möchte, außer man ist besonders tapfer, von Natur aus froh, verzweifelt oder dickköpfig" (Zitat von Jordan Castillo Price aus dem Nachwort zum Buch).
Zweitens, ist Desmond zwar unser Protagonist, aber ganz sicher kein Held. Er kann ein rechtes Arschloch sein und die meiste Zeit ist er genau das. Nichtsdestotrotz habe ich mich völlig in ihn verschossen, genauso wie es auch Corey tut. Und das, obwohl er die Hälfte der Zeit in Selbstmitleid und Alkohol versinkt und dabei kratzbürstig und rüde ist. Tief in ihm drin ist er nämlich extrem verletzlich und weit davon entfernt, über die Beziehung mit seinem Ex hinweg zu sein. Und obwohl er sich in Corey verliebt, fällt es ihm unglaublich schwer, sich zu öffnen und ehrlich zu sein und all die Dinge zu tun, die man in einer Beziehung so tun sollte.
Drittens, ist Corey zwar ein heißer Kerl, er ist lustig und kann großartig mit seiner Prothese umgehen, doch ist auch er weit davon entfernt, der perfekte Mann für eine Beziehung zu sein. Dafür ist er einfach zu ungeduldig und vielleicht auch einfach zu jung für Desmond.
Ihr müsst schon selber lesen, ob die beiden es schaffen, eine echte Beziehung aufzubauen.

Es mag vielleicht verschroben oder abartig klingen, aber die Teile, in denen es um die Prothesen und die mehr oder weniger nicht-intelligenten Roboter ging, habe ich besonders gerne gelesen. Fast alles wird nämlich von diesen Robotern erledigt und Handys und Computer wurden nie erfunden. Und es ist wirklich etwas gruselig zu sehen, wie sie (die Roboter) alles für einen erledigen. Beispielsweise scannen sie deine Stimmung und Lieblingsmusik und spielen entsprechende Musik ab. Wenn du Besuch hast, wird der Geschmack deines Gastes mit deinem synchronisiert und die beste Übereinstimmung gespielt. Sie machen dir Kaffee, putzen mehr oder weniger lautlos dein Haus oder deine Wohnung, sie dimmen dir das Licht, wenn dir danach ist, und machen auch sonst alles, was man sich abnehmen lassen könnte. Desmond hasst es! Er findet es total unheimlich, die ganze Zeit von Maschinen gelesen zu werden. In seiner Wohnung hat er nur altes Zeug, also Dinge, die noch ohne Roboter funktionieren - nun ja, sieht man mal von seiner Hand ab. Und ich konnte mich hundertprozentig in ihn hineinversetzen.
Diese ganze Welt klingt super gruselig für mich. Schlimmer noch, als ständig unter Beobachtung der NSA zu stehen oder andauernd über Google-Algorithmen getrackt zu werden...

Ja, Meatworks, war ein fantastisches Buch für mich. Interessant, fesselnd und provozierend mit seinen Themen und seinen Hauptcharakteren. Hinzu kommt, dass ich mich völlig in die kurzen romantischen Szenen oder die Sexszenen, die Jordan Castillo Price mit in diese grobe und raue Geschichte verwoben hat, verliebt habe.
Ich muss unbedingt mehr Bücher von ihr lesen. Bald.

Titel, Cover und Inhalt passen übrigends perfekt zusammen. Genau so habe ich mir Desmond vorgestellt.

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Cover Rosen Tulpen Nelken deutsch

Sophie, Sandra und Vanessa sind seit ihrer gemeinsamen WG-Zeit beste Freundinnen. Dass es nicht immer einfach ist mit den unterschiedlichen Charakteren der Freundinnen ist natürlich klar. Aber wenn eine die anderen braucht, lassen diese alles stehen und liegen und sind zu Stelle. So wie es mit wahren Freunden sein sollte.

Sophies Stiefmutter hat beim Aufräumen des Kellers einige Dinge gefunden, die einst Sophies Mutter gehörten. Darunter ein altes Poesiealbum aus Angelikas Schulzeit. Wehmütig schaut sich Sophie die Einträge an und kann kaum glauben, dass sie keine der Personen aus dem Album kennt.
Leider kann sie ihre Mutter nicht mehr fragen, wer die Menschen alle sind, denn Sophies Mutter ist 23 Jahre zuvor bei einem Unfall ums Leben gekommen. Die Erinnerungen sind bereits blass, denn Sophie war damals noch ein Kind. Gemeinsam mit ihren Freundinnen liest sie die Einträge im Album. Sophie würde so gern mehr über ihre Mutter erfahren und hat einen verrückten Einfall. Sie möchte die Frauen, die damals in dieses Album geschrieben haben kontaktieren. Vielleicht könnten sie ihr etwas über die Zeit erzählen, in der sie ihre Mutter kannten.
Sandra ist sofort begeistert, Vanessa jedoch macht ihr wenig Hoffnung. Sophie versucht es dennoch und hat immerhin bald 14 Kontakte gefunden. Viele davon kannten ihre Mutter nach eigener Aussage kaum und andere meldeten sich gar nicht. Zwei jedoch freuten sich sehr von ihr zu hören und so beschlossen die Freundinnen einen Ausflug zu machen. Von Frankfurt aus geht es mit dem Wohnmobil nach Havixbeck zur besten Freundin ihrer Mutter, Martina.

Die Reise bringt Sophie auf die Spuren ihrer Mutter und ihr selbst etwas Zeit um ihr Leben zu sortieren. Im Gegensatz zu ihrer frisch verheirateten Freundin Sandra sieht es in ihrem Liebesleben alles andere als rosig aus.
Ihre Liebe heißt Martin, ist Professor an der gleichen Uni wie sie und zudem verheiratet. Obwohl Martin ihr immer wieder beteuert, dass er seine Frau für sie verlassen wird, scheint er den endgültigen Schritt immer weiter hinauszuzögern.
Sophie weiß, dass diese Liebe nicht gut für sie ist, aber kann sie Martin so einfach verlassen? Auf ihrer Fahrt hat sie viel Zeit zum Nachdenken und möchte diese auch nutzen. Doch schon bald drehen sich ihre Gedanken um ganz andere Dinge und Martin rückt immer weiter die Ferne.

Nachdem ich Anfang letzten Jahres Weibersommer gelesen hatte, ist mir die Autorin Heike Wanner ein Begriff. Eine liebe Freundin aus einem Bücherforum hatte dann vor einigen Wochen dieses Buch hier gelesen und war begeistert. Und da sie wirklich ganz lieb ist, hat sie mir das Buch auch prompt ausgeliehen ^^.
Die Geschichte dreht sich zu 90% um das Thema Freundschaft und ich finde, dieses Thema ist gerade heut zu Tage wichtiger als alles andere. Was sind wir ohne Freunde? Einsam, sehr richtig.
Sophie hat nicht viel in ihrem Leben, aber sie hat Sandra und Vanessa. Beide sind so unterschiedlich wie Feuer und Wasser und zusammen mit Sophie bilden sie ein perfektes Gespannt. Als nun Sophie ihre zwei Freundinnen bittet mit ihr die Reise in die Vergangenheit ihrer Mutter zu unternehmen, braucht es nicht viel um beide zu überreden.
Man merkt sofort, dass die drei unzertrennlich sind und gemeinsam viel Spaß haben.

Ich gestehe, ich habe ein wenig gebraucht bis ich in das Buch reingekommen bin und ich kann gar nicht mal so richtig sagen woran es lag. Vielleicht weil ich zu Beginn den Kopf nicht richtig frei hatte, jedenfalls waren die ersten 50 Seiten etwas holprig.
Als dann aber die Reise beginnt, war ich doch sehr angetan und musste wissen was sie so alles erleben und erfahren werden.
Der Schreibstil der Autorin lässt sich wunderbar lesen. Keine Sätze über 5 Seiten und keine Begriffe die ich erst im Fremdwörterbuch nachschlagen muss. Heike Wanner schafft es wunderbar die Figuren und Gefühle selbiger zu beschreiben, so dass ich mir alle sehr gut vorstellen konnte.
Am Ende steht die Entscheidung wie Sophie mit ihrem Leben weiter machen möchte. Ob sie die richtige Entscheidung getroffen hat, müsst ihr selbst herausfinden ^^

Vielen lieben Dank Nathalie, dass ich mir das Buch von dir leihen durfte =o)

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Cover Sweet Addiction Englisch

Sweet Addiction und die Rezension sind nicht für Leser unter 18 Jahren geeignet.

Dylan hat fast alles, was sie im Leben braucht: Tolle Freunde, eine eigene Konditorei, in der sie mit ihrem besten Freund Joey arbeitet, und mehr Aufträge, als sie bewältigen kann. Nur ein Mann fehlt ihr noch, um ihr Glück komplett zu machen. Es muss nicht mal auf eine Beziehung hinauslaufen. Guter Sex würde ihr schon vollkommen reichen. Da kommt ihr die Hochzeit ihres furchtbaren Ex-Freundes Justin gerade recht. Schließlich findet sich auf einer Hochzeit immer jemand, mit dem man in eine stille Ecke verschwinden kann und wenn sie Justin dabei noch eins reinwürgen kann - umso besser.
Und tatsächlich dauert es auch gar nicht lange, bis Dylan auf der Feier dem perfekten Kandidaten sprichwörtlich in den Schoß fällt. Reese ist erfolgreich, gutaussehend und charmant und zwischen ihm und Dylan fliegen sofort die Funken. Doch schnell merken die beiden, dass ihnen das kurze Abenteuer von der Hochzeit nicht reicht und so gehen sie einen Deal ein: Unverbindlicher, aber monogamer Sex. Keine Beziehung, kein Stress, nur Sex.
Auf diese Grenze besteht Dylan, denn sie ist sich ziemlicher sicher, dass sie ohne diese Linie Reese schon nach kürzester Zeit mit Haut und Haar verfallen würde...

Ehrlich gesagt hatte ich von Sweet Addiction von J. Daniels noch nie etwas gehört, bevor ich auf Amazon darüber gestolpert bin. Doch die guten Bewertungen und der niedrige Preis (0,89 €) haben mich schnell zum Kauf überredet. Leider konnte mich das Buch aber nicht so begeistern, wie es wohl vielen anderen erging.
Zugegeben, der Schreibstil ist schon ziemlich gut. J. Daniels kann definitiv schreiben und leitet mit jeder Menge Humor durch ihre Geschichte. Doch an der Geschichte selbst ist unglücklicherweise nicht viel dran. Es passiert eigentlich gar nichts. Die Ausgangssituation ist ja schon von Haus aus nicht sonderlich einfallsreich; Geschichten über ungezwungenen Sex ohne Gefühle, bei dem aber sehr wohl bald Liebe im Spiel ist, gibt es wie Sand am Meer. Doch J. Daniels hat noch nicht mal versucht, eine echte Handlung in ihr Buch zu bringen.
Stattdessen geht es einzig und allein um Sex. Jedes einzelne Treffen von Dylan und Reese endet in der Kiste (oder unter dem Schreibtisch, oder auf dem Küchentresen, oder gegen die Badezimmertür usw.). Selbst in ihren Unterhaltungen geht es um nichts anderes und sind ein einziges Vorspiel. Deshalb konnte ich ihrer Beziehung auch nicht wirklich viel abgewinnen. Wenn man bedenkt, dass sie kein einziges wirkliches Gespräch geführt haben, war mir ihre Beziehung unterm Strich einfach zu oberflächlich und rein körperlich. Ich hätte mir da etwas mehr gewünscht.
Doch auch zwischen den anderen Charakteren sollte man keine wirklichen Konversationen erwarten. Zwischen Dylan und ihren besten Freunden Joey und Juls dreht es sich ebenfalls alles ausschließlich um Sex, wie man welchen bekommen kann oder wer gerade den Besten hatte. Natürlich ist das oftmals auch ziemlich lustig, vor allem wenn Joey (der obligatorische schwule beste Freund) mit von der Partie ist. Aber mir ist es irgendwann einfach nur noch auf die Nerven gegangen, weil es alles immer gar so gestellt und unecht wirkte.
Es ist wirklich schade, dass J. Daniels es so übertrieben hat, denn eigentlich mochte ich Dylan und Reese ganz gerne. Dylan ist keine Heldin, die sich rumschubsen lässt und die sich selbst zu helfen weiß. Sie ist schlagfertig (im wahrsten Sinne des Wortes) und hat ein gesundes Selbstbewusstsein. Auch auf sexueller Ebene. Das hat mich manchmal ein wenig überrascht, denn nach eigenen Angaben ist sie extrem unerfahren. Das ist ein weiterer Punkt, der für mich nicht so recht zusammen passen wollte. Reese Charakter ist zwar nichts Besonderes und mit der typischen Charme-Sex-Gott-Kombination eine Figur wie man sie öfter vorgesetzt bekommt, weniger sympathisch hat ihn das aber auch nicht gemacht.

Deshalb ist es auch so schade, dass bei Sweet Addiction von J. Daniels und mir der Funke nicht so recht überspringen wollte. Dafür war es mir meist einfach zu oberflächlich, übertrieben lustig und sexlastig. Irgendwann wurde das langweilig. Ich könnte mir aber vorstellen, dass Fans von ebenfalls sehr humorvollen Büchern wie Seduction and Snacks / Kiss Me, Stupid!, Tangled / Wer wird denn gleich von Liebe sprechen?! oder Wallbanger / Wallbanger - Ein Nachbar zum Verlieben Spaß an Sweet Addiction haben könnten (wobei vor allem die letzten beiden meiner Meinung nach deutlich mehr zu bieten haben).
Es gibt übrigens noch eine Fortsetzung namens Sweet Possession (keine Rezension).

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