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Cover Maya And The Tough Guy Englisch

Für Maya beginnt gerade ein neues Leben: Sie hat ihren gewaltätigen Mann Damon, der sie über Jahre hinweg geschlagen und gedemütigt hat, verlassen und versucht nun zum ersten Mal in ihrem Leben auf eigenen Füßen zu stehen. Sie kann zwar so lange sie will mit ihren beiden Kindern Sophie und Matthew bei ihrer besten Freundin Zoey wohnen, doch langfristig ist das auch keine Lösung. Es muss sich etwas ändern.
Das ist aber ohne High School Abschluss alles andere als einfach. Dazu kommt, dass Mayas Selbstwertgefühl unter der jahrelangen Schikane ihres Mannes sehr gelitten hat und sie vor allem und jedem zurückschreckt.
Keiner in der Stadt möchte ihr einen Job geben und so kommt es, dass ausgerechnet der Barbesitzer Jayce ihre letzte Hoffnung ist. Die beiden kennen sich schon aus ihrer Kindheit, doch Maya bekommt das Gefühl nicht los, dass der einschüchternde Womanizer sie nicht besonders gut leiden kann.

Doch Maya könnte sich nicht mehr täuschen. Seit er denken kann, schwärmt Jayce schon für Maya. Er würde alles tun, um sie zu beschützen, doch in einer Bar zu arbeiten, in der manche der Gäste gerne mal etwas aufdrinlich werden, ist für Jayce einfach nicht der Ort, wo sie hingehört. Doch er kann sich die Gelegenheit eng mit ihr zusammen zu arbeiten einfach nicht entgehen lassen. Auch wenn Maya unmisserverständlich klar macht, dass ein Mann gerade das Letzte ist, an das sie denkt...

Im Grunde ist Maya And The Tough Guy von Carter Ashby auf den 1. Blick eigentlich eine ganz interessante Geschichte. Maya hat wirklich eine schreckliche Vergangenheit. Ihre Mutter ist abgehauen und ließ sie mit ihrem Vater, der Maya geschlagen und verbal misshandelt hat, zurück. Als er sie schließlich endgültig hinausgeworfen hat, ist sie sofort zu Damon gegangen - und damit in die nächste gewaltätige Beziehung gestolpert. Das hat extreme Spuren bei ihr hinterlassen. Das sieht natürlich auch Jayce, der alles für sie tun würde, sich aber absolut hilflos fühlt.
Leider wird diese vielversprechende kleine Geschichte aber gleich durch mehrere Dinge kaputt gemacht: In erster Linie lag es an Maya. Ich habe natürlich großes Verständnis für ihre Situation. Dass man vorsichtig ist, wenn man so viele schlechte Erfahrungen wie sie gemacht hat, ist nur weise. Aber bei Maya war das so übertrieben, dass es mich irgendwann nur noch genervt hat. Ständig ist sie am aus- und zurückweichen, sowohl im sprichwörtlichen, als auch übertragenen Sinne. Sie zeigt nur sehr selten, dass mehr in ihr steckt, und wenn sie dann doch mal nach längerer Zeit ihre stärkere Seite zeigt, dann ist das viel zu übertrieben und unrealistisch. Da zeigt sie dann so viel Selbstbewusstsein, dass es ziemlich unglaubwürdig wird. Doch in der Regel wirkt sie einfach schwach. Sehr oft endet das damit, dass dann andere für sie die Zügel in die Hand nehmen und sie im Endeffekt zu ihrem Glück zwingen. Nochmal, ich habe vollstes Verständnis für ihre Situation. Aber eine gute Heldin, selbst für ein Buch mit einem so sensiblen Thema, ist sie für mich aber dennoch nicht.
Doch auch mit Jayce hatte ich so meine Probleme. Er ist sehr leicht reizbar und reagiert manchmal schnippisch oder aggressiv in Situationen, in denen ich sein Verhalten einfach nicht nachvollziehen kann. Carter Ashby hat das offensichtlich nur gemacht, um die Kontraste zwischen diesen beiden Figuren zu zeigen, realistisch war es aber dennoch nicht. Allerdings muss ich schon sagen, dass Jayce ein unglaublich niedlicher Kerl sein kann. Er hat eine Menge mit Maya durchzumachen und war am Ende der einzige Grund, wieso ich das Buch bis zum Ende durchgehalten habe.
Doch leider konnte mich auch das Ende nicht wirklich zufrieden stellen. Wenn ihr wissen wollt warum, dann klickt auf den .
Außerdem gab es eine Menge Details, bei denen ich irgendwie nicht das Gefühl hatte, dass sie wirklich zu einem Abschluss gebracht wurden. Was ist mit Mayas Kindern, die im letzte Drittel der Geschichte gar nicht mehr zu sehen waren? Was ist mit ihrem Vater? Gibt Damon wirklich auf? All das sind Fragen, auf die ich wirklich gerne noch Antworten gehabt hätte.

Ob ich also weitere Bücher in der Big Girl Panties Reihe von Carter Ashby lesen werde, kann ich noch nicht sagen. Ich habe es nicht komplett gehasst, aber da war noch viel Luft nach oben.

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Cover The Hooker and the Hermit Englisch

Für die 23-jährige Annie gibt es nichts Erschreckenderes, als das echte Leben. Für ihren Job bei einer Publicity Firma muss sie glücklicherweise kaum das Haus verlassen und so kann sie sich größtenteils ihrer eigentlichen Leidenschaft widmen: Dem Social Network. Sie gilt als eine Expertin, weswegen sie eine große Bereicherung für ihren Arbeitgeber ist.
Doch was keiner weiß: Annie hat ein ziemlich berühmtes Alter Ego. Als Socialmedialite kann sie auf ihrem Blog New York's Finest zum ersten Mal in ihrem Leben komplett sie selbst sein. Mit viel Witz und Verstand hat sie sich über die letzten 3 Jahre so eine riesige Leserschaft erschlossen. Doch der Blog ist auch Annies bestgehütetstes Geheimnis. Niemand darf je erfahren, dass hinter der vorlauten, selbstbewussten Internetpersönlichkeit Socialmedialite in Wirklichkeit die schüchterne, soziophobe Annie steckt, die Schwierigkeiten hat, Fremden auch nur in die Augen zu sehen.
Dann geschieht das Schlimmste, was Annie passieren könnte: Sie wird einem Kunden an die Seite gestellt und muss der Welt vorspielen, seine Freundin zu sein. Als ob das noch nicht schlimm genug wäre, ist dieser Mann niemand anderes als der irische Rugby Bad Boy Ronan Fitzpatrick, der kürzlich negative Schlagzeilen mit der schmutzigen Trennung von seiner langjährigen Freundin, dem Popsternchen Brona, gemacht hat. Doch nicht nur das, gerade eben erst hat Annie auf ihrem Blog einen Beitrag über ihn veröffentlicht, der dem hitzköpfigen Ronan so gar nicht gepasst hat.
Annie hat keine Ahnung, wie sie die nächsten Wochen überstehen soll. Vor allem, als Ronan sich als wesentlich charmanter herausstellt, als Annie erwartet hat. Allerdings auch als wesentlich hartnäckiger. Wenn er etwas will, dann bekommt er es auch. Und anscheinend will er Annie...

The Hooker and the Hermit / Gefällt mir heißt ich liebe dich ist die erste Zusammenarbeit der beiden Autorinnen L. H. Cosway und Penny Reid und ist eigentlich auch recht gut gelungen. Der offensichtliche Vorteil ist natürlich, dass sich die Stimmen dieser beiden Charaktere (The Hooker and the Hermit / Gefällt mir heißt ich liebe dich ist sowohl aus Annies, als auch aus Ronans Sicht geschrieben) grundlegend unterscheiden. Ich mochte aber beide sehr gern. Annie ist wie gesagt extrem zurückgezogen und quasi eine Einsiedlerin, die nur online wirklich sie selbst sein kann. Ronan hasst die Medien und da es ihm nur um den Sport geht, will er mit allem anderen in Ruhe gelassen werden. Eigentlich sollten die beiden gar nicht zusammen passen, doch es knistert von Anfang an zwischen ihnen.

Cover Gefällt mir heißt ich liebe dich

Wohin das Ganze zwischen den beiden führt bietet zwar leider keine sehr großen Überraschungen, der Weg dahin ist allerdings wirklich schön beschrieben. Annie macht eine riesige Entwicklung im Laufe dieses Buchs. Sie selbst will das zwar gar nicht und sträubt sich mit Händen und Füßen, doch sie verändert sich sehr zum Positiven. Und auch Ronan ist am Ende nicht mehr der Gleiche, wie noch zu Beginn des Buchs. Gleichzeitig sagt The Hooker and the Hermit / Gefällt mir heißt ich liebe dich aber auch, dass es okay ist, man selbst zu sein, inklusiver aller Macken und egal, was andere davon halten. Irgendwie gelingt es diesem Buch, die perfekte Balance zu finden zwischen diesen beiden Widersprüchen.
Ganz groß geschrieben wird auch der Humor. Die beiden Autorinnen haben einen ganz unterschiedlichen Stil und so haben auch ihre Figuren jeweils eine ganz eigene Art von Humor. Ronans ist eher ein bisschen trocken (und meistens ganz schön versaut ;), während Annies Witz eher aus dem Chaos um sie herum und ihrer Tollpatschigkeit entsteht.

Es gibt aber auch das ein oder andere Detail, das mich ein wenig gestört hat. Z.B. sind manche Reaktionen nicht immer so, wie man es von dem jeweiligen Charakter erwarten würde, wenn er aus der Sicht des anderen beschrieben wird. Dadurch haben sich ein, zwei Mal Ungereimtheiten ergeben. Nichts Dramatisches, was wirklich Einfluss auf die Geschichte gehabt hätte, aber sie waren dennoch da.
Eine andere Sache hängt mit einer Besonderheit in Ronans Sexleben zusammen. Er hat ein paar Kinks, die eigentlich keine große Sachen sind. Trotzdem hat es nicht so recht zum Ton der Geschichte gepasst. Es wollte einfach nicht so recht mit der sonstigen Stimmung harmonieren.

Wer eine romantische, leichte, witzige und ab und an auch mal dramatische Geschichte will, dem wird The Hooker and the Hermit / Gefällt mir heißt ich liebe dich von L. H. Cosway und Penny Reid gut gefallen. Ich jedenfalls hatte viel Spaß damit und hoffe, dass es nicht die letzte Zusammenarbeit dieser beiden Autorinnen war.

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Pet

01.02.2015
EmpfehlungEmpfehlung
Banner Pet englisch

Ok, für diese Geschichte muss ich zunächst ein wenig ausholen. Pet von LadyVader ist ein Inception-Fanfiction in dem Arthur und Eames die Hauptrollen spielen. Als ich die slash Paarung Arthur/Eames zu ersten Mal gesehen habe, musste ich erst mal gucken, um wen es überhaupt geht. Denn für mich war an Inception die Story mit den Traumebenen der Clou und eher weniger die Schauspieler. Doch ich gebe gerne zu, dass Joseph Gordon-Levitt als Arthur und Tom Hardy als Eames wirklich ansehnliche Kerle sind.

Und damit zurück zu Pet. Es handelt sich um eine Geschichte, die in einem alternativen Universum, nämlich an einer US-amerikanischen privaten High School, spielt. Arthur ist in seinem letzten Schuljahr, vermutlich auch hierzulande inzwischen als 'senior year' bekannt, und gerade 18 geworden. Eames vertritt für ein Jahr eine schwangere Kollegin und übernimmt ihre Englischkurse und den Theaterkurs.
Sie sehen sich zum ersten Mal auf der Laufbahn der Schule, auf der Arthur schon seit Jahren jeden Nachmittag seine Runden dreht, ohne zu wissen, dass der eine ein Lehrer, der andere ein Schüler ist. Und damit sind die Weichen für ein dramatisches Jahr gelegt...

Ganz ehrlich? Für diese Geschichte ist es völlig egal, ob man Inception gesehen hat oder nicht. Wenn man weiß, wie die beiden aussehen und sie sich etwa 15 Jahre jünger vorstellen kann, kann man einfach los lesen und sich in LadyVaders wunderbarer Geschichte verlieren. Und da man die Geschichte aus Arthurs Erzählperspektive erlebt, ist es kein Wunder, dass man sich als Leser bestimmt ebenso heftig in ihn verliebt wie es Eames auch tut.

Als Eames zu Beginn seines letzten Schuljahres in sein Leben tritt, lebt Arthur lebt schon seit Jahren mehr oder weniger selbstständig in der Anliegerwohnung seiner Mutter und ihrem jetzigen Mann. Er hat einen weiteren Stiefvater, dessen Tochter seine beste Freundin ist. Er liebt es zu laufen, er ist ein hervorragender Schüler und hat ganz konkrete Pläne für die Zeit nach der Schule.
Und dann kommt Eames und mit einem Mal ist alles auf den Kopf gestellt. Sobald Eames mitbekommt, wie talentiert Arthur eigentlich ist, überredet er ihn (mit Zähnen und Klauen), die Rolle des Hamlets im diesjährigen Theaterstück zu übernehmen. Und obwohl Arthur weiß, dass er sich - wenn er nicht aufpasst - an Eames heftig die Finger verbrennt, übernimmt er die Rolle. Die zwei werden Freunde soweit man als Lehrer und Schüler eben Freunde sein kann, entwickeln eigene Rituale und was nicht alles und es kommt wie es kommen muss. Arthur verliebt sich bis über beide Ohren in Eames.

Bild Joseph GL Tom H

Als sich dann irgendwann herausstellt, dass es Eames mit Arthur genauso geht, wird die Geschichte erst richtig schlimm. Denn beide sind absolut integer und wissen, dass eine Lehrer-Schüler-Beziehung unmöglich ist. Bis auf einen Kuss in einem Moment der Wahrheit passiert auch praktisch nichts - und doch so viel.
So viel Herzschmerz, unterdrückte Liebe, ungelöste sexuelle Frustration - oh, glaubt mir, Pet treibt einen in den Wahnsinn. Aber man muss tapfer sein, sich an den beiden wunderbaren Charakteren festklammern, hoffen und bangen, bis man fast ganz am Ende der Geschichte erlöst wird. Dann endet die Geschichte relativ schnell und man weiß gar nicht ob man lachen oder weinen soll, weil man eben schon am Ende angekommen ist. Aber man wird für seine Geduld aufs höchste belohnt und da beide schließlich die Theaterpremiere und Arthurs Schulabschluss hinter sich gebracht haben, sei es ihnen und dem Leser auch wirklich gegönnt.

Ich habe das Glück, ab und zu mit LadyVader auf LifeJournal plaudern zu können, deshalb weiß ich, dass eine Folgegeschichte im Entstehen ist, deren erstes Kapitel auch schon auf AO3 zur Verfügung steht. Bis diese Fortsetzung abgeschlossen ist, kann es aber wohl noch länger dauern. Pet ist in jedem Fall eine eigenständige und abgeschlossene Geschichte mit einer ganz wunderbaren eigenen Atmosphäre.

Das Banner, was hier an Coverstelle fungiert, ist von climb für Pet kreiert worden. Das Bild von Joseph Gordon-Lewitt and Tom Hardy stammt von tumblr und ich konnte keine Ursprungsquelle finden.

Hier geht es zum Buch!

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Cover The King English

Enthält Spoiler für die übrigen Bücher der Black Dagger Brotherhood Reihe.

Wrath, König der Vampire, hat seinen Job so langsam ziemlich satt. Jede Nacht tut er nichts anderes, als hinter seinem Schreibtisch zu sitzen und sich das Gejammer des Adels anzuhören, während er genau weiß, dass sie sich hinter seinem Rücken gegen ihn verschwören. Wrath vermisst das Kämpfen und fühlt sich ziemlich nutzlos. Und das Schlimmste: Er hat kaum noch Zeit für seine Beth.
Das rächt sich aber bald, denn den beiden wird schnell klar, dass sie in einer wichtigen Sache ganz unterschiedlicher Meinung sind: Kinder. Beth möchte unbedingt ein Baby, doch Wrath weigert sich. Er will seinem Nachkommen seinen Job als König niemals zumuten oder Gefahr laufen, seine Blindheit weiter zu vererben. Ganz zu schweigen davon, dass viele Vampire im Kindbett sterben. Und wenn er eines im Leben weiß, dann dass er Beth nicht verlieren kann.
Außerdem ist es der denkbar ungünstigste Zeitpunkt für Wrath und Beth ein Kind in die Welt zu setzen. Xcor ist nach wie vor hinter Wraths Thron her und macht sich die Unzufriedenheit der Glymera zunutze...und die gehen Wrath Enthronung dieses mal ganz anders an, nämlich von der rechtlichen Seite. Und Wrath Verbindung mit einem Halb-Vampir, der in den Augen des Adels minderwertig ist, könnte ihn mehr kosten, als er erwartet hat...

Cover Nachtherz Deutsch

Es tut sich wirklich einiges in The King / Nachtherz & Königsblut von J. R. Ward. Man konnte ja schon in den letzten Büchern leicht erahnen, dass sich in der Vampirgesellschaft ein Umbruch anbahnt. Es gab zu viel Unruhe in der Glymera und Xcor und seine Band of Bastards haben das eiskalt ausgenutzt und eifrig gegen Wrath geplottet.
In The King / Nachtherz & Königsblut spitzt sich das alles nun zu. Wrath Thron ist in echter Gefahr und er muss sich so langsam darüber klar werden, was er eigentlich wirklich will. Will er überhaupt König sein? Und wenn nicht, was dann? So oder so stehen also große Veränderungen bevor. Und dazu kommt nun auch noch Beths Wunsch nach einem Kind. Doch Nachwuchs war für Wrath noch nie eine Option und er glaubt auch nicht, dass sich das jemals ändern wird. Spannungen zwischen ihm und Beth sind also vorprogrammiert. Das wird nur noch schlimmer, als sich die Glymera auf die Wahl seiner Partnerin versteift und durch Beth gegen Wrath arbeitet.
Es ist eine ziemlich verzwickte Geschichte, die sich J. R. Ward hier ausgedacht hat. Es gibt relativ wenig Action in diesem Buch und auch die Lesser sind dieses Mal eher nebensächlich. Wirklich gestört hat das aber nicht. Zwischenmenschlich passiert einfach zu viel, als dass einem langweilig werden könnte. Klar, Beth, Wrath und der Clinch mit der Glymera nehmen den größten Teil der Geschichte ein. Aber auch die Situation mit Xcor und Layla entwickelt sich und nimmt eine sehr überraschende Wendung. Es wird immer klarer, dass die Geschichte dieser beiden noch eine sehr bedeutsame Entwicklung nehmen wird. Ebenso tut sich einiges bei Trez, iAm und Selena, was die Spannung für das nächste Buch The Shadows (keine Rezension) immens hochtreibt. Was für mich allerdings natürlich wieder besonders spannend war, waren die Abschnitte über Assail und Sola, die sich ebenfalls sehr dramatisch entwickeln.
Es gibt sogar noch einige weitere Charaktere, die eine gewissen Rolle in diesem Buch spielen. Normalerweise hat es mich ja immer etwas gestört, wenn J. R. Ward auf zu viele POVs und Figuren in ihren Büchern setzt. Dieses Mal aber hat das wirklich wunderbar funktioniert und für jede Menge Abwechslung gesorgt.

Cover Königsblut Deutsch

Trotzdem gibt es ein paar Details die nicht so gut gelungen sind. Am Anfang des Buchs wirkt Wraths Situation komplett aussichtslos. Wie sich am Ende aber alles entwickelt und auflöst ist fast zu einfach und perfekt. Xcor z.B. tut etwas, was meiner Meinung nach nicht zu seinem Charakter passt und einen zu einfachen Ausweg bietet. Die rechtliche Situation, die ich vorhin angesprochen habe, löst sich ebenfalls fast schon lächerlich simpel auf. Und auch wenn das Endergebnis schön ist und ich damit ziemlich zufrieden bin, hinterlässt es doch einen etwas schalen Nachgeschmack. Es ging mir am Ende einfach alles zu schnell und bequem.

Das ändert aber nichts daran, dass The King / Nachtherz & Königsblut ein starkes Buch in J. R. Wards Black Dagger Brotherhood Reihe ist. Es wird unglaublich viel aufgeklärt und vieles verändert sich, so dass sich die Dynamik in den zukünftigen Büchern definitiv wandeln wird - und ich bin schon sehr gespannt darauf. ;)

Im Deutschen erscheint der zweite Teil Königsblut am 2. Februar 2015.

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Cover Falling Englisch

Als Malachi den gutaussehenden Mann, der etwas verloren im Supermarkt vor den Duschgels stehen sieht, ist er sofort von ihm eingenommen, ist sich aber auch sicher, ihn nie wieder zu sehen. Doch als er für einen Aushilfsjob, bei der Reparatur eines Hauses helfen soll, ist der Besitzer niemand anderes als Harper Shaw, der Fremde aus dem Supermarkt. Malachi ist gerade am Tiefpunkt seines Lebens, ohne festen Job und Wohnung, die er beide mit dem Ende seiner letzten Beziehung verloren hat. Eigentlich sollte er erst einmal sein Leben auf die Reihe kriegen, bevor er wieder an andere Männer denkt. Vor allem an einen wortkargen, ernsten wie Harper, den eindeutig mehr belastet, als er einem zeigen will.
Denn was Malachi nicht weiß: Harper ist erst seit ein paar Tagen wieder ein freier Mann. Er hat die letzten 10 Jahre im Gefängnis verbracht - für ein Verbrechen, das er nicht begangen hat. Doch keiner wollte ihm glauben, weder damals noch heute.
Anscheinend gibt es jemanden, für den Harper noch nicht genug bestraft wurde, denn es kommt immer wieder zu übergriffen, die nicht nur sein Heim, sondern bald auch sein Leben in Gefahr bringen. Und nicht nur seines, denn je näher er und Malachi sich kommen, umso mehr gerät auch der einzigen Menschen in Gefahr, der Harper noch Glauben schenkt...

Denn es scheint gleich mehrere Menschen in Falling von Barbara Elsborg zu geben, die noch eine Rechnung mit Harper zu begleichen haben. Und das, obwohl er niemals jemandem etwas getan hat. Kein Wunder also, dass er mir die meiste Zeit einfach schrecklich Leid getan hat, denn selbst jetzt, nachdem er 10 Jahre im Gefängnis verbracht hat, ist sein Leben zerstört. Er wird für immer mit seinem angeblichen Verbrechen konfrontiert werden und es gibt keinen Ausweg für ihn.
Dass die Geschichte nicht vollkommen im Trübsal versinkt ist hauptsächlich Malachi zu vedanken. Er bringt immer wieder frischen Wind in die Geschichte und hilft Harper dabei zu sehen, dass es doch noch etwas gibt, für das es sich zu leben lohnt. Malachi ist lustig, schlagfertig und schafft es immer, sich irgendwie durchzumogeln. Dabei hat er es auch nicht einfach gehabt im Leben. Er wuchs in verschiedenen Heimen auf und landete mit 16 auf der Straße. Er fand allerdings jemanden, der sich um ihn gekümmert hat, was in einer sehr...einseitigen Beziehung endete. Jetzt, da diese vorbei ist, steht er wieder genau da, wo er angefangen hat. Trotzdem hat er seinen Lebensmut nie verloren, was jetzt auch Harper zugute kommt. Beide wollen dem anderen unbedingt helfen und so stürzen sie sich Hals über Kopf in eine Beziehung.
Das ist es aber auch, was mich ein bisschen gestört hat an Falling. Die beiden kommen sich so schnell so nahe, dass es manchmal ein wenig unglaubwürdig und dadurch oberflächlich wurde. Das legt sich zwar im Laufe des Buchs wieder etwas, aber auch sonst geht in diesem Buch schief, was nur schief gehen kann und ist manchmal ein wenig überdramatisiert.

Allerdings ist es auch wirklich ein starkes Stück, was Harper da in Falling von Barbara Elsborg in die Schuhe geschoben wurde. Deshalb konnte ich dem Buch auch viel verzeihen. Es hat natürlich auch geholfen, dass sowohl Harper, als auch Malachi extrem sympathische Charaktere sind, mit denen ich gerne gelitten habe. Wer eine schöne Romanze mit großen Emotionen und viel Drama sucht, die aber trotzdem immer unterhaltsam bleibt, dem könnte dieses Buch gut gefallen.

Falling erscheint am 24. März 2015.

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