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Cover Will Grayson englisch

Will Grayson hat zwei Regeln: 1. Sich um nichts wirklich scheren und 2. die Klappe halten. So, so meint er, kann ihn nichts wirklich verletzen und er kann unbemerkt vor sich hinleben, ohne Probleme und ohne groß aufzufallen. Dumm nur, dass ausgerechnet Will als besten Freund Tiny Cooper abgekommen hat. Tiny ist an die 2m groß, 150 kg schwer, ziemlich laut und schwul. Er arbeitet gerade daran, sein Leben in ein Musical zu verarbeiten (Tiny Cooper: The Tiny Cooper Story) und Will wird natürlich mit hinein gezogen. Als ob das noch nicht genug Aufruhr in Wills ruhigem Alltag bringen würde, muss er auch noch feststellen, dass ihn eine von Tiny's Freundinnen, Jane, nicht ganz kalt lässt. Dabei ist er sich nicht mal sicher, ob Jane überhaupt auf Jungs steht und eigentlich will er selbst auch nicht gegen seine 1. Regel verstoßen.
Ein paar Kilometer entfernt, in einem Vorort von Chicago, sitzt ein anderer Will Grayson. Er lebt alleine mit seiner Mutter in einem herunter gekommenen Haus, hat kaum Freunde und leidet unter Depressionen. Nur wenn er mit seiner Internetbekanntschaft Isaac schreibt und flirtet, geht es ihm wirklich gut. Und bald ist es soweit und die beiden wollen sich endlich treffen.
Eines Nachts laufen sich die Will Graysons durch Zufall in Chicago über den Weg, als sie beide nicht gerade in Bestform sind. Und so finden sie plötzlich ihre beiden Leben miteinander verbunden und in urerwartete Richtungen gehen.

Cover Will und Will deutsch

John Green und David Levithan haben schon vor Will Grayson, Will Grayson / Will & Will mit anderen Autoren gemeinsam Romane geschrieben und mit diesem Konzept also schon etwas Übung. Das merkt man, denn auch in diesem Buch geht die Zusammenarbeit wunderbar auf.
Sowohl John Greens als auch David Levithans Will ist eine komplett eigenständige Persönlichkeit, die nicht nur durch den völlig unterschiedlichen Schreibstil der beiden Autoren rauskommt. Beide haben ihre ganz eigenen Probleme und Ängste und in wenigstens einem wird sich wohl jeder Leser ein bisschen wieder erkennen können.
Der heimliche Star des Buches ist allerdings natürlich Tiny. Im Endeffekt ist er der Indikator für fast alles, was in diesem Buch passiert und fügt auch am Ende alle Stränge zusammen. Er ist sicher kein einfacher Charakter, ist aber immer brüllend komisch und keine Figur, wie man sie oft zu lesen bekommt. Die beiden Autoren haben ein gutes Gefühl füreinander und die Charaktere entwickelt, so dass sie auch in den Kapiteln des jeweils anderen immer sie selbst bleiben, auch wenn man sie durch die Augen des anderen sieht.

Überhaupt ist der Schreibstil ganz wunderbar gelungen. Bei Beiden ist er leicht und flüssig, an den richtigen Stellen traurig oder tiefgründig, meistens aber einfach nur lustig. Allerdings sollte man dem manchmal etwas albernen oder schwarzen Humor, der für beide Autoren typisch ist, schon offen gegenüber stehen.
Einziges kleines Manko war für mich, dass ab der Mitte für eine kurze Weile die Zielstrebigkeit ein bisschen verloren gegangen ist. Denn während sich bei einem Will die Lage ein bisschen beruhigt hat, ist bei dem anderen die Hölle los. Das hat zwar den anderen Erzählstrang nicht langweilig werden lassen (dafür ist der Schreibstil einfach zu gut gelungen), macht aber über diese Strecke das Gleichgewicht etwas kaputt und findet es erst in den letzten paar Kapiteln wieder.

Will Grayson, Will Grayson / Will & Will von John Green und David Levithan ist der einfühlsame und humorvolle Blick auf ein paar Jugendliche, die einfach nur sie selbst sein wollen, aber noch keine Ahnung haben, wer das eigentlich ist, verpackt in eine witzige Geschichte voller skurriler, aber liebenswürdiger Charaktere.

Ab dem 26. März 2012 wird Will Grayson, Will Grayson / Will & Will auch endlich auf Deutsch zu bekommen sein.

DFTBA! :P

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Young Blood / Susannah, auch Geister lieben süße Rache wurde in der Rezension zu Mean Spirit / Susannah, auch Engel sind gefährlich rezensiert.

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Cover Mean Spirits englisch

Enthält Rezensionen zu Mean Spirit / Susannah, auch Engel sind gefährlich und Young Blood / Susannah, auch Geister lieben süße Rache.

Im dritten Band der The Mediator / Susannah-Reihe Mean Spirit / Susannah, auch Engel sind gefährlich bekommt Susannah Besuch von ihrer Freundin Gina. Nach der Schule genießen die Beiden den Kalifornischen Frühling am Strand. Dabei stößt Suze auf die Geister von vier toten Jugendlichen, die bei einem Autounfall auf der Küstenstraße ums Leben gekommen sind und nun den Strand und die Klippen unsicher machen. Doch die Vier wollen noch mehr, nämlich sich am Unfallverursacher rächen. Und so trachten sie einem von Suzes Mitschülern nach dem Leben, was diese natürlich zu verhindern sucht. Die Sache scheint völlig klar zu sein - die 'fiesen Geister' sind außer Rand und Band. Doch dann nimmt die Frage nach Schuld und Schuldigem eine unvermutete Wende und Susannah muss einmal mehr über sich hinauswachsen. Zum Glück hilft Suze nicht nur Bruder D., der Leiter ihrer Schule und katholischer Mediator, sondern auch Jesse, der 'Hottie' von einem Geist, der ihr auch in den abstrusesten Situationen zur Seite steht.

Im vierten The Mediator / Susannah-Band Young Blood / Susannah, auch Geister lieben süße Rache sind endlich Sommerferien. Die wollte Susannah eigentlich mit viel Nichtstun am Strand, im Garten oder beim Shoppen verbringen. Doch daraus wird nichts: Im Hause Ackerman/Simon wird allgemein dem sommerlichen Müßiggang entgegengewirkt, entweder geht man Arbeiten (Sleepy), hilft bei Arbeiten in Haus und Garten (Dopey) oder man fährt ins Sommercamp, um sich fortzubilden (Doc). So sieht sich auch Suze gezwungen, im Peeble Golf und Beach Resort von Carmel zu arbeiten - als Baby- bzw. Kindersitterin. Hauptsächlich betreut sie den fast 8-Jährigen Jack, der zu typischen Kinderspielen keine Lust hat und der besonders ungern vor die Tür zu gehen scheint. Suze wäre nicht Suze, wenn sie nicht versuchen würde, aus Jack einen ganz normalen Jungen zu machen. Dabei wird ihr klar, dass Jack nicht aus Jux und Dollerei so komisch ist. Parallel findet Dopey bei Arbeiten im Garten eine Kiste mit uralten Briefen von einem Gewissen Hector da Silva an seine Verlobte Maria. Und schnell haben Suze und Jesse mehr Probleme als jemals zuvor.

In Großbritannien sind die sechs The Mediator / Susannah-Bücher in drei handlichen und schicken Doppelbänden erschienen. Allerdings unter anderen Titeln als die original US-Ausgaben: Band 3 hieß ursprünglich Reunion, Band 4 The Darkest Hour. Dem Lesevergnügen tut dies natürlich keinen Abbruch. Meg Cabot hat es wieder geschafft, mich unglaublich schnell in Susannahs Welt zu transportieren. Man lacht und leidet mit Suze, während sie versucht, die Geister in ihrem Mediatoralltag mit Schule, Freunden und Familie zu kombinieren. Dass dabei selten alles Rund läuft, macht die Bücher nur noch spannender und lustiger. Toll ist auch, dass Suze beginnt, sich ihre Gefühle für Jesse einzugestehen und die Beziehung der Beiden auf ein neues Level gehoben wird, währen die Geheimnisse seiner Vergangenheit weiter gelüftet werden.

Fazit: Unterhaltsam, urkomisch und endlich auch mal mit einem schönen Cover. Da mir der dritte Band nicht ganz so gut wie der vierte gefallen hat vergebe ich in der Summe:

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Cover Emerald deutsch

Seit ihre Eltern sie ohne Erklärung und nur mit der Bitte, auf ihre Geschwister aufzupassen, vor 10 Jahren fortgeschickt haben, ist die 14jährige Kate gemeinsam mit ihren jüngeren Geschwistern Michael und Emma von einem Waisenhaus ins nächste gewandert. Und immer wenn sie dachte, dass es nicht mehr schlimmer werden konnte, war die neue Einrichtung noch baufälliger und die Leitung noch gemeiner, als die Letzte.
Als sie mal wieder in ein anderes Waisenhaus geschickt werden, rechnen sie also mit dem Schlimmsten. Tatsächlich weckt das neue Anwesen in Cambridge Falls nicht gerade ihr Vertrauen. Es ist herunter gekommen, die ganze Umgebung wirkt verdorrt und tot, die Leute im Dorf sind abweisend und es scheint außer ihnen weit und breit keine Kinder zu geben. Auch im Waisenhaus sind die drei Geschwister die einzigen Bewohner. Das alles kommt ihnen schon mächtig komisch vor, vor allem als sie den etwas kauzigen, aber dennoch irgendwie freundlichen, auf jeden Fall aber faszinierenden Heimleiter Dr. Pym kennenlernen. Sie wollen sich aber nicht beschweren, denn ihr Zimmer ist beheizt und sie haben schon lange nicht mehr so gut gegessen.
Und so versuchen sie sich einzuleben und erkunden die Umgebung und das Haus. Bei einem ihrer Streifzüge entdecken sie im Keller eine Tür, bei der sie schwören könnten, dass sie eine Sekunde vorher noch nicht da war. Dahinter befindet sich ein altes Arbeitszimmer mit allerlei merkwürdigem Tand, darunter ein uraltes aber leeres Buch mit smaragdgrünen Ledereinband, das vor allem Kate magisch anzieht. Eigentlich sagt alles in ihr, dass sie verschwinden sollten, verwirft den Gedanken aber. Was kann an einem Buch, das vermutlich nur ein Fotoalbum ist, schon gefährlich sein? Doch als sie ein altes Foto in das Buch legen, verschwindet plötzlich der Boden unter den Füßen der Geschwister und das Abenteuer ihres Lebens beginnt?.

The Emerald Atlas / Emerald ist der Auftakt zu John Stephens' Trilogie Books of Beginning / Die Chroniken vom Anbeginn. Im Vorfeld wurde der erste Teil bereits hochgelobt und mit Erfolgsreihen wie Harry Potter, The Chronicles of Narnia / Die Chroniken von Narnia und His Dark Materials (was übrigens den Autor ursprünglich zum Schreiben einer eigenen Reihe inspiriert hat) verglichen. Und ich kann auch nachvollziehen warum.
Mit sehr viel Witz und Charme erzählt John Stephens die Geschichte von Kate, Emma und Michael, die eigentlich ihr ganzes Leben nichts zu lachen hatten. Trotzdem haben sie sich zu tollen aber sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten entwickelt. Kate musste die Mutterrolle übernehmen und sehr früh erwachsen werden. Michael ist eher ein Bücherwurm und auch ein kleiner Besserwisser und hatte es dadurch in den zahlreichen Kinderheimen sehr schwer. Und die jüngste im Bunde, Emma, ist ein Wildfang, der sich, mit Ausnahme von Kate, von niemandem etwas sagen lässt und meist erst mal die Fäuste sprechen lässt. Wie alle ihre Geschwister hat sie jedoch das Herz auf dem rechten Fleck und ist mutiger als die meisten Erwachsenen.
Auf ihrem Abenteuer durch Raum und Zeit treffen sie auf allerlei menschliche und magische Zeitgenossen. Zwerge, Zauberer, Monster und Hexen begegnen ihnen und nicht alle stellen sich als Freunde heraus. Die Fantasygeschichte entwickelt sich dementsprechend intensiv, bleibt dabei aber logisch und nachvollziehbar. Das geht ja bei Geschichten, bei denen Zeitreisen eine Rolle spielen, gerne mal schief. John Stephens hat aber viel wert darauf gelegt, dass man den Überblick behält und auch jüngere Leser nicht den Spaß verlieren. Trotzdem ist die Handlung keineswegs einfach oder infantil, sondern von Anfang bis Ende spannend und mit einem gewissen Anspruch erzählt.

Mit dem Auftakt für Books of Beginning / Die Chroniken vom Anbeginn ist John Stephens ein ausgezeichnetes Kinderbuch gelungen, das mit einer zauberhaften Welt aufwartet, aber auch mit einer soliden Geschichte und sich durchaus mit seinen großen Vorbildern messen kann, wenn es auch (noch) nicht ganz so großes Suchtpotenzial hat.

Die anderen beiden Bücher sind zwar bisher noch nicht betitelt, werden aber jeweils im März 2012 und 2013 in Deutschland erscheinen.

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Cover Die Farben der Magie deutsch

Auf dem Rücken der riesigen Schildkröte Groß A'Tuin, stehen seit jeher 4 Elefanten, welche wiederum die Scheibenwelt auf ihrem Rücken tragen. Die Scheibenwelt ist, ganz ihrem Namen nach, eine Welt in Form einer Scheibe und wird von Groß A'Tuin durchs All getragen.
In der größten Stadt dieser Welt, Ankh-Morpork, kommt es nun zu einem historischen Ereignis - der erste Tourist der Scheibenwelt, Zweiblum, besucht die Stadt. Sein Weg führt ihn zuerst in die Gebrochene Trommel, eine berühmt-berüchtigte Kneipe. Hier angekommen merkt er, dass ihn niemand versteht und auch sein Wörterbuch bringt ihn nicht weiter. Der Zauberer Rincewind beobachtet den Touristen und sieht seine Chance an Geld, und vielleicht auch die magische Truhe des Mannes, zu gelangen und bietet sich als Dolmetscher an. Zweiblum ist hoch erfreut und bietet ihm eine gute Bezahlung an für seine Dienste. Rincewind jedoch schnappt sich das Geld und versucht aus der Stadt zu fliehen. Am Stadttor wird er von den Wachen geschnappt und zum Patrizier, dem Oberhaupt Ankh-Morporks, gebracht. Nach reiflicher Überlegung Rincewinds, ob er nun lieber Zweiblum durch die Stadt geleiten oder aber Gevatter Tod begegnen soll, entscheidet er sich für ersteres und begibt sich zurück zur Gebrochenen Trommel. Knapp nur schaffen er und Zweiblum es dem dort bereits herrschenden Kampf zu enfliehen und machen sich auf den Weg zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Was beide noch nicht ahnen - diese unfreiwillige Freundschaft wird so manches Mal auf eine harte Probe gestellt. Sei es nun durch den Fluchtinstinkt Rincewinds bei jeder nur entfernt lauernden Gefahr oder der Naivität Zweiblums.

Cover The Colour of Magic englisch

Terry Pratchett hat mit seinen Discworld / Scheibenwelt-Büchern Weltruhm erlangt. Seine Bücher wurden bereits in mehr als 37 Sprachen übersetzt und halten bisher eine Höhe von 70 Millionen Auflagen weltweit. Er ist der zweithäufigst gelesene Autor Englands und hat auch in Deutschand eine große Fangemeinschaft. Einige seiner Werke sind auch als Comics erschienen. Im Jahr 2009 wurde er von der Queen zum Ritter geschlagen. Seine Gesundheit macht es ihm leider nicht leicht in den letzten Jahren, den er leidet an einer seltenen Alzheimererkrankung. Nichts desto trotz versucht er auf vielen Veranstaltungen zu gegen zu sein. Seine Lesungen sind immer wieder ein Besuch wert und die Veranstalter der Scheibenwelt Convention hoffen ihn dieses Jahr erneut in Deutschland begrüßen zu dürfen.

Der erste Discworld / Scheibenwelt-Roman war auch beinahe einer meiner ersten Fantasyromane überhaupt. Terry Pratchetts Art zu schreiben ist mal etwas ganz anderes und in jeder Hinsicht humorvoll. Man lernt die Charaktere in jedem Buch etwas besser kennen, aber schon gleich im ersten einen meiner liebsten - Tod. Denn auch dem begenet Rincewind öfter als ihm lieb ist. Ich kann die Scheibenweltbücher wirklich aus vollem Herzen empfehlen. Sicherlich sind sie nicht jedermanns Geschmack und auch nicht alle gleich gut, aber man findet sich leicht ein, lernt Fußnoten zu lieben oder hassen und merkt dass Pratchett die Probleme der Gesellschaft einfließen lässt.

Ich werde nun versuchen euch jeden Monat einen Terry Pratchett-Roman vorzustellen, denn neben den Discworld / Scheibenwelt-Büchern hat er noch viele weitere geschrieben.

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