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Cover Hexenzorn deutsch

Marla Mason und ihr Wegbegleiter Rondeau sind aus Feldport nach San Francisco gereist um einen Grenzstein zu finden. Marla ist die Hüterin von Feldport, eine Magierin und somit nicht ganz so leicht als Oberhaupt zu beseitigen. Ihre Feindin Susan versucht es dennoch und um ihr Leben zu retten, muss Marla den Grenzstein finden, denn nur ein Solcher hat die nötige Magie um den Fluch aufzuhalten. In San Francisco erwarteten sie, sich mit einem Freund Marlas zu treffen, doch dem ist es leider nicht mehr möglich sich zu äußern - er wurde ermordet. Das bringt sie in leichte Bedrängnis und stachelt enorm ihre Wut an. Nun muss sie nicht nur den Grenzstein alleine finden, sondern auch den Mörder ihres Freundes. Als kurz darauf ein weiterer Magier umgebracht wird, ist klar, dass jemand ein höheres Ziel verfolgt und Marla kommt ihm dabei in die Quere. Es erleichtert ihre Suche allerdings auch nicht, dass die Magier von Giftfröschen getötet wurden und sie sich innerhalb eines Tages einen weiteren Magier und einen Gott zum Feind gemacht hat.

Cover Blood Engines englisch

Mit Blood Engines / Hexenzorn hat T. A. Pratt den Auftakt zur Marla Mason-Reihe um die Magierin Marla Mason begonnen. Bisher wurden nur die ersten beiden Teile ins Deutsche übersetzt (Teil Zwei ist als Poison Sleep / Hexengift (keine Rezension) erschienen). Bisher umfasst die Reihe noch zwei weitere Teile: Dead Reign (keine Rezension) und Spell Games (keine Rezension).

Was bereits auf den ersten Seiten auffällt ist, dass T. A. Pratts Hauptprotagonistin eine Überfrau mit schlechten Manieren ist. Sie flucht was das Zeug hält, ist sehr gewaltbereit und ein Allround-Talent. Es gibt nichts, was sie nicht kann oder wenigstens schon einmal versucht hat. Das ist mehr als anstrengend und macht es einem sehr schwer, sich in die Geschichte hineinzufinden. Auch hätte man die über 70 Seiten im Rahmen einer Sexparty kürzen können auf das Wesentliche. Im Verlauf des Buches zeigt Marla durchaus auch menschliche Züge, allerdings eher sporadisch angesiedelt. Die Grundidee ist eigentlich ziemlich gut und ausbaufähig, leider hat der Autor das nicht umsetzen können. Nach zwei Dritteln des Buches wurde es dann doch noch etwas spannender. Allerdings wird über die vielen Ereignisse das Hauptanliegen, nämlich Susans Fluch abzuwenden, aus den Augen verloren. Nachdem man einmal kurz am Anfang davon erfährt, kümmert sich Marla Mason nur noch um die Beseitigung des Mörders und seiner Begleiterscheinungen, lediglich am Ende taucht Susan noch einmal auf. Ich habe mir von dem Buch viel mehr erhofft und wurde leider enttäuscht.

Ich möchte mich dennoch herzlich beim Blanvalet-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken.

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