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Ascheherz

09.02.2011
Cover Ascheherz deutsch

Summer ist auf der Flucht. Sie weiß nicht genau warum und vor wem sie eigentlich flüchtet, doch der Blutmann ist ihr auf den Fersen. Jede Nacht träumt sie von ihm und doch kennt sie ihn nicht. Ebenso wenig kennt sie sich selbst. Sie wurde unter Schutt gefunden und kann sich seither an nichts mehr erinnern. Weder daran wer sie war noch woher sie kam. Seit einiger Zeit lebt sie in dem kleinen Dorf Maymara und arbeitet in einem kleinen Abendtheater. Dort fühlt sie sich seit langem das erste Mal wohl. Doch sie weiß schon jetzt, dass sie nicht sehr lange bleiben wird, dass ihre Träume vom Blutmann sie bald wieder zur Flucht treiben werden.
Als Finn, ein Schauspielerkollege, und sie nach einem durchtanzten Abend auf der Straße überfallen werden, weiß Summer, dass sie schon viel zu lange in dieser Stadt ist. In einem verlassenen Apartment trifft sie auf einen geheimnissvollen Fremden, bei dem sie sich seltsamerweise wohl fühlt. Anzej spricht eine andere Sprache als Summer und doch verstehen sich die Beiden. Doch Summer kann auf ihrer Flucht keine Begleitung gebrauchen und so landet sie alleine am Bahnhof. Bei einem Zusammentreffen mit der Stadtpolizei kommt ihr Anzej unerwartet zur Hilfe und sie erkennt, dass sie mit ihm zusammen mehr Chancen hat.
Nach einer anstrengenden Reise übernachten die Zwei in einem kleinen Dorf. Nachts wird Summer durch Hufschläge geweckt und nur mit Mühe und Not entkommen sie ihrem Verfolger. Was will er nur von ihr? Anzej will in seine Heimat zurück - ins Nordland. Sie ist alles andere als begeistert von der Idee auf dem Meer zu reisen, doch als sie wieder dem Blutmann in die Hände läuft, lässt sie sich dazu überreden mit ihm zu gehen. Sie ahnt nicht, dass ihr Freund ganz im eigenen Interesse handelt und schon lange nach ihr gesucht hat. Und auch weiß sie noch nicht, dass das Nordland einst ihre Heimat war.

Mit Ascheherz hat Nina Blazon wieder einen süchtigmachenden Roman vorgelegt, der durch seine Wendungen nie an Spannung verliert. Der Anfang war ein wenig verwirrend und anstrengend, da die Hauptfigur den gesamten Rahmen eingenommen hat. Man erfuhr kaum etwas von dem ganzen Drum herum. Erst mit der Zeit lernt man auch andere Orte und Menschen näher kennen und erahnt ein wenig die Zusammenhänge mit ihrer Vergangenheit.

Ich werde so schnell nicht müde die Bücher von Nina Blazon zu lesen und auch dieses Werk wärmstens empfehlen. Es ist eine gute Mischung aus Abenteuer, Liebe, Verrat und Zusammengehörigkeit.

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