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25.

Jan 2014

Cover Verrat deutsch

Enthält Spoiler zum ersten Teil der Der verwaiste Thron-Reihe.

Ana Somerstorm ist weiter auf der Flucht vor den Nachtschatten. Doch jetzt ist sie allein. Nachdem sie in einem von Jonans wenigen schwachen Momenten herausbekommen hat, was er ist, haben sich ihre Wege getrennt. Auch wenn Sowohl Ana als auch Jonan wissen, dass sie ohne ihn dem Tode geweiht ist.
Aber Jonan ist auch über den Tod seines Herrn hinaus an seinen Schwur gebunden, Ana zu beschützen. Und so ist es nicht verwunderlich, das Ana sich beobachtet fühlt, während sie allein durch die Wälder reitet.

Gerit hat sich in den Reihen der Nachtschatten einen gewissen Stand errungen und ist ständig in Korvellans Nähe. Auf der Reise von Stadt zu Stadt merkt er, dass er sich wohl fühlt und glücklich dabei ist, mit den Nachtschatten zu reisen.
Da belauscht er ein Gespräch zwischen Korvellan und seiner rechten Hand Schwarzklaue. Offensichtlich ist Korvellan Gerit nicht sehr wichtig, denn Gerit muss mit anhören wie dieser Schwarzklaue gegenüber sagt, dass Gerit keine Bedeutung für ihn hat.
Das schmerzt Gerit, er hatte es sich anders erhofft. Er beginnt zu grübeln und beschließt sein Leben zu ändern.
Als die Nachtschatten sich für die weitere Reise rüsten, bleibt Gerit versteckt zurück. Er wäscht sich den allzu bekannten Geruch seiner Reisegefährten aus den Haaren und beginnt seine Reise nach Norden.

In der Zwischenzeit kehrt Ana in ein Gasthaus ein. Sie ist durchgefroren und nass bis auf die Knochen. Das Gasthaus liegt mitten in den Wäldern und bietet ihr ein warmes Essen und etwas Gesellschaft. Hier erfährt sie vom Tode Rickards und all ihre Hoffnung sinkt. Doch sie darf nicht aufgeben. Ihr Ziel ist weiterhin in das Königreich ihres Verlobten zu gelangen um die Fürstin an ihr Versprechen gegenüber Somerstorm zu erinnern und ihr Unterschlupf zu gewähren. Doch so weit kommt Ana nicht. Als sie am nächsten Tag mit den anderen aus dem Gasthaus gemeinsam aufbricht, werden sie überfallen und zu Sklaven gemacht.
Ihre Entführer maskieren sich mit Tüchern vor den Gesichtern und bringen sie in die nächste Stadt - Srzanizar.
Hier regiert kein König und kein Fürst - hier regieren die Totenmasken. Ihre Entführer sind Frauen und gleichzeitig die Ordnung der Stadt. Doch es dauert nicht lange und der erste Nachtschatten taucht in der Stadt auf.

Puh, ich weiß nicht was ich von diesem zweiten Band halten soll. Irgendwie ist es nichts Halbes und nichts Ganzes. Zwar geht es mit jeder Person einzeln weiter und die Wege führen unweigerlich auch irgendwie hier und dort zusammen, doch erfährt keine der Personen eine wirkliche Weiterentwicklung. Das ist schon etwas frustrierend.
Liegt es an dem Fluch des zweiten Teils? Wird der dritte dafür wieder alles rausreißen? Ich hoffe es. Nachdem der erste Teil der Reihe wirklich gut war, bin ich von diesem Buch mehr als enttäuscht.
Mir geht Ana mit ihren Selbstzweifeln etwas auf den Keks und meiner Meinung nach wird in diesem Buch einfach zu viel gemetzelt.
Das Ende lässt mich etwas ratlos zurück und ich werde nun wohl gleich zum letzten Band greifen um zu sehen was die Autorin aus der Reihe allgemein gemacht hat.

Mit Verrat bin ich leider gar nicht warm geworden. Einzig der Schreibstil macht es einem leicht das Buch zu lesen.

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