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Cover Country Mouse

Achtung, nur für Leser über 18 Jahre geeignet!

So hatte sich Owen seinen Urlaub mit seiner Ex-Freundin in London nicht vorgestellt. Gerade mal 17 Stunden ist er jetzt in der Stadt und schon hat er sich verlaufen und sitzt alleine in irgendeinem heruntergekommenen Pub. Doch sein Glück scheint sich zu drehen, als ihn der gutaussehende Mann in teurem Anzug, der neben ihm an der Bar sitzt, plötzlich anbaggert und sich als Malcolm vorstellt. Die Freude hält allerdings nur kurz, denn Malcolm ist rechthaberisch, arrogant und sucht nichts weiter als ein anonymes Abenteuer. Außerdem ist er offensichtlich ein Dom und nur wenige der Dinge, mit denen Malcom ihm 'droht', klingen für Owen verlockend, denn BDSM ist nicht unbedingt seine Sache. Trotzdem geht er mit ihm, denn irgendetwas hat Malcolm, das Owen sagt, dass mehr in ihm steckt.

In Country Mouse von Amy Lane und Aleksandr Voinov begleitet der Leser Malcolm und Owen bei ihrem gemeinsamen Wochenende in London. Am Anfang war ich ein wenig skeptisch, denn wie Owen bin ich kein großer Fan von BDSM und als Malcolm sagt, sein einziges Limit wären 'schwere permanente Schäden', habe ich mich schon gefürchtet, worauf ich mich da eingelassen habe. Zum Glück wurde ich aber angenehm überrascht - denn Malcolm ist der vielleicht schlechteste Dom der Welt. Zumindest mit Owen. Denn genauso wie er sieht auch Malcolm bald mehr in dem jungen Amerikaner, als eine schnelle Nummer. Das liegt aber auch daran, dass Owen sich kein bisschen von Malcolm einschüchtern lässt und ordentlich zurück gibt, was er austeilt. Im Endeffekt herrscht zwischen den beiden ein sehr ausgewogenes Machtverhältnis, was mir persönlich extrem gut gefallen hat, da ich diese ganze Dom/Sub Sache wie gesagt nicht sonderlich mag. In den Sex Szenen geht es allerdings dennoch ein wenig härter zur Sache, es bleibt aber alles sehr im Rahmen.
Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, ist der Humor. Wenn Malcolm und Owen sich gegenseitig die Stirn bieten ist das extrem unterhaltsam und macht einfach großen Spaß. Der Schreibstil ist allerdings sehr knapp und etwas eigensinnig und ich musste mich erst einmal daran gewöhnen. Außerdem ist Country Mouse eine sehr kurze Geschichte und entwickelt sich daher meist etwas arg schnell.

Wirklich gestört hat mich das aber trotzdem nicht. Country Mouse von Amy Lane und Aleksandr Voinov ist einfach eine zu niedliche Geschichte, in der sich nicht nur jede Menge Humor und einige heiße Szenen verstecken, sondern auch eine wirklich romantische kleine (aufkeimende) Liebesgeschichte.

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