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Cover Opposition deutsch

Enthält Spoiler für die ersten vier Bücher der Lux / Obsidian Reihe.

Das, woran Katy nie wirklich geglaubt hat, ist nun tatsächlich Wirklichkeit geworden: Die Luxen sind auf die Erde gekommen und wollen nun offensichtlich die Macht an sich reißen. Dabei nehmen sie auf kein Leben Rücksicht, erst recht auf kein Menschenleben. Denn diese neuen Luxen, die in Scharen auf der Erde gelandet sind, sind so ganz anders als Daemon und Dee und all die anderen ihrer Art, die Katy bisher kennengelernt hat. Sie sind kaltherzig, brutal, arrogant und sadistisch.
Das Schlimmste ist allerdings, dass Katy nicht weiß, ob Daemon nicht einer von ihnen ist. Schließlich sind er und seine Geschwister in der Nacht, in der die Luxen vom Himmel fielen, zu ihnen gegangen und seitdem spurlos verschwunden. Als Katy und Archer ein paar Tage später Vorräte besorgen wollen, scheint sich ihr schlimmster Verdacht zu bestätigen: Als eine Gruppe von Luxen auftaucht und alle Menschen in Reichweite niedermetzelt trifft sie dort auch auf Daemon - und er ist kaum wieder zu erkennen. Katy kann nicht glauben, dass Daemon, ihr Daemon, einfach so die Seiten wechseln könnte, doch genau das scheint nun geschehen zu sein...
Um sich und die, die sie lieben, zu retten müssen sich Katy und ihre Freunde etwas einfallen lassen. Sie brauchen dringend Hilfe...und die finden sie auch, allerdings gleich von mehreren Seiten, mit denen keiner von ihnen jemals gerechnet hätte...

In Opposition / Opposition - Schattenblitz, dem letzten Buch der Lux / Obsidian Reihe von Jennifer L. Armentrout, geht es noch einmal wirklich zur Sache. Die Welt steht im wahrsten Sinne des Wortes vor dem Untergang, denn diese Luxen schrecken wie gesagt vor nichts zurück, um ihre Ziele zu erreichen. Und in der Tat sind die neuen Luxen so ganz anders als die, die wir bisher kennenlernen durften. Man erfährt außerdem eine ganze Menge Neues darüber, wie die Luxen-Gesellschaft ursprünglich funktioniert hat, denn in der Tat lässt Daemon, Dee und Dawson die Ankunft ihrer Rasse alles andere als kalt...Gerade das erste Drittel von Opposition / Opposition - Schattenblitz war deshalb besonders spannend, denn ein Luxen kann nicht so einfach gegen seine Natur handeln, wie Katy und Daemon bald sehr schmerzhaft feststellen müssen.
Besonders gut an diesem Buch fand ich aber das Zusammenspiel der vielen verschiedenen Seiten: Menschen, Hybriden, Daedalus, das Militär, die Arum, die Origin und natürlich die Luxen in all ihren verschiedenen Facetten spielen in Opposition / Opposition - Schattenblitz eine Rolle und Jennifer L. Armentrout weist jedem von ihnen eine gewisse Rolle zu. Spätestens in diesem Buch wird aber klar, dass nichts einfach nur schwarz oder weiß ist. Es gibt jede Menge Graustufen und Leute, denen man immer vertraut hat können einem in den Rücken fallen - während andere, die man immer für Feinde hielt, einen angenehm überraschen können. Jennifer L. Armentrout hält ihre Leser in diesem Buch ordentlich auf Trab und wartet wieder mit mehr als nur einer üblen Überraschung auf, die die Geschichte immer spannend gehalten und unseren Charakteren einiges abverlangt hat.
Apropos Charaktere: Die durften sich in Opposition / Opposition - Schattenblitz noch einmal von ihrer besten Seite zeigen. Katy ist wirklich nicht mehr zu vergleichen mit dem manchmal wirklich gefährlich sturen Mädchen, das sie am Anfang der Geschichte war. Sie ist gewachsen und weiß genau, was sie sich und ihren Fähigkeiten zutrauen kann. Mir hat es aber mal wieder vor allem Daemon angetan, der egal wie ausweglos die Situation auch erscheinen mag immer einen blöden Spruch auf den Lippen hat. Doch auch er hat sich entwickelt und einiges von seiner Arroganz verloren. Natürlich sind auch Dee, Dawson, Luc, Archer und alle anderen Charaktere, die eine Rolle gespielt haben, wieder mit von der Partie. Besonders bei Luc freue ich mich über jede Szene, denn das kleine Schlitzohr ist immer für eine Überraschung gut.

Cover Opposition englisch

Alles in allem ist Opposition / Opposition - Schattenblitz von Jennifer L. Armentrout ein wirklich gelungenes und rundes Ende für die [Reihe] Reihe. Spannend, erfrischend und unglaublich emotional lässt die Autorin hier ihre Figuren in ihren letzten Kampf aufbrechen. Besonders gut fand ich hierbei, dass es kein zuckersüßes Ende ist, das für alle in einem Happy End endet. Unsere Charaktere und auch wir Leser haben wirklich einiges durchzustehen...
Zwei Dinge gibt es aber, weshalb ich dem Buch einen Stern abgezogen habe: 1. war mir die Identität des Bösewicht ein bisschen zu willkürlich und dadurch nur bedingt glaubhaft. Da ich nicht spoilern will, werde ich dazu nicht mehr viel sagen, nur so viel - es ist schon ein großer Zufall. Und 2. wurde mir am Ende zu wenig vom Großen Ganzen erzählt. Man erfährt nur in Ansätzen, was mit der Welt passiert und das war mir ein klein wenig zu oberflächlich.
Doch Am Ende hat auch das Opposition / Opposition - Schattenblitz nicht wirlich weniger lesenswert gemacht und ich bin sehr froh, dass ich diese Reihe endlich in die Hand genommen habe.

PS: Zumindest in der englischen Version ist noch die Novelle Shadows enthalten, die Dawsons und Beths Vorgeschichte erzählt und eine nette Komplettierung der Reihe darstellt. Ich bin mir nicht sicher, ob sie in der deutschen Version beinhaltet ist, es sieht aber nicht danach aus.

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Cover Definitely Dead englisch

Enthält Spoiler zu den ersten Bänden der True Blood-Reihe.

Sookie Stackhouse ist noch dabei die Versammlung der Werwölfe, ihre Rolle als Beobachterin und die Verletzungen zu verarbeiten, da geht es wieder rund.

Jason taucht verzweifelt bei Sookie auf. Seine Freundin Crystal verliert viel Blut nach einer Fehlgeburt und auch wenn sie ihn gern lynchen würde dafür, dass er es weiter erzählt, ist Sookie doch mit die einzige die ihm helfen kann. Sie ruft Dr. Ludwig an, die sich als Rettung herausstellt. Aber eigentlich hat Sookie kaum Zeit sich damit auseinander zu setzen. Ihre Cousine Hadley ist tot, dieses Mal definitiv, und Sookie soll sich um ihren Nachlass kümmern. Sie wartet noch auf die genauen Anweisungen des Anwalts um zu Hadleys Apartment zu fahren.
Sie hat nicht die besten Erinnerungen an ihre Cousine, wurde sie doch von ihr in ihrer Kindheit oft geärgert. Aber sie war eine der wenigen Verwandten, die Sookie nach dem Tod ihrer Eltern und ihrer Großmutter noch hat. Jetzt bleibt ihr nur noch Jason und der hat mit sich selbst und seiner Verwandlung ganz andere Sorgen.

In Sookies Leben, geben sich die Männer die Klinke in die Hand. Beinahe jeden Abend trifft sie auf Bill, ihren Exfreund, in der Bar in der sie arbeitet. Das setzt ihr mehr zu, als sie gehofft hatte.
Dann wäre da noch Quinn. Der stattliche Were und Sookie sind sich beim Entscheidungskampf um den neuen Rudelführer der Shrevenportwölfe näher gekommen. Auch jetzt kreuzt er bei ihr auf. Er würde gern mehr Zeit mit ihr verbringen und Sookie hat damit überhaupt kein Problem.
Dann wäre da noch Calvin, der Werewolf aus Hot Spots, der ihr sachlich darlegt, warum eine Verbindung von ihnen beiden gut für das Rudel wäre. Sookie ist geschmeichelt, irgendwie.
Und als würde das alles nicht reichen, verhält sich Eric auch noch so, als hätte er ein Anrecht auf Sookie. Das sieht diese aber ganz anders und lässt ihn abblitzen.

Als Sookie mit Quinn nach einem Theaterbesuch überfallen werden, macht sich Sookie Gedanken, ob der Überfall jetzt ihr oder ihrem Begleiter geschuldet war. Die zwei jungen Werwölfe standen unter Drogen und waren erst kurz zuvor gebissen worden.
Wer hat sie geschickt? Und haben sie es auf Sookie oder auf Quinn abgesehen?

Kurz darauf bekommt Sookie Besuch. Der Anwalt, der sich um Hadleys Nachlass kümmert ist extra nach Bon Temps gefahren. Er erklärt ihr, dass er hier sei um sie mit nach New Orleans zu nehmen. Die Vampirkönigin von Louisiana will sie sehen und hat sie zu ihrer Hochzeitsfeier eingeladen. Sookie ist völlig unvorbereitet, da seine Nachricht an sie nie bei ihr angekommen ist. Auch die Botin, die diese Nachricht bringen sollte nicht.
Ein Trugschluss, wie sich bald herausstellen soll.

In Definitely Dead / Ball der Vampire geht es so turbulent weiter, wie es bei Dead As A Doornail / Vampire bevorzugt aufgehört hat. Auch in diesem Buch kommt Sookie nicht dazu einmal Luft zu holen, ohne, das eine neue Katastrophe auf dem Plan steht. Inzwischen hat sie einen halben Zoo um sich versammelt und kann sich vor lauter Lovern nicht mehr retten. Auch wie im Buch davor, hält sich der erotische Teil allerdings stark in Grenzen. Natürlich kommt auch ein wenig nackte Haut in diesem Buch vor, aber meistens schläft Sookie allein.
Mir war es in diesem Band irgendwie alles etwas zu viel. Ein paar ruhigere Strecken hätten dem Buch und auch der Protagonistin gut getan. Einer jungen Dame nimmt niemand ab, dass sie nach mehreren Überfällen und fiesen Verletzungen noch allein durch die Stadt rennt. Hier war die Autorin etwas wild und schreibt Sookie beinahe Vampirkräfte zu, die sie aber gar nicht hat.

Man kann nicht sagen, dass dieses Buch einen eigentlichen Plot hat. Es laufen mehrere Stränge nebenher, die sich hier und dort mal kreuzen. Manche gehören zusammen, andere wiederum nicht. Manchmal ist weniger allerdings mehr. Ich hätte mich lieber auf eine Story konzentriert.
Nichts desto trotz ist das Buch gar nich schlecht gewesen. Man erfährt viel über Werwesen und Vampire und nebenbei lernt man noch eine neue Lebensform kennen.

Es liegen noch 7 Bände vor mir, ich bin sehr gespannt wie es wohl weiter geht mit den Vampiren, den Weres und all den anderen Wesen.

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Cover Fortunately, the Milk englisch

Oh Schreck! Die Milch ist leer. Was sollen denn die Kinder nun auf ihre Frühstücksflocken geben? Orangensaft? Nein, das passt nicht. Es geht nur Milch.
So beschließt der Sohn dem Vater mitzuteilen, dass die Milch leer ist. Der Herr Papa sieht darin überhaupt kein Problem, man könne ja vielleicht etwas anderes frühstücken. Als sein Sohn ihn allerdings darauf aufmerksam macht, dass er dann auch keine Milch für seinen Tee habe, reagiert Papa sofort und läuft los.

Die Zeit vergeht und den Kindern wird langsam mulmig. Ihrem Vater wird doch wohl nichts passiert sein? Bestimmt hat er jemanden getroffen und die Zeit vergessen. Aber was sollen sie nun machen? Sie haben schließlich Hunger.
Bevor es soweit kommt, dass sie ihre Mutter, die bei einer Konferenz ist, anrufen müssen, steht ihr Vater vor der Tür. Er hat die Milch - aber was ihm alles passiert ist unterwegs, das glauben die beiden ihm nie.

Sie lassen es auf einen Versuch ankommen und was ihnen ihr Vater da erzählt, das ist wirklich fast nicht zu glauben ...

Fortunately, the Milk . . / Die verrückte Ballonfahrt mit Professor Stegos Total-locker-in-der-Zeit-Herumreisemaschine ist definitiv ein Kinder- und Jugendbuch. Aber natürlich haben auch Erwachsene daran ihren Spaß, denn ich denke viele werden sich darin erkennen.
Neil Gaiman nimmt sich hier selbst als Vorbild und erzählt quasi von sich und seinen Kindern. Unterstützt wird er dabei von Chris Riddell mit seinen grandiosen Zeichnungen. Wer schon einmal Bücher von Chris Riddell in der Hand hatte, wird wissen was ich meine. Wer das Vergnügen noch nicht kennt, sollte sich ganz dringend dieses Buch kaufen. Der deutsche Titel ist etwas befremdlich, passt zwar zum Inhalt, aber gerade die Aussage des Originals ist so treffsicher gewählt, dass es keiner Umbenennung bedarf.

Es handelt sich hierbei um eine kleine Geschichte die man auch wunderbar seinen Kindern vorlesen kann und die einfach eine kleine Weile unterhält.

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Cover Origin Deutsch

Enthält Spoiler für die anderen Bücher der Lux / Obsidian Reihe.

Daemon kann immer noch nicht fassen, dass seine größte Angst Wirklichkeit geworden ist: Bei dem Versuch die Freundin seines Bruders aus Daedalus Händen zu befreien wurde ausgerechnet Katy von der Gruppe getrennt und die Freunde mussten sie umringt von Feinden zurücklassen. Jetzt kennt Daemon nur noch ein Ziel: Katy zurück zu holen. Wenn er dafür die Luxen Gemeinschaft gegen sich aufbringt, die gar nicht daran denkt einen der ihren für einen Menschen zu riskieren, dann sei es so. Auch von seiner Familie lässt er sich nicht umstimmen.
Doch Katys Rettung stellt sich als alles andere als einfach heraus, denn Daedalus könnte sie überall hinverschleppt haben. Daemon ist allerdings bereit wirklich alles zu tun, um wieder mit Katy vereint zu werden - selbst etwas vollkommen Verrücktes...

Währenddessen muss Katy am eigenen Leib erfahren, was Daedalus genau ist und vorhat. Denn sie wollen nicht einfach nur die Menschen vor den Außerirdischen beschützen oder die Hybriden studieren. Nein, hinter Daedalus steckt viel mehr und Katy muss zugeben, dass einige der Ziele, die ihr Nancy Husher und ihre Gefolgsleute da schmackhaft machen wollen, gar nicht so falsch sind...Trotzdem wird sie den Teufel tun und Daedalus einfach alles abkaufen, was sie ihr da einzutrichtern versuchen.
Und bald schon muss Katy feststellen, dass das ganz richtig so ist. Denn je mehr Zeit sie bei Daedalus verbringt, umso schrecklichere und verachtenswertere Dinge erfährt sie über deren Vorhaben und Methoden...und sie wird gezwungen, sich daran zu beteiligen. Katy muss es irgendwie schaffen, von dort zu entkommen ? und dabei herausfinden, wer hier wirklich die Bösen sind...

Wow, ich weiß gar nicht, wo ich bei Origin / Origin - Schattenfunke von Jennifer L. Armentrout anfangen soll, denn für mich ist es das bisher beste Buch in der Lux / Obsidian Reihe. Allein die Tatsache, dass die Geschichte dieses Mal sowohl aus Katys als auch aus Daemons Sicht erzählt wird, hat es mir angetan. Ich bin grundsätzlich ein großer Fan von Dual POVs und auch in diesem Fall war es eine sehr gute Entscheidung, denn nicht nur erlaubt es der Handlung etwas komplexer zu werden, einfach dadurch, dass man sich an zwei Orten gleichzeitig befinden kann, es ändert auch die Dynamik der Geschichte und der Figuren ein wenig. Außerdem hat es den zusätzlichen Vorteil, dass ich schon immer einmal für längere Zeit in Daemons Kopf schauen wollte. ;) Und tatsächlich wurde er mir durch seine eigene Sicht auf die Dinge noch viel sympathischer.
Auch sonst ist Origin / Origin - Schattenfunke richtig vollgepackt an Entwicklungen und unerwarteten Wendungen. Wir erfahren endlich mehr über Daedalus und auch wenn man einige der Pläne mit der Zeit schon erahnen konnte, gab es doch noch jede Menge an Boshaftigkeiten, mit denen ich nie gerechnet hätte. Für Nancy und ihre Gefolgschaft wird wirklich ein ganz besonderer Platz in der Hölle freigehalten, denn obwohl einige Dinge, an denen sie dort arbeiten, tatsächlich nur dem Wohle der Menschheit dienen sollen, gibt es noch genug andere Pläne, die an Wahnsinn grenzen. Außerdem sind sie bereit über Leichen zu gehen und ein Luxen- und selbst Menschenleben hat keinerlei Bedeutung für sie. Die Dinge, die Katy sehen und tun muss zeichnen sie und es dauert nicht lange, bis man auch als Leser einen echten Hass auf Daedalus entwickelt. Natürlich können Daemon und Katy nicht allzulang getrennt bleiben und sobald die beiden wieder aufeinander treffen werden die Dinge nur noch verzwickter und spätestens dann zeigt Daedalus sein wahres Gesicht und man erfährt endlich, wieso sie gerade an Katy und Daemon immer so interessiert waren.

Cover Origin Englisch

Auch wenn einem in Origin / Origin - Schattenfunke kaum Zeit zum durchatmen bleibt gibt es trotzdem immer mal wieder einen Moment fürs Herz. Auch hier ist die Einführung von Daemons Sicht ein echter Vorteil, denn auch wenn es vorher schon klar war erfärt man hier noch einmal hautnah wie unglaublich viel ihm an Katy wirklich liegt. Nach allem, was sie in den letzten beiden Büchern mitgemacht haben, war gerade das besonders schön zu sehen. Und so ernst die Dinge in diesem Buch auch sind, gelingt es Daemon und auch einigen der anderen Figuren immer wieder mich zum Lachen zu bringen, denn auch eine gute Prise Humor fehlt in Origin / Origin - Schattenfunke nicht.
Leider vergeht einem im letzten Drittel das Lachen aber sehr schnell. Hier überschlagen sich die Ereignisse noch einmal und auch die Freunde müssen wieder feststellen, dass man absolut niemandem trauen kann - und das kostet dieses Mal leider mehr als nur ein Leben...

Ich konnte gar nicht fassen, was Jennifer L. Armentrout sich für das Ende dieses Buches alles an Gemeinheiten ausgedacht hat, doch nicht zuletzt deswegen ist Origin / Origin - Schattenfunke mein bisheriges Lieblingsbuch dieser Reihe. Es ist eine fantastische Geschichte für sich allein gesehen und ein exzellenter Ausgangspunkt, um die letzte Etappe in der Lux / Obsidian Reihe zu beginnen. Um ehrlich zu sein habe ich ein bisschen Angst das letzte Buch zu beginnen, einfach weil ich keine Ahnung habe, wie irgendetwas hier ein gutes Ende nehmen kann. Das wird mich allerdings ganz sicher nicht davon abhalten sofort mit dem 5. und letzten Teil der Reihe anzufangen.

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Cover Solange du mich siehst deutsch

Dieses Buch enthält zwei Kurzgeschichten.

Das Lächeln der Erinnerung

Er hatte eine Maschine erfunden, die anderen Menschen helfen konnte. Nur ihm, ihm konnte sie nicht helfen.

In Dublin gab es einen alten Mann, den man aufsuchte, wenn man von unschönen Erinnerungen gequält wurde. Er konnte einem dabei helfen, Erinnerungen zu verändern. Nehmen, das konnte er mit ihnen nicht machen, aber aus einer schlechten Erinnerung eine weniger schlechte Erinnerung machen, das ging. Und so schrieben ihm viele Menschen, die unschöne Erinnerungen haben um bei ihm Erlösung zu finden.
Doch der alte Mann war wählerisch. Nicht jeder bekam bei ihm einen Termin. Gierige Menschen mochte er nicht. Generell ist er nicht der Menschenfreund und so wirkt er immer kalt und abweisend.

Bis ihm Judith über den Weg läuft, bzw. im Weg sitzt. Die junge Frau sitzt im Regen und weckt sofort sein Interesse. Er interessiert sich nicht für Andere, aber sie ist anders. Sie fasziniert ihn und er möchte ihr helfen. Je mehr Zeit er mit ihr verbringt, desto mehr lernt er über sich selbst.

Das Mädchen im Spiegel

Lila liebte ihre Großmutter über alles. Auch wenn im Ort viele von der alten Dame sagten, dass sie merkwürdig sei, so war ihre kindliche Liebe unschuldig und rein.
Ihre Großmutter wohnt in einem alten Haus oben auf der Klippe. Der Garten dahinter ist verwildert und lädt zum Entdecken ein. All das will Lila ihrer Freundin Sara zeigen, doch die fühlt sich in dem alten Haus überhaupt nicht wohl.
Alle Spiele sind verhangen, es wirkt düster und kalt. Schon nach kurzer Zeit flüchtet Sara beinahe aus dem Haus.

Lila dachte immer ihre Großmutter braucht keine Spiegel, da sie blind ist. Aber der eigentliche Grund ist ein ganz anderer. Am Tag ihrer Hochzeit macht sie den großen Fehler und deckt einen großen Spiegel auf um sich im Brautkleid zu bewundern. Wenig später sieht sie sich einer Fremden gegenüber und eine kalte Hand packt sie am Handgelenk und zerrt sie in den Spiegel.

Girl in the Mirror / Solange du mich siehst enthält zwei Kurzgeschichten die unterschiedlicher nicht sein könnten. In Das Lächeln der Erinnerung geht es um einen alten Mann der ewig einer Erinnerung hinterher jagt und sie doch ändern möchte. Die Geschichte ist wirr erzählt und springt ohne Vorwarnung in den Zeiten.
Es verwirrt ungemein, wenn man erst seine Gegenwart mit Judith erfährt und sich plötzlich bei ihm daheim befindet. Wo sie ja aber eigentlich nie war. Auch ist der ganze Plot irgendwie verwirrend und nichtssagend.

In Das Mädchen im Spiegel lernt Lila etwas Wichtiges über ihre Großmutter. Diese verbirgt schon lange ein Geheimnis vor ihrer Enkeltochter, das nicht von dieser Welt ist. Das sie es ausgerechnet am Tage ihrer Hochzeit herausfindet, ist natürlich schlechtes Timing.

Ich habe mir ja schon sonst was gedacht, warum sie denn die Spiegel verhängt haben könnte, aber was am Ende der Grund war, hat mich schnell ernüchtert.
Ich habe noch nicht viele Bücher von Cecelia Ahern gelesen und wäre dies mein erstes gewesen, hätte ich kein weiteres angefasst. Beide Geschichten wirken nicht strukturiert. Auch konnte ich das Ende der zweiten Kurzgeschichte überhaupt nicht nachvollziehen. Da fehlte für mich irgendwie der richtige Abschluss.

Aus Das Lächeln der Erinnerung kann man immerhin noch ein Fazit und eine Nachricht für sich annehmen, das fehlt bei Das Mädchen im Spiegel leider total.
Ich habe dieses Buch als Hörbuch gehört und kann sagen, die Sprecher geben der Geschichte noch etwas Positives. Gelesen hätte ich es wohl trotz der Kürze abgebrochen.

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