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Cover Wicked Beat englisch

Wicked Beat ist nicht für Leser unter 18 Jahren geeignet.
Die Rezension enthält geringfüge Spoiler für die Sinners on Tour-Reihe.

Eric Sticks kann kaum glauben, welcher Traum an Frau ihm da als Vertretung für den Soundboard Operator Dave vor Augen steht. Daves kleine Schwester Rebekah ist nicht nur sexy wie die Hölle, sie kennt sich wirklich mit dem Arrangieren von Musik aus und hat außerdem ein Händchen für das Instandsetzen von alten Autos. Damit ist sie in Erics Augen einfach perfekt. Dumm nur, dass Rebekah ein Auge auf den Bassisten der Sinners, Trey Mills, geworfen hat. Zum Glück für Eric erkennt Rebekah schnell, dass Trey wie eine Biene ist, die von Blüte zu Blüte fliegt und nirgendwo lange bleibt. Eric dagegen hat einen Sinn für Humor, der genau Rebekahs Nerv trifft. Außerdem lässt Eric - nicht Trey - ihr Herz höher schlagen und ihren Unterleib prickeln. Dass Erics Herz riesig ist, er darüber hinaus auch bereit ist, Rebekah genauso zu nehmen, wie sie ist, bedeutet weit mehr als auf den ersten Blick ersichtlich ist...

Wicked Beat von Olivia Cunning konnte mich wirklich absolut positiv überraschen. Denn über die bisherige Sinners on Tour-Reihe war Eric für mich der Sinners, mit dem ich am wenigsten anfangen konnte. Das lag daran, wie er Jace bis zu Hot Ticket behandelt hat, wie seltsam sein Sexualleben in den ersten Bänden rüber kommt und natürlich an seinen oft wirklich derb-humorigen Sprüchen. Doch sobald Rebekah in sein Leben tritt, wandelt sich das. Erstens darf man in Wicked Beat auch Erics Blickwinkel erleben und merkt, was für ein lustiger, selbstironischer Kerl er ist. Zweitens erfährt man, warum er so oft den voyeuristischen Part des Dritten beim Sex übernimmt und was ihn sonst noch zu dem gemacht hat, der er ist. Er konnte mein Herz zusammen mit Rebekah wirklich im Sturm erobern.
Rebekah ist ebenfalls eine klasse Protagonistin. Zusammen mit Myrna und Regan ist sie mir tatsächlich die liebste Sinnersbraut gewesen. Sie hat eine wirklich schlimme Zeit hinter sich, die körperliche und emotionale Schäden hinterlassen hat. Erst so langsam findet sie wieder zu sich selbst, als sie ihren Bruder Dave als Sinners Soundoperator vertreten darf. Das ist die Gelegenheit, auf die sie immer gewartet hat. Als Eric ihr dann auch noch die lang vermisste Freude am Sex zurückgibt und auch sonst versucht, in allem für sie da zu sein, ist ihr Herz schnell verloren. Da sind die Widerstände ihrer Mutter und ihres Ex-Freundes zwar ein Hindernis, aber keineswegs unüberwindbar.

Nachdem bei Hot Ticket, dem vorherige Sinners-Band um Jace, das Feuer nicht so recht überspringen wollte, hatte ich mit Wicked Beat zum Glück keinerlei Probleme. Erics und Rebekahs Story war ein Olivia Cunning durch und durch: voller Humor, mit vielen prickelnden Szenen und auch der richtigen Portion Romantik. Kleine Abzüge vergebe ich nur, weil mir Rebekahs Mutter doch einen Tick zu übertrieben erschien und mir das Ende doch ein wenig arg dramatisch gestaltet war. Dieses letzte Fahrt auf der Gefühlsachterbahn hätte meiner Meinung entweder etwas länger ausgearbeitet sein dürfen oder in der Kürze weniger dramatisch verlaufen können.
Ein Wort noch zum Cover. Ich finde es sieht total toll aus. Allerdings frage ich mich doch, warum es ausgerechnet eine Gitarre sein musste. Klar Eric spielt zig Instrumente und ist der, auf den es beim Arrangieren und Zusammenfügen von Brians Soli, Seds Lyrik und Jaces Bassläufen ankommt. Doch er ist eben Sticks, der geniale Drummer der Band. Doch vermutlich hätte es mit einer Snare Drum einfach nicht so gut ausgesehen...

Fazit: Insgesamt war Wicked Beat ein sehr schöner Abschluss der Sinners on Tour-Reihe und ich freue mich heute schon auf weitere Bücher der Autorin, insbesondere auf die Jungs von Exodus End.

Ein Hinweis noch zum Schluss. Chronologisch sollte man die Sinners on Tour-Bücher in dieser Reihenfolge lesen:
Backstage Pass
Rock Hard
Hot Ticket
Wicked Beat
Double Time

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The Bitter Kingdom

10.09.2013
EmpfehlungEmpfehlung
Cover The Bitter Kingdom Englisch

Enthält Spoiler für die ersten beiden Bücher der Fire and Thorns-Reihe.

Elisa steht vor einer schier ausweglosen Situation. Conde Eduardo, dem Elisa schon immer ein Dorn im Auge war, hat sie verraten. Er will einen Bürgerkrieg anzetteln, um an ihren Thron zu gelangen und hat sie deshalb den verfeindeten Inviernos ausgeliefert. Aus irgendeinem Grund wollen diese aber, dass Elisa als Trägerin des Feuersteins freiwillig zu ihnen in ihre Hauptstadt Umbra de Deus kommt. Um sicher zu gehen, dass sie das auch wirklich tut, haben sie eine Geisel als Druckmittel in ihre Gewalt gebracht: Ihren Leibwächter Hector.
Elisa verliert keine Zeit, denn sie braucht Hector. Nicht nur, weil sie endlich ihre Gefühle für ihn erkannt hat, sondern auch, weil er dank seiner adligen Herkunft eine wichtige politische Schachfigur im Kampf gegen Conde Eduardo darstellt. Also macht sie sich mit ihrer immer kleiner werdenden Gruppe Verbündeter auf den Weg in das Land ihrer ärgsten Feinde. Nur noch Mara, Belén und ausgerechnet der verräterische Animagus Storm sind an ihrer Seite.
Elisas stehen ihre schwerste Prüfungen stehen ihr noch bevor. Sie ist bereit alles zu tun, um die Menschen, die sie liebt, und ihr Königreich zu retten und endlich ihre Prophezeiung erfüllen. Um die Heldin zu werden, zu der sie bestimmt ist, muss sie die gesamte Kraft ihres Feuersteins nutzen - auch wenn es bedeutet, dass sie das wie die anderen Träger mit dem Leben bezahlen muss.

In The Bitter Kingdom, dem finalen Teil der Fire and Thorns-Reihe, haben Rae Carson und ihre Figuren wirklich noch einmal alles gegeben. Und das erfolgreich, denn für mich ist dieses Buch der krönende Abschluss, den ich mir für diese Reihe gewünscht habe.
Elisa steht unter ungeheuer großem Druck und muss einige schwere Entscheidungen treffen. Doch mittlerweile hat sie sich zu einer so starken und selbstbewussten Persönlichkeit entwickelt, dass sie die meisten ihrer Prüfungen mit Bravour meistert. Außerdem stehen ihr ihre Freunde stets mit Rat und Tat zur Seite. Nach wie vor ist Elisa für mich eine sehr sympathische und realistische Heldin, die sich auch vor harten Entscheidungen nicht versteckt und es irgendwie schafft, gleichzeitig eine rigorose Königin und ihre eigene warmherzige Persönlichkeit zu verkörpern.
Neu in The Bitter Kingdom ist, dass auch ein paar Kapitel aus Hectors Sicht geschrieben sind. Das sorgt nicht nur dafür, dass der Leser an mehreren Fronten auf dem Laufenden gehalten werden, sondern Rae Carson webt dadurch auch eine clever Geschichte, die immer wieder mit neuen Überraschungen aufwartet. Ganz zu schweigen davon, dass Hector selbst ebenfalls ein fantastischer Charakter ist, dessen Kapitel immer wieder für Abwechslung sorgen. Schon im ersten Buch hat Hector es mir besonders angetan und ich bin froh, dass er im Laufe der Reihe immer wichtiger wurde und jetzt neben Elisa der zweite Hauptcharakter ist. Dass man einen Teil der Geschichte nun endlich durch seine Augen sieht macht ihn nur noch sympathischer und interessanter.
Wie schon in den ersten beiden Büchern, spielen auch dieses mal die Nebencharaktere wieder eine große Rolle. Figuren wie Mara, Belén oder Cosmé, die wir bereits kennen, sind auch hier wieder mit von der Partie. Doch es gibt auch jede Menge neuer Charaktere, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Allen voran ein kleines Sklavenmädchen namens Mula, das die Gruppe während ihrer Reise aufsammelt und für viel Wirbel sorgt. Wer mir allerdings ganz besonders gut gefallen hat, ist Storm. Nicht nur ist er durch seine strenge, arrogante Art immer wieder unfreiwillig komisch, er wird auch zu einem echten Freund für Elisa konnte mich immer wieder überraschen. Einziger winziger Wermutstropfen ist, dass ich gehofft habe, etwas mehr von Rosario zu sehen. Der kleine Knirps spielt leider kaum eine Rolle in diesem Buch.
Zur Entwicklung der eigentlichen Geschichte möchte ich gar nicht viel sagen. Nur so viel: Unsere Gruppe hat eine lange Reise vor sich, die viele Gefahren und Wendungen birgt, keine Sekunde langweilig ist und schlussendlich alles stimmig zusammenführt. Alles Weitere wäre schon zu viel verraten.

Zwar wird am Ende nicht jede Frage bis ins kleinste Detail beantwortet, insgesamt ist The Bitter Kingdom von Rae Carson aber doch ein voll und ganz befriedigender Abschluss für die Fire and Thorns-Reihe. Viel Magie und Spannung, clevere Einfälle, tolle Charaktere und eine große Portion Romantik machen dieses Buch zu allem, was ich mir von dem Finale dieser fantastischen Reihe erhofft habe.

Deutsche Leser müssen leider noch eine ganze Weile warten bis das letzte Buch hierzulande in die Läden kommt. Denn der zweite Teil The Crown of Embers / Die Feuerkrone erscheint bei uns erst am 27. Januar 2014.

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Cover Hover Englisch

Enthält Spoiler für Gravity.

Drei Wochen ist es mittlerweile her, seit Ari die Erde verlassen und auf Loge, dem Heimatplaneten der Ancients, fliehen musste. Diese Welt ist fremd für sie. Von den Ancients wird sie entweder mit Misstrauen oder Neugier begutachtet und Ari weiß nie genau, was sie als nächstes erwartet oder wem sie vertrauen kann. Jackson ist es jedenfalls nicht. Sie kann ihm einfach nicht verzeihen, dass er ihr nicht die Wahrheit über seine Verbindung zu Zeus gesagt hat. Wie kann sie dem Enkel ihres schlimmsten Feindes vertrauen? Ari muss allerdings bald feststellen, dass auf Loge nichts ist, wie es zu sein scheint. Weder Jackson, noch Zeus oder die anderen Ancients.
Langsam aber sicher wird Ari klar, das Zeus noch lange nicht aufgegeben hat. Er will sein Volk auf die Erde bringen, koste es was es wolle. Und dazu will er ausgerechnet die Menschen benutzen, die wie Ari von der Erde flüchten mussten...
Die einzige Chance, die Menschheit zu retten, ist Zeus zu töten - und Ari ist fest entschlossen, genau das zu tun, selbst wenn sie das mit dem Leben bezahlen muss. Doch Zeus scheint Ari immer einen Schritt voraus zu sein...

In Hover, dem zweiten Teil in Melissa Wests The Taking Reihe, muss sich Ari erst einmal an ihre neue Situation anpassen. Sie ist auf einem fremden Planeten, hat nur wenige Freunde und weiß nicht, wie es für sie weiter gehen soll. Von Jackson fühlt sie sich verraten und er ist nicht der Junge, für den sie ihn gehalten hat. Alles in allem ist Ari also erst einmal ziemlich ziellos. Und so kam mir auch das Buch selbst vor. Lange Zeit plätschert es dahin, ohne das wirklich etwas passiert oder die Geschichte irgendwie Fahrt aufnimmt. Stattdessen lernen Ari und der Leser diese neue Welt lernen. Das an sich wäre ja schön und gut - wenn es denn viel kennen zu lernen gäbe. Triad, die Stadt in der Jackson und Zeus leben, könnte genauso gut eine Stadt auf der Erde sein. Schon im ersten Buch hat mich gestört, wie ähnlich sich die Aliens und Menschen sind. In Hover wird das nur noch deutlicher. Sie sprechen die gleiche Sprache, rechnen in Minuten, Stunden, Tagen und Jahren, funktionieren biologisch zum Großteil wie Menschen, werden genauso alt, und so weiter und so fort. Für ein Science Fiction Buch war mir das einfach zu simpel gestrickt.
Doch das ist leider erst der Anfang meiner Probleme mit diesem Buch. Es gibt viele, viele Unstimmigkeiten zum ersten Band. Ari wurde erzählt, dass sich auf Loge jeder selbst aussuchen kann, welchen Beruf er ausüben will, dass die Ancients ein friedliches Volk wären, dass sie abgesehen von Jacksons Eliteeinheit kein Militär hätten und und und. Die Realität sieht allerdings ganz anders aus, was entweder bedeutet, dass die Fortsetzung schlampig durchdacht ist, oder aber, dass Jackson gelogen hat. Ich tippe auf ersteres, da Ari diese Details nie zur Sprache bringt. Beide Möglichkeiten missfallen mir allerdings gleich.
Aber auch sonst gibt es jede Menge Ungereimtheiten bzw. sehr bequem gelöste Probleme. Z.B. die Tatsache, dass Ari sich frei in Triad bewegen darf, selbst nachdem sie Zeus angegriffen hat. Sie wird in Dinge eingeweiht und zu Orten vorgelassen, von denen Zeus sie eigentlich meilenweit fernhalten sollte. Auch sonst entwickelt sich für Ari oft alles sehr einfach. Sie trifft immer die richtigen Leute oder bekommt die nötigen Hinweise. Ohne jede Übung meistert sie ihre neuen Fähigkeiten als halber Ancient. Wie gesagt wirkte das nach eine Weile einfach zu simpel und bequem.

Doch glücklicherweise gibt es auch ein paar Dinge, die mir an Hover gut gefallen haben. Dazu gehören die Entwicklungen in Aris und Jacksons Beziehung. Ich persönlich empfand Aris Reaktion auf Jacksons Halbwahrheiten als sehr realistisch und glaubwürdig. Sie hat sich ihre Gedanken gemacht und Konsequenzen aus Jacksons Handeln gezogen, ihn dabei aber (fast) nie unfair behandelt. Jackson selbst hat zwar wieder so viel vor Ari verheimlicht, wie er nur konnte, was stellenweise äußerst frustrierend war. Er hat sich aber nicht so verstellt, wie noch im ersten Buch und das hat mir gut an ihm gefallen.
Auch was die spärliche Kommunikation mit der Erde aufdeckt hat mir gut gefallen. Einiges hat sich dort getan, seit Ari fort gehen musste. Das meiste davon gibt ihr allerdings Rätsel auf, denn keiner redet Klartext mit ihr. Law ist völlig verändert und plötzlich Präsident, allerdings ist es ein Mann namens Kelvin, der das Amt ausführt; Aris Vater hält sich meist aus den Gesprächen raus, was eigentlich so gar nicht seine Art ist, wie Ari genau weiß; und Gretchen sieht aus, als ob sie seit Wochen nicht geschlafen hätte. Irgendetwas ist ganz und gar nicht in Ordnung auf der Erde und diese sehr vage Entwicklung gefällt mir ziemlich gut. Sie gibt dem Buch ein wenig Spannung zurück, die ihm über weite Teile fehlt.

Wie schon im ersten Buch ist auch in Hover das Ende wieder das Beste an der Geschichte. Hier überschlagen sich die Ereignisse und es ist eine der wenigen Sequenzen, in der wirklich etwas passiert. Zwar endet Hover in einem Cliffhanger, in diesem Fall bin ich aber sehr dankbar dafür, denn es verleiht dem Buch die Spannung und den Schliff, die ihm sonst so gefehlt haben.
Ich hoffe sehr, dass es Melissa West im nächsten Teil Collide gelingt, wieder mehr Logik, Spannung und Schwung in ihre Geschichte zu bringen. Bis das allerdings erscheint, müssen wir uns noch bis Sommer 2014 gedulden.

Über eine deutsche Veröffentlichung der The Taking Reihe ist mir bisher noch nichts bekannt.

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Cover Callie and Kayden II englisch

Enthält Spoilder für The Coincidence of Callie and Kayden / Die Sache mit Callie und Kayden.

Kayden liegt im Krankenhaus, nachdem ihm sein Vater das Messer in den Bauch gerammt hat. Seine Mutter lässt ihn in eine Psychiatrische Klinik einweisen, angeblich zu seinem eigenen Schutz. Tatsächlich verbreitet sie aber das Gerücht, dass Kayden sich selbst mit dem Messer verletzt hat. Die Ärzte glauben ihr. Zum einen, weil Kayden nicht über den Vorfall reden möchte. Zum anderen, weil deutlich zu sehen ist, dass er die nicht aushaltbaren Gefühle in seinem Inneren und die unerträgliche Situation bei sich zuhause tatsächlich mit Ritzen und anderen selbst zugefügten Schmerzen kompensiert.

Callie darf Kayden nicht besuchen. Sie glaubt, an Kaydens Unglück Schuld zu sein, schließlich hat er ihretwegen Camden zusammengeschlagen und damit den Zorn seines Vaters herausgefordert. Doch auch wenn sie Kayden nicht sehen darf, will sie alles tun, um ihn vor seinen schrecklichen Eltern zu retten. Ihre eigene Vergangenheit und die Freundschaft ihres Bruders mit Camden machen ihr die Sache aber nicht gerade leicht. Aber Callie weiß, nur mit Kayden zusammen kann sie ihre Vergangenheit hinter sich lassen - sie braucht ihn wie die Luft zum Atmen. Und so lässt sie sich von Kayden auch nicht ins Bockshorn jagen, als der davon überzeugt ist, nicht gut genug für Callie zu sein. Zum Glück hat sie Seth und Luke an ihrer Seite. Zu dritt machen sie sich auf, Kayden zu retten...

Es hat Spaß gemacht, zurück in Callies und Kaydens Köpfe zu springen. Jessica Sorensen bietet einem in The Redemption of Callie and Kayden / Die Liebe von Callie und Kayden auch weiterhin viel Drama. Manches davon war logisch und passte sehr gut zu den Charakteren. Andere Dinge, etwa was aus Kaydens Familie wird oder das ominöse Schicksal von Camden, fand ich eher unlogisch. Wirklich gestört hat mich aber nur eines: Sobald Callie und Kayden ansatzweise auf ihr happily ever after zusteuern, ertrinken sie geradezu in Bekundungen darüber, wie sehr sie den jeweils anderen brauchen. Das hatte schon fast etwas von einem Wettkampf: "Ich brauche dich." "Aber ich brauche dich mehr!" "Ohne dich bin ich verloren!!" "Und ich kann ohne dich nicht leben!!!" Das erschien mir fast schon als surreal und hat mich doch sehr an einen Groschenroman erinnert.

Allerdings waren die Momente, in denen Callie und Kayden sich endlich ihren Ängsten stellen und sich outen, wirklich herzzerreißend. Auch als Leser fiel einem beide Male ein dicker Stein vom Herzen. Da hatte ich wirklich Spaß beim Lesen.
Der Schreibstil von Jessica Sorensen tut ein Übriges, denn er lässt sich einfach prima lesen. Ebenfalls gefreut hat mich, dass man auch ein wenig mehr über Seth und seine Probleme erfährt. Doch fast noch spannender waren die Hinweise auf Lukes seltsame Familienverhältnisse. Das ist insofern prima, als das er schon als nächster Protagonist feststeht. Sein Buch in der The Coincidence-Reihe wird The Destiny of Violet and Luke (keine Rezension) heißen und am 7. Januar 2014 erscheinen. Es wird sicher sehr spannend zu lesen, wie Luke mit der spröden Violet, Callies Zimmernachbarin im College, zurande kommt.

Fazit: Eine schöne Fortsetzung - mit viel Herzschmerz und Traumabewältigung inklusive. Teilweise war es mir etwas zu viel des Guten; trotzdem werde ich die The Coincidence-Reihe in jedem Fall weiterlesen.

Band 1 der Reihe erscheint am 10. März 2014 unter dem Titel Die Sache mit Callie und Kayden auf Deutsch. Band 2 wird Die Liebe von Callie und Kaydenheißen und soll am 12. Mai 2014 veröffentlicht werden.

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Cover Elfenglanz deutsch

Enthält Spoiler zu den ersten drei Büchern der Wings-Reihe.

Tamani, Shar und David ist es gelungen Yuki gefangen zu nehmen. In Tamanis Wohnung sitzt die Winterelfe auf einem Stuhl gefesselt, inmitten eines Salzkreises.
Sie versuchen von ihr Informationen über Klea und ihre Pläne zu erhalten, doch Yuki schweigt beharrlich. Laurel ist mit der Behandlung der Winterelfe nicht einverstanden, muss jedoch einsehen, dass sie Yuki auch nicht einfach so laufen lassen können.

Dann wird Tamanis Wohnung von Orks überfallen und ein wilder Kampf tobt. Tamani, David, Laurel und Chelsea schaffen es gerade so zu flüchten, doch wissen sie nicht genau was sie nun tun sollen. Klea gelingt es leicht Yuki zu befreien, doch Shar leistet verbittert Widerstand. Er schafft es mit der verhassten Technik, seinem Mobiltelefon, einen Anruf bei Tamani zu landen und ermöglicht ihm so, Informationen zu erhalten. Denn Shar und Klea stehen sich gegenüber und es ist nur eine Frage der Zeit, bis Klea Shar töten wird.
Sie weiß nicht, das Shar das Telefon bei sich trägt und Tamani und seine Freunde über den Lautsprecher alles mit anhören können. Nun kennen sie Kleas Plan und müssen mit anhören, wie sie den tapferen Krieger Shar tötet.

Tamani ist taub vor Schmerz, doch auch jetzt noch behält er seine Aufgabe im Blick - Laurel und Avalon retten.
Sie müssen schnellstmöglich nach Avalon und dort Alarm schlagen bevor Klea und ihr Gefolge über das Elfenreich herfallen.
Doch David und Chelsea sind Menschen. Menschen ist es nicht gestattet, Avalon zu betreten. Zu Laurels Erstaunen holt Jamison die kleine Truppe persönlich am Tor ab und gestattet auch ihren Freunden den Zugang nach Avalon.
Was bis zu diesem Zeitpunkt keiner ahnt - Jamison hat bereits einen Plan und dafür braucht er die Menschen. Aber wird es ihnen gelingen gegen die Horde an Feinden anzukommen?
Die letzte Schlacht um Avalon steht kurz bevor.

Cover Destined englisch

Endlich ist der letzte Band der Reihe um die Herbstelfe Laurel und ihre Freunde auf Deutsch erschienen. Dieser Band hat alles, was den zwei vorherigen Bänden fehlte: Spannung! Von der ersten Seite an ist man mitten im Kampf um die Heimat von Laurel und Tamani. Die Bedrohung hat einen Namen und einen Grund bekommen und wälzt sich unaufhaltbar vor.
Natürlich gibt es auch in diesem Band ein klein wenig Dreiecksbeziehung, wobei es teilweise sogar noch ein paar mehr werden. Teilweise wusste ich dann auch nicht mehr wer jetzt eigentlich mit wem und warum, aber das war nur nebensächlich.

Ich fand es gut, das David und Chelsea nun endlich auch mal richtig mit anpacken konnten ohne immer nur beschützt werden zu müssen. Das hilft die beiden Charaktere besser einzubinden, gerade bei Chelsea.
Ein wenig übertrieben war allerdings Davids Rolle. Ich hätte es etwas weniger besser gefunden, aber nun ja. Irgendwie passte es am Ende dann doch alles.

Mit dem kleinen Nachsatz nimmt die Autorin jegliche Möglichkeit einer weiteren Veröffentlichung zu dieser Reihe. Diesen Schluss finde ich sehr gut gewählt und auch durchaus nachvollziehbar.
Das letzte Buch der Reihe hat mich mit dem Gesamtwerk ein wenig versöhnt. Eigentlich hätte sie die Bände zwei und drei kürzen und als ein Buch herausbringen können, dann wäre die Reihe im Gesamten wohl ziemlich gelungen.
So kann ich im Abschluss sagen, dass die Wings-Reihe gut lesen lässt, einen faszinierenden Start hat, stark nachlässt um dann am Ende ordentlich aufzutrumpfen.
Ich bin froh das es nun vorbei ist und die Geschichte um Laurel und Tamani geschrieben.

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