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Cover Facade Englisch

Die 18-jährige Delaney hat wegen den Fehlern ihres Vaters fast alles verloren, das ihr etwas bedeutet hat. Ihre Mutter hasst sie, ihr Vater selbst ist im Gefängnis und Delaney und ihr Bruder Maddox müssen sich alleine durchschlagen. Die Schuldgefühle, die sie wegen ihres Dads empfindet, fressen sie langsam aber sich auf, denn er hat vor vier Jahren nicht nur das Leben seiner eigenen Familie, sondern auch das von Fremden zerstört. Deshalb beschließt Laney etwas dagegen zu tun. Sie möchte die Betroffenen aufsuchen, in der Hoffnung, dass es hinterher allen besser geht.

Einer von ihnen ist Adrian. Der trägt aber seit dem Vorfall vor vier Jahren seine ganz eigenen Schuldgefühle mit sich herum und versucht alles, um sie zu vergessen. Sei es durch Frauen, Partys oder Drogen. Das gelingt ihm allerdings nur teilweise, denn die Erinnerungen überkommen ihn immer wieder.

Als Adrian und Delaney sich kennenlernen, wissen sie nicht, dass ihre Vergangenheit sie verbindet. Als Delaney die Wahrheit herausfindet ist es allerdings schon fast zu spät. Sie sind sich bereits näher, als gut für sie ist und sie hat keine Ahnung, wie sie Adrian jetzt noch gegenüber treten soll...

In Facade / Facade - Bittersüßes Schweigen von Nyrae Dawn, dem zweiten Teil der Games-Reihe, begleiten wir Coles besten Freund Adrian bei seiner Geschichte. In Charade / Charade - Bittersüßes Spiel hat man ihn als netten, aber meist bekifften Kerl kennengelernt, dem man vermutlich nicht allzu viel zugetraut hat. In Facade / Facade - Bittersüßes Schweigen konnte er allerdings zeigen, dass noch viel mehr in ihm steckt.
Wie gesagt leiden sowohl er, als auch sein weiblicher Gegenpart Delaney, sehr unter ihrer Vergangenheit. Beide gehen allerdings völlig unterschiedlich damit um. Während Delaney versucht alles und jeden zu retten und dadurch automatisch viel fühlt, möchte Adrian genau das Gegenteil erreichen. Er will gar nichts fühlen und einfach nur Ruhe finden. Da kommen die Drogen, Frauen und Parties ins Spiel. Doch langsam aber sicher reichen ihm auch die nicht mehr, besonders als Delaney sein Leben mehr oder weniger ungewollt umkrempelt.
Sowohl Laney als auch Adrian sind sehr interessante Charaktere. Beide sind sympathisch und beide sind durch das, was sie bereits erlebt haben, sehr interessant. Doch Delaney wirkt schnell ein wenig blass im Vergleich zu Adrian. Wie gesagt habe ich dem eher relaxten Sidekick aus dem ersten Buch nicht sonderlich viel zugetraut. Doch Adrian ist eigentlich ein sehr komplexer Charakter. Seine Vergangenheit hat ihn gebrochen und man konnte gar nicht anders, als mit ihm zu fühlen. Wirklich ausgezeichnet hat er sich aber dadurch, dass ein echter Poet in ihm steckt. Immer wieder überrascht er durch kleine Einschübe und Überlegungen, die sein Talent zeigen. Da wirkte Delaney schnell mal etwas farblos.
Doch auch wenn gerade das Adrian und die Geschichte selbst hervorgehoben hat, so ist auch der poetische Schreibstil manchmal genau das, was etwas übertrieben wirkte. Denn manchmal hatte Adrian dadurch die Tendenz sich sehr unnatürlich und gestelzt auszudrücken. Sowohl im Dialog, als auch in Gedanken. Außerdem war es ab einem gewissen Punkt manchmal schwierig Delaneys und Adrians Stimmen wirklich auseinander zu halten, denn sie fing ebenfalls an, sich in sehr eleganten Vergleichen auszudrücken. Andere Teile und Zeilen lasen sich dagegen einfach ziemlich albern oder kitschig (z.B. "Let me bandage your heart the way you did my hand.").
Außerdem wurde der Aufbau der Geschichte vielleicht doch etwas unnötig lange hinausgezogen. Es dauert wirklich eine ganze Weile bis diese Charaktere auf den Punkt kommen und der Weg dahin ist geschmückt von jeder Menge Drama, das sich manchmal etwas erzwungen anfühlte.

Deshalb konnte Facade / Facade - Bittersüßes Schweigen nicht ganz mit seinem Vorgänger Charade / Charade - Bittersüßes Spiel mithalten. Trotzdem hat Nyrae Dawn auch mit diesem Buch wieder eine unterhaltsame und emotionale Geschichte geschaffen, die sich schön liest und interessante Charaktere zu bieten hat.
Das nächste Buch Masquerade werde ich mir also sicher nicht entgehen lassen. Dort wird sich alles um Laneys Bruder Maddox drehen. Es erscheint Anfang Januar 2014.

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Cover Countdown Englisch

Seit ihre Familie vor 2 Jahren bei einem Raubüberfall bestialisch ermordet wurde, lebt die mittlerweile 16-jährige Kira auf der Straße und schlägt sich als Taschendiebin durch. Denn nach einer verheerenden Krankheit, die vor 25 Jahren einen Großteil der Menschheit dahingerafft hat, interessiert das Schicksal eines einzelnen Mädchens schon lange niemanden mehr.
Kiras großer Traum ist es, eines Tages in Colony zu leben. Dort soll es keine Krankheiten geben, Wohlstand herrschen und jeder kann dort ein neues Leben anfangen - zumindest wenn man den Gerüchten Glauben schenken darf. Mit Sicherheit kann nämlich niemand sagen, ob es diese Stadt überhaupt gibt.
Doch dann nimmt Kiras Leben eine jähe Wendungen: Ohne Vorwarnung kommt sie eines Tages kommt in einem dunklen Raum angekettet an eine Wand zu sich, ohne jegliche Erinnerung wie sie dort hingekommen ist, oder warum sie dort sein könnte. Auf eine Erklärung muss sie allerdings nicht lange warten: Sie befindet sich als Teilnehmer in Countdown, einem perversen Spiel, in dem sich zwei kriminelle Teilnehmer durch sechs Level harter und gefährlicher Aufgaben kämpfen müssen und nur die wenigsten überleben. Das macht aber nicht viel, denn wer würde ein paar Kriminelle schon vermissen? Und all das nur, um ein paar reiche, privilegierte aber gelangweilte Zuschauer zu unterhalten.
Gemeinsam mit ihrem Partner, dem gutaussehenden aber offensichtlich gefährlichen Rogan, muss Kira nun um ihr Leben kämpfen. Doch als sie nach und nach von den schrecklichen Taten erfährt, die Rogan begangen hat, hat sie Bedenken, ob die eigentliche Gefahr wirklich vom Spiel ausgeht.
Von den Spielemachern manipuliert und ihrer merkwürdigen Anziehung zu einem verurteilten Verbrecher angewidert, kann Kira nur noch dem trauen, das sie bisher am Leben erhalten hat - ihrem Instinkt.

Ein bisschen hat mich die Ausgangssituation von Countdown / Level 6 - Unsterbliche Liebe von Michelle Rowen an eine Mischung zwischen The Hunger Games / Die Tribute von Panem und den SAW-Filmen erinnert. Die Macher der Show haben sich wirklich einige perfide Aufgaben ausgedacht. Dennoch kann Countdown / Level 6 - Unsterbliche Liebe weder mit Suzanne Collins Reihe, noch mit den Horrorfilmen mithalten, was die Intensität angeht.
Zum einen ist der ganze Aufbau der Show ein bisschen fragwürdig. Es gibt z.B. keine Struktur, was die Ausstrahlungszeit und -dauer oder den Aufbau angeht. Außerdem gibt es wie gesagt nur sechs Levels, was die Show relativ kurz macht. Würden die Macher die Sendung nicht möglichst lange hinausziehen wollen? Und würden sie sich nicht noch härtere Aufgaben ausdenken? Es sind einfach während des Lesens viele kleine Fragen aufgetreten, bei denen ich mich gefragt habe, ob das wirklich so umgesetzt werden würde.
Michelle Rowen hat sich allerdings wirklich bemüht, trotz der zugegebenermaßen nicht unbedingt frischen Idee, ihrer Geschichte einige individuelle Ecken und Kanten zu verpassen. Es gibt ein paar dystopische und viele Science Fiction Elemente und besonders künstliche Intelligenz spielt hier eine große Rolle. Damit ist es der Autorin schon ziemlich gut gelungen, immer wieder Überraschungen und interessante Wendungen einzubauen. Außerdem hat Kira eine leichte Psi-Begabung, die ihr erlaubt bei Berührung in die Gefühle von anderen einzutauchen, womit ich bei dieser Art der Geschichte gar nicht gerechnet habe. Für mich wollte das zwar nicht so ganz zu der Science Fiction Story passen, aber man gewöhnt sich daran und am Ende hat es sogar eine ziemlich entscheidende Bedeutung.
Allerdings gibt es ein paar Details, die mir dann doch etwas zu albern und unschlüssig waren. Gehirnwellen als 'Nahrung' für künstliche Intelligenz z.B. will mir nicht so ganz einleuchten. Man muss sich also sehr auf die ein oder andere Tatsache, die einem hier weißgemacht wird, einfach einlassen.

Cover Level 6 Deutsch

Wirklich gefallen hat mir dann allerdings wieder die Beziehung zwischen Kira und Rogan. Kira ist seit zwei Jahren allein und hat gelernt, niemandem zu vertrauen. Schon gar nicht jemandem wie Rogan, der zwar sehr gut aussieht, aber furchtbare Dinge getan hat. Obwohl die beiden Hauptcharaktere relativ jung sind, geht Michelle Rowen nicht gerade zimperlich mit ihnen um. Drogen, Kriminalität und sogar Mord sind große Themen in diesem Buch und Kira und vor allem Rogan nicht fremd. Es ist also kein Wunder, dass Kira ihm zunächst nicht über den Weg traut. Doch nach und nach erfährt man mehr über seinen Hintergrund und sieht ihn mit anderen Augen. Zwar gibt es nur hier und da wirklich romantische Szenen, die unterschwellige Anspannung und Anziehung zwischen den beiden ist aber ständig zu spüren.

Insgesamt kann Countdown / Level 6 - Unsterbliche Liebe mit seinen Sci-Fi-Elementen zwar nicht unbedingt überzeugen, Michelle Rowen macht aber viel durch Einfallsreichtum wieder wett. Außerdem ist die Geschichte meist recht spannend geraten und gerade durch die zarte Liebesgeschichte hat dieses Buch dann doch noch Spaß gemacht.
Außerdem scheint Countdown / Level 6 - Unsterbliche Liebe eine der wenigen Ausnahmen zu sein, bei denen es sich um ein Einzelbuch handelt. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen und kann durchaus alleine stehen bleiben. Zwar könnte man durchaus noch eine Fortsetzung planen, bisher ist mir aber nichts darüber bekannt.

In den USA erscheint Countdown am 1. Oktober 2013. Deutsche Leser müssen sich bis zum Erscheinen von Level 6 - Unsterbliche Liebe noch bis zum 1. März 2014 gedulden (und vielleicht tut sich bis dahin noch etwas beim Cover. Denn im Gegensatz zum meiner Meinung nach sehr passenden amerikanischen Cover, erinnert mich das deutsche doch eher an einen billigen Bollywood-Film ;).

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Cover Remember when englisch

Wie fühlt sich wohl Brad Pitts High School Freundin heute? Oder das Mädchen, das George Clooney in der Schule böse abserviert hat? Layla Warren weiß genau wie es ist, einen High School Freund zu haben, der nun einer der Topstars in Hollywood ist. Trip Wiley ist nicht nur Hollywoods neuer Liebling, er ist auch Laylas High School Liebe gewesen. Und seitdem ist nichts mehr wie es war...

Doch der Reihe nach:
Norman, New Jersey, USA, 1990. Im letzten Jahr der High School, begegnet Layla in ihrem Englischliteraturkurs einem neuen Schüler: Terrence C. Wilmington dem Dritten, heutzutage besser bekannt als Trip Wiley. Trip erobert seine neue Umgebung im Sturm. Layla und ihre Freunde stellen die angesagteste Schulclique dar, und auch Trip gehört im nu dazu. Denn auch wenn er neu an der Schule ist, ist er ein cooler Typ und eine Augenweide dazu. Kein Wunder also, dass ihn die Jungs schätzen und sich die Mädels um seine Gunst balgen. Auch Layla findet Trip großartig, ist aber zu schüchtern, um dies wirklich zu zeigen. Der Zufall führt die beiden öfter zusammen: sowohl bei einem Englischprojekt als auch bei einem Aushilfsjob in derselben Videothek. Die beiden werden Freunde. Trotzdem ist Layla bis über beide Ohren in Trip verliebt, was - bis auf Trip - anscheinend auch jeder mitbekommen hat. Trip scheint Layla auch sehr zu mögen, doch die Irrungen und Wirrungen des letzten Schuljahres und ihre unterschiedlichen Lebenspläne machen es den beiden schwer, zueinander zu finden...

Remember when hat sich nach einer lustigen Schulromanze angehört und so habe ich T. Torrests Werk einfach eine Chance gegeben. Das war definitiv eine der besten Leseentscheidungen in diesem Jahr. Layla und Trip sind fantastische Charaktere. Obwohl sie beide beliebt sind und ihr Leben auf den ersten Blick wir ein High School-Traum erscheint, haben sie einige ernstzunehmende private Probleme. Sie sind auch keine wandelnden Klischees von wegen Cheerleader oder Sportass - beide lieben Literatur und Trip ist auch an der Schule schon ein echtes Schauspieltalent.

Was Layla und Trip aber wirklich auszeichnet, ist ihr fantastischer Sinn für Humor. Dieser Humor in Kombination mit den wunderbar vielfältigen Anspielungen auf die entsprechende Zeit (1990 war ich selbst 15 Jahre alt), haben das Buch zu einem einzigen Lesegenuss gemacht. Beim Lesen sitzt man da und lacht, weint, seufzt, grinst, möchte die Protagonisten schütteln, trösten oder umarmen. Mehr kann man von einer Liebesgeschichte für ältere Teenager oder unreife Erwachsene wohl nicht verlangen.
Unreife Erwachsene? Ja, T. Torrest sagt selbst zur Zielgruppe von Remember when: "It is intended for mature teen readers and immature adult readers due to some high school sex scenes, underage drinking, questionable language and 1980s flashbacks." Auf Deutsch bedeutet das in etwa: Das Buch wird reifen Teenagern und unreifen Erwachsenen zum Lesen empfohlen, weil es High School-Sexszenen, unerlaubten Alkoholkonsum, eine fragwürdige Sprache und Rückblenden in die 1980er Jahre enthält. Klingt vielversprechend, oder?

Das allerbeste an Remember when ist meiner Meinung nach aber, dass es eine romantische Trilogie ist, deren ersten Teil man problemlos als Einzelwerk lesen kann. Natürlich macht dieser erste Band Lust auf mehr und man möchte wissen, wie es mit Layla und Trip weiter geht. Doch an dieser Stelle muss ich euch warnen: Das neun Jahre später spielende Remember when two - The Sequel enthält einen Cliffhanger, der sich gewaschen hat. Er ist in etwa so schlimm wie in Pandemonium / Pandemonium oder The Mark of Athena / Das Zeichen der Athene. Man will SOFORT und UNBEDINGT weiterlesen und ist einem Nervenzusammenbruch nahe, wenn man merkt, dass das nicht geht. Doch es gibt Licht am Ende des Tunnels: Der Abschlussband der Remember Trilogy erscheint am 21. November 2013. Ich persönlich kann es kaum noch erwarten!

Fazit: Ein großartiges und absolut empfehlenswertes Buch. Remember when ist lustig, traurig und zum Seufzen schön. Wer Layla und Trip noch nicht kennt, sollte wirklich zugreifen.

Zu einer deutschen Veröffentlichung ist mir nichts bekannt. Es wäre aber wirklich eine Schande, wenn Remember when nicht doch irgendwann seinen Weg über den Teich schafft.

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Cover Schwarzer Leopard deutsch

David Trowbridge hat lange dafür gekämpft um endlich diese Forschungsreise unternehmen zu können. Seit je her ist er an der Erforschung von Leoparden dran und hat nun die Chance im afrikanischen Regenwald nach Leoparden zu suchen.
Ermöglicht hat ihm das der bekannte Forscher Jean Luc Juvigny, der bereits mit einer Truppe im Naturschutzpark von Terre Diamanteé kampiert. Obwohl man es ihm nicht anmerkt, hält er einiges auf David und hat ein gutes Wort für ihn eingelegt.

Nun hängt David mehrere Meter über dem Boden am Kletterseil und übt mit dem Blasrohr. Er ist bereits ein paar Nächte durch die Wildnis gestreift, hat aber noch keine Spuren von Leoparden gesehen. Sollte er dennoch Glück haben, will er vorbereitet sein. Dafür muss jeder Schuss sitzen, denn David will die Tiere mit Sensorhalsbändern versehen, die ihm stündlich Daten schicken. Sein Forschungsantrag wurde genehmigt auf der Grundlage, dass er beweisen kann, dass es einen direkten Kontakt zwischen Schimpansen und Leoparden gibt. Schimpansen gibt es hier definitiv, doch im Augenblick sieht es so aus, als hätte er keine Chance etwas vorzuweisen.

Am Abend fährt er ins nächste große Dorf um sich mit einem Bekannten zu treffen. In einem schäbigen Motel steigt er schließlich für die Nacht ab, ahnt jedoch nicht, dass er keinen Schlaf finden wird.
Schon kurz nach seiner Ankunft wird er von einem Autor vor der Tür geweckt. Ein Blick durch das Fenster verrät ihm, dass es da jemand nicht gut mit ihm meint. Seine Ahnung bestätigt sich, als die Tür aufgeschossen wird und er sich durch das vergitterte Badezimmerfenster kämpfen muss.
Nur mit Mühe entkommt er denn Verfolgern und sieht sich kurz darauf der Polizei gegenüber. Die nehmen nicht viel Anteil an seinen Angreifern und schon bald macht sich David auf den Weg zurück in den Regenwald.
Einzig sein Bekannter, Douli ba, schenkt ihm Glauben, kann ihm aber leider nicht helfen. In Afrika läuft das alles etwas anders ab.

Während seiner Rückkehr in den Dschungel beobachtet er Wilderer, die in dieser Gegend überhaupt nicht sein dürfen. Mit mehr Glück als Verstand kann er seinen Standpunkt bzgl. gequälter Tiere klar machen, ahnt jedoch nicht, dass er sich damit Feinde macht die nicht nur ihm das Leben schwer machen können.
Wenig später kehrt er zur Station zurück und findet drei Leichen. Jean Luc und seine Forschungskollegen wurden ermordet. Einzig Claire, die Schimpansenforscherin ist nicht zu entdecken. Vielleicht ist sie ja entkommen.
Doch offenbar wusste Claire nichts von dem Überfall, denn sie tritt kurze Zeit nach ihm aus dem dichten Grün. Als die Polizei eintrifft, werden beide fort gebracht und in den nächsten Flieger gesetzt. Es ist ihnen verboten wieder ins Land einzureisen.
Davon lässt sich David nicht aufhalten und schlüpft durch einen bürokratischen Kniff wieder ins Land. Sein Weg zurück in den Dschungel zeigt ihm wie schlimm es um das Land bestellt ist und lässt ihn an seiner Entscheidung zur Rückkehr zweifeln. Doch die Leoparden warten nicht jahrelang auf ihn. Er hat keine Chance und mit der Erklärung zu den drei Morden lässt er sich erstrecht nicht abspeisen.
David bewegt sich auf gefährlichem Boden - und ist dabei nicht lange allein.

Cover Black Leopard englisch

Steven Voiens Buch Black Leopard / Schwarzer Leopard spielt mitten im afrikanischen Regenwald und vermittelt den Eindruck, dass der Autor genau weiß worüber er schreibt. Die Situation der Forscher und die Feindseligkeit der Einheimischen Weißen gegenüber ist viel zu oft spürbar.
Die Geschichte ist von Beginn an spannend, aber nicht ganz einfach zu lesen. Steven Voien hat viele französische Sätze in diesem Buch hinterlassen, ohne den Leser aufzuklären, worum es dabei geht.
Ich - der französischen Sprache nicht mächtig - war davon etwas genervt. Dennoch wollte ich unbedingt wissen wie es nun weiter geht. Die wirklich spektakulären Dinge beginnen erst nach gut 100 Seiten, die Geschichte davor hilft aber dabei zu verstehen, wie es dazu kommen konnte.

Steven Voien hat noch weitere Bücher mit dem Charakter des David Trowbridge geschrieben, jedoch kann ich zu keinem eine wirkliche Inhaltsangabe finden um eine eventuelle Reihenfolge darzustellen.
Obwohl die Charaktere gut umrissen sind und der Schreibstil flüssig zu lesen ist, braucht das Buch eine gewisse Zeit. Es war für mich nicht immer leicht den Geschehnissen zu folgen und die richtigen Schlüsse zu ziehen. Dennoch hat mir das Buch sehr gut gefallen.
Es ist in erster Linie ein Abenteuer gemischt mit Korruption, echter Freundschaft und viel Mut.

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Cover Playing For Keeps Englisch

Die schüchterne Hayley möchte eigentlich nichts anderes, als ein ruhiges Leben führen. Sie ist glücklich mit ihrem Job als High School Geschichtslehrerin und ihrem kleinen Häuschen. Sie hat sich alles ohne die Hilfe ihrer reichen und versnobbten Familie aufgebaut und ist sehr stolz auf alles, was sie erreicht hat. Doch ihre Familie traktiert sie immer noch, wo sie nur kann und Hayley hat langsam die Nase voll davon, sich von allen immer nur rumschubsen zu lassen. Ab jetzt werden andere Saiten aufgezogen - und angefangen wird bei ihrem unfassbar unverschämten Nachbarn.
Seit Jason vor 5 Jahren in das Hause nebenan eingezogen ist, hat er Hayleys beschauliches Leben zur Hölle gemacht. Von lauter Musik, über Paintballfarbe auf ihrer Wäsche bis hin zu kreischenden Frauen, die ihm nachts eine Szene machen ist alles dabei. Als er sich aber über ihr geliebtes Blumenbeet hermacht, reicht es Hayley endgültig und sie geigt Jason zum ersten Mal gehörig die Meinung.
Jason hätte nie gedacht, dass in seiner stillen, kleinen - und ziemlich niedlichen - Nachbarin so ein Temperamentsbündel steckt. 5 Jahre lang hat Hayley ihn mehr oder weniger ignoriert und sich alles gefallen lassen, was er über die Jahre angestellt hat (bei dem sogar er zugeben muss, dass vieles ziemlich dreist war). Doch was er nach ihrem turbulenten Zusammentreffen in ihrem Garten jetzt in Hayley sieht, gefällt ihm sehr und es dauert nicht lange, bis die beiden die besten Freunde werden.
Je näher Jason seine Nachbarin kennenlernt, umso klarer wird ihm, dass er den wichtigsten Menschen in seinem Leben gefunden hat. Jetzt muss er nur noch Hayley von seinen Absichten überzeugen...

Eigentlich klingt die Geschichte von Playing For Keeps von R. L. Mathewson ja erst mal ziemlich einfallslos und banal. Rein von der Geschichte ausgehend trifft das vermutlich auch zu. Dass Playing For Keeps aber dennoch ein sehr lesenswertes Buch ist, ist vor allem einem zu verdanken: Dem Humor. Das letzte Buch, das mich dermaßen zum Lachen gebracht hat, war vermutlich Tangled / Wer wird denn gleich von Liebe sprechen?! und diese beiden führen nun unangefochten die Hitliste der lustigsten Romance-Bücher, die ich je gelesen habe, an. Das beginnt schon mit Hayley selbst. Nach außen hin mag sie vielleicht schüchtern und still wirken. In ihrem Kopf sieht das aber ganz anders aus. Sie ist clever, schlagfertig und man kann jede Menge Spaß mit ihr haben. Eigentliches Highlight ist aber Jason. Und sein Appetit. Er kann immer essen und wer zwischen ihn und seine Süßigkeiten kommt, muss sich auf einiges gefasst machen. Diese Szenen (und davon gibt es einige) haben wirklich riesigen Spaß gemacht. Der anspruchsvollste Humor ist es zwar sicherlich nicht, aber das muss ja auch nicht immer sein.
Trotzdem werden hier und da auch einige etwas ernstere Themen angeschnitten. Hayleys Neigung sich zu viel von allen gefallen lassen z.B., oder das unterkühlte Verhältnis zu ihrer Familie. Zwar waren diese ernsteren Momente eher spärlich gesät, haben aber für einen guten Ausgleich zum sonst sehr leichten Ton der Geschichte gesorgt.

Leider ist R. L. Mathewson ihrem Kurs nicht ganz bis zum Ende treu geblieben. Irgendwann erreichen Hayley und Jason einen eher kritischen Punkt in ihrer Beziehung und der wird (zumindest teilweise) auch mit der nötigen Ernsthaftigkeit behandelt. Doch leider artet das in den letzten 20% ein wenig in einem Hin und Her aus, das einfach nicht nötig gewesen wäre. Das ist für meinen Geschmack zu sehr in die Standard-Romantik-Sparte abgedriftet und macht das Verhalten der Charaktere untypisch zu dem, wie man sie am Anfang der Geschichte kennengelernt hat.

Nichtdestotrotz ist Playing For Keeps von R. L. Mathewson ein äußerst unterhaltsames und witziges Buch, das ich gerade als Urlaubslektüre wärmstens empfehlen kann. Es ist clever, lustig und romantisch, hat sympathische Charaktere und einen ganz eigenen Stil. Allzu viel kann man also gar nicht falsch machen mit diesem Buch.
Playing For Keeps ist der erste Teil der A Neighbor from Hell-Reihe, die in Perfection weitergeführt wird und von Jasons Cousin Trevor handelt.

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