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Cover Fiery Heart Englisch

Enthält Spoiler für die ersten drei Bücher der Bloodlines-Reihe.

Ihr ganzes Leben hat Sydney Sage nach dem Kodex der Alchemisten gelebt. Sie hat ihre Regeln befolgt und an das geglaubt, was ihr beigebracht wurde. Lange Zeit hat dazu auch gehört, alles Vampirische zu verachten und es als etwas Unnatürliches anzusehen. Doch durch ihren neuen Auftrag in Palm Springs, die Schwester der Moroi-Königin zu schützen, haben sich ihre Ansichten nach und nach geändert. Viele ihrer besten Freunde sind nun Moroi und Dhampire.
Jetzt hat sie allerdings noch den letzten und vermutlich waghalsigsten Schritt getan: Sie hat eine Beziehung mit einem Moroi begonnen. Doch Sydney und Adrian sind füreinander bestimmt und sie haben aufgegeben, sich dagegen zu wehren. Noch müssen sie ihre Beziehung aber geheim halten, denn wenn die Alchemisten davon erfahren würden, hätte das schlimme Konsequenzen für Sydney.
Das ist allerdings alles andere als einfach, denn gerade erst ist Sydneys Schwester Zoe zur Gruppe gestoßen. Und sie folgt den Regeln und Moralvorstellungen der Alchemisten bis ins kleinste Detail. Ausgerechnet ihre Schwester ist also die größte Gefahr, die Sydneys Doppelleben auffliegen lassen könnte. Doch das muss sie in Kauf nehmen - nicht nur für Adrian, sondern auch für ihre eigenen Überzeugungen. Sie steht kurz vor einem Durchbruch, mit dem sie Marcus und seiner Rebellengruppe große Dienste erweisen könnte und das will sich Sydney auf keinen Fall nehmen lassen. Selbst wenn sie dafür die schlimmste Strafe riskiert, die sie sich vorstellen kann: Die Umerziehungsanstalt der Alchemisten...

Und wie in The Fiery Heart / Bloodlines: Feuriges Herz von Richelle Mead bald klar wird, gibt es kaum etwas Schlimmeres, als diese Umerziehung (engl. re-education). Man merkt sehr schnell, wie viel Angst Sydney vor diesem Schicksal hat - und das zu Recht, denn von den Alchemisten, die sich dieser 'Therapie' unterziehen mussten, bleibt nicht viel mehr, als eine leere Hülle übrig. Durch Sydneys Schwester Zoe wird alles nur noch schlimmer. Nichts ist ihr wichtiger, als ihren gefühlskalten Vater zu imponieren - auch nicht ihre eigene Schwester. Doch obwohl Sydney die Risiken absolut bewusst sind, kann sie ihre Vorhaben nicht aufgeben. Sie arbeitet an einer Möglichkeit die Wirkung des Tattoos, das den Gehorsam der Alchemisten sichern soll, aufzuheben. Außerdem führt Sydney zum ersten Mal ein Leben, in dem ihre eigenen Wünsche eine Rolle spielen. Sie hat endlich die akademische Freiheit, die sie immer wollte. Sie hat echte Freunde und es ist ihr ganz egal, dass sie Vampire sind. Sie hat in der Magie ihre eigentliche Berufung gefunden. Und sie hat Adrian. Ich hatte am Anfang der Bloodlines-Reihe ja so meine Zweifel, was Sydney und Adrian anging, aber mittlerweile haben sie mich absolut auf ihre Seite gezogen. So unlogisch es auch scheinen mag, dass ausgerechnet der Partyboy mit einem Hang zu Exzessen und die brave, propere Alchemistin zueinander finden, sind sie am Ende doch wie gemacht füreinander.
Ihre Liebesgeschichte nimmt dementsprechend viel Raum in der Handlung von The Fiery Heart / Bloodlines: Feuriges Herz ein. Insgesamt fand ich das eigentlich sehr schön, besonders wenn man bedenkt, wie langsam sich ihre Beziehung bisher entwickelt hat. Trotzdem waren mir die ständigen Liebesschwüre doch irgendwann mal etwas zu viel. An meiner Meinung zu den beiden hat das zwar nichts geändert, dennoch schrammelten die beiden manchmal haarscharf am Kitsch vorbei.

Cover Feuriges Herz Deutsch

Wirklich besonders macht The Fiery Heart / Bloodlines: Feuriges Herz aber die zweigeteilte Perspektive. Denn dieses Mal wird die Geschichte abwechselnd aus Sydneys, aber auch Adrians Sicht erzählt. Wir wussten ja bereits ziemlich viel über ihn, seine Stimmungsschwankungen und den Einfluss, den Spirit auf ihn hat. Trotzdem ist dieser Einblick in sein Innerstes natürlich noch einmal etwas völlig anderes. Ich habe erst jetzt wirklich das Gefühl, ihn zu kennen. Auch über seine Ansichten zu seinen Kräften, Jill, Sydney und nicht zuletzt Rose erfahren wir eine Menge und bis zu diesem Zeitpunkt habe ich gar nicht gemerkt, wie sehr mir dieser Teil der Geschichte eigentlich gefehlt hat. Zwar sind seine Launen und teils sehr emotionalen Überlegungen manchmal ein wenig anstrengend, allerdings erfährt Adrian in The Fiery Heart / Bloodlines: Feuriges Herz etwas über sich selbst, dass einiges über ihn und sein ganzes Wesen erklärt.

The Fiery Heart / Bloodlines: Feuriges Herz von Richelle Mead ist eigentlich alles, was ich mir von diesem Buch erhofft hatte: Eine spannende Geschichte, viele neue Erkenntnisse bzw. Einblicke und natürlich eine große Portion Romantik. Sydney und Adrian machen große Fortschritte - sowohl persönliche, als auch in ihrer Forschung - und könnten damit vielleicht die Welt verändern...doch das wird ihnen natürlich alles andere als einfach gemacht.
Nach dem Ende von The Fiery Heart / Bloodlines: Feuriges Herz kann Silver Shadows / Bloodlines: Silberschatten nun gar nicht schnell genug erscheinen. Auf Englisch erscheint der am 29. Juli 2014. Einen festen deutschen Erscheinungstermin scheint es bisher noch nicht zu geben. Vorher muss allerdings sowieso erst Bloodlines: Feuriges Herz am 3. April 2014 bei uns erscheinen.

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Cover Checkmate Englisch

Alles hat vor 25 Jahren angefangen: Seit Rory und Connor zum ersten Mal in der Vorschule aufeinandertrafen, sind sie wie Hund und Katz. Connor schubst Rory von der Schaukel und als Rache schmeißt sie ihn in einen Tümpel. Jeden Tag lassen sich die beiden etwas Neues einfallen, um sich gegenseitig zu quälen. Das ändert sich auch nicht, als die beiden erwachsen werden und ihre eigenen Baufirmen eröffnen. Mittlerweile sind sie berühmt-berüchtigt in ihrer Heimatstadt. Fast alle Restaurants, Supermärkte, Schulen, Jahrmärkte und so ziemlich alle anderen öffentlichen Einrichtungen dürfen Rory und Connor nur noch einzeln betreten, da bei ihren Streitereien einfach schon zu viel zu Bruch gegangen ist.
Doch jetzt wird ihre Feindschaft auf die ultimative Probe gestellt: Rory und Connor müssen für die Renovierung eines alten Hotels ihre Ressourcen vereinen und zusammenarbeiten. Die ganze Stadt hält bereits den Atem an und wartet darauf, dass die Sache eskaliert. Tatsächlich tun die beiden zunächst alles, um den anderen zu sabotieren, denn beide wollen die Lorbeeren für dieses Projekt einheimsen.
Doch dann schmiedet Connor einen perfiden Plan. Er will Rorys Brüder, die für sie arbeiten und die besten Handwerker der Gegend sind, für sich gewinnen und Rorys Firma in den Ruin treiben. Wenn er dafür gute Miene zum Bösen Spiel machen muss, macht ihm das nicht sonderlich viel aus. Denn obwohl Rory ihn in den Wahnsinn treibt, ist sie doch nach wie vor die schönste Frau, die er je gesehen hat...

Checkmate von R. L. Mathewson ist das erste Buch, in der [Reihe]-Reihe, das nicht von einem Bradford handelt. Doch Connor und Rory stehen ihren Vorgängern in nichts nach, was Dickköpfigkeit angeht. Wenn diese beiden aufeinandertreffen, dann fliegen die Fetzen und man wird keinen der beiden jemals dabei erwischen, wie er nachgibt. Das sorgt natürlich, wie für diese Reihe üblich, für alle möglichen kuriosen, witzigen und bizarren Situationen - denn diese beiden schenken sich nichts. Deshalb ist auch Checkmate wieder ziemlich lustig geworden. Wer etwas albernen Humor mag, der wird sicher Spaß mit diesem Buch haben. Allerdings war er mir dieses Mal oft zu flach und einseitig. Als zum zehnten Mal erwähnt wurde, dass die Leute schreiend davon liefen, als sich Connor und Rory sich mal wieder an Gurgel gingen, war auch dieser Witz irgendwann ausgelutscht. Und so war es leider mit vielen der Scherze, die meisten haben sich ständig wiederholt.
Leider trifft das nicht nur auf den Humor, sondern auch den Schreibstil zu. Das Buch wäre wesentlich kürzer und flotter geraten, hätte sich R. L. Mathewson nicht ständig wiederholt. Gerade was Rorys und ihren Selbstbetrug (nämlich, dass Connor sie kalt lässt) angeht, war ich ihrer immer gleichen Gedankengänge schnell müde.
Ein ganz großes No Go aber war für mich Connors Einstellung. Er war allen Ernstes bereit, Rorys Geschäft und ihre Lebensgrundlage zu zerstören, ihre Familie zu entzweien und hat dann tatsächlich noch erwartet, dass Rory für ihn arbeitet (um mit kürzen Röcken für ihn Kaffee zu holen) und dass die beiden eine gemeinsame Zukunft haben. Von diesem Plan hat er extrem lange nicht abgelassen. Deshalb konnte ich auch nicht so recht mit ihm warm werden.

Doch Checkmate hat auch durchaus ein paar gute Seiten. Z.B. gibt es ein, zwei ernsthaftere Einschläge, die den doch oft übertriebenen Humor etwas ausgleichen. Außerdem kommt auch diese Geschichte nicht ganz ohne Bradfords aus und so sieht man vor allem in der zweiten Hälfte sehr viel über diese verfressenen Kerle, die wir bereits in den ersten beiden Büchern der A Neighbor from Hell-Reihe kennengelernt haben.

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Cover The Beginning Of Knowledge englisch

The Beginning of Knowledge ist für Leser unter 18 Jahren nicht geeignet.

In The Beginning of Knowledge trifft Alan Castelton den jüngeren Luke Milton abends bei einem Ausflug mit seinen Kollegen vom Büro zur Unterstützung der Collegestudenten (Academic Support Office). Luke wird dort künftig als Aushilfskraft mitarbeiten. Schon auf den ersten Blick fliegen Funken zwischen den beiden. Alan ist erschreckt von dieser Anziehungskraft und flüchtet. Luke läuft ihm hinterher und küsst ihn. Er insistiert solange, bis Alan sich auf ein Date mit ihm einlässt. Doch dieses läuft kein bisschen so, wie Alan es sich vorgestellt hat. Luke ist extrem unterwürfig und masochistisch veranlagt und forciert Alans dominantes, ja schon sardistisches Verhalten. Alan weiß nicht recht, wie ihm geschieht, lässt aber zu immer krasseren Handlungen hinreißen und muss sich mit dieser ganz speziellen Seite seiner sexuellen Vorlieben, mit dieser beginnenden Erkenntnis (The Beginning of Knowledge) über seine sadistische Ader auseinandersetzen.

The Beginning of Knowledge ist mit etwa 30 Seiten eine kurze und krasse Geschichte. Über lange Teile will Alans Verstand nicht wahrhaben, welche Erkenntnis ihm die Begegnung mit Luke bringt. In seiner Verzweiflung sucht er sogar Hilfe bei einem Campus-Psychologen, ohne aber wirklich von Luke loszukommen. Man könnte meinen, dass Luke ein Opfer ist, tatsächlich ist er aber einfach nur ein wirklicher Masochist, der sich eine wirklich exzessive Behandlung, etwa mit Schlägen, schmerzhaftem Sex und Erniedrigung wünscht. Als Alan es am Ende - trotz aller Erkenntnis - nicht mehr aushält, bedauert Luke das und verschwindet wirklich aus Alans Leben. In diesem Moment erscheint Luke als der viel stärkere Charakter. Schließlich hat er seine Vorlieben erkannt und lebt sie auch aus. Der Weg bis zu dieser Akzeptanz liegt am Ende von Anne Brookes Geschichte noch vor Alan.

Der Schreibstil ist klar und prägnant und ohne echte Zuneigung zwischen den Charakteren. Das macht die sexuellen Interaktionen zwischen Alan und Luke in The Beginning of Knowledge zwar sehr einprägsam, damit auch verstörend. An dieser herzlosen Direktheit liegt es vermutlich auch, dass ich der Geschichte keine volle Punktzahl geben kann. Mit sexueller Unterwerfung und Dominanz fühle ich mich wohl. Auch den Wunsch von Menschen, in ihrem Sexleben Masochismus und Sadismus erleben zu wollen, kann ich begreifen (auch wenn ich das für mich nicht brauche). Eine solche Interaktion ohne wirklich Zuneigung zwischen den Charakteren zu erleben, war mir dann aber doch ein wenig zu viel. Wenn ich diese Geschichte mit der ebenfalls krassen Geschichte von Luke und Slader in Luke's Brutal Abduction (keine Rezension) vergleiche, muss ich mir wohl eingestehen, dass ich bei dem Thema Sadomasochismus doch Zeichen von Zuneigung und Liebe brauche und auch ein glückliches Ende nicht verkehrt wäre.
Dennoch war The Beginning of Knowledge interessant und ist mir sehr nachhaltig im Gedächtnis geblieben. Sicher war das nicht die letzte Geschichte von Anne Brooke, die ich gelesen habe.

An dieser Stelle ein Dankeschön an Anne Brooke, die dieses Buch auf BookLikes im Rahmen eines Gewinnspiels angeboten hat.

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Cover Die Pralinenkur deutsch

Eva ist Anfang 40 und im Augenblick sehr glücklich. Sie hat zusammen mit ihrer Freundin ein relativ erfolgreiches Catering-Unternehmen und sieht einigen freien Tagen mit ihrem Liebsten entgegen.
Damien ist genau der Mann, bei dem sie sich wohlfühlt. Wenn er bei ihr ist, fühlt sie sich gut, geliebt und unglaublich sexy. Dann kocht sie für ihn, füttert ihn und verbringt den ganzen Tag in seinen Armen.
Doch Damien ist nicht sehr häufig bei ihr. Er ist Tierdokumentarfilmer und ständig unterwegs. Das ewig beständige ist nichts für ihn und so ist es jedes Mal wieder eine Überraschung, wann sie sich das nächste Mal sehen.

Während Eva glückseelig ist mit den Stunden die sie und Damien haben, ist ihre Freundin Desirée mit einem Mann verheiratet der ihr das gegeben hat, was sie wollte: zwei Kinder und eine Kreditkarte. Für Desirée gibt es die große Liebe nicht, es ist alles nur ein Arrangement.
Doch Eva glaubt an die große Liebe - denkt sie zu mindestens.

Unerwartet kommt ein neuer Auftrag für die Firma rein. Einer ihrer Exfreunde feiert seine Hochzeit nach und sein Vater hat sie engagiert. Natürlich weiß er nicht wer sie ist, doch für Eva bringt das die Welt aus den Fugen. Wie soll sie ihrem Verflossenen gegenübertreten? Schließlich ging es nicht wirklich freundlich auseinander.
Ganz professionell nimmt sie die Wünsche ihres Auftraggebers auf und ist in Gedanken bereits wieder im Bett bei ihrem Liebsten.
An diesem Tag ändert sich jedoch ihr Leben grundlegend. Denn Damien spürt, dass es Zeit wird für sie beide, dass er geht. Er weiß, dass es jetzt nicht mehr schöner werden kann und verabschiedet sich tränenreich von ihr.

Eva ist ein Wrack. Sie heult sich die Augen aus und klagt Desirée ihr Leid. In dieser Situation ist diese jedoch ganz Freundin und versucht sie zu trösten.
Aber Eva kann nicht mehr rational denken und stürzt sich ins Nachtleben. In einem Restaurant beginnt sie ihren Rachefeldzug gegen die Männer dieser Welt und landet am Ende bei sich selbst. Nun kann ihr nur noch ein Psychologe helfen. Und Eva fängt an über ihr Leben, ihre Liebe und ihre Verflossenen nachzudenken.

De perfecte minnares / Die Pralinenkur ist definitiv nicht das Buch, was ich erwartet hatte. Ich dachte es würde sich hierbei um eine nette Geschichte handeln um eine Frau auf dem Weg zu sich selbst. Doch es beginnt als halber Bridget-Jones-Abklatsch und endet in einer wilden Geschichte ohne Sinn und Verstand.
Ich habe keine Ahnung, was die Autorin dazu gebracht hat dieses Buch zu schreiben, es wäre allerdings besser gewesen, wenn sie es gelassen hätte. Nach gut 100 Seiten dachte ich - okay, jetzt wird's langsam - doch kurz darauf wurde es nur noch schlimmer.

Eva lebt nur für die Männer. Sie verbiegt sich für jeden Mann neu und gibt sich die größte Mühe genauso zu sein, wie sie sie sich wünschen. Dabei vergisst sie sich total und lässt zudem alles mit sich machen. Leider lernt sie daraus überhaupt nicht. Auch als sich langsam aufklärt warum sie so ist, versteht man ihr Verhalten nicht.
Einzig dem Essen gegenüber scheint sie sie selbst zu sein - immerhin.

Ich bin mit dem Charakter der Eva nicht warm geworden. Ich hatte beinahe auf jeder Seite das Gefühl ihr würde mal ein Eimer Eiswasser ganz gut tun. Sie scheint besessen davon zu sein, sich an der Männerwelt zu rächen - ohne Rücksicht auf Verluste.

Zu guter Letzt hatte ich gehofft wenigstens die Rezepte könnten mich etwas versöhnen, aber weit gefehlt. Ich habe mich an einem Rezept versucht und es ging total in die Hose. Das liegt nicht etwa daran, dass ich mich zu blöd angestellt hätte, sondern viel eher daran, dass entscheidende Details fehlen oder nicht übersetzt wurden.

Ich bin von diesem Buch wahnsinnig enttäuscht und gebe den einen Stern auch nur, weil ich zwischendurch tatsächlich einen Lichtblick hatte und mich für ca. 50 Seiten gut unterhalten fühlte in der Hoffnung, dass es doch noch ein unterhaltsames Buch werden könnte.
Die vielen philosophischen Abschweifungen haben es jedoch schnell wieder kippen lassen.

Ich möchte mich dennoch ganz herzlich beim btb-Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

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Rache

Tags: Fantasy
02.02.2014
Cover Rache deutsch

Enthält Spoiler zu den ersten beiden Teilen der Der verwaiste Thron-Reihe.

Jonan kämpft mit den Soldaten gegen die Nachtschatten, die vor den Toren Westfalls lagern. Immer wieder stürmen die Bestien gegen die Türme an, doch noch können die Magier ihnen etwas entgegensetzen.
Jonan versucht sich soweit es geht aus den direkten Kämpfen herauszuhalten. Er ist hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch den Menschen zu helfen und den Nachtschatten auszuweichen. Nur sie können ihn enttarnen und das möchte er möglichst vermeiden. Seine Gedanken sind oft bei Ana. Wo sie wohl ist?

Ana und Merie werden im Gefolge von König Cascyr gut bewacht. Noch immer warten sie darauf, dass die Ewige Garde die Brücke aufgebessert hat, damit sie ihre Reise wieder aufnehmen können.
Doch Ana hat nicht vor mit ihnen weiter zu reisen. Kurz zuvor hatten Gardisten einen Mann in den Wäldern gefunden und ins Lager gebracht. Ana war erfreut und gleichzeitig schockiert. Jetzt wusste sie, die Zeit für ihre Flucht war gekommen.
Merie hingegen wollte lieber bleiben. Sie hatte Angst bei der Flucht erwischt zu werden. Ana blieb nichts anderes übrig als sie davon zu überzeugen, dass es die einzige Möglichkeit ist für Merie zu ihrer Familie zurück zu kommen.
Dann endlich kommt die Zeit zur Flucht, doch was Ana dabei erfahren muss erschüttert sie zutiefst.

In Somerstorm hält Gerit weiter seine Lüge aufrecht. Noch schöpft niemand Verdacht und so lange der Winter anhält, kann Korvellan nicht zurück kommen und ihn entlarven. Doch Mamee glaubt ihm nicht alles. Gerit und Mamee sind so etwas wie ein Paar. Obwohl er ein Mensch und sie ein Nachtschatten ist, scheint es ihm ganz natürlich. Inzwischen fühlt Gerit sich mehr zu den Nachtschatten gehörig als zu den Menschen.
Doch seine Entdeckung in der Mine macht ihm sorgen. Wie soll er das weiter geheim halten? Und wie kann er der armen Kreatur helfen?

In der Zwischenzeit eskaliert die Situation in Westfall. Der letzte Kampf um den Sieg über das Land beginnt und es gibt mehr als zwei Seiten bei dieser Schlacht.

Der letzte Teil der Reihe um Ana Somerstorm hat mich nicht so ganz versöhnen können. Zwar geht es bei den einzelnen Personen weiter und sie bewegen sich auch alle aufeinander zu, dennoch dauert es mir zu lange, bis das Finale wirklich beginnen. Dafür wird dieses dann in 10 Seiten abgehandelt. Das finde ich etwas knapp.

Claudia Kern hatte einen wirklich guten Serienauftakt und ist dann eingebrochen. Vielleicht hätte es geholfen, wenn sie aus allen drei Bänden nur ein Buch gemacht hätte. So muss ich sagen, bin ich von der Reihe ziemlich enttäuscht. Die anfängliche Spannung hat im zweiten Teil stark nachgelassen und konnte im dritten Teil leider nicht zu altem Glanz zurück kehren.

Nach wie vor halte ich den Plot für sehr gut und auch die Charaktere sind hervorragend ausgearbeitet. Vieles kann man aus diesen Büchern auch auf das gegenwärtige Leben umlegen. So scheint nicht jede Kreatur in diesen Büchern durchdringend schwarz. Zwischen Gut und Böse gibt es viele Abstufungen und die einzelnen Schicksale werden stark von persönlichen Zielen geprägt, oftmals aber auch für ein weit größeres Ziel zurückgesteckt.
Ich freue mich, dass ich durch diese Reihe Claudia Kern kennengelernt habe. Vielleicht kann mich ein anderes Buch der Autorin zu einem anderen Zeitpunkt besser überzeugen.

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