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Cover Writing her own story deutsch

Dieses Buch enthält explizite Sexszenen und sollte von Lesern unter 18 Jahren nicht gelesen werden.

Emma Maddox wohnt in einem kleinen Nest in Alabama und verdient sich ihren Lebensunterhalt damit Liebesromane unter dem Pseudonym 'Annie Stone' zu schreiben.
Eigentlich fühlt sie sich in ihrer Heimatstadt nicht wohl, aber die Bequemlichkeit lässt sie auch nach dem Tod ihrer Mutter weiter in deren altem Haus verweilen.
Gerade ist Emma dabei ihren neuesten Roman zu beenden, als ihre Freunde aus New York zu Besuch kommen. Natürlich darf sie sich dann nicht einfach ein geigelt in ihren vier Wänden verkriechen und muss vor die Tür.

In einem Restaurant sitzen also ihre zwei besten Freundinnen Mel und Kate und dazu 3 unglaublich heiße Männer. Super, und das wo sich Emma in den letzten Wochen nur von ihren Grundnahrungsmitteln Schokolade und Wein ernährt hat.
Kate kommt auch ohne lange Umschweife zum Gewicht - charmant.
Die drei Herren an ihrem Tisch gehören tatsächlich auch zu ihrem Gefolge. Das ist zum einen Ryan, der Mann von Kate und auf der anderen Seite Mels Verlobter Timothy. Der letzte Mann in der Runde war noch zu haben, hieß Drew und war alles andere als auf den Mund gefallen.
Bereits nach kurzer Zeit werfen Emma und Drew nur so mit Worten um sich und die anderen merken schnell, da liegt was in der Luft.

Emma sieht das natürlich ganz anders. Dieser Typ macht sich über sie lustig und trotzdem ist sie gerade dabei sich ihn nackt vorzustellen. Herrgott, die sexlose Zeit ist an ihr nicht spurlos vorüber gegangen.
Einzig ihre Bücher helfen ihr da ein wenig, denn Emmas Liebesromane haben einen gewaltigen Schlag Erotik drin.
Kein Wunder also, dass Emma ganz dringend mal wieder an den Mann muss. Aber ausgerechnet an Drew?

Eines von Emmas Büchern soll verfilmt werden und nur weil ihre Agentin sie quasi auf Knien rutschend darum bittet, fliegt sie nach New York um die Produzenten kennen zu lernen. Sie ist ganz angetan von ihrem Engagement den Film buchgetreu umzusetzen und lässt sich am Abend auf eine Gala einladen.
Was sie nicht ahnt, einer ihrer neuen Arbeitskollegen will nicht nur Geld aus ihr schlagen, er will sie auch ins Bett kriegen. Trotz des reichlich alkoholisierten Zustandes, merkt sie, dass es sich falsch anfühlt und will aufhören. Gideon sieht das anders und so greift sie zur Waffe einer jeden Frau - dem Knie!

In Tränen aufgelöst hetzt sie durch die Straßen von New York und prallt prompt mit jemandem zusammen - Drew. Ausgerechnet jetzt! Aber Drew klopft keine dummen Sprüche, im Gegenteil. Er tröstet sie und bringt sie nach Hause. Ist er vielleicht doch kein so schlechter Typ?
Von nun an drehen sich Emmas Gedanken beinahe ständig um Drew. Wenn sie doch nur gewusst hätte, was er für ein Geheimnis hat.

Bei Writing her own story handelt es sich um den ersten Roman der Autorin Annie Stone. Nach den beiden ersten Teilen der She flies with her own wings-Reihe hatte ich mir von diesem Buch sehr viel mehr Story erhofft. Und Annie Stone hat mich nicht enttäuscht. In diesem Buch steht zwar auch die Erotik im Blickpunkt, aber in erster Linie geht es um Emma und Drew und erst danach kommt der Sex. Zwar kurz danach, aber immerhin danach ^^
Auch wenn kein Autor auf dem Buch stehen würde, wüsste man sehr schnell, dass dieses Buch von Annie Stone stammt. Die Art des Ausdrucks bei bestimmten Dingen - ich sage nur 'exquisit' - fällt sofort auf. Und spätestens bei den Sexszenen weiß man Bescheid.

Die Figur Emma Maddox ist mir sympathisch. Sie ist chaotisch, nicht auf den Mund gefallen und einfach süß. Sie wächst in einem kleinen Nest als einzige Tochter einer streng gläubigen Mutter und ohne Vater auf. Schon in jungen Jahren schlägt sie vollkommen aus dem Rahmen und wird von den Bewohnern der Stadt misstrauisch beäugt. Ihre erste Chance zu entfliehen nimmt sie somit wahr, bis ihre Mutter schwer erkrankt.
Den Lebenswandel der Tochter kann die Mutter nicht verstehen und somit kann Emma ihre Romane auch nicht unter ihren richtigen Namen veröffentlichen.
Drew ist ein Schwerenöter, zumindest erzählen es Emma alle so. Er scheint jedoch einen Narren an ihr gefressen zu haben und dann kann er ja gar nicht so schlecht sein. Dass er einen Fehler macht - gut, passiert. Sollte nicht, aber nun ja - er ist halt ein doch eher unterleibsgesteuerter Mann und muss dementsprechend handeln.

Wie die Figuren in Writing her own story agieren finde ich durchaus nachvollziehbar. Meist merkt man selbst ja erst als letztes was los ist ^^ Und von allen Seiten bekommt man dann zu hören 'Das musst du doch merken!'. So geht es auch Emma und so ganz wahrhaben will sie es auch nicht.

Nun muss ich aber leider zu den Sachen kommen, die mich doch sehr gestört haben. Zum einen ist da schon wieder der freche Kater, der ständig an der Sahneschale zu finden ist. Ich hätte mir wirklich gewünscht, dass hier mal ein anderes Stilmittel zum Einsatz kommt. Denn durch die Reihe um Thea und ihre Männer-WG kraucht der Kater ebenfalls ständig und dort wurde es mir schon etwas viel.
Zum anderen ist im 9. Kapitel ein Logikfehler enthalten. Was macht die Katze plötzlich im Taxi? Und kann Emma 3 Sachen gleichzeitig mit 2 Armen machen? Wie hätte der Taxifahrer da wohl reagiert? Liebe Annie, hier solltest du dringend noch mal schauen ob das wirklich so gedacht ist.

Auch wird in diesem Buch immer wieder zwischen eigentlicher Geschichte und geschriebenem Roman in der Geschichte gewechselt. An sich nicht schlimm - aber leider ohne jegliche Überleitung. Das verwirrt vollkommen und bringt einen total aus dem Lesefluss. Auch wenn Emma träumt, weiß man als Leser erst Bescheid wenn geschrieben steht 'und dann erwachte ich'. Hier sollte das Buch ganz dringend noch einmal überarbeitet werden. Zumindest ein Absatz sollte beides von einander trennen.

Dennoch fand ich die Geschichte zwischen Drew und Emma sehr unterhaltsam und habe das Buch echt gern gelesen =o)

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Cover Flat-Out Celeste Englisch

Enthält leichte Spoiler für Flat-Out Love (keine Rezension) und Flat-Out Matt (keine Rezension).

Celeste war nie ein einfaches Kind. Nachdem ihr Bruder Finn gestorben ist, lief sie zwei Jahre lang mit einem Pappaufsteller von ihm herum. Durch ihre Neigung, sich extrem gewählt auszudrücken und ihrer Freude am lernen, ist es ihr schon immer schwer gefallen, Anschluss zu Gleichaltrigen zu finden. Sie hatte nie wirklich Freunde - abgesehen von Julie, der Ex-Freundin ihres Bruders Matt. Doch die ist nicht nur 6 Jahre älter als Celeste, sondern lebt mittlerweile auf der anderen Seite des Landes.
Doch bald wird für Celeste alles besser. Schließlich ist es nur noch ein Jahr bis sie aufs College gehen. Die ganzen großen Schulen reißen sich um sie: Yale, Harvard, Princeton, Brown, Dartmouth...Celeste hat die Qual der Wahl. Je mehr ihr die Entscheidung aber Kopfzerbrechen bereitet, umso unsicherer wird sie, was sie eigentlich wirklich will. Und umso deutlicher wird ihr, dass sie auch am College um soziale Kontakte nicht herumkommen wird. Das ist allerdings etwas, mit dem Celeste enorme Probleme hat.
Dann trifft sie Justin, der Kontakt mit ihr aufnimmt, um ihr eine weitere Universität schmackhaft zu machen. Irgendwie gelingt es ihm, Celeste aus ihrer Isolation zu locken und sie beginnt zu erkennen, was sie in ihrem Leben alles verpasst hat. Und für was es vielleicht schon zu spät ist.

Ich war ein bisschen überrascht, als ich gesehen habe, dass Jessica Park Celeste ihre eigene Geschichte gibt. Nicht, weil ich Celeste nicht mochte, sondern schlicht, weil sie absolut kein einfacher Charakter ist. Sie erinnert mich ein klein wenig an eine weibliche, 18-jährige Version von Sheldon Cooper aus The Big Bang Theory: Soziale Situationen sind ihr unangenehm und sie kann sie oft nicht richtig deuten. Außerdem hat sie wie gesagt eine manchmal etwas seltsame Art sich auszudrücken (was natürlich auch den Schreibstil des Buchs stark beeinflusst) und ihre Bildung ist ihr äußerst wichtig. Deswegen ist es erst einmal ein bisschen merkwürdig, sich in Celestes Kopf wieder zu finden. Sie tickt einfach anders, als "normale" Menschen. Sie ist sich dessen auch durchaus bewusst und ist sich sicher, dass ein Arzt definitiv eine Diagnose bei ihr stellen könnte. Doch Celeste hat Angst sich dem zu stellen. Ihren Eltern macht sie vor, jede Menge Freunde zu haben. Sie hat ihrer Familie bereits genug Sorgen bereitet und möchte die High School einfach nur noch hinter sich bringen.
Ihre Versuche, endlich Anschluss zu finden, fallen dementsprechend schwierig aus. Manche Situationen sind lustig und andere traurig. Viele sind aber einfach nur aufschlussreich. Besonders, als Justin in ihr Leben tritt. Justin selbst ist ebenfalls ein schräger Vogel und hat ähnliche Erfahrungen gemacht, wie Celeste. Doch er hat gelernt, sich durchzukämpfen und fühlt sich mittlerweile sehr wohl mit sich selbst. Trotzdem können die beiden jede Menge voneinander lernen. Die Freundschaft, die sich zwischen den beiden entwickelt, ist richtig süß und einfach nur schön.

Flat-Out Celeste handelt aber nicht nur von Celeste und Justin. Julie und vor allem Matt spielen ebenfalls große Rollen. Ich muss schon sagen, dass ich sehr enttäuscht war, von Julies und Matts Trennung zu erfahren nach allem, was sie in Flat-Out Love (keine Rezension) und Flat-Out Matt (keine Rezension) durchgemacht haben. Doch die Erklärung macht irgendwie Sinn und fügt sich sehr stimmig in die Handlung von Flat-Out Celeste ein. Zum Glück ist aber auch hier das letzte Wort noch nicht gesprochen und auch diese beiden bekommen die ein oder andere bewegende Szene.

Wirklich Kritik habe ich deshalb an Flat-Out Celeste von Jessica Park eigentlich nicht auszuüben. Dem ein oder anderen könnte der Schreibstil dank Celestes Ausdrucksweise eventuell auf die Nerven gehen, ich persönlich finde es aber eher erfrischend. Allerdings hätte ich mich sehr über einen Epilog gefreut. Sowohl was die Auflösung zwischen Celeste und Justin, als auch die zwischen Julie und Matt angeht. Ich konnte das Buch zwar sehr zufrieden zuschlagen, doch wenn man das doch sehr emotionale letzte Viertel der Geschichte betrachtet, wäre ein kleiner Zukunftsausblick doch noch das i-Tüpfelchen gewesen.

Wer keine Angst vor einer ungewöhnlichen Protagonistin hat und auf die typischen Alpha Männchen und andere Klischees verzichten kann, dem lege ich Flat-Out Celeste von Jessica Park ans Herz. Es ist definitiv mal was anderes, zumindest, was die Charaktere angeht.
Man kann Flat-Out Celeste theoretisch alleinstehend lesen. Aber Celeste spielt so eine entscheidende Rolle in den ersten Geschichten, dass es sich auf jeden Fall empfiehlt, zumindest Flat-Out Love (keine Rezension) vorher zu lesen.

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Cover Whatever the Cost englisch

Liam und Jacen sind nicht nur Mitbewohner und Freunde, sie haben auch den gleichen Job: sie sind hochpreisige Callboys der Company. Liam hat schon einige Jahre seiner 10-jährigen Vertragszeit abgearbeitet, Jacen ist erst in seinem zweiten Jahr. Welchen Traum die Kunden auch haben, die Company macht es möglich. Frauen, die zwei Männern beim Sex zu gucken wollen, Männer die einen als Frau verkleideten Mann wollen, Männer, denen die Hand beim Sex mehr als nur ausrutscht - wenn der Preis stimmt, erfüllen Liam, Jacen und weitere Mitarbeiter alle Wünsche. Was macht da schon der ein oder andere blaue Fleck, ein notwendiger Besuch beim Arzt oder das zunehmende Gefühl, sich selbst zu verlieren. Freiwillig entlässt die Company ihre Mitarbeiter nicht aus den Verträgen.
Als aus ihrer Freundschaft aber zaghaft mehr wird, sich die Kundschaft zunehmend rüder benimmt und beide an ihr inneres Limit gelangen, flüchten sie. Mehr oder weniger geplant lassen sie die Stadt hinter sich und nehmen neue Identitäten an. Doch so einfach lässt die Company zwei ihrer Zugpferde nicht entschwinden...

Whatever the Cost hat mich beim Lesen ziemlich gefesselt. Liam und Jacen sind ziemlich kaputte Charaktere und was man als Leser nach und nach aus ihrer Vergangenheit erfährt, macht einem die Sache nicht leichter. Lynn Kelling lässt einen die Geschichte aus der Perspektive beider Protagonisten erleben. Dabei ist sie brutal ehrlich und schockierend, sodass man das Buch das Buch auf der einen Seite nicht aus der Hand legen mag und auf der anderen Seite manchmal gar nicht wissen will, wie es weiter geht.
Insbesondere Liam war ein faszinierender Charakter. Er hat sich eine ganz eigene Taktik zu Recht gelegt, um mit den Widrigkeiten seines Lebens zurechtzukommen. Seine angenommenen Persönlichkeiten waren wirklich eine Sache für sich. Auch Jacen hat so seine Bewältigungsmechanismen entwickelt, dir mir allerdings nicht ganz so nahe gingen wie Liams. Dennoch merkt man beiden Charakteren eine schreckliche Verletzlichkeit an, die einem immer wieder den Atem stocken lässt.

Es gab auch einige Dinge an Whatever the Cost, die ich nicht so gut nachvollziehen konnte. Gleich mehrfach stellte sich mir die Frage: Warum diese Hektik? Mit der Beziehung, die wirklich innerhalb von kürzester Zeit in Tiefen voranschreitet, die für mich nicht so recht nachvollziehbar waren. Warum drängt Jacen Liam in manchen Dingen so? Und, auch wenn den Charakteren zugestehe, dass eine innige Liebe durch gemeinsam geteilte Gefahren schnell wachsen kann, war mir das alles zu undurchsichtig. Mir war aus den Erklärungen und Einsichten in die jeweiligen Charaktere nicht ganz klar, warum beide so fühlen wie sie fühlen. Versteht mich nicht falsch. Ich habe überhaupt nichts gegen große Gefühle, Selbstfindung und eine gute Portion Drama. Doch wenn mir diese Dinge nicht genug durch Gedanken und Taten der Charaktere deutlich werden, bekomme ich ein Problem. Das war teilweise bei Whatever the Cost der Fall.
Nichtsdestotrotz war es schön zu sehen, wie diese beiden gebrochenen Jungs zueinander finden. Auch dass Jacen in der Lage war, alle Facetten von Liams Persönlichkeit anzunehmen, war toll. Hinzu kam, dass die Company schön unheimlich war und dies auch auf weite Teile ihrer Kundschaft zutraf.

Wirklich gestört hat mich an dem Buch eigentlich nur eines: Nämlich, dass die häufigen Perspektivenwechsel zwischen Liam und Jacen - zumindest im E-Book - nicht irgendwie durch Sonderzeichen oder ähnliches kenntlich gemacht wurden. Wenn in einem Buch die Perspektiven auch innerhalb der Kapitel wechseln, sollte das irgendwie sichtbar sein. Und wenn es nur längere Absätze sind. Ich weiß, dass hat nichts mit der Story zu tun, aber dafür mit dem Lesekomfort. Und auch wenn ich in der Lage bin, zu erfassen, in welchem Kopf ich gerade stecke, mag ich als Leser nicht in einer Tour aufpassen müssen, um nichts zu verpassen oder einfach im Lesefluss behindert zu werden. Hier hätten Editor oder Betareader der Autorin ruhig einen entsprechenden Tipp geben sollen.
Alles in allem war Whatever the Cost aber eine sehr unterhaltsame Geschichte und ich gebe gerne zu, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Sicher nicht das letzte Werk von Lynn Kelling, das ich gelesen habe.

Ein Wort noch zum Cover: Auch wenn weder Liam noch Jacen so aussehen wie auf dem Cover, passt es trotzdem ganz wunderbar zu Whatever the Cost. Nicht nur, dass der junge Mann eine Augenweide ist, er sieht auch so gebeutelt aus, wie sich die beiden Protagonisten einen großteil der Zeit fühlen.

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Cover Among the wild flowers deutsch

Dies ist der zweite Teil zur She flies with her own wings-Reihe und enthält Spoiler zum ersten Teil. Die Bücher enthalten explizite Sexszenen und sind für Leser unter 18 Jahren nicht geeignet.

Theas Privatleben könnte nicht besser laufen. In ihrer Liebes-WG lebt sie mit ihren drei Männern Matt, Tom und Will glücklich und fast ausgeglichen.
Die drei geben ihr, was sie braucht - neben dem Sex auch endlich eine Zugehörigkeit.

Leider läuft es dafür in der Firma alles andere als gut. Der ihr vom Chef in Aussicht gestellte Job wird ihr vor der Nase von einem Mann weggeschnappt. Schließlich kann der nicht schwanger werden und deswegen ausfallen.
Thea ist außer sich vor Zorn und da kommt Wills Angebot in seiner Firma zu arbeiten doch recht verlockend. Aber Thea möchte nicht, dass sich ihr Privatleben auf ihre Arbeit auswirkt. Wie könnte sie auch mit einem Mann wie Will in einem Bürohaus arbeiten und nicht ständig geil sein?

Wills Vater macht ihr hingegen ein hinreißendes Angebot, das sie ernsthaft in Betracht zieht. Sie wäre weiter unabhängig, würde aber endlich aus ihrer derzeitigen Firma rauskommen. Sie wäre ihr eigener Chef und müsste nicht einen Frischling in ihren Job einarbeiten.
Will ist natürlich angetan von dieser Idee, doch Thea plagen Zweifel. Gibt sie dafür nicht ihm einen Vorteil den anderen beiden Männern gegenüber?

Nachdem ich den ersten Band der She flies with her own wings-Reihe gelesen hatte, konnte mich ja hier nichts mehr schocken. Die Sexszenen bergen keinerlei Überraschungen - na gut, eine kleine Neuerung kommt vielleicht hinzu - aber noch immer sind sie alle wild dabei.
In diesem Band habe ich mir mehr Handlung versprochen und Annie Stone hat mich nicht enttäuscht. Endlich lernt man die Familien der drei Männer besser kennen und auch Theas Vergangenheit wird mehr beleuchtet. Es geht also mehr aus dieser Bettgeschichte in eine Beziehungskiste über. Das finde ich sehr angenehm, weil so ein bisschen Hintergrund gehört für mich einfach dazu. Dann kann ich mich besser auf die verschiedenen Charaktere einlassen.

Sehr süß fand ich die Sorgen der drei Männer um ihre Frau. Jeder macht sich so seine Gedanken und schlussendlich ziehen sie alle an einem Strang. Als sie dann erfahren warum Thea so ist wie sie ist, nimmt der Beschützerinstinkt sogar noch zu. Wenn das denn möglich ist ^^

Der Schreibstil ist nach wie vor einwandfrei und die Geschichte liest sich gut weg. Warum dann also keine volle Punktzahl?
Die Wiederholungen sind in diesem Buch leider nicht besser geworden, sondern eher schlimmer. Für mich schlimmer. Thea ist hin und weg von ihren Männern und die Männer von ihr. Das ist auch toll so. Und das sich alle ihrer Gefühle sicher sind, ist auch nicht verkehrt - aber!
Annie Stone übertreibt es in diesem Buch leider wirklich total mit den Zuneigungsbekundungen. Wenn ich die gleichen drei kleinen Worte in einer Tour lesen muss, geht es mir einfach auf die Nerven. Es wirkt für mich nicht passend und eher so, als wenn sich die Figuren einreden müssen, dass sie so empfinden. Das nahm im Laufe des Buches immer mehr zu und hat mir so den Spaß am Buch verdorben.
Auch weiterhin wird Thea immer wieder erzählt, dass sie eine starke und unabhängige Frau ist. Grandios für sich - für mich leider zu viel.

Ein kurzer Plausch mit der wirklich liebreizenden Autorin hat mir dann aufgezeigt, dass ich die Reihe hier abbreche. Die Dinge, die mich an der Reihe stören, werden nicht weniger - nehmen eher noch mehr zu und dann kann ich mich da einfach nicht drauf einlassen.
Annie Stone hat ein weiteres Buch geschrieben The Amulet Of Samarkand / Das Amulett von Samarkand, das mir wohl eher zusagen könnte. Genau das werde ich herausfinden und bin sehr gespannt ob mich dieses Buch ausnahmslos begeistern kann.

Wenn euch meine angeführten Kritikpunkte eher nicht stören, könnt ihr die Reihe mit Serendipity is life (keine Rezension) weiterlesen. Ende Juni erscheint dann der finale vierte Band This is us (keine Rezension).

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Cover Taint Englisch

Taint ist nicht für Leser unter 18 Jahren geeignet.

Was machen die Reichen und Schönen dieser Welt, wenn es mit den Ehefrauen nicht mehr so klappt und die Ehemänner beginnen, sich ihren Spaß woanders zu holen? Sie schicken die Damen zu Justice Drake. In seinem Kurs lernen sie in 6 Wochen alles darüber, wie sie ihren Ehemann am besten befriedigen können - innerhalb und außerhalb des Schlafzimmers. Denn Justice weiß, dass es am Ende immer nur um eines geht: Sex. Und wenn der nicht gut ist, hat auch eine treue Ehe keine Chance.
Justice verdient sein Geld mit Sex. Vier Mal im Jahr veranstaltet er diese Kurse, abseits der Öffentlichkeit in seinem abgelegenen Anwesen. Schließlich findet man sehr bekannte Gesichter unter seinen Klienten, die ihre dreckige Wäsche nicht vor den Augen der Welt gewaschen haben wollen.
Seit Jahren ist Justice bereits in diesem Geschäft. Er sagt den Damen, die in der Regel nichts weiter als glorifizierte Hausfrauen sind, klipp und klar, was ihre Probleme sind und auch wenn sie ihn dafür hassen und lieben, verändert er in den meisten Fällen doch ihr Leben. Eine Regel hat er allerdings und die ist, sich nie auf eine der verheirateten Frauen einzulassen. Das hat bisher auch immer geklappt. Schließlich rühmt er sich damit, ein eiskalter Bastard zu sein. Doch das ändert sich, als sie zum ersten Mal sein Klassenzimmer betritt...

Taint von S. L. Jennings...was soll ich dazu sagen? Vor einigen Monaten habe ich mal den Klappentext gelesen (der um einiges düsterer und krasser klingt, als die obige Beschreibung) und war zu gleichen Teilen interessiert und fast schon angewidert. Jetzt, nachdem ich das Buch gelesen habe, hat sich das nicht geändert - allerdings nur teilweise in der Form, die ich erwartet hatte.
Die ganze Sache mit Justice Kurs ist etwas heikel. Prinzipiell ist ja nichts falsch daran, seinem Sexleben ein bisschen mehr Pepp zu verleihen, denn natürlich ist es ein wichtiger Teil in einer gesunden Beziehung. Doch darum geht es hier gar nicht mal wirklich. Die Frauen sind dort, weil sie ihre Männer nicht befriedigen können. Sie sind langweilig, frigide und steif und wegen ihnen gehen ihre Gatten fremd. Es liegt an den Ehefrauen, das Ego ihrer Männer zu streicheln und genau das zu sein, was diese haben wollen. Deswegen gibt es bei Justice Unterricht im Strippen, er bringt ihnen bei, sich dümmer machen, als sie sind und im Bett zu klingen wie Pornostars...
Ich kann euch gar nicht sagen, wie oft ich rot gesehen habe, während dieses Buchs. Als ob die einzige Aufgabe der Frau die sexuelle Befriedigung ihres Mannes wäre und ansonsten nichts wichtig ist in einer Ehe. Und natürlich gehören nicht zwei dazu daran zu arbeiten. Oh nein, nur die Frau muss an sich etwas ändern. Und was Justice ihnen alles beibringt...ganz ehrlich? Sie hätten das Ganze billiger haben können, wenn sie einen Tanzkurs belegt und sich ein paar Pornos gekauft hätten.
Mir gefällt nicht, wie viele der Frauen in Taint dargestellt werden. Sie sind teilweise schrecklich naiv (und das, obwohl sie zwischen Mitte 20 und Mitte 40 rangieren) und manche Dinge, die Justice sie lehrt, weiß eigentlich schon jeder Teenager. Außerdem schmelzen sie natürlich alle dahin, sobald er sie auch nur ansieht - egal ob sich gerade zehn andere Frauen im Raum befinden oder nicht. Und das in einer Situation, die ihnen eigentlich schrecklich unangenehm ist.
Ich bin mir sicher, dass S. L. Jennings Justice doch sehr krasse Ansichten hauptsächlich so überspitzt hat, um zu schockieren. Und das ist ihr auch gelungen. Allerdings hat es nicht wirklich dazu beigetragen, mir Justice sympathischer zu machen. Er ist schon ein ganz interessanter Kerl. Wir lesen die Geschichte aus seiner Perspektive und es wird schnell klar, dass er nicht ohne Grund der kaltherzige Arsch ist, den er der Welt zeigt. Aber ich bekam nie das Gefühl los, dass er sich für irgendetwas rächen will. Die Tatsache, dass er eine sadistische Ader hat und es liebt, wenn seine Klientinnen sich so richtig unwohl fühlen, macht es nicht besser. Trotzdem hatte Justice etwas. Ihm ist durchaus bewusst, dass die meisten Ehemänner ziemliche Idioten sind, aber er weiß auch, wie der Hase in der reichen Gesellschaft läuft. Große Gewissensbisse hatte er daher eigentlich nie.
Zumindest bis er Ally in seinem aktuellen Kurs kennenlernt. Sie ändert alles für ihn. Verständlich, denn sogar ich war begeistert von ihr. Sie ist witzig, clever, tollpatschig, kennt alle Folgen von Friends in und auswendig und hat einfach eine einnehmende Persönlichkeit. Mehr als einmal fragt sich Justice, was ihr Ehemann an dieser Frau ändern will, die so perfekt imperfekt ist. Er weiß allerdings, dass daraus nie etwas werden kann. Ally ist seine Klientin und verheiratet. Doch sie wird auch schnell der einzige richtige Freund, den Justice je hatte. Justice verliert also gleich doppelt und irgendwie hat das dabei geholfen, ihn sympathischer zu machen.

Teaser Taint

Wo stehe ich also nun am Ende von Taint? Ganz ehrlich, ich weiß es nicht. Nach wie vor, stoßen mir viele der "Lehrmethoden" und Ansichten sauer auf. Fairerweise muss man sagen, dass Justice im Verlauf des Buches einiges revidiert, aber mir war das dennoch nicht genug. Auch das Ende ist viel zu abrupt und in meinen Augen etwas unbefriedigend ausgefallen. Gerade weil Taint so viele kontroverse Aussagen macht, die ich gerne geklärt gesehen hätte. Doch dann ist da noch Ally, die der Geschichte Herz verleiht und auch Justice selbst interessanter macht. S. L. Jennings Schreibstil ist eigentlich auch nicht schlecht.
Am Ende muss jeder selbst entscheiden, ob man der Geschichte eine Chance gibt, oder nicht. Man sollte sich aber bewusst sein, dass Taint von S. L. Jennings nicht die dunkle Erotikgeschichte ist, die das Cover und der Klappentext vermitteln. Stattdessen ist es ein erstaunlich romantisches und, gemessen an dem, was ich erwartet hatte, relativ zahmes Buch. Lasst mich wissen, was ihr von Taint haltet, falls ihr es lesen solltet. Ich bin mir nämlich immer noch nicht sicher. ;)

PS: Wer sich über das zweite Bild wundert, der sollte sich ein paar alte Folgen von Friends anschauen. :P

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