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Cover Fire and Ice Jack Dessen deutsch

Es handelt sich bei diesem Band um eine Novelle die zwischen Band fünf und sechs spielt. Sie enthält Spoiler zu den vorherigen Bänden der Fire & Ice-Reihe.
Die Geschichte enthält explizite Sexszenen und ist für Leser unter 18 Jahre nicht geeignet.

Jack Dessen ist unsicher. Seit er mit Alexa zusammen nach Boston gezogen ist, damit sie mit Brandon zusammen leben kann fühlt er sich ausgegrenzt. Natürlich ist es für Alexa und Brandon das Beste, dass sie jetzt hier sind. Er gönnt beiden ihr Glück und freut sich wirklich, dass Alexa aus den Zwängen die ihre Eltern ihr aufgedrückt haben fliehen konnte, doch er vermisst auch die traute Zweisamkeit mit ihr.
Immer häufiger stielt er sich davon um den beiden Zeit für sich zu geben, damit es bei ihnen auch funktionieren kann. Aber was soll er hier machen?

Ihre Pferde haben sie in Deutschland verkauft und neue Ausbildungspferde zu finden ist schwerer als gedacht. Immerhin versteht er sich mit den anderen gut und sie haben einige vergnüglich Stunden in der Runde.
Als Brandon Alexa zum Physiotherapeuten Tom ins JB Industrial-Gebäude bringt trifft ihn fast der Schlag. Dieses bezaubernde Wesen, das dort im Vorzimmer sitzt und den großen Brandon Hill mit einem strahlenden Lächeln begrüßt. Sofort ist Jack eifersüchtig. Sie soll doch bitte nur ihn so anschauen.
Als er sich ihr vorstellt und in ihre wunderschönen Augen blickt ist Jack sicher - das ist die perfekte Frau für ihn.

Tina ist klein, blond und hat Kurven. Im Gegensatz zu den anderen Frauen in ihrem Bekanntenkreis passt sie in kein Beuteschema der Männer. Sie hat die Suche nach der großen Liebe aufgegeben - außer in ihren Büchern. Wenn sie nicht gerade im Büro sitzt verbringt sie die Zeit daheim auf der Couch und liest sich durch ihre Mengen an Bücher.
Jetzt dieses Lächeln von diesem atemberaubenden Mann zu sehen bringt ihr Weltbild gehörig ins Wanken. Er könnte einem ihrer Liebesromane entsprungen sein. Und schon weil er so groß und athletisch ist weiß sie, er wird sich nie für sie interessieren.
Und doch kreisen ihre Gedanken sofort nur noch um ihn.

Tina - was für ein toller Name. Jack macht sich sofort daran sie zu bearbeiten um ein Date mit dieser Traumfrau zu ergattern. Aber Tina blockt ab. Sie will keine Dates, es bringt doch eh nichts. Sie hat sowieso keine Zeit für Männergeschichten.
Doch Jack lässt nicht locker. Damit sie ihn wieder loswird, sagt sie zu und sie gehen gemeinsam einen Kaffee trinken. Jack will unbedingt mehr über sie erfahren und als er auf ihr Lieblingsthema - Bücher - kommt, ist sie wie ausgewechselt. Damit hat er sie. Das nächste Date wird sie umhauen.
Aber er muss etwas arbeiten, bevor es dazu kommt.

Tina kann es nicht fassen - ein Mann der sich für Bücher interessiert. Und offensichtlich auch für sie. Dabei ist sie doch nun wirklich nicht der richtige Typ Frau für solch einen Mann. Und doch scheint Jack genau das in ihr zu sehen. Sie fühlt sich geschmeichelt, ist aber auch sehr unsicher.
Dass er ihr Blut in Wallung bringt steht außer Frage. Hoffentlich will er nicht mehr von ihr, denn was die meisten Männer irgendwann wollen, kann sie ihm einfach nicht geben.

Fire&Ice: Jack Dessen ist eine kleine Novelle die sich mit dem besten Freund von Alexa aus dem fünften Band Fire&Ice: Brandon Hill befasst. Er ist ein sehr netter Kerl, der zwar auf der Suche nach der perfekten Frau ist, aber nicht auf der Suche nach einer Familie. Das können die wenigsten Frauen verstehen - aber Tina ist da ganz anders. Also passen die zwei grandios zusammen.
Diese kleine Geschichte gefällt mir auch deshalb so gut, weil Tina endlich mal eine richtige Frau ist. Sie liebt Schokolade und das sieht man ihr auch an. Eine Frau mir Kurven - was will Mann mehr?
Dass sie zudem ein totaler Bücherwurm ist, macht sie zur perfekten Protagonistin ^^ Und als dann endlich das erste Date stattfindet musste ich kurz schlucken. Das wäre auch ein perfektes Date für mich.
Wird mir wohl aber nicht passieren ^^ Umso schöner ist es, davon zu lesen.

Man erfährt gegen Ende auch warum Jack keine Familie haben will und kann ihn gut verstehen. Diese kleine Novelle von gerade einmal 100 Seiten ist sehr gut zu lesen und eine gute Geschichte für Zwischendurch =o)

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Cover Dirty Deeds Englisch

Derek Conway hat die Hoffnung auf ein normales Leben längst aufgegeben - und auf die Wiedergutmachung all seiner Sünden sowieso. Denn seit Jahren schon lebt der Amerikaner nun in Mexiko und erledigt als Attentäter die Drecksarbeit der Kartelle. Ihm ist es völlig egal, für welche Seite er angeheuert wird - derjenige, der den besten Preis bietet, bekommt seine Dienste. Die meisten von Dereks Opfern haben es vermutlich nicht anders verdient...er weiß aber auch, dass auch ein paar Unschuldige dabei waren.
Derek ist aber längst abgestumpft gegen die Schattenseiten seines Jobs. Seit seine Frau vor seinen Augen in einem Feuergefecht zwischen zwei Kartellen ums Leben kam, ist ihm alles ziemlich egal.
Deswegen willigt er auch ein, als er ein neues Angebot bekommt: Er soll eine junge Frau umbringen - und bekommt dafür eine Rekordsumme geboten. Wie immer werden Derek keine Hintergründe genannt. Für seinen Job ist das aber ohnehin nebensächlich; je weniger er weiß, umso besser. Auch wenn er sich ziemlich sicher ist, dass sein Opfer Alana Bernal komplett unschuldig ist...
Doch das hat Derek noch nie gestört. Als er allerdings gerade dabei ist seinen Auftrag auszuführen, läuft alles schief. Denn es scheint noch jemand anderen zu geben, der es auf Alanas Leben abgesehen hat. Bald schon befinden sich Derek und Alana auf einer Flucht quer durch das Land, auf der Suche nach dem Drahtzieher, der hinter der ganzen Sache steckt. Und das alles während er versucht, seine Lüge aufrecht zu erhalten - den Alana, die Frau, der er langsam verfällt, hat keine Ahnung, dass Derek ihr ursprünglicher Mörder sein sollte...

Bereits in Bold Tricks, dem finalen Teil von Karina Halles The Artists Trilogy, habe ich mich bis über beide Ohren in den stillen, ruchlosen Sniper Derek verguckt. Deswegen war ich natürlich sehr glücklich, dass die Autorin ihm mit Dirty Deeds nun sein eigenes Buch gegeben hat.
Das Buch fängt auch eigentlich erst einmal ziemlich spannend und interessant an. Derek bekommt den Auftrag, Alana umzubringen und stellt wie immer keine Fragen. Doch schon als er sie das erste Mal sieht, melden sich seine Skrupel - von denen er eigentlich dachte, sie schon lange begraben zu haben.
Was dann folgt ist aber leider erst einmal eine ziemlich langweilige Phase. Derek setzt alles daran, Alana zu beschützen, während sie selbst zunächst noch gar keine Ahnung hat, in welcher Gefahr sie eigentlich schwebt. In dieser Zeit lernen sich die beiden näher kennen und verbringen einige heiße Nächte miteinander. Leider hat sich dieser Part für meinen Geschmack aber viel zu breit hingezogen. Es dauert sehr lange, bis wirklich mal wieder etwas passiert. In der Zwischenzeit vertreiben sich die beiden ihre Zeit mit Sex und Derek verstrickt sich dabei immer mehr in seine Lüge. Alana ahnt zwar, dass er nicht der harmlose Tourist ist, als der er sich ausgibt, die Wahrheit ist aber natürlich das Letzte, mit dem sie rechnet. Sie kennt noch nicht einmal seinen Namen.
Bis zu diesem Punkt war ich ehrlich gesagt noch ziemlich enttäuscht von Dirty Deeds. Die Geschichte war relativ flach und es passierte nur sehr wenig und auch mit Alana konnte ich mich nicht so recht anfreunden. Sie schien sehr oberflächlich zu sein und außer Sex und ihrem starken neuen Bekannten nicht viel im Kopf zu haben. Deshalb kam mir ihre Beziehung auch lange Zeit nur sehr halbscharig vor. Das hat mich besonders deswegen geärgter, da ich Derek - trotz seiner Lügen und Halbwahrheiten - nach wie vor wirklich gern mochte.
Doch irgendwann ab der zweiten Hälfte nimmt die Geschichte endlich wieder Fahrt auf – und wird schlußendlich sogar nochmal richtig gut. Alana darf zeigen, was alles in ihr steckt und wir erfahren mehr über ihre Vergangenheit, was sie gleich viel sympathischer werden ließ. Leser der The Artists Trilogy wissen natürlich längst, dass . Deswegen konnte mich das Ende mit jeder Menge Action und ein paar gemeinen Twists dann doch noch überzeugen. Hier zieht Karina Halle die Geschichte noch einmal richtig an und zeigt, was eigentlich in ihr steckt.

Deswegen bin ich unterm Strich dann doch noch ganz zufrieden mit Dirty Deeds, dem zweiten Teil in der Dirty Angels Reihe. Alle Bücher dieser Reihe kann man übrigens alleinstehend lesen. Ich würde euch allerdings davon abraten, denn es gibt in jedem Buch zu viele kleine Details und Informationsschnipsel, auf denen sich die folgenden Geschichten aufbauen. Außerdem macht es so einfach noch mehr Spaß. ;)

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Cover Jackdaw englisch

Jonah Pastern ist ein Magier, genauer gesagt ein Windläufer (windwalker), ein professioneller Dieb, ein Lügner und bereit, für das Überleben seines Geliebten alles aufs Spiel zu setzen. Ben Spenser ist ein Polizist, ein bodenständiger Mann und der Geliebte von Jonah. Die beiden verleben ein paar traumhafte Monate, doch wer hoch fliegt, kann tief fallen... buchstäblich.

Jackdaw erzählt die Geschichte von Jonah und Ben. Ersteren haben wir schon in Flight of Magpies kennengelernt, letzteren nur auf Papier gebannt beschrieben bekommen. Hier dürfen wir nun das ganze Drama ihrer Beziehung erleben und tatsächlich kommt da einiges zusammen. Ben wird durch Jonahs Handlungen zwar am Leben erhalten, doch ist der Preis, den er dafür zahlen muss, hoch. Er wird als Sodomit verurteil und verliert daraufhin seinen Job, seine Reputation und sein Elternhaus. Nachdem er aus dem Gefängnis entlassen wird, hat Ben nur noch einen Gedanken - Rache.

Doch bei seinem Rachefeldzug gerät Ben in den Weg von Stephen Day und Lucien Crane und die sind gar nicht erbaut, dass Ben ihnen Jonah vor der Nase wegschnappen will. Und dann erkennt Stephen Ben von der Zeichnung und weiß, dass er das perfekte Druckmittel gefunden hat, um Jonah einzufangen. Als Ben mitbekommt, welche Strafe Jonah erleiden soll, bringt er es nicht übers Herz und so werden die beiden ehemaligen Liebhaber zu einer Allianz wider Willen gezwungen...

Jackdaw von KJ Charles ist eine Art Spin off der A Charm of Magpies-Reihe und ich hatte mich schon nach dem letzten Band der Reihe sehr auf ein Wiedersehen mit Stephen, Lucien, Merrick und Co gefreut. Doch tatsächlich ist man erst mal gar nicht so begeistert, wenn man der ganzen Truppe wiederbegegnet. Insbesondere Stephen als Justiziar ist nämlich alles andere als nachsichtig, wenn es um Jonah geht und dadurch behandelt er auch Ben relativ schnell unmöglich. Ja, hier lernen wir mal die negativen Seiten der Justiziare kennen - die ihre Macht ausnutzen können, ohne dass irgendwer diese reguliert oder bei der Ausübung ihrer Magie in Schach hält. Sicher, Jonah ist ganz sicher kein Unschuldslamm, er lügt und stiehlt was das Zeug hält. Dass es aber Gründe dafür gibt und er es im Endeffekt tatsächlich gut meint, bekommt auch der Leser erst so nach und nach mit. Und insbesondere aus Bens Sicht merkt man schnell, dass die Justiziare ganz schön übers Ziel hinausschießen. Und dabei hat Ben allen Grund, Jonah selber die Pest an den Hals zu wünschen.

Am Anfang hat man das Gefühl, dass Ben und Jonah zwei absolut desaströses Charaktere sind, die sich gegenseitig immer weiter in eine Abwärtsspirale treiben. Doch nach einem endgültigen Tiefpunkt schaffen sie es nicht nur, aus dieser Spiral auszubrechen sondern sich einander auch wieder anzunähern. Und das war tatsächlich eine wunderschön zu lesende Geschichte. Am Ende habe ich mich sehr gefreut, dass sie wirklich eine Nische für sich gefunden zu haben scheinen. Ich hoffe wirklich, die Autorin gönnt den beiden ihren gefunden Frieden und ihre wiedergefundene Liebe.

Es hat mich sehr beeindruckt, wie KJ Charles ihre Sympathien von den Hauptcharakteren der Serie auf diese beiden Außenseiter verlagern konnte. Man fiebert ziemlich schnell mit den beiden mit und fragt sich, wie die zwei jemals einen Weg zurück zueinander finden sollen. Am Anfang war ich auch ein wenig erschrocken über die Ungerechtigkeiten, die im Namen der Justiziare möglich zu sein scheinen. Dass dies auf Kosten von Stephens Sympathien ging, war schon hart zu lesen. Auch das Chaos, in das sich Jonah und Ben reinreiten, war schwer zu ertragen. Da habe ich mich doch öfters mal innerlich gewunden habe und war wirklich ein wenig hin- und hergerissen. Doch da es eine augenöffnende Ergänzung zur A Charm of Magpies-Reihe ist, kann ich Jackdaw doch jedem, der die Bücher mag, wirklich empfehlen.

Eine Bemerkung zum Abschluss. Ich fand den Titel Jackdaw (Englisch für Dohle) extrem passend. Dohlen sind die mit die kleinsten Vögel aus der Familie der Rabenvögel. Zur Familie gehören auch die größeren und stärkeren Elstern (Magpies).

Jackdaw erscheint am 17. Februar 2015.
I received a free ARC from Samhain Publishing via NetGalley in exchange for an honest review.

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Cover Coming Down Englisch

Beth hat alles: Ein tolles Haus, einen wundervollen und erfolgreichen Ehemann und einen Job in einer Klinik für Suchtkranke, der sie vollkommen ausfüllt. Sie fühlt sich sicher und gut aufgehoben.
Doch das war nicht immer so. Vor neun Jahren erlebte Beth die sowohl schlimmste, als auch beste Zeit ihres Lebens. Sie hatte gerade das College begonnen und sich zum ersten Mal in ihrem Leben so richtig austoben können. Sie lernte die coolsten Leute der Uni kennen und wurde zu den besten Parties auf dem Campus eingeladen - und ist zum ersten Mal in Kontakt mit Drogen gekommen. Alles war heller, schöner und friedlicher wenn sie und ihre Freunde high waren. Was war also schon dabei, wenn es ihnen doch allen dabei so gut ging? Dann geschah allerdings eine Katastrophe, die Beth jäh auf den Boden der Tatsachen zurückholte.
Doch diese Zeit ist lange vorbei und Beth hat ihre damaligen Erlebnisse verarbeitet. Das dachte sie zumindest. Denn als eines Tages überraschend Niall, ein Mann aus ihrer Vergangenheit vor ihr steht, wird Beth in ein Gefühlschaos gestoßen. Ist sie vielleicht doch nicht so glücklich und zufrieden, wie sie immer geglaubt hat?
Es sieht fast so aus, denn als sie und Niall immer wieder aufeinander treffen und schließlich in das Schicksal einer drogenabhängigen Mutter und ihrer Tochte verstrickt werden, muss Beth feststellen, dass ihr bisher etwas ganz Entscheidendes im Leben gefehlt hat...

Es ist von Anfang an klar, dass Coming Down von Carrie Elks nicht gerade leichte Kost ist. Zunächst erleben wir Beth nur in ihrem heutigen Umfeld. Ihr deutlich älterer Ehemann Simon ist ein erfolgreicher Anwalt und bietet ihr alles, was sie nur brauchen könnte. Doch Beth reicht die Sicherheit und Geborgenheit, die er ihr bieten kann, vollkommen. Man merkt allerdings relativ bald, dass ihre Ehe nicht so ist, wie eine gesunde Beziehung sein sollte. Er trifft die Entscheidungen in ihrem Haus und auch wenn er dabei immer nur ihr Bestes im Sinn hat, fehlt Beth jegliches Rückgrat, wenn es um Simon geht. Im Grunde ist sie meist nichts weiter als eine Trophäe - und das stört sie noch nicht einmal.
Deswegen hatte ich zu Beginn so meine Probleme mit Beth. Sie wirkt schwach, unterwürfig und scheint keine eigene Meinung zu haben. Das ändert sich allerdings im Laufe der Geschichte. Die Szenen, in denen wir Beth bei ihrer Arbeit erleben, sind wirklich wundervoll. Sie leitet ein Programm, in dem die Kinder von drogenabhängigen Eltern für ein paar Stunden am Tag Zuflucht finden und einfach Kind sein können. In diesen Momenten ist sie wie ausgwechselt und man beginnt als Leser zu erkennen, dass das eigentlich die echte Beth ist.
Auch die regelmäßig eingestreuten Rückblenden helfen dabei, Beth besser zu verstehen. Hier erleben wir hautnah, was ihr vor neun Jahren in der Uni passiert ist und wie es überhaupt soweit kommen konnte - und sehen dabei sowohl das Gute und das Schlechte.
Und damit wären wir bereits bei Niall. Er verkörpert genau diese beiden Extreme für Beth. Das Schlechte sollte für sie eigentlich überwiegen, doch der Niall von heute macht es ihr sehr schwer, sich daran zu erinnern. Er ist noch genauso unwiderstehlich wie früher und in mancher Hinsicht ist es, als wäre kein Tag vergangen, seit sie sich das letzte Mal gesehen haben. Gleichzeitig scheinen aber auch ihn die damaligen Ereignisse verändert zu haben. Doch es steht so viel zwischen ihnen: Ihre gemeinsame Drogenvergangenheit, die daraus resultierende Katastrophe und nicht zuletzt Beths Ehe mit Simon. Trotzdem mochte ich Niall furchtbar gern und fand die Szenen zwischen den beiden jedes Mal wieder wundervoll zu lesen. Die Beth, zu der sie in Nialls Gegenwart wurde, war mir tausend Mal lieber, als die stille, devote Person, zu der sie mit Simon wurde, auch wenn dieser sie nie schlecht behandelt hat.
Richtig in Fahrt kommt die Geschichte aber erst, als Daisy und ihre Tochter Allegra auftauchen. Beth kennt die beiden bereits seit Jahren und musste Daisys bisher erfolglosen Kampf gegen die Sucht immer hautnah miterleben. Beth trifft das besonders hart, da sie Allegra fast wie eine eigene Tochter liebt und es nicht ertragen kann, wie sehr Daisy das kleine Mädchen immer wieder in Gefahr bringt.

Hier kommen wir zu einem der beiden Probleme, die ich mit Coming Down hatte. Denn obwohl die Geschichte um Allegra und Daisy definitiv spannend und emotional war und mir sehr ans Herz ging, habe ich mich mit Beths Fixierung auf Allegra irgendwie nie richtig wohl gefühlt. Auf persönlicher Ebene konnte ich ihre Sorge natürlich absolut nachvollziehen, aber dennoch hatte ich immer das Gefühl, dass sie sich fast selbst wie Allegras Mutter gefühlt hat - und das war sie nunmal einfach nicht.
Mein anderer Kritikpunkt ist, dass meiner Meinung nach Nialls Vergangenheit nicht genug aufgearbeitet wurde. Seine Erfahrungen sind mindestens so schlimm, wie Beths, wenn nicht sogar schlimmer und ich hatte das Gefühl, dass sie mehr oder weniger in einem Nebensatz abgehakt wurden. Da hätte ich mir definitiv mehr Tiefe gewünscht.

Trotzdem ist Coming Down von Carrie Elks ein sehr schönes Buch. Es ist weit mehr als nur eine einfache Liebesgeschichte und das war wirklich mal eine angenehme Abwechslung.
Coming Down ist im Grunde in sich abgeschlossen. Dennoch ist es Teil der Love in London Reihe, von dem ich mir den nächsten Band, Broken Chords, sicher nicht entgehen lassen werde. Er handelt von Beths besten Freunden Lara und Alex und erscheint am 26. Februar 2015.

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Cover Fire and Ice Brandon Hill deutsch

Es handelt sich hierbei um den fünften Teil der Fire & Ice-Reihe und enthält Spoiler zu den ersten Bänden der Reihe.
Das Buch beinhaltet explizite Sexszenen und ist für Leser unter 18 Jahren nicht geeignet.

Brandon Hill und seine Freunde der Fire & Ice-Truppe sind wieder einmal in Talin. Endlich kann er sich entspannen von der Arbeit und die Zeit auf dem Mittelalterspektakel genießen.
Aber in diesem Jahr will es ihm nicht so recht gelingen sich auf die Frauen einzulassen. Schon im letzten Jahr ist im Alexa aufgefallen, aber da sie mit Jack liiert zu sein scheint, hält er sich von ihr fern.
Es fällt ihm jedoch immer schwerer.

Alexa genießt die Zeit in Talin mit ihren Freunden und allen voran mit Jack. Sie kommen gerade von einem Turniert und schon bald geht es zum nächsten. Da lässt es sich nicht vermeiden, dass sie ihr Training jeden Tag durchziehen muss.
Sie hat keine Zeit für Männer und da sie mit Jack den perfekten Lebensgefährten gefunden hat, sucht sie auch nach nichts anderem.
Also ihr aber nun immer wieder Brandon über den Weg läuft kann sie nicht anders und lässt ihre Gedanken schweifen. Zwar ist Jack ihr Lebensmittelpunkt, aber in sexueller Sicht läuft da nichts. Sie sind beste Freunde und Geschäftspartner. Das wissen alle - so glaubt Alexa jedenfalls.

Eines Abends beobachtet Brandon Jack, wie er sich an einer Frau zu schaffen macht die nicht Alexa ist. Wie kann der Typ es wagen? Da hat er die perfekte Freundin und kann dann seine Finger nicht bei sich behalten? Brandon sieht rot und stürmt auf Jack ein. Er schlägt ihn nieder.
Jack hat überhaupt keine Ahnung was das nun soll und ist dementsprechend irritiert, als Brandon ihn anschreit. Erst nach und nach kristallisiert sich raus, dass Brandon überhaupt nicht weiß, das Alexa und er kein Paar sind.
Das er ihm damit nun sein Date für diese Nacht versaut ärgert ihn allerdings gewaltig.

Brandon ist geschockt, peinlich berührt und doch der glücklichste Mensch auf Erden. Alexa ist frei! Nun gibt es für ihn kein Halten mehr.
Er sucht ihre Nähe und versucht sie durch kleine Gesten und Gespräche für sich zu gewinnen.

Als Alexa erfährt was Brandon getan hat ist sie mehr belustigt als sauer. Es ehrt sie, dass der große Mann sich um ihre Ehre sorgt. Dass er dafür allerdings ihren Partner niederschlägt ist wenig ritterlich.
Sie genießt es, dass Brandon immerzu in ihrer Nähe ist. Zwar sucht sie nichts festes, aber so ein bisschen Spaß möchte sie dann doch haben.
Nach einem gelungenen Auftritt der Männer und einem netten Abend knistert es gewaltig zwischen den Beiden. Sie fallen förmlich übereinander her - zu spät denken sie dabei an die Verhütung.
Alexa ist geschockt, hofft aber, dass es gut gehen wird.

Als sich die Zeit in Talin dem Ende nähert ist Brandon sich sicher - Alexa ist die perfekte Frau für ihn und die richtige Mutter für seine Kinder. Eine andere Frau wird es für ihn nicht mehr geben.
Die Ernüchterung folgt auf dem Fuße. Ihre Verabschiedung ist kühl und mit nur einem Satz bricht sie ihm das Herz. Die folgenden Tage sind für Brandon der Horror. Er bekommt sie nicht aus dem Kopf, ertränkt seinen Kummer im Alkohol und zieht sich komplett zurück. Das geht soweit, bis er sogar von Ty besucht wird.
Um sich langsam wieder zu sammeln stimmt er einem Treffen in ihrer Stammdisco zu. Aber die Stimmung will einfach nicht aufkommen.
Als er von Cat aus dem Club geholt und zu Nina gebracht wird, ahnt er noch nicht dass sich sein Leben innerhalb von Sekunden von Grund auf ändern wird.

Der fünfte Teil der Fire & Ice-Reihe hat mir doch gleich wieder viel besser gefallen als sein Vorgänger. Brandon ist sympathisch, lieb und ein grundnetter Kerl. Alexa ist eher eine Frau für ein paar Nächte und dann ist Schluss. Dass es da zu Reibereien kommt ist klar.
Ich mochte das Buch wirklich, aber es war mir dann auch wieder etwas zu glatt und langweilig. Am Ende gab es mal etwas Spannung und Nervenkitzel, aber irgendwie hätte ich zwischendurch noch etwas Aktion gemocht.
Die Sexszenen sind wie immer sehr nett zu lesen und gut geschrieben. Da kann man sich schon mal animiert fühlen.

Alexa ist am Anfang etwas zwiespältig für mich. Auf der einen Seite fährt sie voll auf Brandon ab, auf der anderen Seite will sie von ihm weg. Gut, sie hat keinen Bock auf Familie und Beziehung, aber dann muss sie von Anfang an konsequent sein.
Das Brandon sich auf sie einschießt ist natürlich sein Untergang - aber um es mit Skys Worten zu sagen 'War ja klar.' ^^
Im Ganzen läuft es ein wenig glatt, aber ich habe mich gut unterhalten gefühlt und auch die Nebenszenen sind wieder toll. Man erfährt so einiges von den anderen Pärchen und das ist einfach toll.
Gleich im Anschluss habe ich den nächsten Teil Fire&Ice: Jack Dessen gelesen. Wie mir die gefallen hat erfahrt ihr dann nächste Woche =o)

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