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Cover Traveling Woman Englisch

Enthält Spoiler für The Traveling Man.

Nachdem Aimee den Sommer auf Reisen mit ihrer großen Liebe Kestrel und seiner tourenden Motorrad-Stunt-Show verbracht hat, ist sie nun zurück in ihrem normalen Leben. Doch das kommt ihr mit einem Mal ziemlich klein und beengt vor. Sie liebt ihren Job als Lehrerin zwar immer noch sehr, aber ihr Leben ist einfach nicht mehr das gleiche, ohne Kes darin. Dass die beiden nicht gerade im Guten auseinander gegangen sind, macht die Sache nicht einfacher.
Umso glücklicher und überraschter ist sie, als Kes einen Monat nach ihrer Trennung plötzlich vor ihrer Schule auftaucht. Wie Aimee ging es auch ihm schrecklich in den Wochen ohne sie und er macht ihr einen Vorschlag: Nachdem sie es auch für ihn getan hat, will nun Kes in Aimees Schuhe schlüpfen und ein paar Wochen in ihrer Welt verbringen.
Doch kann jemand, der nur das Jahrmarktleben kennt und dem seine Freiheit so wichtig ist, wie Kes, in den immer gleichen vier Wänden glücklich werden? Und wie soll er mit seiner Legasthenie zurecht kommen, jetzt, wo er ein "normales" Leben führen soll?
Diese Fragen muss sich auch Aimee stellen und schon bald eine schwere Entscheidung treffen...

Nachdem ich The Traveling Man, den ersten Teil dieser Duologie, verschlungen und sofort geliebt hatte, konnte ich The Traveling Woman gar nicht schnell genug in die Hände bekommen. Und Jane Harvey-Berrick ist damit glücklicherweise auch ein im Großen und Ganzen sehr gelungener Abschluss für ihre Geschichte gelungen.
Die erste Hälfte der Geschichte dreht sich um Aimees und Kestrels Hauptproblem: Wie können sie sich ein gemeinsames Leben aufbauen? Spätestens nach den ersten paar Seiten wird endgültig klar, dass diese beiden zusammen gehören und so muss sich nun auch ein für alle Mal eine Lösung für dieses Problem finden. Ich habe Kes dafür geliebt, dass er den Spieß umgedreht und zumindest versucht hat, in Aimees Leben einen Platz zu finden. Und obwohl er sich wirklich bemüht, bekommt man auch als Leser sehr schnell das Gefühl, dass es einfach nicht er ist und er niemals damit glücklich werden könnte. Emotional gesehen hat mir dieser Teil sehr gut gefallen. Allerdings gab es dennoch ab und zu ein paar Strecken, die sich etwas hingezogen haben.
Über die zweite Hälfte möchte ich nicht viel verraten - nur, dass sie mir noch besser gefallen hat, als die erste. Die Geschichte nimmt hier etwas mehr an Fahrt auf und wir sehen wieder ein wenig mehr Action und vor allem Entwicklung.
Zwar ist die Handlung hier und da etwas vorhersehbar, aber das ändert nichts daran, dass Jane Harvey-Berrick uns auch in The Traveling Woman wieder auf eine sehr emotionale und schöne Geschichte mitnimmt. Das liegt vor allem daran, dass wir endlich die Wahrheit über Kes Geheimnis, seine Familie und seine Vergangenheit erfahren. Ich hatte bereits einige Ideen im Kopf, was denn nun das große Geheimnis sein könnte, muss aber sagen, dass Jane Harvey-Berrick mich sehr überrascht hat, denn mit dieser Auflösung hatte ich wirklich nicht gerechnet.
Einzig was das Leben auf Reisen mit dem Jahrmarkt angeht bin ich ein bisschen enttäuscht worden. Das war es nämlich, was The Traveling Man in meinen Augen so besonders gemacht hat und das hat in The Traveling Woman leider nur sehr wenig Platz in Anspruch eingenommen. Wir sehen zwar jede Menge alte Gesichter wieder und einige wichtige Entwicklungen gehen mit ihnen einher, von dem eigentlichen Leben sehen wir leider aber nur sehr wenig.
Doch das macht Jane Harvey-Berrick zu großen Teilen mit dem Ende wieder wett. Hier passiert etwas, das auf den ersten Blick eventuell ein klein wenig weithergeholt wirken könnte...doch wenn man im Anschluss die Botschaft der Autorin liest, dann wird dem Leser einiges klar und man sieht die Geschichte gleich in einem ganz anderen Licht, das mir ehrlich gesagt ein bisschen die Tränen in die Augen getrieben hat. Allgemein fand ich es sehr schön, dass das Ende ziemlich realistisch geraten ist. Jane Harvey-Berrick liefert nicht plötzlich alle Antworten. Vieles von Aimees und Kes Geschichte und den Schicksalen all ihrer Freunde bleibt offen - das ist aber okay. Schließlich ist ihr Leben nicht vorbei, nur weil die Geschichte es ist.

Alles in allem bin ich also ziemlich zufrieden mit The Traveling Woman von Jane Harvey-Berrick und dem Weg, den die Autorin für ihre Charaktere gewählt hat. Zwar ist es manchmal etwas vorhersehbar, trotzdem ist und bleibt es eine schön geschriebene und emotionale Geschichte, die ich nicht so schnell vergessen werde.

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Cover Hook up Englisch

Als Anna und Drew sich in einem Kurs in ihrem letzten College Jahr zum ersten Mal begegnen, fühlen sie sich sofort zueinander hingezogen. Keiner der beiden kann sich erklären, woher diese Anziehung kommt, sie können sie aber auch nicht leugnen. Doch während Drew nichts lieber tun würde, als die temperamentvolle, kurvige Anna näher kennen zu lernen, versucht diese nur so weit wie möglich von ihm weg zu kommen.
Anna kennt Typen wie Drew - Star-Quaterback der Uni und immer im Mittelpunkt, egal wo er auch hingeht - und sie möchte damit nichts zu tun haben. Zwar lässt Drew mit seinem Charme und seiner Schlagfertigkeit ihr Herz höher schlagen und beweist damit immer wieder, dass er vom Klischee des dummen Sportlers nicht weiter weg sein könnte, doch Anna weiß einfach, dass sie am Ende verletzt wird, wenn sie sich auf ihn einlassen würde.
Doch es kommt, wie es kommen musste und auf einer Party können Drew und Anna schließlich nicht mehr die Finger voneinander lassen. Doch Anna muss Schadensbegrenzung betreiben, also stellt sie ein paar Grundregeln auf: Keine Dates, keine Übernachtungen, kein Küssen. So kann Anna nicht Gefahr laufen, sich zu sehr auf Drew einzulassen – das versucht sie sich zumindest einzureden.
Für Drew dagegen ist die Sache ganz klar: Er will Anna, wie er noch nie eine Frau zuvor wollte - und er ist bereit für sie zu kämpfen.

Eigentlich war es wirklich eine ganz nette Abwechslung, dass es in The Hook Up von Kristen Callihan mal die Frau war, die sich ein wenig bitten ließ, wenn es darum ging, eine Beziehung einzugehen. Mit Drew wusste man eigentlich von Anfang an, woran man war. Er ist der Star des Footballteams, intelligent und dazu noch ein rundum guter Kerl. Er ist fast schon zu perfekt. Das macht ihn zwar sicher nicht zum spannendsten Charakter, den es gibt, aber man muss ihn einfach mögen glaube ich. Mit Anna verhält es sich da schon ein wenig anders. Sie war in der High School der unauffällige Außenseiter, dem nie jemand große Beachtung geschenkt hat, außer vielleicht, um sich über sie lustig zu machen. Dass sie ein paar Kilo zu viel hatte, hat die Sache nicht einfacher gemacht. Mittlerweile fühlt sie sich zwar wesentlich wohler mit sich selbst, doch so ganz konnte sie ihre alten Komplexe immer noch nicht ablegen. Deshalb kann sie sich auch nicht auf Drew einlassen. Sie weiß zwar schon nach kurzer Zeit, dass er es ehrlich mit ihr meint, doch die Neugier und der Tratsch, dem sie dadurch ausgesetzt ist, kann sie einfach nicht ertragen. All das war absolut verständlich und ich habe ihre Zurückhaltung durchaus verstanden. Wie sie allerdings damit umgegangen ist, ging mir oft gehörig auf die Nerven. Sie verletzt Drew in einer Tour und lässt ihn ständig wissen, dass er nichts weiter als eine Bettgeschichte für sie ist. Klar, die beiden haben ihre "Beziehung" am Anfang so definiert, aber sie ist sich absolut im Klaren darüber, dass sie ihn hinhält und wie es Drew eigentlich geht. Dass sie ihn eigentlich genauso will, wie er sie, macht die Sache eigentlich nur noch schlimmer. Die meiste Zeit fand ich Anna deshalb extrem anstrengend und frustrierend und sie hat einige Sympathiepunkte bei mir eingebüßt. Sie ist zwar eine starke und eloquente junge Frau (mitunter die einzigen Punkte, die ich wirklich an ihr mochte), sie konnte aber auch sehr bissig und gemein sein und Leute (vor allem Drew) genau dort treffen, wo es am meisten weh tut.

Cover Hook Up Englisch 2

Dass die Geschichte zwischen Anna und Drew alles andere als einfach ist, versteht sich daher natürlich von selbst. Meistens fand ich ihr Hin und Her zwar ziemlich herzzerreißend, aber auch sehr unterhaltsam. Trotzdem gab es den ein oder anderen Moment, an dem sich die Handlung etwas zu gestreckt und langgezogen angefühlt hat. Kristen Callihan hat zwar versucht, die Geschichte durch die Nebencharaktere hier und da ein wenig aufzulockern, doch das ist nicht immer gelungen. Vor allem deswegen, weil der Leser hier in vielen Dingen in der Luft hängen gelassen wird. Wie geht es weiter für Annas beste Freundin Iris und ihrem Freund Henry? Sagt Iris Bruder George ihr die Wahrheit über sein Praktikum? Wie geht es mit Annas Mutter weiter? Man lernt diese Figuren kennen, aber irgendwie bringt Kristen Callihan ihre Gedanken hier nicht wirklich zu Ende. Mit Drews Team Kollegen ging es mir ähnlich, allerdings bekommen einige von ihnen in Zukunft ihre eigenen Bücher, weshalb es sich in ihren Fällen eher wie eine Vorbereitung angefühlt und neugierig gemacht hat.
Auch das Ende war für meinen Geschmack ein klein wenig zu schnell abgehandelt. Bis kurz vor Schluß stehen Drew und Anna vor einem riesigen Problem - eines, das bei weitem wichtiger, als ihre Konflikte vom Anfang war - und hier hätte die Geschichte durchaus noch etwas mehr Polster vertragen. Der Epilog ist sehr spärlich ausgefallen und auch wenn das grundsätzliche Geschehen schon ein befriedigendes Ende bringt, fehlte doch noch ein wenig der letzte Schliff.

The Hook Up von Kristen Callihan ist sicher nicht die einfallsreichste Geschichte aller Zeiten, aber es war ein Buch, das durchaus Spaß gemacht hat und vor allem Fans von Beautiful Disaster und The Deal / The Deal - Reine Verhandlungssache sicher ebenfalls gefallen wird. Zwar waren die Charaktere nicht die einfachsten, ein paar unterhaltsame und romantische Lesestunden sind aber auf jeden Fall drin.

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Cover Kommt eine Frau in eine Bar deutsch

'Kommt eine Frau in eine Bar ...' so kann jede Art von Geschichte beginnen - ein Thriller, ein Liebesroman, eine Erzählung. In diesem Fall handelt es sich um eine erotische Geschichte, die der Leser selbst bestimmen kann. Die drei Autorinnen Paige Nick, Helen Moffett und Sarah Lotz haben sich zusammengetan um einen Roman zu schreiben, der für jeden Leser anders verlaufen kann.

So habe ich mich mit Klebchen gewaffnet und meine erste Reise durch das Buch markiert um mich beim zweiten Mal auf einen anderen Weg zu begeben. Zumindest am Anfang wird man immer wieder auf eine Spur geschickt, das fand ich sehr schade. Da hätten mich die anderen Stränge doch auch interessiert. Dafür teilt es sich dann später, nach der Bar in sehr interessante Abschnitte.

Ich habe bisher noch nie solch einen Roman gelesen und ich dachte mir - das teste ich mal aus. Dann meinte eine Bekannte 'Das habe ich einmal mit einem Buch probiert, hat mir überhaupt nicht gefallen.' Gut. Das war mein ausschlaggebender Punkt, direkt mit dem Buch zu starten. Und was soll ich sagen - mir gefällt es. Es macht wirklich Spaß zu überlegen, ob man nun nach links oder nach rechts geht. An manchen Punkten hat man sogar drei Auswahlmöglichkeiten und hinter jeder Biegung verbirgt sich etwas anderes spannendes.

Von dem eigentlichen Inhalt verrate ich euch an dieser Stelle natürlich nichts. Das müsst ihr schon selbst ausprobieren ^^ Der Schreibstil ist wie eine Spielanleitung gehalten. Die Autoren setzen den Leser als Hauptperson ein und agieren wie ein Spielleiter in einem Rollenspiel. Denn etwas anderes ist es ja eigentlich auch nicht.
Die erotischen Szenen sind teilweise (humorvoll) komisch, teilweise sehr elektrisierend und teilweise sinnlich.

So, habe ich euch nun neugierig gemacht? Dann versucht es einfach mal!

Einen lieben Dank an den Goldmann- Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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Cover Blush Englisch

Wenn es darum geht, die grausamsten Kriminellen und perversesten Bösewichte auszuschalten, ist Cruz Barcelona der Beste für den Job. Der Auftragskiller hat seinen ganz eigenen Ehrenkodex und übernimmt erst dann einen Auftrag, wenn er sich selbst vergewissert hat, dass das Ziel sein frühzeitiges Ableben auch wirklich verdient hat.
Doch langsam aber sicher, möchte er seine Karriere an den Nagel hängen. Einen letzten, lukrativen Aufrtag will er noch erledigen und sich danach irgendwo in Brasilien an den Strand legen. Doch dieses letzte Opfer wird er sich nicht entgehen lassen: Mia Hayward aka Amelia Wellington-Wentworth. Sie ist die Erbin und CEO des Multimillionen-Dollar Kosmetik-Konzerns Blush. Sie betreibt unter anderem ein Werk in China, in dem Kinder unter schlimmsten Umständen arbeiten und wo es kürzlich zu einem schweren Unfall mit vielen Toten kam. All das nur wegen der Profitgier dieser eiskalten Geschäftsfrau. Cruz wird garantiert keinen Schlaf verlieren, wenn er sie ausgeschalten hat.
Doch als er Mia, die sich aus irgendeinem Grund in einem heruntergekommenen Haus mitten im Sumpf von Louisiana versteckt, endlich aufspürt, ist sie so gar nicht, was er erwartet hat. Statt einer kühlen Geschäftsfrau trifft er auf eine sympathische und merkwürdig unschuldige junge Frau. Cruz weiß, er sollte sich nicht von einem hübschen Gesicht ablenken lassen. Schließlich hat er bereits gesehen, dass das Böse viele Masken tragen kann. Doch sein Bauchgefühl sagt ihm, dass irgendetwas faul an der Sache ist und Mia nicht das ist, was sein Auftraggeber ihm weiß machen will - und das macht seinen Job um einiges schwieriger...

Eigentlich fand ich die Geschichte um Mia und Cruz in Blush von Cherry Adair gar nicht so schlecht. Die beiden sind nicht wirklich das, was man nach den ersten paar Seiten des Buchs erwartet. Mia ist weder arrogant und künstlich, noch profitgeil und Cruz ist nicht der gefühllose Killer, für den er sich eigentlich hält. Im Laufe der Geschichte lernen sich beide selbst und gegenseitig ganz neu kennen und das hat großen Spaß beim Lesen gemacht. Vor allem bei Mia war es immer wieder interessant zu sehen, wie viel von ihr Amelia Wellington-Wentworth und wie viel Mia Hayward ist. Als Mia kann sie viele Dinge tun, zu denen sie bisher nie die Möglichkeit oder Zeit hatte. Sie had sich sogar eine Art Bucket List gemacht. Die ist sogar ziemlich lang und enthält so banale Dinge wie Autofahren oder kochen lernen, aber auch etwas riskantere Punkte wie Sex mit einem Fremden oder in der Öffentlichkeit. Es war wirklich schön zu sehen, wie Mia sich selbst entdeckt und feststellt, was ihr in ihrem Leben bisher eigentlich gefehlt hat. Auch an Cruz geht Mias charmante Art natürlich nicht spurlos vorbei. Die beiden gehen zwar sehr früh eine sexuelle Beziehung ein, aber es ist alles nur körperlich. Zumindest versucht er sich das hartnäckig einzureden. Die Gewissensbisse, die er verspürt, flüstern ihm aber etwas anderes ins Ohr. Sein Kopf sagt ihm, dass seine Recherche korrekt ist und Mia ihm mit ihrer netten Art nur etwas vorspielt, doch sein Bauch ist da ganz anderer Meinung. Es bieten sich Cruz jede Menge Möglichkeiten, seinen Auftrag durchzuführen, wodurch sich immer mal wieder sehr spannende Momente ergeben, denn er ringt ernsthaft mit sich und seiner Entscheidung. Aber das eigentlich interessante ist, wie Cruz nach und nach aufdeckt, was es wirklich mit Mia und der Fabrik in China auf sich hat.
Eigentlich ist die Geschichte also nicht schlecht gelungen. Es gibt viel Romantik, einige erotische Szenen und eine relativ gelungene, wenn auch etwas simple Handlung. Leider gibt es aber auch immer wieder ziemlich langweilige Passagen. Irgendwie war Cherry Adairs Schreibstil manchmal sehr repetitiv. Sie wiederholt ständig gewisse Details; z.B. beschreiben Cruz und Mia gleich mehrmals das Aussehen des anderen und jedes Mal dachte ich mir "Das weiß ich doch schon längst über sie/ihn". Auch in den Sexszenen wiederholt sie sich sehr oft, was die entsprechenden Szenen künstlich in die Länge zieht und irgendwie auch sehr den Lesefluss stört.
Außerdem gibt es die ein oder andere unlogische Stelle, in der Cherry Adair es sich doch manchmal etwas zu leicht gemacht hat. Z.B. lernen Mia und Cruz sich auf sehr...ungewöhnliche Weise kennen, verlieren jedoch nie wieder ein Wort darüber und das, obwohl eigentlich noch eine andere Person involviert ist, die aber nie wieder erwähnt wird. Aber auch später im Verlauf des Buchs gibt es immer wieder Momente, die nicht wirklich glaubwürdig und ziemlich vorhersehbar sind.

Deswegen kann ich Blush von Cherry Adair nur bedingt empfehlen. Es hat durchaus Potenzial und einige wirklich gelungene, nette Szenen, doch leider wiederholt sich die Autorin zu oft und macht es sich mit manchen Entwicklungen zu einfach.

Blush erscheint am 7. April 2015.

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Cover Hero Englisch

Seit Jahren verfolgen die 28-jährige Alexa nun schon die Fehler ihres Vaters. Wegen ihm ist nicht nur ihre eigene Familie zerstört, sondern auch die Leben einiger anderer Menschen und das nur, weil er nie die Verantwortung für sein Handeln übernehmen konnte. Als Lexie bei einem Foto-Shooting, bei dem sie als Assistentin des Fotografen arbeitet, ausgerechnet den Menschen trifft, der am meisten unter den Taten ihres Vaters gelitten hat, sieht sie ihre Chance gekommen, ein wenig Wiedergutmachung zu leisten.
Doch als Caine Carraway, der sich von Nichts zu einem der mächtigsten Männer Bostons hochgearbeitet hat, von Lexies Identität erfährt, will er nichts von ihr und ihren Entschuldigungen hören - und kostet sie am Ende sogar noch ihren Job. Lexie weiß, dass Caines Wut absolut gerechtfertigt ist, doch das kann sie nicht auf sich sitzen lassen und versucht ihr Bestes, die Mauern des unterkühlten Geschäftsmannes zu durchbrechen. Der scheint es sich allerdings zur Aufgabe gemacht zu haben, Lexies Leben zur Hölle zu machen - vielleicht lässt sie ihn dann endlich in Ruhe.
Als es kommt, wie es kommen musste, und die Stimmung zwischen den beiden temperamentvollen Dickköpfen schließlich überkocht, beginnen sie eine explosive Affäre. Doch Caine macht Lexie unmissverständlich klar, dass er nicht der Held sein kann, den sie offensichtlich sucht. Lexies Herz allerdings kann die Hoffnung nicht so leicht aufgeben...

Cover Hero Ein Held zum Verlieben Deutsch

Mit Lexie und Caine treffen in Hero / Hero - Ein Mann zum Verlieben von Samantha Young wirklich zwei echte Sturköpfe aufeinander. Denn obwohl Lexie Caine seine Wut und auch die ein oder andere Gemeinheit nachsehen kann, lässt sie nur wenig auf sich sitzen. Sie lässt es ihn sofort wissen, wenn er sich wie ein Arsch verhält - was ehrlich gesagt ziemlich oft vorkommt - und zahlt es ihm mit gleicher Münze zurück. Dass es zwischen diesen beiden zu einigen explosiven Szenen kommt, ist daher natürlich klar. Die Anspannung zwischen ihnen war auf jeder Seite zu spüren und allein das hat Hero / Hero - Ein Mann zum Verlieben schon ziemlich lesenswert gemacht.
Lexie ist ein sehr sympathischer Charakter. Es war ganz erfrischend, dass sie Selbstbewusstsein hatte und ihren eigenen Wert kannte - und das obwohl sie nur sehr wenig Zuneigung von ihrer Familie kennt. Ihre Mutter ist gestorben, zu ihrem Vater hatte sie nach allem, was er getan hat, nie eine besonders gute Beziehung und ihr Großvater ist das einzige Familienmitglied von der Seite ihres Vaters, das sie anerkennt - allerdings nicht öffentlich. Schließlich ist sie Tochter des schwarzen Schafs einer ziemlich reichen Bostoner Familie. Lexie machen all diese Zurückweisungen ziemlich zu schaffen, doch sie ist eine Kämpfernatur und boxt sich durch. Bestes Beispiel dafür ist Caine, der es absolut klar macht, dass er nichts mit ihr zu tun haben will. Doch Lexie erkennt etwas in ihm, das ihr sagt, dass sich die beiden ähnlicher sind, als es zunächst den Anschein hat. Caine konnte manchmal allerdings schon wirklich ein echter Idiot sein. Er hat Macht und Geld und ist sich nicht zu schade, diesen Einfluss auch zu nutzen - manchmal wirklich auf mieseste Weise. Seine Stimmung kann von einer Sekunde zur nächsten mit nur einem falschen Wort umkippen und man weiß irgendwie die meiste Zeit nicht richtig, woran man bei ihm ist. In vielerlei Hinsicht, ist er der klassische dunkle Held, den man aus vielen Romanzen kennt - inklusive schmutzigem, kleinen Geheimnis, das ihn und Lexie ihre Zukunft kosten könnte. Er ist bestimmt nicht die einfallsreichste Figur, aber trotzdem fand ich die Geschichte um die beiden sehr unterhaltsam.

Cover Hero Englisch 2

Allerdings hat das meiner Meinung nach in der ersten Hälfte von Hero / Hero - Ein Mann zum Verlieben noch besser funktioniert, als in der zweiten. Denn dort hat mich Lexies Kampf um Caine manchmal ein wenig genervt. Er macht es wieder und wieder klar, dass er nichts Dauerhaftes will - doch Lexie gibt die Hoffnung nie auf und klammert sich an jeden Schimmer und die noch so kleinste Geste. Grundsätzlich ist es ja etwas Schönes, dass sie sieht, dass zwischen ihnen mehr ist und sie dafür kämpft. Trotzdem, ab einem gewissen Punkt hätte sie einfach so stolz sein und gehen sollen. Ihre ständigen neuen Hoffnungsschimmer wirkten naiv und haben nicht zu der starken Frau gepasst, die ich am Anfang der Geschichte kennengelernt habe. Meiner Meinung nach hätte Caine am Ende eine Menge wieder gut zu machen gehabt und Lexie es verdient, dass zur Abwechslung mal jemand um sie kämpft. Leider war es aber weiterhin hauptsächlich sie, die die Arbeit gemacht hat und so kam mir ihre Geschichte bis zum Schluss oft etwas einseitig vor
Ebenfalls nicht so gelungen, fand ich die Wendung, die sich am Ende der Geschichte aufgetan hat und die für etwas dramatischere Szenen gesorgt hat. Ich fand es etwas dick aufgetragen und die Geschichte hätte auch so genug Emotionen hergegeben. Allerdings war es ein guter Katalysator um nocheinmal alle Schlüsselfiguren von Hero / Hero - Ein Mann zum Verlieben zusammen zu bringen - und das hat mir ziemlich gut gefallen.

Unterm Strich ist Hero / Hero - Ein Mann zum Verlieben von Samantha Young eine schöne, wenn auch etwas frustrierende Liebesgeschichte, die sich trotz der düsteren Elemente wunderbar leicht lesen lässt. Lexie und Caine machen es dem Leser zwar nicht immer leicht, dafür gibt es aber auch nie einen langweiligen Moment mit ihnen.

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