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Cover Carry On englisch

Eigentlich wollte Simon Snow nur sein letztes Jahr auf der Watford School for Magicks genießen. Doch das Leben macht es ihm schwer. Nicht nur, dass der Endkampf mit dem Hundrum noch aussteht, nein, seine Freundin macht mit ihm Schluss und Baz, sein Zimmergenosse und seine ganz persönliche Nemesis, ist zu Beginn des Schuljahres verschwunden. Und Simon dreht darüber fast durch - mehr noch über den fehlenden Baz als das Ende seiner Beziehung mit Agathe. Denn auch, wenn Simon seinen Zimmergenossen auf den Tod nicht ausstehen kann (glaubt er jedenfalls), ohne ihn ist Watford einfach nicht dasselbe. Das Geister, Vampire und andere magische Kreaturen alles nur noch komplizierter machen, sei hier nur am Rande erwähnt...

Carry On - hier war es endlich. Das Buch, das die Geschichte von Simon Snow und seinem Zimmergenossen Baz erzählt, auf das viele (ich auch) seit den ersten Schnipseln ihrer Geschichte in Fangirl gewartet haben. Tja, was soll ich sagen. Es war nicht schlecht, aber es war auch bei weitem nicht so gut wie ich das erwartet hatte.

Das Positive zuerst. Simon ist ein absolut schrecklicher 'Auserwählter' (Chosen One) und sein humorvoller Blick auf die Welt war einfach charmant zu lesen. Ebenfalls gefallen hat mir das Ende. Es war ganz sicher kein happily ever after, das heißt es war einfach nicht perfekt. Nach den Ereignissen in Carry On wäre ein zuckersüßes Ende aber wirklich einfach zu viel des Guten gewesen. Und wie immer bei Büchern von Rainbow Rowell las es sich in einem Rutsch weg.

Nun zu meiner Kritik. Zunächst dauert es ewig, bis Baz überhaupt mal auftaucht. Wie gesagt ist er am Anfang verschwunden und auch, wenn Simons Obsession über ihn weiterhilft, und man eine Menge über ihn erfährt, ist es nicht das Gleiche wie wenn er einfach da gewesen wäre. Baz ist nämlich der Star der Geschichte. Jedenfalls war er das in meinen Augen. Er ist sarkastisch und sieht Simon mit all seinen Fehlern (und für einen Auserwählten hat er eine Menge) und er weiß genau, dass sie in gegenläufigen Lagern stehen - dennoch liebt er Simon innig. Natürlich ohne das Simon davon auch nur was ahnt, weil Baz ein Meister der Verstellung ist. Alles in allem war mir also viel zu wenig Baz in Carry On.

Weit schlimmer war aber, dass die Geschichte, die in sehr, sehr vielen Elementen bei Harry Potter abkupfert ohne aber die Charaktere auch wirklich zu nutzen wie es ein echtes Fanfiction machen würde, einfach viel zu vorhersehbar war. Jeder ansatzweise versiehrte Leser von Gut-gegen-Böse-Geschichten konnte schon lange vor dem Ende erahnen, wer wohl der Bösewicht sein würde. Für mich war einzig das wieso noch in Ansätzen interessant, das warum war ebenso verhersehbar wie die Identität des Schurken selber. Schade eigentlich. Da hätte man eine Menge mehr draus machen können.

Ein weiter Schwachpunkt. Es passiert zu wenig. Das Buch ist über 500 Seiten lang und manchmal dachte ich mir, ein charmanter Schreibstil ist ja schön und gut, aber Handlung braucht es bei so einer Länge eben auch. Viele interessante Seitenstränge der Handlung wurden zwar zu einem Ende geführt, aber dennoch wirkten diese oft plump oder lieblos.

Als jemand, der Fanfiction wirklich liebt und beim Lesen derselben täglich sieht, was für eine Menge an talentierten Autoren da draußen ihre Werke präsentieren, war ich von Carry On einfach enttäuscht. Ich hatte mich nämlich sehr auf ein Buch gefreut, dass parktisch eine Art Fanfiction zu einem Buch ist - ich habe eine absolute Schwäche für Geschichten-in-Geschichten-in-Geschichten und hatte gehofft, von Rainbow Rowell ein Schmankerl präsentiert zu bekommen. Leider lag ich damit falsch. Mehr als nette Unterhaltung war Carry On nämlich nicht. Bessere Unterhaltung gibt es zuhauf und auch noch weit günstiger oder gleich umsonst.

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Cover Gone Missing englisch

Enthält Spoiler zum ersten Teil der Milly Dupont-Reihe The Death Next Door.

Nachdem fast wieder so etwas wie Ruhe eingekehrt ist im kleinen Ort Wirkster kommt es vermehrt zu Diebstählen. Ein Nachbar beklagt sich darüber, dass seine WC-Bürste gestohlen wurde. Eine andere Dame aus dem Ort vermisst 2 Tiffany-Lampen. Als bald jeder einen Diebstahl zu beklagen hat, wird es Milly zu bunt. Sie überlegt wer wohl dahinter stecken könnte. Es kommen für sie aber nur 3 Verdächtige in Frage: das neue Pärchen im Ort, das vor kurzem ein altes Haus übernommen hat, Jimmie, der Lebensgefährte ihrer verstorbenen Nachbarin Davina und Callums Neffe Jake.

Milly erfährt in ihrem kleinen Café immer den neuesten Tratsch und wundert sich von Tag zu Tag mehr, was den Leuten geklaut wird. Was sollten ihre Verdächtigen damit anfangen? Jake ist ein Teenager, Jimmie hat eine eingerichtete Wohnung und die neuen Nachbarn im Ort sind stinkreich. Wieso sollten sie gebrauchte Sachen klauen?
Nach dem grausamen Tod Davinas ist Callum samt Neffe bei Jimmie eingezogen, der bereits vorher Davinas Wohnung übernommen hatte. Milly war ganz froh, so war sie nicht mehr allein und musste sich vor jedem Geräusch fürchten.
Und es hatte schon seinen Reiz, das Callum nun direkt nebenan wohnte ... wäre da nicht seine Freundin Maria.

Irgendwie regt sich zwar jeder über die Diebstähle auf, aber keiner meldet es der Polizei. Als es dann jedoch zu einem Mord kommt, steht diese ganz schnell wieder auf der Matte. Die Andrews sind ermordet worden und allem Anschein nach war es ein Ritualmord. Und das in ihrem kleinen ruhigen Ort. Wer kann so etwas nur tun?
Milly, die Davinas Hunde übernommen hat nach deren Tod, spaziert wie jeden Morgen mit den beiden und Kater Edgar über die weiten Wiesen und sanften Hügel um den Ort herum, als ihr Kater komisch reagiert. Inzwischen weiß sie, wann er ihr etwas mitteilen will und so verfolgt sie ihn zum nahe gelegenen Wald. Dort findet sie ein rotes T-Shirt. Erst als ihr klar wird, dass es ein weißes T-Shirt mit einer verdächtigen roten Flüssigkeit ist, sackt ihr das Blut in den Magen. Sie erkennt das Shirt, es gehört Jake, der es sich in einem Indianer-Reservat gekauft hatte. Das konnte nicht sein. Niemals würde der 15jährige Jake einen Mord begehen. Oder doch?

Um ihre Gedanken zu sortieren ruft sie erst Callum und dann die Polizei an. Nun steckt sie wieder mitten in einem Mordfall, denn natürlich wundern sich die zwei Beamten, was sie bitte schön hier draußen zu suchen hat.
Milly ist froh Callum an ihrer Seite zu haben und gemeinsam machen sie sich auf den Weg zurück zu Millys Café, grübelnd wie Jakes Shirt blutbesudelt in den Wald kommt.
Sie kennt Jake kaum, aber nachdem seine Mutter in quasi abgeschoben hat zu seinem Onkel könnte solch eine Tag ein verzweifelter Schrei nach Aufmerksamkeit sein.
Als ihr Kater am selben Nachmittag plötzlich ins Café kommt und sich auf Jake stürzt glaubt sie ihren Augen nicht.

Auch der zweite Teil um Milly und ihr kleines Café ist wieder kurzweilig und sehr unterhaltsam. Es macht Spaß diese wirklich kurzen Geschichten zu lesen und mit zu raten, wer denn jetzt der Bösewicht sein könnte =o)
Das sie bei der Spurensuche fellnasige Unterstützung hat stört mich in diesem Fall auch gar nicht. Edgar ist einfach ein Kater für sich.

Vom ersten Teil der Reihe ging es quasi nahtlos in den zweiten Teil über. Hier wurde am Ende des ersten schon ein wenig auf den zweiten Teil hingearbeitet. Das habe ich jetzt am Ende des zweiten Teils nicht gefunden. Da bin ich also sehr gespannt was da in Wirkster noch so passiert.
Mir ist die Wortwahl der Autorin manchmal unbekannt, aber man lernt so halt nie aus. Gerade gibt es einige ihrer Bücher bei Amazon für lau und es lohnt sich definitiv reinzulesen =o)

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Cover The Death Next Door englisch

Milly Dupont liebt das Leben in ihrer Kleinstadt Wirkster. In ihrem Café versorgt sie die Menschen mit Tee, Gebäck und einem gemütlichen Plätzchen um Klatsch und Tratsch auszutauschen. Sie selbst hält sich hierbei zwar zurück, kommt aber nicht umhin die neuesten Geschichten aus der Stadt stets zu kennen.
Auch an diesem Morgen steht sie hüftschwingend in der Küche und verziert die letzten Kuchenstückchen mit Creme bevor sie ihren Laden öffnet.

Sie wartet sehnsüchtig darauf das Callum an ihrem Schaufenster vorbei läuft. Oft kommt er auf eine Tasse rein, bevor er nebenan bei ihrer Freundin Davina im Laden arbeitet. Schon lange schwärmt die kurvige Cafébesitzerin für den schmucken jungen Mann, doch der hat ganz andere Vorstellungen von einer Frau an seiner Seite - zumindest wenn man sich seine derzeitige Flamme anschaut.
Natürlich würde Milly nie im Traum einfallen Callum ihre Gefühle zu gestehen, aber vielleicht irgendwann ...

Callum hat es heute besonders eilig in Millys Laden zu stürmen. Er ist völlig durch den Wind und ruft ihr zu sie soll die Polizei rufen. Der Laden von Davina ist komplett durcheinander und es befinden sich Blutspuren auf dem Boden und am Tresen. Milly ist geschockt. Von Davina gibt es jedoch keine Spur weit und breit.
Kurz darauf erscheint die Polizei und nimmt alles auf. Auch Milly prägt sich die Szene ein, irgendwas kommt ihr komisch vor, aber sie kann ihren Finger nicht drauf legen. Zudem stolziert ihr Kater Edgar durch den Tatort und das wird weniger gern gesehen.
In den nächsten Tagen wird Milly häufiger von der Polizei besucht und auch befragt. Der Tatverdächtige Nummer eins ist natürlich Callum, aber was sollte er für ein Motiv haben? Wäre nicht viel eher Jimmie, Davinas Freund, ein geeigneter Kandidat? Schließlich trifft sich Davina seit einiger Zeit mit einem mysteriösen Unbekannten und erzählt keinem um wen es sich dabei handelt.
War es am Ende eine Beziehungstat? Während die Polizei im Dunkeln tappt beginnt Milly ihre eigenen Streifzüge nach Davinas Körper und versucht dem Täter auf die Spur zu kommen.

Ich bin durch Zufall auf diese kleine Kurzgeschichte gestoßen und dachte mir, das klingt ja ganz niedlich. Und die 38 Seiten sind wirklich fix gelesen und doch so unterhaltsam, als wären es 200. Milly ist eine putzige kleine Person die im Gegensatz zu den meisten anderen im Ort sehr zurückgezogen lebt. Sie hat keinen Freund und begnügt sich mit der Gesellschaft ihres Katers.
Der Tod ihrer Freundin und Nachbarin nimmt sie ganz schön mit und so will sie natürlich wissen was passiert ist. Die Polizei scheint wenig zu finden - ohne Leiche aber auch nicht einfach.

Natürlich findet auch die Liebe ein wenig Platz in der Geschichte und so hat The Death Next Door eigentlich alles, was eine gute Story braucht. Im Moment gibt es das E-Book kostenlos bei Amazon. Es gibt also wirklich keinen Grund warum man es sich nicht holen sollte. Zudem befindet sich ein weiteres Buch der Autorin direkt im Anhang. Das habe ich aber noch nicht gelesen und rezensiere es für euch ein anderes Mal.

S.Y. Robins hat ziemlich viele kurze Mystery-Bücher geschrieben. Wer also immer mal etwas für Zwischendurch oder auch die Bahnfahrt braucht, ist hier gut bedient.

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Cover Maybe You alby_mangroves

Loki hat gelernt, zu akteptieren, dass er ohne Seelenverwandeten auskommen muss, und einmal mehr der geringere Bruder ist. Ganz klar also, dass sich ihm das Seelenband dann bemerkbar macht, wenn er am wenigsten damit rechnet. Wenn es ihn dann auch nach Midgard zieht, denkt er, dass etwas ganz und gar Falsches an ihm dran ist. Mehr jedenfalls, als sowieso schon.

Womit soll ich anfangen, wenn es um Maybe You (and your sad blue eyes) und ably_mangroves geht? Am besten am Anfang: ably_mangroves ist eine fantastische Künstlerin. Erst beim durchstöbern ihrer Bilder bin ich überhaupt darauf gestoßen, dass sie auch Fanfiction schreibt. Und erst im Laufe der Zeit ist mir aufgegangen, was für eine talentierte Person sie wirklich ist.
Mit Maybe You (and your sad blue eyes) hat sie nun erstmalig eine Geschichte illustiert, die sie auch selbst geschrieben hat. Normalerweise zeichnet sie ohne Bezug zu Fanfiction oder für die Geschichten anderer Leute. Nur ihren Bildern ist es zu verdanken, dass ich überhaupt mit Avengers-Fanfiction angefangen habe. Ihre Bilder haben mich auch dazu gebracht, Q und James Bond eine Change zu geben. Oh ja und nicht zu vergessen, ihre fantastischen Grafiken zu den First Class X-Men, Erik und Charles, und ihre wunderbaren Illustrationen von Arthur, Merlin und Co.

Bild Loki and Frigga alby_mangroves

Doch zurück zu Maybe You (and your sad blue eyes). Man stelle sich einmal vor, über tausend Jahre lang immer weiter zu erleben, dass man niemals an den großen Bruder heranreichen wird, dass man niemals einen oder eine Seelenverwandte finden wird, obwohl fast alle um einen herum mit einem solchen Band gesegnet sind. Wenn sich Neugierde, Lebensfreude und Bewunderung langsam in Verzweiflung, Einsamkeit und Hass verwandeln und man dann, wenn man es gar nicht brauchen kann, den inneren Zug eines Seelenbandes spürt. Würdet man das vielleicht für eine Falle halten? Und was passiert, wenn man seinen Mut zusammengesammelt hat und einen ersten Funken Hoffnung verspürt. Man dann dem Ziehen in der Brust nachgeht und im ewigen Eis landet und plötzlich nichts, aber auch gar nichts mehr spürt außer absoluter Kälte. Ja, genau dann fühlt ihr euch, wie Loki sich in Maybe You (and your sad blue eyes) lange Zeit fühlt.

Dann versteht man auch, warum es gefühlte Ewigkeiten dauert, bis er überhaupt begreift, dass das Band, dass ihn zu Steve Rogers führt, keine Falle ist. Dass es wirklich nicht von Thanos kreiert wurde, um ihn in den Wahnsinn zu treiben. Dass es real ist und die längst verloren geglaubte Hoffnung tatsächlich berichtigt ist. Zum Glück ist Lokis Seelenverwandter, Steve, ein wenig ungeduldiger als der nordische Gott und kann sich auch mit Lokis wahren Asenform anfreuden...

Die Geschichte, die in Maybe You (and your sad blue eyes) erzählt wird, besticht durch ihr Detailreichtum und dadurch, das dem Leser, neben dem eigentlich Handlungsstrang, ganz viele kleine und große Gegebenheiten aus Lokis Vergangenheit erzählt werden. Ganz ehrlich, er tut einem entsetzlich Leid und man kann komplett verstehen, warum er tut, was er in den Marvel-Comis und -Filmen tut. Er hat in der Marvel-Adaptation sowieso weniger Trickster-Züge als in anderen Manifestationen und so war seine Geschichte in Maybe You (and your sad blue eyes) einfach ein perfekt erzähltes Schicksal, das mein Herz langsam aber sicher zum Schmelzen gebracht hat.

Bild Arrow alby_mangroves

Hinzu kommen die wunderbaren Bilder. Nicht nur die großen - wie hier im Blog gezeigt Frigga und Loki sowie Steve und Loki - sondern auch die kleinen haben es mir wirklich angetan. Diese Szenentrenner wie die Yggdrasil, die Eicheln, der Kugelamarant, der Apfel, die Unendlichkeitsschleife und - natürlich - die Motte. Sind sie nicht fantastisch anzusehen?
Mein Favorit ist ein Bild, welches Steve in der Geschichte von Loki malt. Da ich hier nur Bilder mit ably_mangroves Namen zeigen will, müsst ihr euch dieses Bild von Loki und seinen Rabenhaaren online angucken. Hier ist der Link zum entsprechden Kapitel. Dies ist tatsächlich eine Geschichte, die man sich nicht herunter auf den Reader ziehen sollte, sondern die man Kapitel für Kapitel mit allen Bildern genießen sollte. Und wenn ihr das gemacht habt, erzählt mir - oder noch besser ably_mangroves - doch, welches euch am besten gefallen hat.

Ihre gesammelten Werke finden sich hier auf AO3. Alle Bilder zu Maybe You (and your sad blue eyes) kann man sich auf einen Blick auf tumblr angucken. Viel Spaß!

Thank you very much, Alby! Thanks, for giving me the permission to show off your beautfiful art. Let's hope everyone will be blown away by your brilliant talent.

Hier geht es zum Buch!

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Cover Spiele zu dritt deutsch

Zu ihrem 32. Geburtstag hat sich Miras Freund Ethan etwas ganz besonderes einfallen lassen. Er entführt sie übers Wochenende in ein abgelegenes Häuschen direkt an einem großen See. Obwohl es bereits Herbst ist sind die Temperaturen sehr angenehm und Mira freut sich endlich wieder Zeit mit ihrem Freund zu haben.
Der Anwalt hat seine Freundin in den letzten Wochen und Monaten stark vernachlässigt und hat nun einiges wieder gut zu machen. Wie gut, dass Mira ihm vor einem Jahr in einem sehr angeheiterten Zustand ihre intimsten Wünsche mitgeteilt hat. So träumt sie tatsächlich manchmal von einem Dreier, würde sich aber nie wagen einfach so einen zu planen. Das kommt Ethan nun gerade recht. Er hat diesen Dreier für sie geplant. Und zwar das ganze lange Wochenende über - mit ihrem Ex Rogan.

Als Mira von Ethans Plan erfährt ist sie geschockt. Nie hätte sie über so eine Möglichkeit nachgedacht und doch beginnt ihr Innerstes bereits zu kribbeln bei der Vorstellung von zwei Männern befriedigt zu werden.
Aber wie kommt Ethan ausgerechnet darauf Rogan dazu einzuladen - den Mann, der ihr vor 4 Jahren das Herz brach und an den sie immer noch ab und an dachte? Mira ist völlig überfordert. Nie hätte sie gedacht, das Ethan zu so etwas fähig wäre. Ist es nicht Betrug, wenn sie Sex mit ihrem Ex hat? Und wie soll das Ganze überhaupt ablaufen?

Aber Mira hat nicht lange Zeit sich Gedanken zu machen. Schon kurz darauf steht ihr heißer Ex vor der Tür und Mira befindet sich in einem Strudel aus Lust, Ekstase und Sex pur. Wenn da nicht nur immer wieder der Gedanke wäre, dass es doch eigentlich falsch ist.

Hinter dem Pseudonym Lacey Alexander steckt die Autorin Toni Blake, die sich bereits mit romantischen Büchern in den USA einen Namen gemacht hat. Party of Three / Spiele zu dritt ist der zweite Teil einer Reihe - zumindest im Original - und hat eigentlich kaum Geschichte. Es dauert wirklich nur sehr wenig Sätze, bis das Gespräch das erste Mal auf Sex kommt. Und sobald der dritte Part im Bunde da ist gibt es eigentlich kein Halten mehr. Ich weiß nicht wie oft die drei es an diesem einen Wochenende getrieben haben, aber es ist eindeutig mehr als es der Geschichte gut tut. Die 'erotischen' Szenen sind sehr ausführlich und anschaulich beschrieben. Das Kopfkino funktioniert also wunderbar. Noch schöner wäre es gewesen, wenn sie gut geschrieben gewesen wären.
Die Autorin hat eine ganze Palette an Kosenamen entworfen für die weiblichen und männlichen Geschlechtsorgane und auch der Akt an sich wird gern und oft mit f***en betitelt. Immer wieder und auch gern häufig hintereinander. Bisher dachte ich auch immer man 'stopft' Socken und Braten ...

Auch ist es erstaunlich wie viel man - in diesem Fall Mira - über die gleichen Dinge nachdenken kann. Wenn sie sich also nicht gerade vergnügt und dabei völlig weggetreten ist vor Ekstase, dann überlegt sie hin und her ob es denn überhaupt gut ist was sie da treibt. Wen der beiden Männer sie jetzt mehr mag und was sie bloß über sie denken.
Das ist so unrealistisch, das es mir schon nach kurzer Zeit tierisch auf die Nerven ging. Auch ihre anderen Überlegungen in Bezug auf ihre Beziehung zu Ethan waren so unglaublich abwegig, dass ich nur den Kopf schütteln konnte.

Ich bin bestimmt nicht zimperlich was erotische Szenen angeht, aber dieses Buch ist leider nur ein billiger Porno auf Papier gebracht. Man erfährt nur sehr wenig über die Charaktere und wenn es dann mal eine Szene gibt in der man nur redet, führt es 5 Minuten später natürlich wieder zum Akt. Egal wo, egal wie, egal mit wem - Hauptsache oft.
Das Lesen hat mir so wirklich keinen Spaß bereitet und ich werde somit kein weiteres Werk der Autorin lesen.

Trotzdem einen herzlichen Dank an den Heyne-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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