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Cover Diving In Englisch

Enthält leichte Spoiler für Crossing.

Anstatt wie alle ihre Mitschüler und auch ihr Freund Andy ihr erstes Jahr im College zu genießen, hat sich Brynn dazu entschlossen zuhause zu bleiben und stattdessen das Familiengeschäft zu erlernen. Ihre Familie besitzt eine Kette von Reinigungen, die eines Tages ihr gehören werden. Sie ist allerdings heilfroh endlich eine eigene Wohnung zu haben, denn sie und ihre Eltern haben alles andere als eine gute Beziehung. Ihrem Vater steht sie ziemlich gleichgültig gegenüber, doch wenn Brynn ehrlich ist, hat sie ihre Mutter über die Jahre hassen gelernt. Sie ist kaltherzig, arrogant und nichts ist ihr wichtiger, als den Schein nach Außen zu wahren. Deswegen ist Brynns Bruder Liam auch nicht mehr wirklich Zuhause erwünscht, seit bekannt wurde, dass er sein Geld als Drag Queen verdient.
Brynn kann nicht sagen, dass sie wirklich glücklich mit ihrem Leben ist, aber sie ist auch nicht unglücklich. Es ist eben alles Durchschnitt und da sie dadurch nicht weiter auffällt, ist es genauso, wie Brynn es haben möchte. Doch dann taucht der Mensch in ihrem Laden auf, den sie seit 3 Jahren zu vergessen versucht: Ihr früherer Schwimmteamkollege Gabe. Bei einem Unfall vor 3 Jahren hat sich Gabe das Genick gebrochen und sitzt seitdem im Rollstuhl. Er hat sich aber mittlerweile mit seinem Schicksal abgefunden und blickt ziemlich positiv in die Zukunft. Er und Brynn hatten früher nie wirklich etwas miteinander zu tun, doch nun wird ziemlich schnell klar, dass die beiden sich bestens verstehen...und sich schnell mehr zwischen ihnen entwickeln könnte.
Doch das bringt Brynn ganz schnell zu einem neuen Problem: Denn sie weiß, was sich am Tag von Gabes Unfall wirklich abgespielt hat und wenn er das jemals herausfinden sollte, wird es ein herber Rückschlag für ihn werden und das kann Brynn ihm einfach nicht antun ...

Für ihre Open Door Love Story Reihe sucht sich Stacey Wallace Benefiel immer ein Thema aus, das für viele Leser vielleicht nicht ganz so leicht zu schlucken ist. In Crossing hat sich der männliche Hauptcharakter Liam z.B. wohler in Frauen- als in Männerkleidung gefühlt. In Diving In ist der Held nicht der starke, sportliche Halbgott (zumindest nicht mehr), sondern ein junger Mann, der sich an ein völlig neues Leben und einen neuen Körper gewöhnen muss. Stacey Wallace Benefiel hält sich nicht zurück mit ihren Beschreibungen, was Gabes Zustand angeht. Sie geht sehr ehrlich mit den alltäglichen Problemen um, die Menschen im Rollstuhl betreffen könnwn. Auch das Thema Sex geht sie an, ohne irgendetwas zu beschönigen.
Dass Diving In dabei nicht deprimierend wurde, lag hauptsächlich an Gabes positiver Einstellung. Er ist festentschlossen, das Beste aus seiner Situation zu machen. Er ist froh, dass er noch am Leben ist und mittlerweile weiß er, dass sein Leben nicht schlechter sein muss, nur weil er nicht mehr ganz so mobil wie früher ist. Gabe ist wirklich einer der Charaktere an denen sich jeder ein Beispiel nehmen sollte und auch wenn er kein "offensichtlicher" Held ist, habe ich ihn sofort ins Herz geschlossen.
Brynn war da schon ein wenig schwieriger. Sie ist von Natur aus kein wirklich feminines Mädchen. In Jeans und T-Shirt und ohne Make Up fühlt sie sich am wohlsten und auch ihr Mundwerk ist manchmal ein wenig burschikos. Allerdings muss ich sagen, dass ich auch sie wirklich gern mochte. Die Gespräche zwischen ihr und Gabe sind oft zum Schießen komisch, auch wenn man nicht zimperlich sein darf, wenn es um das Thema Lähmung geht, denn sie neigen beide eher zu schwarzem Galgenhumor. Später in der Geschichte stößt Brynn und ihrer Familie etwas ziemlich Schlimmes zu und auch das handhabt sie auf eine Art und Weise, die dem einen oder anderen Leser vielleicht etwas unterkühlt vorkommen mag. Ich muss allerdings sagen, dass ich sie trotz allem und auch in Hinblick auf das Geheimnis, das sie über Gabe mit sich herumträgt, immer wirklich gern mochte. Sie fällt sicher nicht immer die besten Entscheidungen, aber sie ist dennoch ein großartiger Charakter, den ich vor allem in Kombination mit Gabe wirklich gern mochte.

Das Einzige, was mir an Diving In nicht gefallen hat, war die Länge. Die Handlung zieht sich über mehrere Monate, da das Buch aber gerade mal um die 160 Seiten hat, kamen mir einige Dinge ein wenig zu kurz. Vor allem gegen Ende, als wirklich einige neue Entwicklungen entstehen, hätte ich mir mehr Details gewünscht.

Dennoch ist Diving In von Stacey Wallace Benefiel eine wirklich schöne und auch romantische Geschichte mit eher ungewöhnlichen Hauptfiguren, die ich so schnell nicht vergessen werde.

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Cover Zwetschgendatschikomplott

Enthält Spoiler zu den ersten Büchern der Franz-Eberhofer-Serie-Reihe.

Das Leben könnte so schön sein in Niederkaltenkirchen, aber für Franz Eberhofer ist gerade alles kompliziert. Sein Freund und Ex-Kollege Rudi ist in eine neue Wohnung gezogen. Nun erzählt er Franz immer wieder wie schön es doch ist auf seinem kleinen Balkon mit dem Blick in den Hinterhof und den vielen Krähen, die sich aus der Abfalltonne des Metzgers ihr Frühstück holen. Allerdings nur so lange, bis eins der neugierigen Tiere einen Finger auf Rudis Balkon fallen lässt. Einen ziemlich hübschen dazu.

Prompt ist Rudi wieder in seinem Element und kraucht des Nächtens in die Abfalltonne um den Rest vom Finger zu finden. Natürlich involviert er seinen Kumpel Eberhofer und steht kurz darauf bei diesem im Büro. Nun hatten sie also einen Mord und das direkt vor Rudis Nase! Bald darauf werden bei Bauarbeiten weitere Leichen gefunden, nun war klar, sie hatten es mit einem Serienmörder zu tun.
Irgendjemand hat es auf kleine Asiatinnen im Dirndl abgesehen. Während die Körper der jungen Frauen kaum Spuren aufweisen, sind ihre Gesichter stark entstellt. So lässt sich natürlich auch kein Foto veröffentlichen.
Die nächste Idee ist die Vermisstenkartei, aber der Erfolg ist mäßig. Woher kamen also die drei Frauen und wieso ist ihr Verschwinden nicht aufgefallen?
Das kann eigentlich nur bedeuten, dass sie nicht in München gemeldet sind. Vielleicht sogar gar nicht in Deutschland. Da bleibt nur ein Verdacht übrig - das Rotlichtmilieu. Und so treiben sich Rudi und Franz - natürlich rein beruflich - in den Puffs der Stadt rum.

Privat hat Franz noch ein ganz anderes Problem, die Rosie nämlich. Diese ist nach der geplatzten Hochzeit abgetaucht und will von Franz nichts mehr wissen. Der ist nach wie vor überzeugt davon, das Rosie sein Ein und Alles ist und gibt dieses Wissen gern nachts, sturzbetrunken und mitten in der Wohnsiedlung zum Besten. Beinahe könnte man mit ihm Mitleid haben, hätte er die Sache nicht eigenständig verbockt.
Aber es kommt noch dicker, die Rosie hat nämlich ein Geheimnis und das haut Franz beinahe aus den Latschen.

Der inzwischen schon sechste Roman um Franz Eberhofer hat nun endlich wieder ein bisschen mehr Krimi zwischen den Seiten. Natürlich nimmt die private Lage des Hauptcharakters viel Raum ein, dennoch zieht sich die Suche nach dem Mörder der Frauen durch das ganze Buch und spitzt sich gegen Ende immer weiter zu. Nachdem ich über einige gewählte Worte auf den ersten paar Seiten stutzig grübelte, ergab sich der Lesefluss ganz von selbst. Kaum ist man drin in der Handlung und grübelt über den möglichen Täter, schon ist das halbe Buch rum.
Der angewandte Sprachstil ist nichts für jeden, aber nach 5 Eberhofer-Krimis hat man sich da schon mal dran gewöhnt und kann sogar im Privatgebrauch mit einigen Wörtern glänzen.

Teilweise hätte ich Franz natürlich an die Wand hauen können, aber das ist nichts Neues. So ist dieser Charakter einfach gestrickt. Neben der Krimihandlung und der privaten Probleme des Polizisten gibt es auch wieder erheiternde Sequenzen mit der allseits beliebten Oma und ein leicht ausuferndes Drama um den Metzgereibetrieb vom Simmerl. Das passt für mich aber alles wunderbar mit in diese Geschichte, das es nicht vom eigentlichen Plot ablenkte.

Mir hat dieser Teil wieder sehr gut gefallen. Einen ganz lieben Dank an Nathalie für die Leihgabe.

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Bild Sherlock-John nixxie-fic

Hier ist die nächste kleine, extra feine Geschichte aus meiner Reihe, die der Würdigung von kurze Fanfiction dient. Dieses Mal aus dem Sherlock Fandom. Big Brother Is Watching You ist eine der ersten der inzwischen über 140 geschriebenen Fics, die flawedamythyst rund um Arthur Conan Doyles Helden in verschiedenen Fandoms geschrieben hat. Und wie Skeletons besticht auch Big Brother Is Watching You durch seinen ganz eigenen und wunderbaren Humor.

Die Geschichte setzt unmittelbar nach den Ereignissen der ersten Staffel ein, also nach der Schwimmbadszene in Das große Spiel (The Great Game). Sherlock und Mycroft beschließen, dass John vor Moriarty in Sicherheit gebracht werden muss. Und wo könnte man besser versteckt sein als vor aller Augen, im Big Brother Haus? Womit Sherlock nicht rechnet, auch ihn macht Mycroft zum Kandidaten in besagter Show und damit geht der Spaß los.

Ich kann gar nicht sagen wie oft ich Big Brother Is Watching You schon gelesen habe und jedes Mal, ungelogen, lache so sehr beim Lesen, dass mir irgendwann die Tränen runterlaufen. Die Geschichte ist zum Schreien komisch und jeder, der Sherlocks Character auch nur in Ansätzen erfasst, kann sich vorstellen warum. Sherlock macht seinen Mitkandidaten das Leben zur Hölle, indem er beispielsweise Wahrheiten ausplaudert, die keiner höhren will, indem er den Zigarettenvorrat für eine Woche vernichtet, und natürlich auch, weil er keineswegs damit aufhört, Experimente zu betreiben. Er ist so exzessiv und expressiv wie eh und je und einzig John ist ihn der Lage, ihn auch nur im Ansatz zu bändigen. Mehr will ich an dieser Stelle zum Inhalt gar nicht mehr verraten.

Big Brother Is Watching You ist wirlich kurz (es sind nicht ganz 5600 Wörter) und der Stil ist pointiert und charmant. Ich liebe es, wie die Autorin das Big Brother-Konzept benutzt und dessen Absurdität dem Genie von Sherlock gegenüberstellt und dabei auch Johns Loyalität und Courage zeigt. Und wirklich nie kommt der Humor in Big Brother Is Watching You zu kurz. Ich kann jedem nur empfehlen, dem Link unten zu folgen, es durchzulesen und sich dabei dem resultierenden Lachfest zu ergeben. Wann immer mir dringend nach etwas Aufmunterung zumute ist, lese ich flawedamythysts Geschichte. Jedes Mal geht es mir danach besser als vorher. Mehr muss man nicht sagen, oder?

Das Bild stammt von nixxie-fic, die wirklich die fantastischen Dinge mit Bildern anstellt.
Thanks, nixxie, for the permission to share your pic!

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Cover In einem fernen Schloss Deutsch

So schnell kann es gehen: Gerade noch war die junge Linnet eine der beliebtesten jungen Damen, die dieses Jahr in die reiche Londoner Gesellschaft eingeführt wurden. Jeder Mann hat sich um sie gerissen und selbst Prinzen konnten sich ihrem Charme nicht enziehen. Doch es hat nur einen Skandal gebraucht und schon war ihr Ruf ruiniert. Alle denken, dass Linnet ein außereheliches Kind erwartet und zereißen sich den Mund über sie – was war schließlich schon zu erwarten, bei ihrer berühmtberüchtigten Mutter, die eine Affäre nach der anderen hatte?
Linnet und ihr Vater wissen, dass sie jede Chance auf eine gute Ehe durch diesen Skandal verloren hat...doch vielleicht gibt es doch noch einen Lichtblick. Denn in Wales gibt es einen reichen Duke und Doktor, der dank seiner Launen nur "das Biest" genannt wird und der angeblich nach einer Verletzung selbst keine Kinder mehr bekommen kann, aber ganz dringend einen Erben braucht...und dem könnten Linnets Umstände gerade recht kommen. Sie muss ihn nur dazu bringen sie zu heiraten, bevor ihm klar wird, dass sie in Wirklichkeit gar nicht schwanger ist.
Doch als sie in Wales ankommt und zum ersten Mal auf Piers, ihren Zukünftigen, stößt muss Linnet ganz schnell feststellen, dass man diesem Mann nicht so einfach etwas vormachen kann - und dass man manchen Gerüchten einfach nicht trauen darf...

Es ist mittlerweile schon einige Jahre, als ich When Beauty Tamed the Beast / In einem fernen Schloss von Julia Quinn zum ersten Mal gelesen habe, doch es ist immer noch die historische Romanze, auf die ich am liebsten zurückgreife, sollte mich mal die Lust auf so ein Buch packen. Denn wenn man erst einmal über das absolut kitschige und klischeehafte englische Cover hinweg gekommen ist, ist When Beauty Tamed the Beast / In einem fernen Schloss ein wirklich gelungenes Buch.
Das liegt ganz besonderes daran, dass es eigentlich keine klassische historische Romanze ist, denn Julia Quinn nimmt sich einige Freiheiten, was ihre Beschreibungen angehen. Denn auch wenn Linnets Umstände definitiv etwas sind, an denen die damalige feine Gesellschaft Anstoß gefunden hätte, ist ihre doch ziemlich freche und selbstbewusste Art und Weise vermutlich etwas, das man ihr zu damaliger Zeit nie durchgehen hätte lassen. Doch genau diesen Charakterzug mochte ich am liebsten an Linnet. Zwar ist momentan ihre größte Sorgen einen Ehemann zu finden, trotzdem ist sie eine ziemlich selbstständige und starke junge Frau. Sie lässt sich nicht einfach so rumschubsen und steht für das ein, woran sie glaubt. Trotz all der Gerüchte und Schreckensgeschichten, die Piers nach London vorausgeeilt sind, hat sie nicht vor, sich von ihrem Zukünftigen einschüchtern zu lassen. Der ist allerdings alles andere, als das, was sie erwartet hat. Er ist zwar groß und grob und ziemlich unfreundlich und was das angeht mit seinem Spitznamen "das Biest" eigentlich ziemlich gut getroffen. Er ist aber auch hochintelligent und mit seinem sardonischen Humor genau Linnets Kragenweite - und vice versa, denn auch Piers muss sehr bald zugeben, dass hinter Linnet weit mehr steckt, als nur ein hübsches Gesicht.

Cover When Beauty Tamed the Beast Englisch

Die Gefühle zwischen den beiden entwickeln sich langsam und gemächlich und mit jeder Menge Zankereien. Doch es hat großen Spaß gemacht, den beiden dabei zuzusehen, wie sie sich die Zähne aneinander ausbeißen. When Beauty Tamed the Beast / In einem fernen Schloss ist natürlich sehr romantisch - aber auf eine unkitschige und eher humorvolle Art und Weise. Die Wortgefechte und Streitereien zwischen Linnet und Piers sind oft wirklich urkomisch und auch einige andere Charaktere sind sehr unterhaltsam, allen voran Piers äußerst unkonventioneller Butler Prufrock.
Auch das Drumherum mit Wales als sehr schönem Schauplatz und Piers Schloß, das er zu einer Art Krankenhaus umfunktioniert hat, haben für viel Abwechslung gesorgt und die Geschichte nie stagnieren lassen. Denn Piers ist ein leidenschaftlicher Arzt (der allerdings gar kein Händchen für den emotionalen Umgang mit seinen Patienten hat), was natürlich auch für die Handlung eine wichtige Rolle spielt und bald auch Linnet zu interessieren beginnt. Linnet und Piers sind sich nämlich gar nicht mal so unähnlich, was ich bei der Anlehnung an Die Schöne und das Biest irgendwie ziemlich gelungen fand.

Alles in allem ist When Beauty Tamed the Beast / In einem fernen Schloss von Eloisa James mit seinem Humor und seinen cleveren Figuren mal eine andere Art von historischem Liebesroman, der mich aber trotzdem jedes Mal aufs Neue wieder sehr gut zu unterhalten weiß und den ich auch dieses Mal sicher nicht zum letzten Mal gelesen haben werde.

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Cover The Score Englisch

Wenn man am Briar College ein bisschen Spaß haben will, weiß jeder, dass man bei Dean Heyward Di Laurentis an der richtigen Adresse ist. Er ist der Party-König der Uni und ein absoluter Frauenmagnet, der kein Geheimnis daraus macht, dass er Abwechslung im Bett will. Deshalb haben es sich die meisten Frauen schon lange aus dem Kopf geschlagen, ihn auf irgendetwas festzunageln. Er ist reich, gutaussehend und tut nur das, worauf er Lust hat. Dass die meisten Leute in Dean deshalb eher eine hübsche Verpackung mit wenig Inhalt sehen ist nicht weiter verwunderlich.
Auch Allie hat in Dean nie mehr gesehen, als den arroganten Partyhengst, der mit allem Weiblichen flirtet, das ihm über den Weg läuft. Umso schlimmer ist es für sie, als sie nach einer durchzechten Nacht eines Morgens in Deans Bett aufwacht - nur einen Tag, nachdem sie sich von ihrem langjährigen Freund Sean getrennt hat. Allie schämt sich und will diese Nacht so schnell wie möglich vergessen - selbst wenn es der beste Sex war, den sie seit Langem hatte.
Doch Dean nimmt sich was er will - und er will mehr solcher Nächte mit Allie. Sie hatten beide Spaß und er ist sich ziemlich sicher, dass er sich bei Allie keine Sorgen machen muss, dass sie je mehr von ihm will. Wieso also nicht? Dean muss allerdings bald feststellen, dass an Allie mehr dran ist, als einfach nur guter Sex...

The Score von Elle Kennedy ist nun endlich die Geschichte von Dean, dem Clown in der Gruppe um die Eishockey Spieler des Briar College. Schon in den ersten beiden Büchern war er oft mit von der Partie, aber immer eher am Rande und als eine Figur, die man nicht unbedingt ernst nehmen würde. In diesem Buch darf er nun endlich zeigen, dass mehr in ihm steckt...auch wenn es am Anfang dieser Geschichte nicht wirklich danach aussieht. Denn Dean führt tatsächlich ein ziemlich sorgenfreies und oberflächliches Leben. Er kennt keine Geldsorgen und auch sonst ist ihm noch nie etwas wirklich Schlimmes passiert.
Bei Allie sieht das ein wenig anders aus. Sie hat sehr jung ihre Mutter verloren und auch ihr Vater ist schwer krank. Außerdem ist die angehende Schauspielerin nicht wirklich sicher, wie es für sie beruflich weitergehen soll.
Es sieht also eigentlich erst einmal nicht danach aus, als könnten die ernste Allie und der unbekümmerte Dean viel gemeinsam haben...nach ihrer ersten gemeinsamen Nacht ist allerdings klar, dass sie zumindest sexuell mehr als kompatibel sind. Womit keiner wirklich gerechnet hat, ist dass sich so etwas wie eine Freundschaft daraus entwickelt. Mir hat der Einfluss, den die beiden aufeinander hatten, ziemlich gut gefallen, denn er hat beide zum besseren verändert. Allie wird ein wenig lockerer und lernt auch mal Dinge für sich selber zu tun und Dean wird damit konfrontiert, mehr über sein Leben nachzudenken.
Lange Zeit kommt The Score eigentlich mit ziemlich wenig Drama aus ? doch es wäre kein New Adult Buch, wenn es nicht doch irgendwann dazu kommt. Allerdings muss ich zugeben, dass ich überhaupt nicht mit der Richtung gerechnet habe, in die es geht (zumindest nicht in der Form), was mir gleichzeitig ziemlich gut gefallen, aber auch das Herz gebrochen hat. The Score entwickelt sich etwas anders, als ich erwartet hätte, ist dadurch aber sicher nicht schlechter geworden und konnte mich wirklich angenehm überraschen.

Insgesamt hat mich The Score von Elle Kennedy also ziemlich gut gefallen. Es passiert zwar nicht sonderlich viel und im Grunde ist immer klar, wohin die Geschichte am Ende führen wird, trotzdem schafft es Elle Kennedy immer wieder den Leser mit ihren sympathischen Figuren und ganz eigenem Witz gut zu unterhalten.
Auch auf das nächste Buch der Off-Campus Reihe bin ich jetzt schon sehr gespannt, denn das letzte Kapitel in The Score lässt einiges für Tucker, den vierten Freund in der Gruppe, erwarten.

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