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Cover Elantris deutsch

Elantris war einst die schönste Stadt Arelons. Eine Stadt mit prächtigen Bauten, die von selbst silbern schimmerten und Einwohnern, die göttergleich Essen, Hilfe jeder Art und sogar Heilung von Krankheiten bringen konnten. Doch seit 10 Jahren ist die Shaod, der Ruf einzelner Bewohner Arelons in die Stadt Elantris, kein Segen mehr, sondern ein grässlicher Fluch. Besiegelt er das Schicksal der gerufenen Person doch für immer, weil Denjenigen oder Diejenige zu einem lebenden Toten wird, der sich nur noch im nun düsteren und dreckigen Elantris aufhalten darf.

Raoden, Kronprinz von Arelon, steht kurz vor seiner Hochzeit mit Prinzessin Sarene, die aus dem nördlichen Nachbarland Teod stammt. Doch dann ereilt ihn die Shaod, Elantris Fluch und er wird - wie jeder Verfluchte - mit rituellen Gewändern und einem Essenskorb in Elantris ausgesetzt. Seine Familie verkündet seinen Tod und lässt ihm ein prächtige Trauerfeier ausrichten, um sein tatsächliches Schicksal geheim zu halten.

In Elantris muss Raoden feststellen, dass viele seiner Einwohner gierig auf Neuankömmlinge beziehungsweise deren Nahrung warten, um diese mit Gewalt an sich zu bringen. Ein weiterer Teil von Elantris Bewohnern scheint einfach nur wahnsinnig zu sein. Nach einem ersten Zusammenprall mit seinen neuen Mitbewohnern sucht Raoden jemanden, der ihm die Überlebensregeln seiner neuen Heimat erklären kann, und findet Galladon, einem griesgrämigen, liebenswerten älteren Bauern aus Duladel. Dieser hat immerhin schon 6 Monate in der Stadt verbracht, ohne dem Wahnsinn anheim zufallen oder seiner Gier nach Essen zu erliegen. Raoden beschließt, nicht nur sich selbst, sondern allen Bewohnern von Elantris zu helfen. Dabei möchte er auch gerne herausfinden, was mit Elantris Magie (oder Energie), dem Aon Dor passiert ist, welches nur noch in winzigen Spuren zu finden ist.

Parallel kommt Sarene, Raodens Braut, nach Arelon, um ihren zukünftigen Gatten endlich kennen zulernen. Entsetzt muss sie feststellen, dass ihr Bräutigam umgekommen ist und sie nun durch den Ehevertrag an Arelon gebunden ist. Aus der Not macht sie eine Tugend, um die politisch instabile Lage des Landes zu verbessern und den Bürgern, die ihren Prinzen schrecklich vermissen, einen Ersatz zu bieten. Denn Sarene ist kein dummes Weibchen, sondern eine sehr kluge und politisch versierte Frau, die durch den Hof ihres Vaters ein Meister darin ist, andere Menschen mit Geduld, Kalkül und Taktik zu lenken.

Dann ist da noch der Gyron Hrathen, der Arelons instabile Lage ausnutzen will, um das Land innerhalb von 3 Monaten zum Glauben des Shu-Dereth zu bekehren. Andernfalls wird das Oberste Kirchenoberhaupt aller Shu-Dereth, der Wyrn, eine Invasion befehligen, die den Bewohnern von Arelon den Garaus machen soll. Das möchte Hrathen mit allen Mitteln verhindern.

Die Wege der Drei kreuzen sich und Elantris Schicksal und das von ganz Arelon hängen an einem seidenen Faden...

Brandon Sanderson hat mit Elantris / Elantris ein sehr komplexes, durchdachtes und ideenreiches Fantasydebüt geschrieben. Es dauert seine Zeit (etwa 100 der fast 900 Seiten), bis man die Strukturen und Ziele der einzelnen Personen und das Konstrukt der ganzen Gesellschaft versteht, doch dann kann man sich an einem wirklich gelungenen Werk erfreuen. Besonders erwähnenswert ist der Humor, der bei den Dialogen der meisten Charaktere durchschimmert und der sehr unterhaltsam ist. Mir hat es besonders Galladon angetan, der schon durch seine Sprache herausragt (Kolo!). Schade fand ich, dass die Intention der 'Bösewichte' teilweise erst spät oder gar nicht klar wurde. Dann hat mich noch das plötzliche Ende gestört, das dabei leicht kitschig und unglaubwürdig geraten ist. Mich hat das Buch teilweise an Otherland erinnert, bei dem man sich auch durch einen Berg an Erklärungen und Hinweisen gearbeitet hat, um dann mit einem 30-Seiten-Showdown abgespeist zu werden. Gerade bei einem so langen Werk hätte ich mir eine ausgewogenere Dramaturgie gewünscht. Aus dem Grund muss ich doch anderthalb Sterne abziehen.

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Cover Date me Baby one more Time englisch

Derek LaValle ist genervt, mit einem Baseballschläger bewaffnet ist er auf dem Weg zu seinem Bruder Les. Denn dieser wird heute sterben. Keiner aus der Familie hat Derek geglaubt, als er vom Familienfluch gesprochen hat und nun wird es wieder passieren. Es sei denn er kann es verhindern. Les hingegen hat überhaupt keine Lust sich von seinem Bruder beschützen zu lassen. Er liegt in der Sonne und genießt sein - noch recht kurzes - Leben. Nichts deutet auf einen nahen Tod hin und doch weiß Derek, dass es soweit kommen wird. Kurz darauf fliegt ein Stein über die Hecke. Justine Bennett langweilt sich zu Tode. Daran kann auch ihre Mitbewohnerin nichts ändern, die sich alle Mühe gibt Justine zu Dates zu überreden. Theresa würde sich selbst zu gern an den Mann bringen, doch dummerweise ist sie seit 200 Jahren eher reptilienartiger Natur. Kurz - sie ist ein Drache. Diesen kleinen Fauxpass hat sie der Espressomaschine zu verdanken, welche beide beschützen. Allerdings ist das keine gewöhnliche Espressomaschine - Mona ist der Kelch der ewigen Jugend. Nur derzeit in anderen Umständen.
Derek liest in einem Tagebuch eines Urahn von der Hüterin des Kelchs und macht sich auf die Suche. Sein Plan ist einfach: Die Hüterin samt Kelch finden, töten und den Fluch so lösen. Er ahnt jedoch nicht dass die Hüterin eine sehr attraktive Frau ist, welche seit bereits 200 Jahren keinen Mann mehr hatte.

Cover Es kann nur Eine geben deutsch

Stephanie Rowe springt mit ihrem Roman Date Me, Baby, One More Time / Es kann nur Eine geben auf den Zug der erotischen Fantasyliteratur auf. Dieser Band ist der Auftakt zu einer Reihe die im Englischen bereits 4 Teile umfasst: Date Me, Baby, One More Time / Es kann nur Eine geben, Must Love Dragons / Schau mir in die Augen, Kleiner! (keine Rezension), He Loves Me, He Loves Me Hot (keine Rezension) und Sex and the Immotal Bad Boy (keine Rezension). Davon ist neben Date Me, Baby, One More Time / Es kann nur Eine geben bisher nur Must Love Dragons / Schau mir in die Augen, Kleiner! (keine Rezension) auf deutsch erschienen.

Ich brauchte einfach mal wieder ein Buch welches mich leicht unterhält, ohne große Vorgeschichte und viel drum herum. Stephanie Rowe kommt gleich zur Sache und gibt die benötigten Informationen zum rechten Zeitpunkt an. Es ist unheimlich witzig geschrieben und hat mich so manches mal schmunzeln lassen. Sofort war mir Theresa sympathisch in ihrer etwas unpraktischen Situation und auch Justine ist keine nervige Zicke. Die Handlung ist schlüssig aufgebaut und lässt das Rätselraten um den Fluch nicht langweilig werden. Einziger Kritikpunkt: zu viel Sex. Es ist eigentlich das Hauptthema bei Theresa & Justine, wenn sie nicht gerade den Kelch beschützen und selbst dann heiligt der Zweck manchmal die Mittel. Das war zeitweilig doch anstrengend. Trotzdem ein durchaus gelungenes Buch und eine gute Einleitung in den Frühling.

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Cover Brightly Woven englisch

Sydelle hat ihr ganzes Leben in Cliffton verbracht, einem kleinen Dorf am äußersten westlichen Rand des Königreichs von Palmarta. Seit über 10 Jahren ist dort kein Tropfen Regen mehr gefallen und der Ort kann sich nur mit Müh und Not am Leben erhalten. Doch eines Tages bricht buchstäblich aus heiterem Himmel ein Gewitter über das Tal herein. Und Sydelle rennt auch prompt dem Grund dafür in die Arme: Dem Zauberer Wayland North, der scheinbar nur zufällig auf der Durchreise durch Cliffton ist. Doch er befindet sich auf einer wichtigen Mission. Denn seit der König von Palmarta ermordet wurde, wird das Reich von allen angrenzenden Ländern bedroht und nur North hat die nötigen Dokumente und Beweise, die einen Krieg eventuell noch verhindern könnten.
Als in der Nacht darauf befeindete Krieger in das Dorf einfallen, werden alle Bewohner gefangen genommen. Nur Sydelle und North gelingt die Flucht. Eigentlich will sie bei ihrer Familie und Freunden bleiben, aber aus irgendeinem Grund wollte North als Belohnung für den Regen nichts, außer dass Sydelle ihn auf der Reise in die Hauptstadt Provincia als seine Assistentin begleitet. So bleibt ihr nichts anderes übrig, als mit ihm zu gehen.
Die Reise stellt sich allerdings alles andere als einfach heraus. North ist kein bisschen so, wie Sydelle sich einen großen Zauberer vorgestellt hat. Er ist schmutzig, hat einen merkwürdigen Humor und nicht den kleinsten Funken Orientierungssinn. Außerdem trinkt er zu viel und besonders in diesen Momenten versucht sich Sydelle möglichst weit von ihm fern zu halten. Spätestens aber als ein ebenso unheimlicher wie mächtiger Zauberer auftaucht, der North anscheinend aus sehr persönlichen Gründen nach dem Leben trachtet, wird Sydelle neugierig. Irgendetwas stimmt ganz und gar nicht mit North. Und Syd bekommt das Gefühl nicht los, dass auch mit ihr selbst etwas nicht ganz in Ordnung ist und North sie aus einem völlig anderen Grund zu sich geholt hat, als er vorgibt.

Cover Aus Licht gewoben deutsch

Mit Brightly Woven / Aus Licht gewoben ist Alexandra Bracken ein sehr schönes High Fantasy Buch für Jugendliche gelungen. Sie schafft es, ihre Welt und deren Magie mit wenigen Worten zu beschreiben und sie trotzdem sehr lebendig und stimmungsvoll erscheinen zu lassen. Und das ohne langatmige Beschreibungen. Auch ihre Charaktere hat Alexandra Bracken sehr schön getroffen. Sydelle ist eine starke Heldin, die ihr Herz auf der Zunge trägt und gerne ihren Kopf durchsetzt. Hauptsächlich ihr ist es auch zu verdanken, dass ich mich keine Sekunde während des Lesens gelangweilt habe. Ganz besonders hervorzuheben ist allerdings North, der auf der einen Seite ein wunderbarer Antiheld ist, der mich mehr als einmal zum lachen gebracht hat, auf der anderen Seite aber auch sehr mysteriös ist und - trotz seines üblicherweise schmutzigen Auftretens und manchmal sehr merkwürdigen Benehmens - einen ganz eigenen Charme besitzt. In Verbindung mit seinem treuesten Freund Owain (der eine sehr merkwürdige Zuneigung zu seinem Pferd hegt) sorgt er so für manch sehr unterhaltsame Szene.
Die Geschichte ist grundsätzlich zwar eher einfach gehalten und nicht besonders ausschweifend, macht aber dennoch Spaß und hält die ein oder andere Überraschung parat. Dennoch gibt es auch ein paar Erzählstränge, die doch ein wenig vorhersehbar waren. Das hat zwar das Lesevergnügen nicht großartig beeinflusst, trotzdem hätte man das auch etwas cleverer lösen können.
Mein eigentlicher Kritikpunkt ist allerdings eher der, dass manche Beziehungen und deren Entstehung nicht ausreichend erklärt wurden. Man kann sie zwar immer noch durchaus nachvollziehen, trotzdem war ich ein oder zwei mal von der plötzlichen Entwicklung überrascht, als man wie selbstverständlich mit Tatsachen konfrontiert wurde, die vorher höchstens angedeutet wurden.

Mit Brightly Woven / Aus Licht gewoben hat Alexandra Bracken zwar nicht das Genre neu erfunden, trotzdem ist ihr ein unterhaltsamer und stimmungsvoller High Fantasy Roman für Jugendliche gelungen, der zwar ein paar kleine Stolpersteine hat, aber von seinen tollen Charakteren lebt, denen ich zu gerne 5 Sterne gegeben hätte.

Die deutsche Ausgabe wird leider erst ab dem 16. Mai zu haben sein. Außerdem ist Brightly Woven / Aus Licht gewoben zwar ein Einzelroman, Alexandra Bracken arbeitet zur Zeit aber an einem Begleitroman.

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Cover Die Löwen von Al-Rassan deutsch

Al-Rassan ist das mächtigste von vier Königreichen der Halbinsel Esperaña, die von schwelenden Glaubenskonflikten bedroht wird. Nach der Ermordung des Kalifen von Al-Rassan entbrennt zwischen den vier Königreichen der Kampf um die Vorherrschaft. In dieser turbulenten Zeit führt das Schicksal drei Menschen unterschiedlicher Religion zusammen, zwischen denen sich bald eine innige Freundschaft entwickelt.

Jehane Bet Ishak ist eine Kindath. Sie und ihre Glaubensbrüder beten die Sonne und ihre beiden Monde an. Jehane ist Heilerin und wie alle Kindath-Heiler versteht sie etwas von ihrem Beruf. Am Tag des Burggraben wird ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt. Sie muss aus ihrer Heimatstadt Fezana fliehen und lernt an dem Tag gleich zwei außergewöhnliche Männer kennen: Ammar Ibn Khairan und Rodrigo Belmonte.

Ammar Ibn Khairan, gehört wie die Herrscher von Al-Rassan dem Sternenglauben der Ashariten an. Ammar ist Poet, Stratege, Berater und Kämpfer. Er ist berühmt und wird gefürchtet, weil er der Mörder des letzten Kalifen ist. Am Tag des Burggrabens geschehen Dinge, die sein Leben in eine neue Richtung lenken. Unter anderem trifft er auf Jehane, die ihn - trotz bärbeißiger Art - mit ihrem Können und ihrem Mut beeindruckt.

Rodrigo Belmonte ist Jaddit. Er stammt aus Valledo, einem der drei nördlichen Königreichen von Esperaña, wo alle Jad und seine Manifestation, die Sonne, anbeten. Er ist Hauptmann des Königs und besser bekannt als die Geißel von Al-Rassan. Rodrigo ist mit seiner Reiterschar auf dem Weg nach Fezana, um dort eine Schuld einzutreiben. Am Tag des Burggrabens trifft er vor den Toren der Stadt ein und begegnet der fliehende Jehane. Die dann folgenden Ereignisse geben seinem Leben eine neue Wendung.

The Lions of Al-Rassan / Die Löwen von Al-Rassan ist kein klassischer Fantasyroman, sondern ein Buch in dem ein historischer Kontext (das Spanien zur Zeit der Reconquista) in einer fantastischen Parallelwelt angesiedelt wird. Dabei spielen weder übernatürliche Wesen noch andere klassischen Fantasy-Elemente eine große Rolle. Doch der Autor Guy Gavriel Kay versteht es meisterhaft, seinen Personen und seiner Welt Leben einzuhauchen. Man fühlt und leidet mit Jehane, Ammar und Rodrigo, weil ganz schnell klar wird, dass die Zeit des friedlichen Miteinanders der drei Religionsgemeinschaften abläuft. Und wie so oft, fällt dabei der Regen auf die Kindath...

Ich bin ein großer Fan von Guy Gavriel Kays Büchern, habe alle seine deutschen Ausgaben im Regal stehen und lese sie immer und immer wieder. Auf Englisch sind mir diese wortgewaltigen Werke leider immer noch etwas zu schwer, aber ich arbeite dran, besonders weil alle seine Werke diesen Februar und März bei Harper Collins neu als schmucke Taschenbücher aufgelegt werden... Es gibt auch noch zwei Guy Gavriel Kay-Bücher, die bislang nicht ins Deutsche übersetzt wurden (Ysabel und Under Heaven). The Lions of Al-Rassan / Die Löwen von Al-Rassan habe ich vor Jahren als erstes kennen- und liebengelernt. Ich kann jedem Bücherfreund alle seine Romane nur wärmstens empfehlen. Jüngeren Lesern, die sich an den etwas trashigen deutschen Cover stören, sei gesagt, dass der Heyne-Verlag über lange Jahre seinen Fantasybüchern oft sehr seltsame Cover verpasst hat (dieses ist noch geradezu harmlos...).

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Cover Hexenzorn deutsch

Marla Mason und ihr Wegbegleiter Rondeau sind aus Feldport nach San Francisco gereist um einen Grenzstein zu finden. Marla ist die Hüterin von Feldport, eine Magierin und somit nicht ganz so leicht als Oberhaupt zu beseitigen. Ihre Feindin Susan versucht es dennoch und um ihr Leben zu retten, muss Marla den Grenzstein finden, denn nur ein Solcher hat die nötige Magie um den Fluch aufzuhalten. In San Francisco erwarteten sie, sich mit einem Freund Marlas zu treffen, doch dem ist es leider nicht mehr möglich sich zu äußern - er wurde ermordet. Das bringt sie in leichte Bedrängnis und stachelt enorm ihre Wut an. Nun muss sie nicht nur den Grenzstein alleine finden, sondern auch den Mörder ihres Freundes. Als kurz darauf ein weiterer Magier umgebracht wird, ist klar, dass jemand ein höheres Ziel verfolgt und Marla kommt ihm dabei in die Quere. Es erleichtert ihre Suche allerdings auch nicht, dass die Magier von Giftfröschen getötet wurden und sie sich innerhalb eines Tages einen weiteren Magier und einen Gott zum Feind gemacht hat.

Cover Blood Engines englisch

Mit Blood Engines / Hexenzorn hat T. A. Pratt den Auftakt zur Marla Mason-Reihe um die Magierin Marla Mason begonnen. Bisher wurden nur die ersten beiden Teile ins Deutsche übersetzt (Teil Zwei ist als Poison Sleep / Hexengift (keine Rezension) erschienen). Bisher umfasst die Reihe noch zwei weitere Teile: Dead Reign (keine Rezension) und Spell Games (keine Rezension).

Was bereits auf den ersten Seiten auffällt ist, dass T. A. Pratts Hauptprotagonistin eine Überfrau mit schlechten Manieren ist. Sie flucht was das Zeug hält, ist sehr gewaltbereit und ein Allround-Talent. Es gibt nichts, was sie nicht kann oder wenigstens schon einmal versucht hat. Das ist mehr als anstrengend und macht es einem sehr schwer, sich in die Geschichte hineinzufinden. Auch hätte man die über 70 Seiten im Rahmen einer Sexparty kürzen können auf das Wesentliche. Im Verlauf des Buches zeigt Marla durchaus auch menschliche Züge, allerdings eher sporadisch angesiedelt. Die Grundidee ist eigentlich ziemlich gut und ausbaufähig, leider hat der Autor das nicht umsetzen können. Nach zwei Dritteln des Buches wurde es dann doch noch etwas spannender. Allerdings wird über die vielen Ereignisse das Hauptanliegen, nämlich Susans Fluch abzuwenden, aus den Augen verloren. Nachdem man einmal kurz am Anfang davon erfährt, kümmert sich Marla Mason nur noch um die Beseitigung des Mörders und seiner Begleiterscheinungen, lediglich am Ende taucht Susan noch einmal auf. Ich habe mir von dem Buch viel mehr erhofft und wurde leider enttäuscht.

Ich möchte mich dennoch herzlich beim Blanvalet-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken.

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