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Cover Verflucht deutsch

Dru Anderson zieht mit ihrem Vater von Stadt zu Stadt, immer auf der Jagd nach Zombies, Werwölfen und anderen Wesen, die in der, den normalen Menschen unbekannten, Echtwelt ihr Unwesen treiben. Die Sechzehnjährige ist nach dem frühen Tod ihrer Mutter bei ihrer Großmutter aufgewachsen. Ihren Vater hat sie damals nur sporadisch gesehen. Nachdem auch ihre Großmutter gestorben ist, beleitet sie ihren Vater nun bei seiner ungewöhnlichen Mission: als Assistentin, als Schülerin und einfach als Familie.
Gerade sind beide in einer neuen Stadt angekommen, da wird Drus Vater bei der Jagd auf ein unbekanntes Wesen umgebracht, schlimmer noch, der Mörder hetzt ihn ihr als Zombie auf den Hals. Dru muss plötzlich nicht nur alleine klar kommen, sondern sich auch bösartiger Kreaturen erwehren, die ihr aus irgendeinem Grund nach dem Leben trachten. Dabei kann sie sich nur auf ihr Können und ihren Verstand verlassen. Doch zum Glück findet Dru einen Freund, der mit ihr durch dick und dünn geht und außerdem auch noch einen seltsamen Verbündeten...

Strange Angels / Verflucht ist der erste Band einer fünfteiligen Reihe von Lili St. Crow. Dahinter verbringt sich Lilith Saintcrow, die für ihre Jugendbücher ein Pseudonym verwendet.

Hier meine Punkte zum Pro und Contra von Verflucht:

Pro

Die Idee ist gut. Dru ist eine Außenseiterin, die sich zusammen mit Graves, ebenfalls kein Mainstreamcharakter, durch eine schwierige, seltsame Welt kämpfen muss.
Außerdem ist sie ein toughes Mädchen, das fast völlig ohne die üblichen Frauenklischees auskommt.

Contra

Der Schreibstil hat mir überhaupt nicht gefallen. Beispielsweise wimmelt es von Wiederholungen aller Art: Dru tut ständig irgendwas weh, besonders der Rücken, sie riecht bei starker Gefahr Wachsorangen, bei schwächerer Gefahr Zitronen und Christophe, der seltsame Verbündete, riecht nach Apfelkuchen, was nicht übersetzt wurde, sodass er laut Dru ein Apple Pie-Aroma verströmt.
Des Weiteren wird in einem Übermaß bildliche Sprache verwendet. Das ist an sich ja nichts schlechtes, aber in diesem Buch wirkt es irgendwie immer leicht schräg oder unpassend. Hier ein wahllos herausgesuchtes Beispiel (S. 79): "Die Blonde schrie vor Lachen, was ein klirrendes Geräusch ähnlich herunterfallenden Pennys machte." Es mag kleinlich sein, aber Geld klimpert und klirrt nicht. Leider gibt es solche Beispiele zuhauf.
Unabhängig vom Stil hat mich an Drus Charakter gestört, dass sie oft einen Ton am Leib hat, dass es keine Art hat. Ihr Schicksal ist sicher nicht leicht, aber das ist kein Grund dauernd jegliche Höflichkeit vermissen zu lassen. Beispielsweise scheucht sie die beiden männlichen Charas herum, ohne jemals "Bitte" zu sagen.

Fazit

Mich konnte der erste Band der Strange Angels-Reihe nicht überzeugen, obwohl mir die Idee hinter der Geschichte gefallen hat. Das lag zu einem Großteil am Schreibstil der Autorin, der für meinen Geschmack einfach zu überbordend war.

Ich bedanke mich ganz herzlich beim PAN Verlag für das Rezensionsexemplar. Band zwei der Reihe Verraten erscheint im Dezember 2011.

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Cover Amy and Rogers Epic Detour englisch

Amy Curry steht eine Reise bevor, auf den sie eigentlich überhaupt keine Lust hat. Nachdem ihr Vater vor 3 Monaten bei einem Autounfall gestorben ist, soll sie nun mit ihrer Mutter von Californien ans andere Ende des Landes nach Connecticut ziehen. Ihre Mom hat eine Stelle an der dortigen Universität bereits angetreten und so musste Amy den letzten Monat Schule alleine in ihrem alten Haus verbringen, das sich einfach nicht mehr wie ihr Zuhause anfühlen will. Nicht einmal ihr Bruder Charlie ist da, denn er wurde, nachdem es mit seinem Drogenkonsum endgültig zu viel wurde, in eine Entzugsklinik in North Carolina verfrachtet.
Nun ist es endlich soweit und Amy soll ihrer Mutter in die neue Heimat folgen, doch seit dem Unfall konnte sich Amy nicht mehr hinter das Steuer eines Autos setzen. Nachdem ihre Mutter aber dringend den Jeep in Connecticut braucht, hat sie sich um eine Lösung bemüht: Roger, der Sohn einer Freundin, wird Amy's Chauffeur spielen, denn er soll den Sommer sowieso in Philadelphia bei seinem Vater verbringen.
Also machen sich die beiden auf Richtung Osten und Amy nimmt widerstrebend von dem einzigen Zuhause Abschied, dass sie jemals kannte. Schon bald werfen sie denn strengen Zeitplan und die Reservierungen, die Amys Mutter für die beiden gemacht hat, über den Haufen und starten ihren eigenen Road Trip quer durch die USA. Auf ihrer Reise lernen sie viele neue Gesichter kennen, aber stellen sich auch ihren eigenen Dämonen...

Mit Amy & Roger's Epic Detour / Amy on the Summr Road ist Morgan Matson ein ganz fantastischer Roman gelungen, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Am Anfang geht die Geschichte recht behutsam voran und nimmt sich Zeit Amy kennen zu lernen. Sie ist zunächst sehr verschlossen und man merkt ihr die Traurigkeit einfach an. Amy hat große Schwierigkeiten, normal mit Menschen umzugehen und es dauert, bis sie auftaut, aber gerade das macht sie interessant. Roger wirkt erst einmal wie das genaue Gegenteil. Er ist offen und fröhlich, aber auch er trägt ein Päckchen mit sich herum. Die Art und Weise, wie sich ihre Freundschaft entwickelt, wirkt absolut realistisch und schreckt auch nicht vor unangenehmen Momenten zurück. Auch die vielen Menschen, die ihnen auf ihrer Reise begegnen, tragen alle auf ihre eigene Weise zur Geschichte bei.
Diese entwickelt im Laufe der Zeit ihre ganz eigene Dynamik, denn man weiß nie, wo es Amy und Roger als nächstes hin verschlägt. Immer wieder wird aber auch die Vergangenheit in kurzen Rückblenden aufgearbeitet, die in der Regel sehr emotional sind, aber nie erschlagend wirken. Überhaupt ist der gesamte (Schreib-) Stil ausgezeichnet. Es gibt immer wieder kleine Fetzen und Detail, die in kurzen Abschnitten die Geschichte auflockern. Besonders hervorzuheben sind aber die Playlisten (was ist nötig für jeden guten Road Trip? Snacks und Musik!), Fotos, Erinnerungen und Notizen, die sich in regelmäßigen Abständen in das Buch schleichen. Mehr als alles andere vermitteln sie dieses unvergleichliche Road Trip Feeling, das dieses Buch so besonders macht. Außerdem sind die meisten dieser Notizen einfach urkomisch und zeigen, wie sich die Freundschaft zwischen Amy und Roger entwickelt. Auch auf den Playlisten findet man immer wieder kleine Goldstücke, die sowohl emotional wie auch thematisch wunderbar zum Buch passen.

Amy & Roger's Epic Detour / Amy on the Summr Road von Morgan Matson ist eine wunderbare Reise durch die USA, die wirklich alles zu bieten hat: Tolle Charaktere, interessante Schauplätze, ein bisschen Romantik und jede Menge Umwege.

Die deutschen Rechte wurden bereits verkauft, wann und wo das Buch erscheinen wird ist mir allerdings noch nicht bekannt.

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Cover Höllenglanz deutsch

Enthält Spoiler für die ersten beiden Teile der The Darkest Powers / Die dunklen Mächte Reihe The Summoning / Schattenstunde und The Awakening / Seelennacht.

Endlich sind Chloe und ihre Freunde in Sicherheit. Nach ihrer tagelangen Flucht hat Andrew, ein Freund von Simons Vater, die vier Jugendlichen in ein Haus gebracht, das einer Widerstandsgruppe gegen die Edison Group und deren Experimente gehört. Doch gleich am ersten Morgen erscheint Chloe dort der Geist eines Jugendlichen, der offensichtlich in diesem Haus gestorben ist und sie mit Informationen über die Edison Group lockt - sie dann aber angreift. Und er bleibt nicht der einzige Geist, der ihr in ihrem neuen Heim begegnet.
Während Chloe gemeinsam mit den anderen versucht, hinter die Geschichte der Geister zu kommen, planen die Widerständler die Befreiung von Rae und Lauren aus dem Versuchszentrum der Edison Group. Chloe, Derek, Simon und Tori kann es gar nicht schnell genug gehen, denn sie werden das Gefühl nicht los, dass die Erwachsenen ihnen entscheidende Informationen vorenthalten. Stattdessen sollen sie ihre Zeit mit Training verbringen und jeder bekommt einen Lehrer zugewiesen. Diesen wird aber schnell klar, über welche Mächte die Jugendlichen verfügen und einige sehen ihre schlimmsten Befürchtungen bestätigt, vor allem was Derek und Chloe betrifft, deren Fähigkeiten sie kein bisschen zu trauen scheinen.
Doch auch das neue Haus selbst birgt einige Geheimnisse und unsere Gruppe stößt auf mehr als eine verschlossene Tür. Im Laufe der Geschichte machen sie erstaunliche Entdeckungen, die sie an ihrem bisherigen Plan, aber auch an der Vertrauenswürdigkeit ihrer neuen Betreuer zweifeln lassen.

Cover The Reckoning englisch

Wie schon in den ersten beiden Teilen ist Kelley Armstrong auch mit The Reckoning / Höllenglanz ein wunderbares Buch und auch ein phantastischer Abschluss für diese Reihe gelungen. Chloe lernt mit ihren Fähigkeiten immer besser umzugehen, auch wenn weiterhin einiges schiefgeht. Auch die Kräfte aller Beteiligten entwickeln sich immer weiter und sind noch für einige Überraschungen gut.
Vor allem durch Chloes Nekromantik entstehen wieder einige sehr spannende und etwas gruselige Situationen. Gemeinsam mit dem Misstrauen, dass unsere Gruppe allem und jedem gegenüber entwickelt, wird die gespannte Stimmung der ersten beiden Teile aufrechterhalten und sogar noch übertroffen. Auch die Tatsache, dass man immer tiefer in die Machenschaften der Edison Group eintaucht, halten den Leser bei Laune, auch wenn ich mir da noch ein klein wenig mehr Einblick gewünscht hätte. Die vorher nur leicht angedeutete Liebesgeschichte nimmt in diesem letzten Buch endlich Formen an und einen größeren Teil der Geschichte ein - aber auch hier kommt es für den ein oder anderen zu einer Überraschung. Nach wie vor stehen dennoch die Geschehnisse um die übernatürlichen Fähigkeiten im Vordergrund und die Geschichte rutscht nie ins Kitschige ab. Im Gegenteil, es gibt einige actiongeladene Szenen und man lernt alle vier Jugendlichen deutlich besser kennen, ohne dass irgendjemand unangemessen bevorzugt wird.

Insgesamt ist The Reckoning / Höllenglanz ein würdiger und spannender Abschluss für Kelley Armstrongs The Darkest Powers / Die dunklen Mächte Trilogie. Die wichtigsten Fragen werden beantwortet, es bleiben aber auch ein paar Dinge offen, wodurch zwar ein rundes und befriedigendes, keinesfalls aber übertriebenes oder unrealistisches Ende entsteht. Aber auch die persönlichen Schicksale kommen nicht zu kurz.

Auf Deutsch erscheint der letzte Teil der Trilogie am 1. Juni 2011, wie schon die Vorgänger, beim PAN Verlag. Am 12. April 2011 erschien in den USA der erste Teil eines zweiten Zyklus der The Darkest Powers / Die dunklen Mächte Welt. The Gathering heißt er und ist das erste Buch in der Darkness Rising-Reihe und folgt zumindest erst einmal vollkommen neuen Charakteren.
Ob und wenn, wann diese Reihe in Deutschland erscheinen wird, wird gerade beim PAN Verlag besprochen.

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Cover Elfenliebe deutsch

Enthält Spoiler für den ersten Teil Wings / Elfenkuss.

Laurel ist auf dem Weg zum Wald hinter ihrem Häuschen. Dort wird sie zum ersten Mal seit Monaten wieder auf Tamani treffen. Sie hat versucht nicht an ihn zu denken, doch das ist ihr nicht gelungen. Beinahe jeden Tag hat sie seinen Ring berührt, der an einer Kette um ihren Hals hängt und an ihn gedacht. Einerseits freut sie sich nun auf dieses Treffen, aber sie hat auch Angst. Sie ist sich ihrer Gefühle nicht sicher die sie für ihn empfindet, schließlich gibt es in ihrem Leben auch noch David, ihren Freund. Doch nun muss sie ihre Konzentration auf etwas anderes lenken - sie hat eine Einladung zur Akademie von Avalon bekommen um dort zu lernen was eine Herbstelfe alles können muss. Sie freut sich sehr darauf Avalon einmal richtig zu sehen und dort auf andere zu treffen.
Tamani erwartet sie am Waldrand und obwohl er verstimmt ist, weil sie statt wie versprochen im Mai erst Ende Juni zu ihm kommt, freut er sich wahnsinnig auf sie. Endlich kann er ihr seine Welt zeigen und ihr beweisen, dass es dort schöner ist als im Menschenreich. Der Winterelf Jamison erwartet Laurel am Tor nach Avalon und und bringt sie zur Akademie. Laurel kann sich kaum sattsehen an der Welt hinter dem Tor und ist erstaunt wieviele Elfen es gibt. In der Akademie angekommen wird sie jedoch auf den Boden zurückgeholt, denn sie ist hier um zu lernen. Das macht ihr der Lehrer Yeardley gleich nach ihrer Ankunft klar. Sie hat nur acht Wochen um wenigstens einen Teil dessen zu lernen, was andere Elfen hier seit Jahren beigebracht bekommen. Als Hilfe bekommt sie Katya zur Seite die ihr auch gleich zeigt, was man hier von Menschen hält. Sie werden als Tiere bezeichnet und das passt Laurel überhaupt nicht. Als Tamani sie eines Nachmittags abholt um ihr Avalon zu zeigen, lernt sie zudem noch etwas über die Rangfolge der Frühlingselfen und wird sauer. Frühlingselfen sind nichts weiter als Diener der höheren Elfen und finden sich damit auch noch ab. Das ist zuviel für Laurel und sie beginnt sich dagegen aufzulehnen. Das wiederum bringt Tamani in Bedrängnis, weiß er doch um seinen Platz. Nach acht Wochen ist die Zeit vorbei und sie wird wieder nach Hause gebracht. Vor ihrer Hütte wartet David auf sie und erst jetzt fällt ihr auf, dass sie an ihn gar nicht gedacht hat in Avalon. Kaum in seinen Armen fühlt sie sich wieder daheim. Doch Jamison hat sie davor gewarnt, dass die Orks noch immer unterwegs sind und dann zuschlagen werden, wenn sie am wenigsten damit rechnet.

Cover Spells englisch

Wie wahr die Worte sind bekommt sie eines Abends auf einer Party mit. Vor dem Haus tauchen Orks auf und Laurel gerät in Panik. Sie hat noch nicht genug gelernt um sich mit gegen sie zu verteidigen. Als es im Wald unwillkürlich zum Kampf kommt taucht Klea auf und rettet sie. Doch Laurel ist skeptisch - wer ist Klea und warum jagt sie Orks? Kann sie ihr trauen?

Im zweiten Band um Laurel, Tamani und David steht wiedereinmal die Dreiecksbeziehung im Vordergrund. Ebenso wird Laurel nun klar, dass von ihr einges erwartet wird. Eine Herbstelfe ist hauptsächlich dafür da anderen zu helfen. Der Spitzname für sie lautet Mixer, was den Nagel auf den Kopf trifft. Auch muss sie nun endlich lernen sich selbst zu verteidigen, denn von ihrem Leben und dem Schutz des Tores hängt ganz Avalon ab. Die Gefahr der Orks ist nach dem ersten Zusammentreffen im ersten Band nicht gebannt und irgendwie wartet man darauf, dass noch etwas passiert. Ab und an trifft man dann auch tatsächlich mal ein Ork in der Handlung, aber es ist alles etwas verhalten. Hier hätte ich mir mehr erhofft. Im Großen und Ganzen hat mir das Buch dennoch gut gefallen, da man nun mehr über die Elfen erfährt und auch wie Laurel damit in ihrer derzeitigen Welt klar kommt. Dennoch hat mir der erste Teil Wings / Elfenkuss besser gefallen.

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Cover Ohne. Ende. Leben. deutsch

Cameron Smith ist das, was man einen Loser oder einen Freak nennt. An der High School ist er - im Gegensatz zu seiner Vorzeige - und Zwillingsschwester Jenna - nicht besonders beliebt. Seine Akademikereltern sind entsetzt über seinen Vierernotendurchschnitt, aber dem 16-Jährigen ist Schule nicht besonders wichtig. Er dampft sich lieber seinen täglichen Joint, ergeht sich in Fantasien über Staci Johnson, eine der Schulschönheiten, und seine Gedanken kreisen teenagerlike um den Kosmos des eigenen Ichs. Doch plötzlich flippt Cameron mehrfach total aus: dann sieht er Feuerriesen und einen unheimlichen Weltraumritter (den Abrechner), die ihn verfolgen und er verliert jegliche Kontrolle über seine Gliedmaßen. Nach einer Menge medizinischer Untersuchungen steht fest, Cameron hat die Creuztfeldt-Jakob-Krankheit, besser bekannt als 'Rinderwahnsinn'. Sein Hirn verwandelt sich langsam aber sicher in einen Schwamm.

Cameron kommt ins Krankenhaus. Dort erscheint ihm Dulcie, ein pinkhaariger Engel mit wunderschönen Flügeln und Springerstiefeln. Sie bietet Cameron einen Auftrag an: Er soll den verschwundenen Wissenschaftler Dr. X suchen und mit ihm zusammen die Welt retten. Eile tut Not, hat X bei seinen Reisen durch Raum und Zeit doch ein schwarze Loch geöffnet, welches nun droht, den Planeten zu verschlingen. Auch die Feuerriesen und der Abrechner sind aus dem All auf die Erde gekommen, um Unheil zu stiften. Cameron hat nichts zu verlieren, im Gegenteil, er kann nur gewinnen. Denn wenn er erfolgreich ist, winkt ihm vielleicht sogar ein Heilmittel. Dulcie gibt ihm noch ein bisschen Starthilfe. Er bekommt von ihr ein Energiearmband, welches seine Krankheit etwas aufhält, den Rat, seinen Zimmernachbarn mit auf die Reise zu nehmen, und den Tipp, die Zeichen zu suchen und diesen zu folgen. Und so machen sich der todkranke Cameron und der kleinwüchsige, asthmatische Hypochonder Gonzo auf den Weg und ein Roadtrip der besonderen Art beginnt.

Dabei spielen ein nordischer Gott in Gestalt eines Gartenzwerges, ein alter Cadillac, ein altehrwürdiger Saxophonist, die Inuitband Copenhagen Interpretation, eine Limomarke Namens Rad, die Vereinigten Schneekugelgroßhändler und natürlich der Zufall mehr als nur eine wichtige Rolle. Denn wenn Cameron eines bei seinem Trip lernt, alles hängt mit allem zusammen./p>

Libba Brays Roman Going Bovine / Ohne. Ende. Leben. ist eine Reise voller Skurrilitäten, bei der man viel Lachen und auch mal Weinen kann. Was real und was nur ein Traum ist, ist eine Frage der Interpretation, doch im Endeffekt gar nicht so wichtig. Die Botschaften, die Camerons Abenteuer transportiert, sind einfach, aber essentiell: Nimm das Sterben nicht so wichtig, denn es kommt sowieso. Hauptsache, du lebst bis dahin wirklich und mit vollem Herzen.

Mir hat das Buch unglaublich viel Freude bereitet, auch wenn es manchmal fast schon zu überdreht daher kommt. In den Momenten habe ich einfach die ein oder andere Lesepause eingelegt. Danach kann man sich wieder voll auf die Geschichte einlassen. Cameron, Gonzo und später auch Balder sind wunderbar komische, chaotische und liebenswerte Charaktere. Die gut 560 Seiten von Going Bovine / Ohne. Ende. Leben. waren dann doch unheimlich schnell gelesen. Besonders empfehlen kann ich dieses Buch Fans von skurrilen Geschichten à la Douglas Adams, Terry Pratchett oder Jasper Fforde.

Ganz herzlich bedanke ich mich für das Rezensionsexemplar beim dtv-Verlag.

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