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Cover Wintermädchen deutsch

Die vierzehnjährigen Freundinnen Lia und Cassie leisten in der Silvesternacht einen heiligen Schwur: sie wollen die dünnsten Mädchen an der Schule werden. Cassie versucht mit Fress- und Brechattacken zum Ziel zu kommen, Lia, indem sie ca. 500 Kalorien pro Tag zu sich nimmt. Diese Zahl entspricht noch nicht einmal einem Viertel des täglichen Kaloriebedarfs von 2.200 Kilokalorien eines Mädchens in diesem Alter.

Da Lia mit der Zeit ein ganzes Stück 'erfolgreicher' als Cassie ist, landet sie recht bald im New Seasons, einer Klinik für Essgestörte. Während ihres zweiten Aufenthalts kündigt Cassie ihr die Freundschaft und Lia fühlt sich immer nur schlechter und schlechter. Die inzwischen 18-jährige Lia musste ihr letztes Highschooljahr bislang ohne Cassie auskommen. Doch dann meldet sich Cassie in einer Samstagnacht per Telefon. Nicht einmal, zweimal oder dreimal, nein, ganze 33-mal ruft Cassie auf Lias Handy an - doch diese hat das Telefon irgendwann entnervt in die Ecke gepfeffert und auf lautlos gestellt. Und jetzt ist Cassie tot, alleine in einem Motel ist sie genau in dieser Nacht gestorben. Lia ist sich absolut sicher: sie ist Schuld an Cassies Tod. Wäre sie ans Telefon gegangen, wäre das alles nicht passiert.

Mit diesen Gedanken setzt sich eine unheilvolle Spirale in Gang: Lia fängt an, sich systematisch zu bestrafen: nicht nur mit Essensentzug, sondern auch mit Ritzen, mit Sporteinheiten bis ihr der ganze Körper wehtut und mit inneren Dämonen/Geistern/Stimmen, die sie einem Dauerfeuer von Beschimpfungen aussetzen. Cassies Stimme ist dabei die lauteste und präsenteste von allen.

Cover Wintergirls englisch

Laurie Halse Andersons Roman Wintergirls / Wintermädchen liefert eine erschreckend realistische Innenansicht eines magersüchtigen Teenagermädchens und ihrer besten Freundin, der Bulimikerin. Beide fühlen sich schon lange ungeliebt, von den Eltern nicht beachtet und unverstanden. Schon vor dem heiligen Pakt, fängt Cassie an, Essen auszuspucken und Lia, die Kalorien zu zählen. Doch mit der Pubertät werden die Probleme größer und der Drang, diesen durch diese seltsame Form von 'Kontrolle' davonzulaufen auch. Mit Cassies Tod und dem neuen Berg Schuldgefühlen, nimmt Lias Erkrankung dann wirklich gespenstische Züge an und der Leser begleitet sie auf eine innere und äußere Irrfahrt, die sich immer weiter steigert. Erst ganz zum Schluss erkennt Lia, was die Ursache ihrer Probleme ist und dass sie doch am Leben hängt und so zieht sie buchstäblich in letzter Sekunde die Notbremse. Dass ist eigentlich auch der einzige Kritikpunkt, den ich an dem Buch habe ? ich hätte mir mehr Beschreibungen von Lias Kampf zurück in die Wirklichkeit, weg von einem 'Wintermädchen' in ein sogenanntes normales Leben gewünscht.

Laurie Halse Anderson beschreibt in Wintergirls / Wintermädchen den physischen und psychischen Verfall einer Magersüchtigen sehr eindringlich, da der Leser Lias Leben direkt miterlebt. Dennoch wird die Krankheit Magersucht in all ihren Auswüchsen dargestellt: Es gibt die eingenähten Geldstücke im Bademantel, die Internetforen, in denen sich die Mädchen gegenseitig zu verlorenen Pfunden gratulieren, die manipulierte Waage, der Versuch Essen in der Serviette vom Tisch zu schmuggeln und Ausreden über Ausreden, warum man gerade jetzt einfach nichts essen kann. Der Schreibstil der Autorin ist oft rau und erst einmal gewöhnungsbedürftig. Es lohnt sich aber, sich darin einzufinden und Lia auf ihrem Weg zu begleiten. Der Humor, der in ihrem Werk Speak / Sprich doch immer wieder aufblitzt, ist in Wintergirls / Wintermädchen allerdings kaum zu finden.

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Die unendliche Geschichte

15.10.2011
EmpfehlungEmpfehlung
Cover Die unendliche Geschichte deutsch

Ich liebe Die unendliche Geschichte. Wer möchte nicht gern Teil einer Geschichte sein während er sie liest?

Dem jungen Bastian passiert genau das. Als er wieder einmal auf der Flucht ist vor einigen Schulkameraden die ihn ärgern wollen, sucht er Zuflucht in einem Buchladen. Der Besitzer ist alles andere als begeistert und will ihn wegschicken. Kinder interessieren sich schließlich eh nicht für Bücher. Zumal Bastian ihn gerade dabei stört, ein sehr kunstvoll gestaltetes Werk zu lesen auf dessen Umschlag die Abbildung zweier ineinander verschlungener Schlangen zu sehen ist.
Er würde es zu gern in die Hand nehmen. Das Glück ist auf seiner Seite, denn im Büro des alten Mannes klingelt das Telefon und so lässt er Bastian mit dem Buch allein zurück. Das ist die Chance und Bastian lässt sich nicht ungenutzt. Kurzerhand nimmt er das Buch und verlässt den Laden. In der Schule angekommen verdrückt er sich auf den Dachboden. Für den Unterricht ist er eh zu spät und ein gutes Buch zieht er allemal einer Unterrichtsstunde vor.

So beginnt Bastian 'Die unendliche Geschichte' zu lesen und lernt viele interessante Figuren kennen. Allen voran die kindliche Kaiserin in ihrem Palast aus Elfenbein und den jungen Krieger Atréju mit seinem treuen Pferd Artax, der ausgesandt wird um Phantasien vor dem Nichts zu retten.
Bastian glaubt einen wundervollen Abenteuerroman gefunden zu haben, doch er ahnt nicht, dass er bald selbst ein Teil dieser Geschichte sein wird.

Cover Die unendliche Geschichte DVD deutsch

Ich habe dieses Buch bereits sehr lange in meinem Besitz und habe es doch erst letztes Jahr das erste Mal gelesen. Viel mehr liebe ich die Verfilmung aus dem Jahre 1984, die den ersten Teil des Buches umsetzt und kann ihn mir auch immer wieder anschauen. Die späteren Filme aus den 90ern finde ich hingegen nicht sehr gelungen, haben sie doch auch kaum noch etwas mit dem Buch gemein.

Einige Autoren, darunter auch Tanja Kinkel und Ralf Isau, haben sich an Geschichten rund um Phantasien versucht und viele Leser des Originals empfinden diese Bücher als überflüssig und unzumutbar. In diese Kerbe kann ich nicht schlagen, da mir Die geheime Bibliothek des Thaddäus Tillmann Trutz (keine Rezension) von Ralf Isau außerordentlich gut gefallen hat und ich hoffe, dass noch viele Menschen es lesen werden.

Michael Ende hat viele Jugendbücher geschrieben die auch heute immer noch gerne gelesen werden. Unter anderem stammen von ihm Momo (keine Rezension), Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer (keine Rezension) und Das Traumfresserchen (keine Rezension).

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Cover Saving June englisch

Nach dem Selbstmord ihrer älteren Schwester June benimmt sich Harper nicht so, wie alle um sie herum erwarten. Während ihre Mutter am Boden zerstört und kaum noch ansprechbar ist, ist Harper emotional zurückhaltend und nimmt es mit relativ kühlem Kopf hin. Und das obwohl sie es war, die June mit der Dose Schlafmittel in der Hand in ihrem laufenden Auto gefunden hat. Außerdem hat Harper noch kein einziges Mal geweint. Sie hat Angst, dass andere denken könnten, es berühre sie kaum. Vor allem fürchtet sie das bei ihrer Tante Helen mit ihrem ständigen Drängen, dass diese Situation sie Gott näher bringt und Harper als selbstsüchtig beschimpft, weil sie ihrer Mutter nicht so zur Seite steht, wie sie soll.
Doch natürlich trauert Harper. Aber sie ist auch wütend. Wütend, dass June sich umgebracht hat. Dass sie keine Nachricht, keinen Grund für ihre Tat hinterlassen hat. Dass Harper immer noch mit June verglichen wird; selbst jetzt noch, wo klar ist, dass June nicht so perfekt war, wie alle immer dachten. Dass Harper die Zeichen nicht gesehen hat. Dass sie June so vieles nicht gesagt hat.
Harper wusste allerdings, dass June gerade eine schwere Zeit durchgemacht hat, denn sie wollte schon immer nach Kalifornien ziehen und das College wäre die perfekte Gelegenheit gewesen. Doch nach der Scheidung der Eltern war das Geld knapp und Unis an der Westküste einfach zu teuer. Kalifornien blieb aber immer ihr großer Traum.
Deshalb will Harper eine letzte Sache für ihre Schwester tun: Sie bringt sie endlich nach Kalifornien und will ihre Asche dort im Meer verstreuen. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Laney plant sie die Reise. Womit sie aber nicht gerechnet hat, ist Jake. Er taucht plötzlich bei der Trauerfeier auf und Harper hat keine Ahnung, wer er ist. Ihr wird aber schnell klar, dass er irgendeine engere Beziehung zu June hatte. Jake besteht darauf, Harper auf der Reise nach Kalifornien zu begleiten. Und Harper ist fest entschlossen herauszufinden, welche Verbindung zwischen ihm und June besteht und dadurch vielleicht auf das "Warum" zu stoßen.

Am Anfang war ich ein bisschen skeptisch, was Saving June von Hannah Harrington anging. Der Tod eines geliebten Familienmitglieds wird ja oft in der Jugendliteratur verarbeitet, auf mehr oder weniger beeindruckende Weise. Und oft ist mir die Stimmung einfach zu erdrückend.
Anders im Fall von Saving June. Während die Atmosphäre zwar sehr intensiv und natürlich auch traurig ist, ist Harper kein Charakter, der im Selbstmitleid versinkt. Das liegt zum Teil sicher daran, dass sie selbst nicht weiß, wie sie fühlt, aber sie ist grundsätzlich einfach nicht der Typ dafür. Nach außen mag das tatsächlich kalt wirken, ich persönlich fand ihre toughe und starke Art aber sehr sympathisch und erfrischend und ich konnte ihr Gefühlschaos wesentlich besser nachempfinden, als bei so manch anderen Charakteren. Jake ist ein ähnlicher Fall. Am Anfang gibt er einem absolut keinen Grund, ihn zu mögen. Wie Harper kann er sehr kühl sein, weswegen die beiden ständig aneinandergeraten. Aber im Laufe der Zeit lässt er immer wieder hinter seine Fassade blicken. Seine Verbindung zu June wird erst nach und nach deutlicher und auch dadurch lernt man sehr viel über seinen Charakter. Laney ist zwar eher zu einem Sidekick degradiert, hat aber trotzdem einige wichtige Momente im Buch und dient ein bisschen als Harpers Gegenpol, denn sie ist sehr laut und emotional.
Auf ihrem Roadtrip durch die Staaten erlebt das ungleiche Trio einige Abendteuer und immer dabei ist die Musik. Jake ist absolut musikverrückt und dementsprechend viel wird auch darüber geredet. Aber die Musik ist auch Werkzeug um die Gefühle aller Beteiligten zu verdeutlichen und zu entlarven. Mit viel Poesie und Gefühl wird vielen bekannteren und unbekannteren Songs eine neue Bedeutung gegeben.

Saving June von Hannah Harrington ist ein gefühlvolles Buch mit einer starken Protagonistin, die nach Außen hin so gar keine Gefühle zeigen mag, aber trotzdem rundum sympathisch ist und auf einem Roadtrip, der eigentlich gar keinen Spaß machen sollte, mehr über sich selbst herausfindet, als sie jemals erwarten konnte.

Saving June erscheint am 22. November 2011 in den USA und ist das Debüt der 22jährigen Hannah Harrington. Über ein deutsches Erscheinen habe ich hierzu leider noch keine Informationen.

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Cover Der Krieg der Kinder

Enthält Spoiler zu L'Alliance de Trois / Die Gemeinschaft der Drei und Malronce / Im Reich der Königin.

Ambre, Matt und einige wenige, vom Nabelring befreite Pans haben es aus dem Reich der Königin nach Eden geschafft. Matt ist allerdings untröstlich; hat der Torvaderon doch seinen besten Freund Tobias verschlungen. Doch für Trauer und Rachegedanken bleibt keine Zeit. Fünf Armeen aus Zyniks und Mampfern werden gerade von Königin Malronce zusammengerufen, um den Pans endgültig den Garaus zu machen. Der Rat von Eden beschließt, das Wissen um Malronce Kriegspläne zu nutzen und ebenfalls eine Armee von Pans aufzustellen. Dabei sind die Kinder nicht nur in der Unterzahl, sondern den Erwachsenen auch von ihren Körperkräften her unterlegen. Doch die Pans geben nicht auf, haben sie doch einen gewaltigen Vorteil auf ihrer Seite: die verschiedenen Alterationen und das immer größer werdende Wissen um die Beherrschung dieser Fähigkeiten.

Parallel wollen Matt und Ambre eine Expedition nach Wyrd'Lon Dies zum Schloss der Königin führen, um herauszufinden, was es mit der Hautjagd und der Karte aus Muttermalen und Sommersprossen auf Ambres Haut auf sich hat. Dafür benötigen sie nämlich das steinerne Testament, welches sich dummerweise in der Höhle des Löwen bzw. im Schloss der Königin befindet.

Zur gleichen Zeit erlebt Tobias im Torvaderon eine Hölle ganz eigener Art. Nach anfänglicher Angststarre fasst er sich aber ein Herz und versucht, mehr über diesen Feind rauszubekommen. Und Tobias wird fündig: er erkennt, dass ganz eigene Gesetz im Torvaderon gelten, er findet Verbündete in anderen 'Verschluckten' und als das Monster dann doch sein Ziel erreicht, nämlich Matt einzusaugen, hat Tobias so viel Wissen zusammengetragen, dass er den Feind von innen heraus das Fürchten lehrt.

Bis es zum großen Finale kommt, muss jeder einzelne von der Gemeinschaft der Drei über sich hinauswachsen. Doch eines steht fest: Ambre, Matt und Tobias sind Freunde über alle Widrigkeiten hinaus.

Der Abschlussband von Maxime Chattams Trilogie Autre-Monde / Alterra setzt nahtlos dort an, wo der zweite Band aufhört. Das Buch ist von der ersten Seite an spannend und bleibt es bis zum Schluss. All die offenen Fragen, die sich im Laufe der Bücher ergeben haben, werden tatsächlich nach und nach beantwortet, sodass beispielsweise klar wird, was sich hinter Ambres Karte verbirgt oder warum sowohl Malronce als auch der Torvaderon so unbedingt hinter Matt her sind. Einzig die energetischen Erläuterungen konnten mich nicht so ganz überzeugen, aber da bin ich als 'alte Naturwissenschaftlerin' vielleicht auch etwas arg kritisch. Am Ende hätte ich mir noch etwas mehr Details gewünscht, aber da die Auflösungen wirklich rund waren, ist das kein echtes Manko.
Fazit: Spannend und umfassend - ein würdiger Trilogieabschluss.

Eine Abschlussbemerkung noch zur Altersempfehlung (ab 12 Jahren). Alle drei Alterra-Bücher, insbesondere der letzte Band, liefern eine Menge grausamer Kämpfe, teilweise sehr plastisch beschrieben. Gewalt wird dabei zwar keinesfalls verherrlicht, aber dennoch würde ich empfindsamen Seelen oder Teenagern, die oft von Gelesenem träumen, die Bücher erst ab 14 Jahren empfehlen.

Für das Rezensionsexemplar bedanke ich mich ganz herzlich beim PAN Verlag.

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Cover Das erste Horn deutsch

Der Gasthof 'Zum Hammerkopf' wird für einige Reisende die letzte Zuflucht vor dem herannahenden Schneesturm. Unter ihnen befinden sich neben Händlern und Banditen auch der Krieger Havald und die Magierin Leandra. Obwohl sie sich nie zuvor begegnet sind fühlen sie sich wohl beieinander und so kommt es, dass sie sich ein Zimmer teilen, da Leandra sonst im Stall hätte schlafen müssen. Am nächsten Morgen werden sie vom Wirt geweckt. Er ist in heller Aufregung und drängt sie mit ihm zu kommen. Der Weg führt in den Stall und sofort merken sie, dass etwas nicht stimmt. Die Kühe des Bauern sind verstört und es liegt ein metalischer Geruch in der Luft. Dort entdecken sie die Leiche eines der beiden Knechte des Wirtes - tot und komplett ausgeweidet. Nicht weit entfernt liegt auch der Hund des Jungen, sein Körper ist zerschmettert, trotzdem scheint er versucht zu haben seinem Herren zu helfen. Havald kann sich nicht erklären wie ein Tier, das solch eine Tat verüben kann ungesehen im Gasthof verweilen kann. Nachdem er die Leiche des Jungen und seines treuen Begleiters entfernt hat, hilft er dem Wirt beim Melken der Kühe und hängt seinen Gedanken nach. Im Stall auf einem Dachboden haben sich ein Edelmann mit seine zwei Töchtern und seiner Eskorte einquartiert und wollen von all dem nichts mitbekommen haben. Das passt Havald nicht ins Bild. Gemeinsam mit Leandra macht er sich auf die Suche nach der Wahrheit. Es kommt nur ein Werwolf für diese Tat in Frage, doch wie soll der in den Gasthof gelangt sein? Und wäre es einer der Reisenden, wäre ihnen das Fehlen doch sicher aufgefallen. Als sie gemeinsam die Gemäuer des Gasthofes erkunden, stoßen Sie auf viele Geheimnisse. Und schon am nächsten Morgen steht der Wirt wieder vor dem Zimmer der beiden Gäste und ist in heller Aufregung - im Keller hat er eine Entdeckung gemacht die beweist, dass nicht nur die Beiden in den Gängen unterwegs sind und etwas suchen. Und nach und nach erschließt sich sowohl dem Wirt als auch seinen Gästen in was für einer Feste dieser Gasthof errichtet wurde - und auch wer der Mörder ist. Doch auch hier ist nicht alles so wie es zunächst scheint.

Das erste Horn ist der Auftakt zur Saga um die Geheimnisse von Askir vom Autor Richard Schwartz. Nach langer Zeit war dies mal wieder ein richtiges Fantasybuch - unaussprechliche Ortsangaben, ein Haufen verschiedener Götter, Könige und Herrschaften und der Umgang mit Schwert und Magie. Ich habe es von Herzen genossen! Der Hauptprotagonist Havald gibt sich als einfachen Krieger aus, doch schon bald wird klar, dass in seiner Person viel mehr steckt. Auch die Magierin Leandra spürt das, bekommt es jedoch nicht zu fassen. Sehr unterhaltsam ist die Dunkelelfin Zokora, welche immer wieder Vorurteile ihrer Art gegenüber entkräftet, diese viel lieber aber bestätigt. Durch die in diesem Buch immer wieder erzählten Legenden und Geschichten erfährt man einiges über die Gegend und deren Zusammensetzung. Das macht es einem viel leichter sich in die Geschichte hineinzuversetzen.

Da mir Band I ausgesprochen gut gefallen hat, habe ich mir umgehend Band II Die zweite Legion zugelegt und bin schon sehr gespannt wie es mit Havald und Leandra weiter geht und vor allem, wem sie noch begegnen werden.

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