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Cover Saving June englisch

Nach dem Selbstmord ihrer älteren Schwester June benimmt sich Harper nicht so, wie alle um sie herum erwarten. Während ihre Mutter am Boden zerstört und kaum noch ansprechbar ist, ist Harper emotional zurückhaltend und nimmt es mit relativ kühlem Kopf hin. Und das obwohl sie es war, die June mit der Dose Schlafmittel in der Hand in ihrem laufenden Auto gefunden hat. Außerdem hat Harper noch kein einziges Mal geweint. Sie hat Angst, dass andere denken könnten, es berühre sie kaum. Vor allem fürchtet sie das bei ihrer Tante Helen mit ihrem ständigen Drängen, dass diese Situation sie Gott näher bringt und Harper als selbstsüchtig beschimpft, weil sie ihrer Mutter nicht so zur Seite steht, wie sie soll.
Doch natürlich trauert Harper. Aber sie ist auch wütend. Wütend, dass June sich umgebracht hat. Dass sie keine Nachricht, keinen Grund für ihre Tat hinterlassen hat. Dass Harper immer noch mit June verglichen wird; selbst jetzt noch, wo klar ist, dass June nicht so perfekt war, wie alle immer dachten. Dass Harper die Zeichen nicht gesehen hat. Dass sie June so vieles nicht gesagt hat.
Harper wusste allerdings, dass June gerade eine schwere Zeit durchgemacht hat, denn sie wollte schon immer nach Kalifornien ziehen und das College wäre die perfekte Gelegenheit gewesen. Doch nach der Scheidung der Eltern war das Geld knapp und Unis an der Westküste einfach zu teuer. Kalifornien blieb aber immer ihr großer Traum.
Deshalb will Harper eine letzte Sache für ihre Schwester tun: Sie bringt sie endlich nach Kalifornien und will ihre Asche dort im Meer verstreuen. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Laney plant sie die Reise. Womit sie aber nicht gerechnet hat, ist Jake. Er taucht plötzlich bei der Trauerfeier auf und Harper hat keine Ahnung, wer er ist. Ihr wird aber schnell klar, dass er irgendeine engere Beziehung zu June hatte. Jake besteht darauf, Harper auf der Reise nach Kalifornien zu begleiten. Und Harper ist fest entschlossen herauszufinden, welche Verbindung zwischen ihm und June besteht und dadurch vielleicht auf das "Warum" zu stoßen.

Am Anfang war ich ein bisschen skeptisch, was Saving June von Hannah Harrington anging. Der Tod eines geliebten Familienmitglieds wird ja oft in der Jugendliteratur verarbeitet, auf mehr oder weniger beeindruckende Weise. Und oft ist mir die Stimmung einfach zu erdrückend.
Anders im Fall von Saving June. Während die Atmosphäre zwar sehr intensiv und natürlich auch traurig ist, ist Harper kein Charakter, der im Selbstmitleid versinkt. Das liegt zum Teil sicher daran, dass sie selbst nicht weiß, wie sie fühlt, aber sie ist grundsätzlich einfach nicht der Typ dafür. Nach außen mag das tatsächlich kalt wirken, ich persönlich fand ihre toughe und starke Art aber sehr sympathisch und erfrischend und ich konnte ihr Gefühlschaos wesentlich besser nachempfinden, als bei so manch anderen Charakteren. Jake ist ein ähnlicher Fall. Am Anfang gibt er einem absolut keinen Grund, ihn zu mögen. Wie Harper kann er sehr kühl sein, weswegen die beiden ständig aneinandergeraten. Aber im Laufe der Zeit lässt er immer wieder hinter seine Fassade blicken. Seine Verbindung zu June wird erst nach und nach deutlicher und auch dadurch lernt man sehr viel über seinen Charakter. Laney ist zwar eher zu einem Sidekick degradiert, hat aber trotzdem einige wichtige Momente im Buch und dient ein bisschen als Harpers Gegenpol, denn sie ist sehr laut und emotional.
Auf ihrem Roadtrip durch die Staaten erlebt das ungleiche Trio einige Abendteuer und immer dabei ist die Musik. Jake ist absolut musikverrückt und dementsprechend viel wird auch darüber geredet. Aber die Musik ist auch Werkzeug um die Gefühle aller Beteiligten zu verdeutlichen und zu entlarven. Mit viel Poesie und Gefühl wird vielen bekannteren und unbekannteren Songs eine neue Bedeutung gegeben.

Saving June von Hannah Harrington ist ein gefühlvolles Buch mit einer starken Protagonistin, die nach Außen hin so gar keine Gefühle zeigen mag, aber trotzdem rundum sympathisch ist und auf einem Roadtrip, der eigentlich gar keinen Spaß machen sollte, mehr über sich selbst herausfindet, als sie jemals erwarten konnte.

Saving June erscheint am 22. November 2011 in den USA und ist das Debüt der 22jährigen Hannah Harrington. Über ein deutsches Erscheinen habe ich hierzu leider noch keine Informationen.

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Cover Der Krieg der Kinder

Enthält Spoiler zu L'Alliance de Trois / Die Gemeinschaft der Drei und Malronce / Im Reich der Königin.

Ambre, Matt und einige wenige, vom Nabelring befreite Pans haben es aus dem Reich der Königin nach Eden geschafft. Matt ist allerdings untröstlich; hat der Torvaderon doch seinen besten Freund Tobias verschlungen. Doch für Trauer und Rachegedanken bleibt keine Zeit. Fünf Armeen aus Zyniks und Mampfern werden gerade von Königin Malronce zusammengerufen, um den Pans endgültig den Garaus zu machen. Der Rat von Eden beschließt, das Wissen um Malronce Kriegspläne zu nutzen und ebenfalls eine Armee von Pans aufzustellen. Dabei sind die Kinder nicht nur in der Unterzahl, sondern den Erwachsenen auch von ihren Körperkräften her unterlegen. Doch die Pans geben nicht auf, haben sie doch einen gewaltigen Vorteil auf ihrer Seite: die verschiedenen Alterationen und das immer größer werdende Wissen um die Beherrschung dieser Fähigkeiten.

Parallel wollen Matt und Ambre eine Expedition nach Wyrd'Lon Dies zum Schloss der Königin führen, um herauszufinden, was es mit der Hautjagd und der Karte aus Muttermalen und Sommersprossen auf Ambres Haut auf sich hat. Dafür benötigen sie nämlich das steinerne Testament, welches sich dummerweise in der Höhle des Löwen bzw. im Schloss der Königin befindet.

Zur gleichen Zeit erlebt Tobias im Torvaderon eine Hölle ganz eigener Art. Nach anfänglicher Angststarre fasst er sich aber ein Herz und versucht, mehr über diesen Feind rauszubekommen. Und Tobias wird fündig: er erkennt, dass ganz eigene Gesetz im Torvaderon gelten, er findet Verbündete in anderen 'Verschluckten' und als das Monster dann doch sein Ziel erreicht, nämlich Matt einzusaugen, hat Tobias so viel Wissen zusammengetragen, dass er den Feind von innen heraus das Fürchten lehrt.

Bis es zum großen Finale kommt, muss jeder einzelne von der Gemeinschaft der Drei über sich hinauswachsen. Doch eines steht fest: Ambre, Matt und Tobias sind Freunde über alle Widrigkeiten hinaus.

Der Abschlussband von Maxime Chattams Trilogie Autre-Monde / Alterra setzt nahtlos dort an, wo der zweite Band aufhört. Das Buch ist von der ersten Seite an spannend und bleibt es bis zum Schluss. All die offenen Fragen, die sich im Laufe der Bücher ergeben haben, werden tatsächlich nach und nach beantwortet, sodass beispielsweise klar wird, was sich hinter Ambres Karte verbirgt oder warum sowohl Malronce als auch der Torvaderon so unbedingt hinter Matt her sind. Einzig die energetischen Erläuterungen konnten mich nicht so ganz überzeugen, aber da bin ich als 'alte Naturwissenschaftlerin' vielleicht auch etwas arg kritisch. Am Ende hätte ich mir noch etwas mehr Details gewünscht, aber da die Auflösungen wirklich rund waren, ist das kein echtes Manko.
Fazit: Spannend und umfassend - ein würdiger Trilogieabschluss.

Eine Abschlussbemerkung noch zur Altersempfehlung (ab 12 Jahren). Alle drei Alterra-Bücher, insbesondere der letzte Band, liefern eine Menge grausamer Kämpfe, teilweise sehr plastisch beschrieben. Gewalt wird dabei zwar keinesfalls verherrlicht, aber dennoch würde ich empfindsamen Seelen oder Teenagern, die oft von Gelesenem träumen, die Bücher erst ab 14 Jahren empfehlen.

Für das Rezensionsexemplar bedanke ich mich ganz herzlich beim PAN Verlag.

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Cover Das erste Horn deutsch

Der Gasthof 'Zum Hammerkopf' wird für einige Reisende die letzte Zuflucht vor dem herannahenden Schneesturm. Unter ihnen befinden sich neben Händlern und Banditen auch der Krieger Havald und die Magierin Leandra. Obwohl sie sich nie zuvor begegnet sind fühlen sie sich wohl beieinander und so kommt es, dass sie sich ein Zimmer teilen, da Leandra sonst im Stall hätte schlafen müssen. Am nächsten Morgen werden sie vom Wirt geweckt. Er ist in heller Aufregung und drängt sie mit ihm zu kommen. Der Weg führt in den Stall und sofort merken sie, dass etwas nicht stimmt. Die Kühe des Bauern sind verstört und es liegt ein metalischer Geruch in der Luft. Dort entdecken sie die Leiche eines der beiden Knechte des Wirtes - tot und komplett ausgeweidet. Nicht weit entfernt liegt auch der Hund des Jungen, sein Körper ist zerschmettert, trotzdem scheint er versucht zu haben seinem Herren zu helfen. Havald kann sich nicht erklären wie ein Tier, das solch eine Tat verüben kann ungesehen im Gasthof verweilen kann. Nachdem er die Leiche des Jungen und seines treuen Begleiters entfernt hat, hilft er dem Wirt beim Melken der Kühe und hängt seinen Gedanken nach. Im Stall auf einem Dachboden haben sich ein Edelmann mit seine zwei Töchtern und seiner Eskorte einquartiert und wollen von all dem nichts mitbekommen haben. Das passt Havald nicht ins Bild. Gemeinsam mit Leandra macht er sich auf die Suche nach der Wahrheit. Es kommt nur ein Werwolf für diese Tat in Frage, doch wie soll der in den Gasthof gelangt sein? Und wäre es einer der Reisenden, wäre ihnen das Fehlen doch sicher aufgefallen. Als sie gemeinsam die Gemäuer des Gasthofes erkunden, stoßen Sie auf viele Geheimnisse. Und schon am nächsten Morgen steht der Wirt wieder vor dem Zimmer der beiden Gäste und ist in heller Aufregung - im Keller hat er eine Entdeckung gemacht die beweist, dass nicht nur die Beiden in den Gängen unterwegs sind und etwas suchen. Und nach und nach erschließt sich sowohl dem Wirt als auch seinen Gästen in was für einer Feste dieser Gasthof errichtet wurde - und auch wer der Mörder ist. Doch auch hier ist nicht alles so wie es zunächst scheint.

Das erste Horn ist der Auftakt zur Saga um die Geheimnisse von Askir vom Autor Richard Schwartz. Nach langer Zeit war dies mal wieder ein richtiges Fantasybuch - unaussprechliche Ortsangaben, ein Haufen verschiedener Götter, Könige und Herrschaften und der Umgang mit Schwert und Magie. Ich habe es von Herzen genossen! Der Hauptprotagonist Havald gibt sich als einfachen Krieger aus, doch schon bald wird klar, dass in seiner Person viel mehr steckt. Auch die Magierin Leandra spürt das, bekommt es jedoch nicht zu fassen. Sehr unterhaltsam ist die Dunkelelfin Zokora, welche immer wieder Vorurteile ihrer Art gegenüber entkräftet, diese viel lieber aber bestätigt. Durch die in diesem Buch immer wieder erzählten Legenden und Geschichten erfährt man einiges über die Gegend und deren Zusammensetzung. Das macht es einem viel leichter sich in die Geschichte hineinzuversetzen.

Da mir Band I ausgesprochen gut gefallen hat, habe ich mir umgehend Band II Die zweite Legion zugelegt und bin schon sehr gespannt wie es mit Havald und Leandra weiter geht und vor allem, wem sie noch begegnen werden.

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Cover Yelena und die Magierin des Südens deutsch

Yelena ist zum Tode verurteilt. Nach dem Gesetz in Ixia wird jeder hingerichtet, der einen anderen Menschen tötet, egal ob es Notwehr oder ein Unfall war. Allerdings würde sowieso keines von beiden auf Yelena zutreffen. Sie wusste ganz genau, was sie tat, als sie Reyad getötet hat. Und sie würde es wieder tun, um sich endgültig von ihm zu befreien.
Fast ein Jahr ist das jetzt her. Seitdem hat sie in einem Kerker der Festung gewartet und nun ist der Tag ihrer Hinrichtung da. Doch Valek, Anführer von Ixias Geheimdienst und enger Vertrauter des Herrschers Commander Ambrose, stellt Yelena vor eine sehr verlockende Wahl: Entweder sie wird der neue Vorkoster des Commanders oder sie endet am Galgen. Auch wenn die Stellung des Vorkosters nicht gerade ein langes Leben verspricht, stimmt Yelena doch schnell zu. Alles ist besser, als sofort zu sterben.
Doch als sie in den folgenden Wochen von Valek ausgebildet wird, um die verschiedenste Gifte erkennen zu können, hinterfragt sie ihre Entscheidung mehr als einmal. Die meisten anderen Angestellten im Schloss sehen in Yelena eine Mörderin und behandeln sie auch so. Es gibt nur wenige Ausnahmen, z.B. in Form der Schneiderin Dilana und des Kochs Rand. Auch das Training ist alles andere als leicht und angenehm. Valek fordert Yelena einiges ab und mehr als einmal ist sie mit Vergiftungen außer Gefecht gesetzt.
Als wäre das noch nicht genug hat Reyads Vater, Brazell, der ein hochrangiger General in Ixia ist, Yelena noch lange nicht vergessen. Nachdem sie der Exekution entkommen ist, ist er wutentbrannt und Yelena weiß, dass er nicht aufgeben wird, bevor sein Sohn gerächt ist. Und er bleibt nicht der einzige.
Schon bald muss sie wieder um ihr Leben fürchten, doch Yelena hat Kräfte die sie selbst nicht versteht, die sie aber vielleicht retten können. Oder ebenfalls ihr Verhängnis bedeuten, denn Magie wird in Ixia mit dem Tode bestraft.

Cover Poison Study englisch

Mit Poison Study / Yelena und die Magierin des Südens, dem Start ihrer Study-Reihe, hat Maria V. Snyder für meinen Geschmack alles richtig gemacht.
Yelena ist eine tolle Heldin, deren psychische und physische Stärke wirklich beeindruckend war. Durch ihre Hintergrundgeschichte nimmt man ihr diese Fähigkeiten auch trotz ihres jungen Alters ab. Sie ist tough, intelligent und dickköpfig und ich musste sie einfach gerne mögen. Aber genau diese Vergangenheit, die sie so stark macht, ist auch ihr größter Schwachpunkt. Denn auch wenn sie alles andere als feige ist, ist ihr erster Instinkt immer die Flucht und deswegen fällt es ihr unglaublich schwer, anderen zu vertrauen. Kein Wunder, wenn die Menschen mit denen sie am engsten zusammen arbeiten muss der Commander und Valek sind. Ambrose ist das Militär in die Wiege gelegt und auch wenn er fair ist, so greift er doch rigoros durch. Und Valek ist fast unmöglich einzuschätzen. Beinahe immer kühl und gefasst, wie man es von einem Meisterspion und Attentäter nicht anders erwarten kann, scheint aber auch manchmal eine sehr sarkastische und humorvolle Ader durch. Allerdings ist er auch der gefährlichste und tödlichste Kämpfer, den Yelena je gesehen hat. Auch wenn sich einige wenige Personen einen Platz in ihrem Herz erschleichen können, bleibt sie doch die ganze Zeit extrem paranoid.
Das ist in dieser Welt allerdings auch fast gar nicht anders möglich. Intrigen und Staatsbesuche jagen einander und jeder scheint eine neue Gefahr für sie bereit zu halten. Viele der Begebenheiten scheinen zunächst unzusammenhängend. Doch am Ende schafft es die Autorin mit vielen cleveren Ideen, alles sinnvoll zusammenzusetzen und für einige Überraschungen zu sorgen.
Der Schreibstil ist für ein Hight Fantasy Buch erfrischend modern und dadurch einfach und flüssig zu lesen. Trotzdem hat er eine gewisse Eleganz, ist keinesfalls unpassend für das Genre und bleibt immer stimmungsvoll.
Auch wenn es eher als Jugendbuch eingeschätzt wird, ist es meiner Meinung doch mehr ein All Age Buch. Nicht nur, weil es einiges an Mord und Todschlag sowie Folter und auch Missbrauch gibt, sondern weil die Charaktere ein wenig älter sind als sonst üblich. Yelena ist mit ihren 19 Jahren der deutlich jüngste Charakter, denn die anderen relevanten Figuren fangen c.a. bei 25 Jahren aufwärts an. Trotzdem hat das Buch irgendwie etwas Zeitloses und wird sicher Jugendlichen wie Erwachsenen gefallen.

Poison Study / Yelena und die Magierin des Südens von Maria V. Snyder ist ein phantastisches Fantasy-Buch, das Lust auf mehr macht. Eine spannende und abwechslungsreiche Geschichte mit jeder Menge Überraschungen machen es zu einem echten Lesevergnügen.

Poison Study / Yelena und die Magierin des Südens ist wie gesagt der erste Teil der Study / Yelena-Serie. Die Folgebände Magic Study / Yelena und der Mörder von Sitia und Fire Study / Yelena und die verlorenen Seelen sind ebenfalls bereits erhältlich.
Des Weiteren gibt es die drei Kurzgeschichten Assassin Study, Power Study und Ice Study, die es alle online zu lesen gibt, allerdings nur auf Englisch.

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Cover Tausend Tode sterben will gelernt sein deutsch

Es gibt viele Möglichkeiten das Zeitliche zu segnen, aber einige bisher todsicher geglaubte Mythen lösen sich bei näherer Betrachtung im Nebel auf. So kann man sich leider nicht im Moor ersäufen und auch telefonieren bei Gewitter bringt nicht immer das gewünschte Ergebnis. Wer glaubt, er kann sich zu Tode erschrecken lassen ist leider auf dem Holzweg.

Dieses kleine Büchlein schaut Gevatter Tod über die Schulter und räumt dabei mit einigen Mythen auf. Hier erfährt man welche Wege ins Jenseits man sich getrost sparen kann und lernt nebenbei allerhand Wissenswertes. So sind Kängurus keine schlagfertigen Inselbewohner und auch Piranhas nuckeln lediglich am großen Zeh, bevor es ihnen zu bunt wird.

Jedes Kapitel ist mit einer Zeichnung von Giovanni Rigano angereichert. Seine etwas düsteren Zeichnungen kennt der Ein oder Andere aus diversen Graphic Novels und auch an den Tim Burtons Kinofilm Alice im Wunderland hat er Hand angelegt. Tausend Tode ist das erste eigene Buch von Lena Ullrich, hat sie doch bisher Rezensionen veröffentlicht und im Museumsführer Abenteuer mit Marie und Max mitgeschrieben.

Die einzelnen Abschnitte sind sehr kurz gehalten, weshalb dieses Buch eher ein Häppchen für zwischendurch ist. Die Art der Autorin finde ich allerdings sehr angenehm und unterhaltsam, weshalb ich es durchaus genossen habe über todunsichere Arten des Ablebens zu lesen. Einen kleinen Fehler findet man unter der letzten Geschichte in der Seitenanzahlangabe - jedoch lenken die kleinen Bilder darüber davon ab.

Ich möchte mich an dieser Stelle herzlich bei der Buchhandlung Weinaug in Netphen bedanken, für die Präsens auf der Scheibenwelt Convention 2011 auf Burg Bilstein und das mir hierbei überlassene Buch. Vielen Dank!

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