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Cover Chasing McCree Englisch

Briar hasst ihr Leben. Ihre Mutter denkt nur an ihre nächste Botox-Behandlung und was die anderen Leute im Country Club über die Familie denken; ihrem Vater ist alles egal, solange es ihm in seiner Karriere nicht im Weg steht, für die er sogar seine Tochter benutzt. Die Eltern ihrer Freunde sind nicht anders und Briars Freunde selbst ebenfalls junge Versionen davon.
Als Briar eines Nachts betrunken - denn ihr Freund und dessen bester Kumpel haben sie abgefüllt, um sie aus verschiedenen Gründe lockerer zu machen - vor einem Angreifer über das Footballfeld der Schule flüchtet, bekommt sie Hilfe von völlig unerwarteter Seite: Plötzlich steht ein waschechter Cowboy mit seinem Pferd vor ihr, mitten auf dem Footballfeld, mitten in der Stadt.
Chase hat seine Familienfarm in Montana verlassen, um zumindest vorrübergehend bei seiner Mutter in Florida zu Leben. Doch er ist todunglücklich. Die Großstadt ist nichts für ihn und seine Mitschüler halten ihn für einen dummen Hinterwäldler. Briar ist das erste Gute, das er ihm in Florida widerfahren ist, als er sie auf dem Footballfeld aufgesammelt hat und sie werden schnell Freunde.
Trotzdem zieht es ihn zurück nach Montana und Briar fasst einen Entschluss - sie geht mit ihm. Egal was ihre Eltern und ihre Freunde davon halten.

Nachdem ich die vielen positiven Bewertungen von Chasing McCree von J.C. Isabella auf Goodreads und Amazon gelesen hatte, dachte ich, dass mich zumindest ein unterhaltsames, kleines Lesevergnügen erwartet. Selten wurde ich so enttäuscht.
Mit diesem Buch ist so viel falsch, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Zum einen sind die Charaktere unglaublich platt. Es gibt entweder gut oder böse (wobei böse hier fast schon psychopathisch ist) und nichts dazwischen. Die einzige markante Figur ist Briars Großmutter und damit auch die einzige, die mir wirklich sympathisch ist. Chase wird als dieser perfekte junge Mann dargestellt, der immer in allen Dingen Recht hat, dabei kennt er tatsächlich nichts anderes, als sein Farmleben. Er wurde sogar zu Hause unterrichtet. Und trotzdem kann und weiß er alles. Außerdem sagt er auf der einen Seite immer wieder, dass Geld keine Rolle spiele, seinen Reichtum packt er aber bei jeder Gelegenheit als Trumpf aus. Und er ist nicht der einzige Charakter, der ziemlich unglaubwürdig geraten ist. Vor allem die Bösewichte, die vor allem am Ende eine Rolle spielen, sind sowas von lächerlich und unglaubwürdig, dass kein bisschen Spannung aufkommt. Und das ist ziemlich ungünstig, denn die ganze Geschichte ist sowieso schon extrem vorhersehbar.
So ziemlich alle Entwicklungen sind völlig unglaubwürdig und die Geschichte selbst vermittelt ein paar sehr fragwürdige Dinge. Z.B. ist es in Ordnung mit einem Jungen, den man seit 2 Wochen kennt davon zu laufen. Waffen sind in Ordnung. Jagen zum Spaß ist ein schöner Zeitvertreib. Seine Probleme mit Fäusten zu regeln hat keinerlei Konsequenzen und ist die richtige Lösung. Und das sind nur ein paar Beispiele.
Das Einzige, was einigermaßen nett war, war die Farm und das Leben darauf. Zwar war es teilweise sehr schlecht recherchiert (von Pferden hat die Autorin schon mal keine Ahnung), trotzdem hatte es einen gewissen Charme und war zumindest als Szenerie eine willkommene Abwechslung.

Trotzdem war - und das sage ich wirklich nicht oft - Chasing McCree von J.C. Isabella eine echte Zeit- und Geldverschwendung. Es war kitschig und schlecht geschrieben, mit einer unglaubwürdigen Handlung, fast durch die Bank langweiligen Charakteren und einer sehr fragwürdigen Vorbildfunktion.

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Cover Whisper Island deutsch

Die 14-Jährige Hannah Armstrong kann Gedanken lesen. Allerdings sind die Gedanken meist nicht klar, sondern eher ein undefinierbares Flüstern. Je mehr Menschen in ihrer Nähe sind, desto lauter, abgehackter und wilder geht es durcheinander. Hannahs Mutter Laurel hat ihr deshalb schon als Kind eine sogenannte AUD-Box konstruiert. Sie gibt über Kopfhörer ein permanentes leises Brummgeräusch von sich, dass alle Gedanken in der Nähe abblockt. Ein praktische Sache für Hannah, besonders in der Schule oder auch, wenn sie einfach mal ihre Ruhe haben will.

Dummerweise trägt sie die AUD-Box nicht immer oder nicht immer auf voller Lautstärke und so bekommt sie mit, wie ihr ungeliebter Stiefvater Jeff Gedanken hat, die Hannahs Leben von jetzt auf gleich ändern: Jeff hat jemanden umgebracht und er bekommt mit, dass Hannah seine Tat durchschaut hat. Aus diesem Grund wollen Laurel und Hannah fliehen und ihre Identität ändern. Allerdings braucht Laurel etwas Zeit, um ihr neues gemeinsames Leben zu Zweit vorzubereiten. Solange soll ihre Tochter als Becca King bei einer Freundin auf Whidbey Island (Washington, USA) unterkommen. Doch als Becca dort ankommt, ist niemand da um sie von der Fähre abzuholen. Nachdem Becca mit viel Mühe ihr Ziel erreicht hat, erfährt sie, dass Laurels Freundin einen Herzinfarkt hatte und gestorben ist. Becca versucht, ihre Mutter auf dem Notfallhandy zu erreichen. Doch statt Laurel geht immer wieder nur der Anrufbeantworter ran. Becca ist zunächst verzweifelt, findet dann aber doch einen Unterschlupf auf der Insel. Ihr gefällt es sogar auf Whidbey Island. Allerdings ist es nicht so einfach heimisch zu werden, weil die Inselbewohner so ihre Geheimnisse haben und sich einmal mehr zeigt, dass das Flüstern nicht nur hilfreich ist, sondern auch eine Menge Probleme bringen kann...

Cover The Edge of Nowhere englisch

The Edge of Nowhere. Saratoga Woods / Sturmwarnung ist das erste Jugendbuch der bekannten Krimiautorin Elizabeth George. Darüber hinaus ist auch dieses Buch der erste Band einer Trilogie. Doch im Gegensatz zu den meisten Auftaktbänden einer Reihe kann man The Edge of Nowhere. Saratoga Woods / Sturmwarnung auch gut als Einzelband lesen. Es gibt zwar einen kleinen Cliffhanger am Ende, doch ein Großteil der Ereignisse, die Becca in Atem halten, lösen sich auf. Vorab hatte ich eine Menge negatives und nur wenig positives über das Buch gehört. Die eigentliche Geschichte hat mir wider Erwarten ziemlich gut gefallen. Sobald Becca auf der Insel ist, kommt immer wieder Spannung auf und man muss einfach immer weiterlesen. Allerdings wirkte Beccas Verhalten auf mich oft unglaubwürdig und nachvollziehen konnte ich es schon gar nicht. Etwa gleich zu Beginn, als sie ihrem Stiefvater auf die Schliche kommt: Ja, sie kann Gedanken lesen und das würde die Polizei ihr vielleicht nicht glauben. Doch warum kann sie nicht wenigstens versuchen, einen anonymen Hinweis auf Jeffs Täterschaft abzugeben? Stattdessen fliehen sie und Laurel. So geht es weiter und weiter. Becca nächtigt in ihrer ersten Nacht auf der Insel in einer Hundehütte, ohne das man versteht warum. Sie agiert immer dann besonders panisch, wenn es um das Flüstern geht. Eigentlich kann sie sich niemandem so recht anvertrauen. Zu einem Teil macht sie es dann doch, ausgerechnet gegenüber einer Person, die sie eines Verbrechens verdächtigt. Vielleicht hat sich die Autorin ja gedacht, in einem Jugendbuch muss der Teenie ein bisschen durchgeknallt sein? Die dazugehörigen Logiklücken hätte ich überall vermutet, aber niemals in einem Buch der berühmten Krimiautorin. Aus dem Grund bekommt The Edge of Nowhere. Saratoga Woods / Sturmwarnung nur eine mäßige Bewertung. Denn trotz spannender Story und interessantem Setting hat mich Becca alias Hannah beim Lesen oft einfach in den Wahnsinn getrieben.

Kleine Zusatzinformation: Vielleicht fragt ihr euch noch, warum Elizabeth Georges Jugendbuch auf einmal in Amerika spielt? Die Autorin ist tatsächlich Amerikanerin und lebt im Bundesstaat Washington auf einer Insel, die Seattle vorgelagert ist - genau, auf Whidbey Island. Das Ungewöhnliche ist also eher, dass ihre bekannten Krimis um Inspector Lynley und Sergant Barbara Harvers in Großbritannien spielen und echt britisch wirken.

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Cover Die Stadtwölfin deutsch

Für die junge Eva Wolff verändert sich das Leben schlagartig als sie bei einer kleinen Feier mit sich selbst auf den attraktiven Remek Lopo trifft. Nach einigen Gläsern Wein und viel Flirterei bringt sie der galante Herr nach Hause und verabschiedet sich von ihr in einer etwas stürmischeren Art und Weise.
Als sie am nächsten Morgen aufwacht ist sie wie gerädert. Doch eine kleine Erkältung und der aus dem letzten Abend resultierende Kater sind im Moment Evas kleinstes Problem. Ihre Mitbewohnerin Lisa entdeckt an Evas Hals einen Knutschfleck, doch diese kann sich daran überhaupt nicht erinnern. Mit einem der vielen Tücher aus Lisas Kleiderschrank kaschiert sie den Fleck und steht vor einem neuen Problem. Ihre Füße sind über Nacht gewachsen und nun passen ihr keine ihrer Schuhe mehr - wie bitte ist denn das passiert?
Doch nicht nur die Füße, auch der Rest von Evas Körper scheint sich verändert zu haben. Damit will und kann sie sich im Moment allerdings nicht befassen, ihr steht ein wichtiger Termin bevor, der sie in ihrer beruflichen Laufbahn hoffentlich voran bringt.

Eva soll heute ihrem Praxisanleiter Herr Winkler bei einer Präsentation vor osteuropäischen Investoren helfen. Doch als Eva dort ankommt ist ihr Chef noch nicht dort. Sie wird von einer netten Dame begrüßt und direkt in den Besprechungsraum geleitet. Hier arbeitet sie sich nun durch die Präsentation, allerdings scheinen Urbana Lupo und ihre stellvertretende Geschäftsführerin Laila Lyk nicht ausschließlich an der Präsentation interessiert zu sein, sondern an Eva selbst. So kommen sie auf recht private Sachen zu sprechen und zum Schluss erhält sie von Laila Lyk auch noch eine Karte mit ihrer Privatnummer. Falls Eva irgendwann einmal Hilfe benötigt. Eva ist verwirrt, freut sich aber, dass die Präsentation so gut gelaufen ist und sie den Deal für die Firma an Land gezogen hat.

Nun will Eva nur noch heim und ins Bett. Doch in der WG scheint sich die Stimmung zu verändern. Während Eva inzwischen viel mehr wahrnimmt, hat Lisas Meersau plötzlich panische Angst vor ihr. Den Gipfel erreicht das WG-Leben, als Eva beinahe roh die ganze Putenbrust verschlingt - und das ausgerechnet vor dem Veganer Felix. Nun braucht sie dringend Rat - aber wer kann ihr helfen?
Ein Gespräch mit Laila hilft ihr weiter und schon bald muss sie feststellen, dass nicht alle Mythen einer wilden Fantasie entsprungen sind und es einige Wesen aus den Gruselgeschichten ihrer Kindheit tatsächlich gibt. Und sie ist nun eins davon.

Die Stadtwölfin ist ein sehr kurzweiliges Buch. Es beginnt damit, dass man eine Journalistin kennenlernt, die wiederum davon berichtet den drei Frauen Eva Wolff, Urbana Lupo und Laila Lyk begegnet zu sein. Diese erzählen ihr dann Evas Geschichte und sie verpackt das ganze in ein Buch für den Leser. Die Kapitel sind meistens aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben damit man auch jede Figur kennenlernt und nicht nur Evas Gefühle kennen lernt.
Es ist schon nicht leicht als angehende Werwölfin in der Großstadt zu leben und so begleitet man als Leser Evas Weg. Das ist sehr unterhaltsam und die immer wieder eingestreuten Verhaltensmuster der Wölfe untereinander machen es einem leichter die Rangordnung zu verstehen.
Eva ist ein recht starker Charakter. Sie weiß sich durchzusetzen und ist trotz ihrer Situation kein Häufchen Elend. So macht es besonders Spaß mit zu erleben, wie sie sich in ihrem neuen Körper zurecht findet.

Ich muss dem Buch allerdings einen Stern abziehen. Da es als E-Book im Selbstverlag erschienen ist, fehlt hier jegliches Lektorat und das merkt man nicht nur an den vielen Rechtschreibfehlern, sondern auch daran, dass immer mal wieder ein Wort im Satz fehlt. Auch heißt ihre Hauptprotagonistin mal 'Wolf' und mal 'Wolff'. Da sollte die Autorin eventuell noch einmal drüber lesen.

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Cover Darkhouse englisch

Als Perry mit ihrer Familie für ein Wochenende ihren Onkel am Meer besucht, rechnet sie noch nicht damit, dass sie nur wenige Tage später zum YouTube-Star werden soll.
Auf dem Grundstück ihres Onkels steht ein alter, halbverfallener Leuchtturm und auf der Flucht vor ihren Cousins und der kleinen Schwester beschließt Perry eines Nachts ihn mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Doch in den alten Gemäuern scheint es nicht mit rechten Dingen zuzugehen. Nicht nur hört sie komische Geräusche und sieht merkwürdige Schatten, die ihr eine Heidenangst einjagen. Sie läuft auch noch einem Wildfremden in die Arme. Dieser stellt sich als Dex vor, der mit einer Kamera bewaffnet den Spuren einer Geisterlegende folgt. Und tatsächlich gelingen den beiden ein paar mehr oder weniger beeindruckende Aufnahmen.
Als Perry einige Tage später ihre Erlebnisse in einem Blogeintrag beschreibt und mit ihren zwar nicht sehr eindeutigen, dafür aber umso gruseligeren Videos unterstreicht, sind die Reaktionen darauf umwerfend. Und auffällig genug, dass Dex sie wieder kontaktiert und ihr einen verlockenden Geschäftsvorschlag macht. Doch beide ahnen noch nicht, auf was sie sich da einlassen. Denn es ist tatsächlich Übersinnliches am Werk - und es hat es auf die beiden abgesehen.

Zunächst war ich mir ganz und gar nicht sicher, was ich von Darkhouse, dem ersten Teil von Karina Halles Experiment in Terror-Reihe halten sollte. Zunächst einmal war der Aufbau ein wenig gewöhnungsbedürftig, denn er folgt nicht dem üblichen Schema. Die Spannungskurve ist etwas verschoben und der Höhepunkt ist erstaunlich früh erreicht. Interessanterweise macht es das Ende aber kein bisschen langweilig. Nur eben nicht zu dem, was man erwartet. Der Anfang zieht sich dagegen stellenweise ein wenig. Karina Halle nimmt sich viel Zeit Perrys Figur einzuführen und ihre Geschichte aufzubauen. Denn Perry ist alles andere als eine normale junge Frau. Sie hat in ihrem Leben schon einiges durchgemacht und ist es gewohnt von anderen kritisch/schief beäugt zu werden. Was es aber wirklich mit ihr auf sich hat, erfährt man erst im Laufe der Geschichte.
Noch interessanter ist aber Dex. Ich weiß gar nicht so richtig wo ich beginnen soll, wenn es um Dex geht und bin mir nicht mal sicher, ob ich ihn am Anfang mochte. Er ist schräg, sarkastisch, arrogant, hat einen eigentümlichen Sinn für Humor und reagiert unterm Strich einfach nie so, wie man es erwarten würde. Es dauert eine Weile, aber irgendwann entwickelt sich zwischen Dex und Perry eine phantastische Dynamik, die einem ein Grinsen ins Gesicht treibt. Viel Romantik sollte man sich zwar nicht erwarten (das kommt hoffe ich noch!), Spaß macht es mit den beiden aber allemal.
Karina Halle selbst beschreibt ihre Experiment in Terror-Reihe als "(sehr, sehr) erwachsene Jugendbücher". Ich weiß nicht mal ob ich sie überhaupt in die Jugendbuchkategorie gesteckt hätte. Zwar gibt es keine sexuellen Szenen, ein paar Anspielungen gibt es aber durchaus und allein das Alter der Hauptcharaktere mit Anfang 20 aufwärts deutet eher auf eine ältere Zielgruppe hin. Themen wie Drogen, psychische Krankheiten und Medikamente spielen ebenfalls eine gewisse Rolle. Außerdem ist das Buch stellenweise einfach ziemlich gruselig. Die Geistergeschichte ist relativ undurchschaubar, was sie allerdings nur noch intensiver und schauerlicher macht. Ich würde es zwar nicht als Horror bezeichnen, aber einfach nur Mystery ist es auch nicht.

Auch wenn Darkhouse von Karina Halle ein bisschen unkonventionell ist, habe ich mich sofort in diese Reihe verliebt. Mit einem amüsanten Schreibstil, ziemlich verrückten Charakteren und einem hohen Gruselfaktor ist ein etwas anderes Lesevergnügen garantiert. Perfekt ist es zwar noch nicht ganz, aber mit dem Charme seiner Hauptfiguren kann das Buch das locker wieder wettmachen. Es schadet sicher nicht, mal in die Reihe reinzuschauen, vor allem da es den ersten Teil als E-Book für momentan gerade mal 0,89 ? zu haben gibt.

Darkhouse ist der erste Teil von Karina Halles Experiment in Terror-Reihe. Insgesamt wird diese acht Bände umfassen. Fünf davon sind bereits erschienen. Die letzten drei werden in den nächsten eineinhalb Jahren folgen und das letzte Buch soll im Dezember 2013 in die Läden kommen.
Deutsche Pläne für diese Reihe gibt es meines Wissens momentan noch nicht.

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Cover Duell der Schatten deutsch

Enthält Spoiler für Magic Bites / Die Nacht der Magie und Magic Burns / Die dunkle Flut.

Kate hat gerade alle Hände voll zu tun. Nach einer kleinen Verschnaufpause haben die Magiewellen wieder angefangen und bringen damit mehr als genug Arbeit für Kate mit. Unter anderem auch einen Mordfall im Rudel, bei dem Jim ihr als Sicherheitschef der Gestaltwandler aber unmissverständlich klarmacht, dass sie sich rauszuhalten hat. An sich ist das nichts Ungewöhnliches - bis sich herausstellt, dass auch Curran von dem Mord nichts wusste und das kann der Beast Lord nicht auf sich sitzen lassen. Doch eine Ermittlung ist leichter gesagt als getan, denn Jim ist plötzlich untergetaucht und damit auf der Flucht vor seinen eigenen Leuten.
Gleichzeitig gerät auch noch Derek in Schwierigkeiten, weigert sich aber standhaft Kate zu sagen, worum es geht. Kate, die sich natürlich Sorgen macht, stellt ihm nach, kommt allerdings zu spät: Derek wurde von irgendjemandem halbtot geprügelt und seine Überlebenschancen stehen schlecht. Selbst falls er es schaffen sollte, wird er nie wieder der Gleiche sein.
Kate setzt alles daran Derek zu rächen und stolpert dabei auf ein geheimnisvolles und grausames Turnier auf Leben und Tod, den Midnight Games. Diese finden in regelmäßigem Abstand in Atlanta direkt vor ihrer Nase statt, sind aber höchst illegal. Schnell stellt sie fest, dass sowohl Jims Verrat, als auch der Angriff auf Derek mit diesem Turnier zusammenhängen und dass sie ausgerechnet auf Curran angewiesen ist, wenn sie diesen Fall aufklären will.

Der dritte Teil in Ilona Andrews Kate Daniels / Stadt der Finsternis-Reihe ist meiner Meinung nach bisher mit Abstand der Beste. Die Geschichte um die Midnight Games und ihre wirklich alles andere als vertrauenserweckenden Teilnehmer ist von Anfang an richtig spannend und fesselnd.
Kate ist es nie gewohnt gewesen Freunde zu haben und man merkt teilweise, wie sie das überfordert. Gleichzeitig ist sie aber bereit wirklich alles für sie zu tun - auch wenn das bedeutet, sich gegen Curran zu stellen. Aber auch die Beziehung zwischen diesen beiden wird endlich auf eine neue Ebene gehoben. Harmonie ist zwar etwas anderes, was bei diesen beiden allerdings natürlich keine Überraschung ist. Trotzdem ist es schön zu sehen, dass sich langsam etwas entwickelt.

Cover Magic Strikes englisch

Echte Romantik sollte man sich aber nach wie vor nicht von der Serie erwarten - macht aber gar nichts. Dafür ist sie viel zu spannend und humorvoll und die Interaktionen zwischen Kate, Curran, Derek, Julie und all den anderen sind das Lesen allemal wert. Auch ein paar neue Charaktere werden in die Geschichte eingeführt und ich kann nur hoffen, dass sie uns erhalten bleiben. Man kann gar nicht anders, als sie alle ins Herz zu schließen. Auch entwickeln sich die Nebenstränge ein wenig intensiver als sonst, so dass man nicht mehr bei Kates Geschichte mitfiebert.
Auch immer wieder lesenswert ist es, wie das Autorenduo es schafft, geschickt Sagen, Götter, Fabelwesen und vieles mehr in die Geschichte zu verweben. In diesem Fall geht wird auf die hinduistische Mythologie und den Götterkult eingegangen und gibt dem Geschehen noch eine zusätzliche exotische Note.

Aber auch ohne diese wäre Magic Strikes / Duell der Schatten das bisherige Highlight der Kate Daniels / Stadt der Finsternis-Reihe von Ilona Andrews gewesen. Kate versprüht gewohnt viel (sehr individuellen) Charme und Witz und führt durch eine Geschichte, die noch mehr Action und Spannung bietet als seine Vorgänger. Außerdem gibt es auch dieses Mal wieder ein paar neue Charaktere, die definitiv eine Bereicherung für die Geschichte sind und die Dynamik zwischen den Figuren fördern.

Übrigens gibt es eine ganze Reihe von Kurzgeschichten bzw. zusätzlichen Szenen, die meisten davon aus Currans Sicht. Einige sind nicht der Rede wert, andere sind dafür richtig gut. Zu finden sind sie alle auf Ilona Andrews Homepage.

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