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Cover Boy Who Sneaks In My Bedroom Window englisch

Amber und ihr älterer Bruder Jake hatten eine schreckliche Kindheit. Ihr Vater hatte nie auch nur ein gutes Wort für sie übrig und aus verbalem Missbrauch wurde schnell auch physischer. Als Amber sich als 8jährige eines Abends in den Schlaf weint, nachdem ihr Vater die Geschwister wieder mal verprügelt hat, steigt plötzlich ihr Nachbar und Jakes bester Freund Liam durch ihr Fenster und tröstet sie wortlos, bis sie schließlich beide einschlafen. Von da an verbringt Liam jede Nacht bei Amber und zwischen den beiden entwickelt sich im Laufer der Jahre eine Hassliebe.
Denn Amber kennt zwei Liams: Den, der ihr bei Nacht beisteht, sie beschützt und die Albträume fernhält und den, der tagsüber nichts anderes tut, als sie zu piesacken und ein Mädchen nach dem anderen flachzulegen. Doch als Amber 16 ist, verändert sich schließlich irgendetwas zwischen ihr und Liam und sie muss sich fragen, ob sie riskieren kann, was sie mit ihm hat. Mal ganz davon abgesehen, dass Jake sie beide umbringen würde. Das wird allerdings bald alles nebensächlich, als die Vergangenheit beginnt, die Geschwister einzuholen...

Ich hatte im Vorfeld extrem viel Positives über The Boy Who Sneaks in My Bedroom Window von Kirsty Moseley gehört. Die Beschreibung hörte sich ebenfalls vielversprechend an und auch das Cover finde ich sehr schön, so dass ich mir ein einfühlsames ruhiges Buch mit einem ernsten Hintergrund und einer süßen Liebesgeschichte erwartet hatte. Leider sah die Realität ganz anders aus.
Die Grundgeschichte von The Boy Who Sneaks in My Bedroom Window ist natürlich schon recht niedlich. Die Beziehung von Amber und Liam war süß und hatte viel Charme, schon bevor sich mehr zwischen ihnen entwickelt hat. Auch die Situation mit Ambers Bruder Jake, der extrem überfürsorglich ist, wenn es um seine Schwester geht, hatte das Potential für eine sehr interessante Geschichte zu sorgen.
Jegliche Möglichkeit auf ein gutes Buch wurde für mich allerdings durch den wirklich mehr als amateurhaften und kitschigen Schreibstil zerstört. Es wirkt mehr wie ein mittelmäßiges Fanfiction, als ein publizierter Roman. Er ist so übertrieben, dass die Charaktere z.B. nicht einfach nur etwas sagen oder fragen können; nein, stattdessen "zwitschern", "flirten", "säuseln" oder - und das kam (und ich übertreibe nicht) an die 50 Mal vor - "schnurren verführerisch". Alleine an dem letzten Ausdruck merkt man schon, dass mit dem Buch aber noch eine Menge andere Dinge nicht in Ordnung sind. Denn Amber wurde von ihrem Vater nicht nur geschlagen, sondern auch sexuell missbraucht und hat seitdem Probleme damit, berührt zu werden. Davon merkt man allerdings ab einem gewissen Punkt herzlich wenig, denn sie tut nichts anderes als mit sexuellen Anspielungen um sich zu werfen, oder sich gegen Liams Schritt zu reiben. Wenn man sich ein so delikates Thema wie Kindesmissbrauch vornimmt, dann sollte man meiner Meinung nach auch darauf achten, dass der Rest der Geschichte darauf abgestimmt ist.
Es geht natürlich extrem dramatisch zu in der Geschichte und je weiter das führt, umso unrealistischer wird es. Irgendwann habe ich nur noch mit dem Kopf schütteln können, denn das Drama hätte für 5 Bücher gelangt.

Vielleicht habe ich mir einfach zu viel von dem Buch erwartet und vielleicht ist das auch daran Schuld, dass ich kaum etwas Positives daran finden konnte, dennoch muss ich einfach unterm Strich sagen, dass ich maßlos enttäuscht bin. Die Charaktere und Geschehnisse sind ziemlich unrealistisch, der Geschichte fehlt das nötige Feingefühl, um dem heiklen Thema gerecht zu werden und der Schreibstil ist einfach schwer erträglich. Leider konnte die grundsätzlich eigentlich so vielversprechende Idee darüber kaum hinweghelfen.

Über eine deutsche Veröffentlichung ist mir nichts bekannt.

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Cover Strange Days2 deutsch

Enthält Spoiler zu Strange Days.

Alex und David haben sich aufgeteilt. David ist zurück auf der Erde, um mehr über Leuen und sein Firmenimperium herauszubekommen. Bei Davids eher stümperhaften Versuch, in den Firmensitz von Leuen einzubrechen, begegnet er der toughen Jess. Diese macht aus seinem eher verplanten Vorgehen einen (fast) erfolgreichen Coup, da Jess ein Händchen für Computer und ein sehr begabtes Frettchen Namens Murphy hat. Dennoch müssen die beiden danach ihre Beine in die Hand nehmen und vor der Polizei und übleren Dingen fliehen.
Auf der Parallelwelt flüchten Alex, Mojo und ihre Begleiter vor den Schergen des Großimperators Rakotu ins Innere des Planeten. Dort leben die zumeist blinden, hellhäutigen Innererden-Menschen und leben ein friedvolles Leben. Die oberste Schamanin der Innererden-Menschen hat nur auf Alex gewartet. Und plötzlich sieht sich Alex mit einer Unmenge an Wissen konfrontiert, dass sein bisheriges und künftiges Dasein völlig auf den Kopf stellen wird: Er soll die Klinge sein, mächtiges Werkzeug der Teiler und der Einzige, der sich den alten Göttern und ihrem Plan, die beiden Parallelwelten wieder zu verschmelzen und auszusaugen, entgegenstellen kann.

Auch wenn der erste Band der Strange Days-Reihe schon verrückt war, kann Fred Ink dies mit Strange Days 2 noch toppen. Die Abenteuer, die David und Alex jeweils erleben, sind zwar auch gefährlich und voller Anspielungen auf andere berühmte Fantasywerke, aber vor allem sind sie so richtig schön skurril. Auch dieses Mal bewegt sich der Leser mit den Protagonisten wieder vorwärts, rückwärts und seitwärts. Dabei werden auch schon eine Menge Geheimnisse gelüftet. So erfährt man nicht nur, was mit Alex Exfreundin schiefgelaufen ist, sondern auch, was eigentlich hinter der Jagd auf Alex und inzwischen auch auf David und Jess steht. Dabei bleiben aber immer noch genug offene Fäden und Handlungsstränge, die dann wohl im letzten Band aufgelöst werden und die Spannung bis zuletzt hoch halten.

Schade fand ich, dass Fred Ink diese Mal viel weniger Musikanspielung verwendet hat. Die haben mir im ersten Band immer ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. Auch ist Davids Rolle um einiges gestiegen, was zwar immer wieder sehr lustig, aufgrund seiner lapidaren Wortwahl auf Dauer aber auch anstrengend ist. Hier hätte dem Leser - besonders am Anfang - der ein oder andere Sprung zu Alex sicher gut getan.

Dennoch freue ich mich schon sehr auf den letzten Band der Strange Days-Reihe und das große Finale um Alex und David. Ich hoffe, es dauert nicht mehr so lange, bis das Buch erscheint. Bis dahin werde ich mir den Rat des Autors zu Herzen nehmen und mich mal mit der Kurzgeschichte At the Mountains of Madness / Berge des Wahnsinns (keine Rezension) von Howard Phillips Lovecraft beschäftigen.
Für das Rezensionsexemplar bedanke ich mich ganz herzlich beim Autor Fred Ink und Books on Demand.

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Cover Mondscheintarif deutsch

Cora Hübsch ist 33, Single und wartet auf den Anruf eines Mannes. Nicht irgendeines Mannes, sondern auf den Anruf von Daniel - seines Zeichens Arzt und sehr gutaussehend. Besonders an ihm ist zudem, dass sein Humor und sein Weltbild so ziemlich auf einer Wellenlänge mit Coras liegen. Das Problem ist nur, seit ihrer letzten sehr besonderen Verabredung hat Cora nichts mehr von Daniel gehört. Wenn er sich heute nicht meldet, wird er das wohl gar nicht mehr tun. Meint jedenfalls ihr guter Kumpel Big Jim, der Cora zusammen mit zwei Freunden genau dargelegt hat, wann und wie lange Männer brauchen, um sich bei einer Frau, an der sie interessiert sind, auch zu melden.

Cora sitzt also Zuhause und versucht, dort das beste aus der Wartezeit vor dem Telefon zu machen. Dabei schwankt sie zwischen Optimismus und Wortwitz, Pessimismus und absurden Verzweiflungstaten. Mehr oder weniger minutiös Erzählt Ildikó von Kürthy in Mondscheintarif, was Cora so treibt, was sie denkt und wie sie Daniel überhaupt kennen gelernt hat.
Obwohl man Cora nur etwa sieben Stunden ihres Lebens begleitet, lernt man sie als Leser recht gut kennen. Ildikó von Kürthy schafft es, sie bildlich und stimmgewaltig in Szene zu setzen. Allerdings wird dabei mehr als nur ein Klischee bedient. Beispielsweise fühlt Cora sich so gut wie immer zu dick und ist trotz häufigen Fitnessstudiobesuchen nie so schlank wie sie es gerne wäre, weil sie einfach zu gerne ist - vermutlich trifft alleine diese Beschreibung auf gut die Hälfte aller weiblichen Wesen zwischen 15 und 75 zu. Außerdem steht sie auf Männer mit tollen Autos, liest lieber Frauenzeitschriften als Bücher, liebt es in Kosmetikprodukte zu kaufen und anzuwenden und wünscht sich, trotz ihres gutbezahlten Jobs klammheimlich lieber einen tollen Mann und 'Versorger'. Diese vielen Klischees haben es mir - trotz des Humors, in den sie verpackt sind - anfangs sehr schwer gemacht, der Geschichte und Cora etwas abzugewinnen. Doch mit der Zeit gewöhnt man sich daran und irgendwann kam mir Mondscheintarif dann selbst wie eine buchgewordene Frauenzeitschrift vor: humorvoll, nett und unterhaltsam, aber zu viel Geist darf man nicht erwarten.

Mit der Zeit hat mir Mondscheintarif doch noch besser gefallen, weil es ein einziges Déjà-vu-Erlebnis war. Nebenbei werden in diesem Buch, das 1999 erschienen ist, viele Dinge erwähnt, die eben Ende der 90er Jahre 'in' waren beziehungweise die zum Leben einfach dazugehört haben: etwa die Fußballsendung ran, die Nachmittagstalkshows mit Moderatoren wie Arabella Kiesbauer, Andreas Türk und Co. Oder der Beginn einer Soapschwemme, die heute längst nicht mehr so viele Menschen vor den Fernseher locken kann. Damals war das Gucken einer Wetten dass-Sendung noch keine Peinlichkeit und hat einem manchmal den Start in den Samstagabend geebnet...

Ich habe das Buch von der lieben Nanni von Fantasie und Träumerei geschenkt bekommen. Es war eines von 1 Millionen Büchern, die zum Welttag des Buches verschenkt wurden. Da ich Mondscheintarif noch nicht kannte und Ildikó von Kürthy mir eher als Kolumenschreiberin in Frauenzeitschriften ein Begriff ist, bin ich froh, jetzt doch mal ein Buch von ihr gelesen zu haben. Kaufen muss man dieses Buch nicht, aber wer es irgendwo im Regal stehen sieht und noch nicht kennt, kann ja mal einen Blick riskieren. Den ein oder anderen Lacher darf man erwarten.

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Cover Linksaufsteher deutsch

Montage sind einfach nicht seine Welt.

Wie jeden Montag, so auch an diesem, hat Oliver eine verdammt schlechte Laune. Jedes Mal plagen ihn Albträume in denen er von einer doppelten Gefahr verfolgt wird. Seien es nun zwei Schurken oder zwei Felsen, die unaufhaltsam näher kommen.
Seit er nicht mehr in der WG, sondern alleine wohnt, fällt ihm mehr und mehr die Decke auf den Kopf. Aber so langsam muss auch er mal etwas Eigenes auf die Beine stellen und sein Job als Radiowerbespot-Sprecher bringt kein schlechtes Geld nach Hause.
Wie also jeden Montagmorgen macht er sich auch an diesem auf den Weg ins Studio um seine Woche mit Elvin und Adrian, den Produktionsteam der Werbeagentur, zu beginnen.
Ausgerechnet heute stapft ihm eine Frau im schicken Businesskostüm mit ihren High Heels auf die Füße. Aus seiner miesen Laune heraus schreit und beschimpft er sie auf offener Straße, was ihm weitere Schmerzen bereitet, weil sie ihm aus Reflex auch noch ihre Tasche in die Weichteile schwingt.
So ein Tag kann ja nur toll werden. In der Agentur angekommen, verbringt er Stunden damit den Werbespot einzusprechen und ist am Ende noch mieser gelaunt. Der übliche Treff mit seinem Kumpel aus WG-Zeiten Tobi, kann ihn auch nicht so recht in die Spur bringen. Aus irgendeinem unerfindlichen Grund kriegt er die Bürotrine nicht mehr aus dem Kopf. Ihre schönen braunen Mandelaugen, die Grübchen und das schöne Lächeln. Nun gut, viel gelächelt hat sie freilich nicht am Morgen, aber sie hat bestimmt ein schönes Lächeln.

Jeden Donnerstag trifft er sich im gleichen Café mit dem 7jährigen Anton. Dieser wird dort von seinem Vater zwischengeparkt, bis seine Mutter ihn nach der Arbeit abholt. Während dieser Zeit sitzen die beiden gemütlich beieinander und reden. Heute erzählt Oliver ihm von der Frau und Anton trifft den Nagel auf den Kopf, als er ihm direkt sagt, dass er verliebt sei in diese Frau. Oliver stutzt. Kann es wirklich so einfach sein? Aber wie trifft er sie denn dann wieder? Nun muss man ja auch sagen, dass ihr Start jetzt nicht der Beste war. Wird sie denn je noch mal ein Wort mit ihm reden?
Ihm fällt ein, dass er sie ins Coffee & Bytes hat gehen sehen und beschließt dort sein Glück zu versuchen. Mit warmen Getränken, seinem Rechner und nerv tötender Cafébeschallung beginnt er seine Observation. Als sie dann tatsächlich im Café auftaucht, ist er so überrumpelt, dass er nur dussliges Zeug spricht, seinen Rechner runter schmeißt und schleunigst die Lokalität verlässt.
Mist, das lief nicht gut. Was nun? Guter Rat ist teuer und so berät er sich weiterhin mit Anton, der in Liebesdingen den Durchblick zu haben scheint.

Als ich Ende letzten Jahres das E-Book zu Linksaufsteher: Ein Montagsroman gesehen habe, hätte ich nicht erwartet, dass es wirklich so lustig ist. Olivers Charakter springt von einem Fettnäpfchen ins nächste und das mit soviel Humor, dass ich es wirklich schade fand, als das Buch beendet war.
Matthias Sachau kann schreiben, gar keine Frage. Zwar habe ich feststellen müssen, dass sich in jedem E-Book irgendwo ein Rechtschreibfehler versteckt, aber in diesem hielt es sich immerhin in Grenzen.
Ich glaub jedem von uns ist am Montag schon einmal durch den Kopf gegangen 'Kann heute nicht schon Dienstag sein?', aber bei keinem wäre es so wichtig gewesen, wie bei Oliver.

Dieses Buch kann ich wärmstens empfehlen - und es muss auch nicht zwingend montags gelesen werden ;)

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Cover Ruf der Toten Deutsch

Enthält Spoiler für Magic Bites / Die Nacht der Magie, Magic Burns / Die dunkle Flut, Magic Strikes / Duell der Schatten und Magic Bleeds / Magisches Blut.

Seit Kate sich ganz offiziell zu ihrer Beziehung mit Curran bekannt hat, hat sich ihr Leben komplett auf den Kopf gestellt. Denn als weiblicher Alpha des gesamten Rudels hat sie jede Menge Pflichten zu erfüllen, über die sie sich vorher noch nicht wirklich im Klaren war.
Wenigstens beruflich ist sie nun aber ihr eigener Chef. Sie hat ihre eigene Firma und kann die Dinge so handhaben wie sie es möchte. Doch leider versucht ihr alter Boss beim Orden alles, um ihren Ruf zu zerstören und so hat Kate bisher noch keinen einzigen Auftrag an Land ziehen können.
Doch als sowohl Ghastek, einer der obersten Nekromanten von Atlanta, als auch Rene, eine alte Bekannte von den Midnight Games, Kate um ihre Hilfe bitten, scheint sich das Blatt zu wenden. Der Einsatz entpuppt sich allerdings als noch heikler als erwartet: Ein Wissenschaftler wurde entführt, inklusive seiner perfiden Erfindung. Und in den falschen Händen hat diese Maschine die Macht, die ganze Welt für immer zu verändern und unzählige Leben zu fordern.

Im fünften Abenteuer von Ilona Andrews Kate Daniels / Stadt der Finsternis-Reihe Magic Slays / Ruf der Toten muss sich unsere Heldin also erst einmal mit ihrem neuen Leben arrangieren, in dem definitiv nicht alles nach ihrer Nase läuft. Kate wäre aber nicht Kate, wenn sie das einfach so über sich ergehen lassen würde und so gibt es vor allem in der Anfangsphase wieder einige wirklich lustige und amüsante Szenen, die den anderen Büchern gerecht werden, was Kates Schlagfertigkeit angeht.
Trotzdem hat mir dieser Teil nicht ganz so gut gefallen, wie die meisten seiner Vorgänger. Die Geschichte fühlt sich nicht so stimmig an und manche Entwicklungen wirkten etwas erzwungen. Diesmal bedient sich das Autorenduo an der slawischen Mythologie. Da auch Kates Wurzeln aus dieser Richtung stammen, bietet dieser Teil der Geschichte bis zu einem gewissen Grad natürlich jede Menge Spannung und auch weitere Einblicke in ihre Vergangenheit. Trotzdem wirkten die Handlungsstränge nicht so schlüssig und detailliert, wie ich es aus den anderen Büchern gewohnt war. Vor allem am Ende wird das klar, denn hier fühlt es sich an, als würde einfach immer mehr passieren ohne wirklich Sinn zu ergeben, was schlussendlich dann etwas zusammenhangslos wirkt.

Cover Magic Slays Englisch

Dennoch ist Magic Slays / Ruf der Toten auf gar keinen Fall ein schlechtes Buch. Wie gesagt bietet Kates neue Stellung beiden Gestaltwandlern jede Menge Entwicklungsmöglichkeiten. Auch die Nebenstränge um Andrea, Julie und einige der anderen Charaktere haben wieder ihren Platz, auch wenn sie ein wenig kürzer treten als sonst. Und im Notfall wäre da immer noch Currans und Kates Beziehung, die die Bücher sowieso immer lohnenswert machen.

Komplett konnte mich Magic Slays / Ruf der Toten von Ilona Andrews also nicht überzeugen. Trotzdem ist es wie seine Vorgänger extrem lesenswert. Auch wenn Kates Abenteuer diesmal nicht ganz so spannend und durchdacht wirken, so sind sie doch unterhaltsam und schüren die Lust, auf das nächste Buch.

Das erscheint allerdings erst im Februar 2013 in den USA und ist bisher noch unbetitelt. Bis dahin kann man sich die Wartezeit mit diversen Kurzgeschichten und Novellen versüßen. Am 31. Juli erscheint außerdem das Buch Gunmetal Magic (keine Rezension), in dem Andrea die Hauptrolle spielt und das mit der bereits erschienen Novelle Magic Gifts überschneidet.

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