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23.

Dez 2017

Cover Am Arsch vorbei geht auch ein Weg

Alexandra Reinwarth hat es sich zur Aufgabe gemacht dem hektischen und gestressten Leben ihrer Leser einen Riegel vorzuschieben. In 6 Abschnitten versucht die Autorin uns - also den Leser - dabei zu helfen das Leben etwas entspannter anzugehen. Das ist oft gar nicht so einfach. In beinahe jedem Abschnitt findet man sich wieder.

So beginnt man bei sich selbst. Klar, man könnte so viel an sich selbst ändern. Das fängt beim Aussehen an, geht über die Gesundheit und endet bei der Wahrnehmung anderer. Muss ich wirklich in Konfektionsgröße 36 passen und dafür auf all das verzichten, dass den Couch-Abend so genussvoll macht? Für wen mache ich das? Ist es wirklich wichtig, dass andere mich toll finden?
Diese Fragen stellt man sich während des Lesens und überlegt dabei - ehrlich - wie die Antwort ausschaut.
Und wenn man mich sich selbst fertig ist - dann kommen die Anderen!

Freunde, Bekannte, Fremde, Familie, der Chef, die Kollegen und am Ende der Partner. Während man sich so durch die lustigen Anekdoten liest und vor sich hin schmunzelt, merkt man schnell wie man selbst eingestellt ist.

Durch die lockere Art von Alexandra Reinwarth ist es einfach sich durch den Ratgeber zu lesen. Er ist nicht Staubtrocken und an nicht wenigen Stellen maßlos übertrieben. Aber ich denke anders kann man so ein Thema auch nicht angehen.
Wer sich selbst mal einen Spiegel vorhalten möchte und vielleicht auch den Anspruch an sich hat es allen Recht zu machen und am Ende selbst auf der Strecke bleibt, sollte sich dringend mit Am Arsch vorbei geht auch ein Weg befassen.

In einer kleinen privaten Leserunde waren wir uns einig, dass wir auf keinem schlechten Weg sind und viele Dinge generell an uns abprallen lassen. Auf anderen Ebenen wird nun gearbeitet. Ob man am Ende ein ruhigeres Leben führt? Wir wollen es hoffen!

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